






Perserteppich Hamadan 306 x 206 cm Wolle Handgeknüpft
1523$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 120.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 306 x 206 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle wird bei Hamadan-Teppichen traditionell wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer langen Haltbarkeit verwendet. Sie eignet sich für einen strapazierfähigen Flor und verleiht der Oberfläche eine angenehme Haptik. Der Flor dieses Teppichs wird in der Beschreibung als hoch bezeichnet. Dadurch entsteht eine klar fühlbare, textile Oberfläche, die den Charakter eines handgearbeiteten Teppichs sichtbar und spürbar macht.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt Geduld und eine sorgfältige Ausführung. Knoten werden einzeln in das Grundgewebe eingebracht und anschließend durch Schussfäden sowie eine abschließende Bearbeitung des Flors stabilisiert. Die ausgewiesene Knotendichte dieses Teppichs beträgt 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine dichte Knotung unterstützt die Widerstandsfähigkeit und trägt dazu bei, dass Muster klar ausgearbeitet werden können. Als Unikat besitzt das handgefertigte Stück seine eigene Ausführung.
Die verwendete Wolle verbindet einen robusten Werkstoff mit einer wohnlichen Oberfläche. Ihre Widerstandsfähigkeit ist ein wesentlicher Grund, weshalb Hamadan-Teppiche traditionell für eine lange Nutzung geschätzt werden. Die Verarbeitung bleibt dabei erkennbar handwerklich: Nicht industrielle Gleichförmigkeit, sondern das Zusammenspiel aus Knüpfarbeit, Flor und Muster bestimmt den Ausdruck dieses Teppichs.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und ist als Zentrum einer vielseitigen Teppichtradition bekannt. Teppiche aus dieser Region werden häufig unter dem Namen Hamadan zusammengefasst, obwohl innerhalb des weiteren Gebiets unterschiedliche lokale Ausprägungen entstanden sind. Die gewebten und geknüpften Arbeiten spiegeln die handwerkliche Kultur der Dörfer und Siedlungen rund um die Stadt wider. Der Hamadan-Teppich steht damit für eine regionale Tradition, die praktische Haltbarkeit mit einer variantenreichen Gestaltung verbindet.
Die Landschaft und die gewachsene Kultur Nordwestpersiens haben die Teppichherstellung über lange Zeit geprägt. In ländlichen Werkstätten wurden Muster, Farbkombinationen und technische Gewohnheiten von einer Generation an die nächste weitergegeben. Dabei konnte jede Gemeinschaft eigene Vorlieben entwickeln. Die regionale Teppichkunst ist deshalb nicht auf ein einziges Muster beschränkt. Vielmehr umfasst sie unterschiedliche Entwürfe, von streng gegliederten geometrischen Kompositionen bis zu weicheren floralen Darstellungen.
Zu den Orten, die im Zusammenhang mit der Hamadan-Tradition genannt werden, gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Teppiche aus diesen Dörfern und Gebieten können jeweils eigene Muster und gestalterische Merkmale zeigen. Diese Unterschiede entstehen aus lokalen Überlieferungen, der jeweiligen Arbeitsweise und der kreativen Interpretation der Knüpfer. Gemeinsam bleibt ihnen die Verbindung von handwerklicher Herstellung, widerstandsfähiger Wolle und einer Gestaltung, die sich an Natur, Kultur und regionalen Traditionen orientiert.
Die Geschichte der Hamadan-Teppiche ist zugleich eine Geschichte des Gebrauchs. Ein Teppich musste im Alltag belastbar sein, sollte aber auch einen geordneten und farblich ausgewogenen Eindruck vermitteln. Aus dieser Verbindung entwickelte sich eine Tradition, in der die Qualität des Materials und die sorgfältige Knüpfarbeit ebenso wichtig sind wie die Gestaltung. Hamadan-Teppiche werden heute als Teil der persischen Teppichkunst wahrgenommen, weil sie regionale Erfahrung, handwerkliche Überlieferung und unterschiedliche Musterwelten miteinander verbinden.
In der weiteren Teppichlandschaft der Region finden sich auch verwandte Arten wie Bijar- und Sarough-Teppiche. Sie gehören nicht zur Herkunftsbezeichnung dieses Hamadan-Teppichs, zeigen aber die Vielfalt persischer Knüpfkunst. Bijar ist für besonders dichte Knüpfungen und hochwertige Wolle bekannt, während Sarough häufig florale Motive und lebhafte Farben verwendet. Der Vergleich macht deutlich, dass die persischen Teppichregionen jeweils eigene Schwerpunkte ausgebildet haben.
Design und Muster
Die Musterwelt der Hamadan-Teppiche ist vielfältig. Sie reicht von geometrischen Formen bis zu floralen Motiven und erlaubt damit unterschiedliche Arten der Flächengliederung. Geometrische Entwürfe können durch wiederkehrende Formen, klar gesetzte Linien und eine regelmäßige Ordnung geprägt sein. Florale Darstellungen greifen dagegen Blüten, Blätter und pflanzliche Formen auf. In vielen regionalen Arbeiten werden beide Prinzipien miteinander verbunden, sodass ein Muster zugleich strukturiert und dekorativ wirkt.
