





Perserteppich Hamadan 304 x 193 cm Wolle handgeknüpft
1292$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 304 x 193 cm | Muster: Vielzahl an Designs | Herkunft: Nordwestpersien
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: C9F8D65A
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle gehört zu den prägenden Eigenschaften dieses Teppichtyps: Sie ist belastbar, langlebig und für eine regelmäßige Nutzung geeignet. Ihre robuste Oberfläche unterstützt die Alltagstauglichkeit des Teppichs und macht sie zu einem Material, das sich in unterschiedlichen Wohnbereichen einsetzen lässt. Die dichte, üppige Florwirkung verleiht der Oberfläche eine ausgeprägte Haptik und unterstreicht den handwerklichen Charakter des Stücks.
Die Knüpfarbeit entsteht Knoten für Knoten von Hand. Dadurch wird das Muster nicht maschinell wiederholt, sondern aus vielen einzelnen Arbeitsschritten aufgebaut. Die angegebene Knotendichte liegt in einem Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte steht bei Hamadan-Teppichen in Verbindung mit einer sorgfältig ausgeführten, stabilen Knüpfarbeit und einer klaren Ausarbeitung der Muster. Der Flor aus Wolle verbindet dabei eine angenehme Oberfläche mit der Widerstandsfähigkeit, die für diese Teppichgruppe charakteristisch ist.
Die traditionelle Fertigung wird in Hamadan und den umliegenden Orten über Generationen weitergegeben. Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich von gewebten Bodenbelägen durch ihre aus einzelnen Knoten aufgebaute Struktur. Das Ergebnis ist ein individuelles Stück mit eigener Farbgebung und eigenem Muster. Die Vielfalt der Hamadan-Designs zeigt, wie flexibel die regionale Knüpftradition mit Formen und Ornamenten arbeitet, ohne den Bezug zur handwerklichen Herstellung zu verlieren.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans und ist damit ein Perserteppich. Hamadan ist zugleich der Name der Stadt und der bekannten Teppichregion. Die Stadt verfügt über eine lange Geschichte der Teppichknüpferei und gilt als eines der produktiven Zentren der iranischen Teppichherstellung. Die regionale Bezeichnung verweist deshalb nicht nur auf einen einzelnen Ort, sondern auch auf ein größeres Umfeld mit unterschiedlichen lokalen Knüpftraditionen.
Zum Gebiet der Hamadan-Teppiche gehören zahlreiche Dörfer und Orte. Dazu zählen Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jeder dieser Orte steht innerhalb der gemeinsamen Region für eigene handwerkliche Ausprägungen. Unterschiede können sich in der Auswahl der Ornamente, in der Farbwirkung und in der Komposition zeigen. Gemeinsam bleibt die Verbindung zu einer nordwestpersischen Tradition, in der Teppiche von Hand geknüpft und für den praktischen Gebrauch hergestellt werden.
Die Geschichte dieser Region ist eng mit der Weitergabe von Wissen innerhalb der Familien und Werkstätten verbunden. Techniken, Musterideen und der Umgang mit Wolle werden über Generationen vermittelt. Ein Hamadan-Teppich steht dadurch für eine Verbindung von regionaler Herkunft und angewandtem Handwerk. Die kulturellen Einflüsse des nordwestpersischen Raums spiegeln sich in der großen gestalterischen Bandbreite wider. Geometrische Strukturen können neben floralen Elementen erscheinen, während traditionelle Bildordnungen mit unterschiedlichen Farbkonzepten verbunden werden.
Hamadan wird häufig im Zusammenhang mit weiteren Teppichregionen des westlichen und nordwestlichen Iran betrachtet. Bakhtiari-Teppiche sind für komplexe Muster und lebhafte Farben bekannt. Kurdistan-Teppiche zeigen oft ebenfalls geometrische Entwürfe und gehören zu den regionalen Vergleichsgruppen. Auch Nain und Tabriz haben die iranische Teppichkunst nachhaltig beeinflusst. Diese Bezüge machen deutlich, dass die Teppichkultur Persiens aus vielen Zentren besteht, deren Stile sich unterscheiden und zugleich gegenseitig anregen.
Die regionale Tradition ist nicht auf ein einziges Format oder eine einzige Raumfunktion beschränkt. Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Größen hergestellt und können deshalb in unterschiedlichen Wohnsituationen eingesetzt werden. Ihre Aufgabe ist traditionell sowohl dekorativ als auch praktisch. Die Verbindung aus strapazierfähiger Wolle, handwerklicher Knüpfung und einer variantenreichen Gestaltung erklärt die anhaltende Bedeutung dieser Teppichgruppe innerhalb der persischen Teppichkultur.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche zeichnen sich durch eine Vielzahl an Designs aus. Das Spektrum reicht von strengeren geometrischen Formen bis zu floralen Motiven. Hinzu kommen medaillonartige Kompositionen, die dem Muster einen klaren Mittelpunkt geben können. Diese Vielfalt ist ein wesentliches Merkmal der Region: Nicht ein einzelnes Ornament definiert jeden Hamadan-Teppich, sondern die Kombination verschiedener regionaler Gestaltungstraditionen.
Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rhomben, wiederholten Formen und klar gegliederten Flächen. Sie können eine ruhige Ordnung schaffen oder durch wechselnde Motive eine lebhafte Wirkung entwickeln. Florale Designs greifen dagegen Blüten, Blätter und stilisierte Ranken auf. In persischen Teppichen werden solche Naturformen meist nicht naturgetreu kopiert, sondern in dekorative Zeichen verwandelt. Dadurch bleiben sie in die Gesamtkomposition eingebunden und lassen sich mit Bordüren und Feldornamenten verbinden.
Medaillonartige Muster ordnen die Gestaltung um ein zentrales Motiv. Dieses Zentrum kann von Nebenornamenten, Ecklösungen und einer Bordüre begleitet werden. Andere Hamadan-Entwürfe verteilen ihre Motive über das gesamte Innenfeld oder setzen auf eine fortlaufende Wiederholung. Die unterschiedliche Anordnung verändert den visuellen Rhythmus des Teppichs. Sie zeigt, wie die Knüpferinnen und Knüpfer mit Fläche, Symmetrie und Wiederholung arbeiten.
Die Farbwirkung der Hamadan-Tradition wird häufig von kräftigen Farben und auffälligen Mustern geprägt. Farbe dient dabei nicht nur als Schmuck, sondern auch zur Trennung einzelner Musterbereiche. Kontraste können ein Medaillon hervorheben, eine Bordüre abgrenzen oder geometrische Formen lesbar machen. Bei floralen Kompositionen unterstützen Farbübergänge die Unterscheidung von Blüten, Blättern und Ranken. Die individuelle Farbgebung gehört zu den Merkmalen, anhand derer ein handgeknüpftes Stück seine eigene Erscheinung erhält.
Das Design kann sowohl