Die Gestaltung eines Hamadan-Teppichs entsteht nicht unabhängig von seiner Herkunft. Natur, Alltag, überlieferte Ornamente und die kulturelle Umgebung Nordwestpersiens liefern Anregungen für die Muster. Dabei werden Motive nicht nur kopiert, sondern innerhalb der jeweiligen handwerklichen Tradition neu geordnet und interpretiert. So können ähnliche Grundideen in verschiedenen Dörfern unterschiedlich erscheinen. Die im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orte Assadabad, Khamseh und Nahawand stehen für solche lokalen Varianten.
Typische Farbwelten der Hamadan-Tradition umfassen Erdtöne, kräftiges Rot und sanfte Blautöne. Diese Farben können miteinander kombiniert werden, um einen ausgewogenen Gesamteindruck zu schaffen. Erdfarben geben einem Entwurf eine natürliche Grundlage, Rot setzt markante Akzente, und Blau bringt eine kühlere Nuance in die Komposition. Die Wirkung hängt dabei von der Anordnung der Farben und der Art der Motive ab. Bei geometrischen Mustern kann die Farbgebung die Ordnung zusätzlich betonen; bei floralen Entwürfen unterstützt sie die organische Wirkung.
Ein vielfältiges Design bedeutet bei Hamadan nicht zwangsläufig eine überladene Darstellung. Auch kleinteilige Ornamente können durch Wiederholung, Abstände und eine klare Einteilung ruhig wirken. Umgekehrt können größere florale Formen oder kräftige Farbfelder einen lebendigeren Ausdruck erzeugen. Die Tradition lässt Raum für diese Unterschiede und erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche nicht anhand eines einzigen verbindlichen Dekors erkannt werden. Ihr gemeinsamer Bezug liegt in der regionalen Herkunft und der handwerklichen Umsetzung.
Die Knüpftechnik unterstützt die Lesbarkeit des Musters. Eine dichte Ausführung ermöglicht es, Formen differenziert anzulegen und Übergänge zwischen einzelnen Ornamenten sorgfältig zu gestalten. Gleichzeitig bleibt die Zeichnung mit dem Material verbunden: Der Wollflor nimmt die Farben auf und verleiht ihnen eine textile, nicht rein grafische Wirkung. Bei einem handgeknüpften Unikat entsteht dadurch ein Zusammenspiel aus Muster, Oberfläche und individueller Ausführung.
Besonderheiten
Der Teppich ist als gut erhalten beschrieben. Zu seinen genannten Merkmalen gehören die widerstandsfähige Wolle, der hohe Flor, die handgeknüpfte Herstellung und die Knotendichte von 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Gestaltung wird als vielfältig bezeichnet. Wie bei handgefertigten Teppichen üblich, ist dieses Stück ein Unikat und verbindet eine individuelle Ausführung mit der regionalen Hamadan-Tradition.
Die Pflege eines Hamadan-Teppichs ist unkompliziert. Regelmäßiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen zu entfernen. Gelegentliches Ausklopfen kann die Oberfläche zusätzlich auffrischen. Flecken sollten vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Eine zurückhaltende Pflege unterstützt den Erhalt von Flor, Farbe und sauberem Gesamteindruck.
FAQ
Was macht den Hamadan-Teppich besonders?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus hoher Knotendichte, widerstandsfähiger Wolle und vielfältiger Gestaltung. Der Teppich ist handgeknüpft und als Unikat gefertigt. Hamadan-Teppiche können geometrische ebenso wie florale Motive zeigen und greifen häufig Einflüsse aus Natur, Kultur und regionaler Überlieferung auf. Dadurch verbindet dieses Stück eine robuste textile Grundlage mit einer abwechslungsreichen persischen Mustertradition.
Welche Pflege benötigt ein Hamadan-Teppich?
Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges Staubsaugen. Gelegentliches Ausklopfen hilft dabei, die Oberfläche sauber und frisch zu halten. Bei einem Fleck sollte ein feuchtes Tuch zusammen mit einem milden Reinigungsmittel vorsichtig eingesetzt werden. Reiben und eine unnötig intensive Behandlung sind zu vermeiden. Mit dieser unkomplizierten Pflege lässt sich der gut erhaltene Zustand des Teppichs unterstützen.
Von wo stammen die Muster der Hamadan-Teppiche?
Die Muster sind häufig von der Natur, der Kultur und den Traditionen Nordwestpersiens inspiriert. In der Hamadan-Tradition kommen sowohl geometrische als auch florale Motive vor. Dörfer und Gebiete wie Assadabad, Khamseh und Nahawand entwickelten eigene gestalterische Varianten. Deshalb erscheint die Musterwelt nicht einheitlich, sondern reicht von klar gegliederten Formen bis zu pflanzlich geprägten Entwürfen, die die regionale Geschichte und Handwerkskultur widerspiegeln.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
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| Form | |
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| Knotendichte | |
| Material |














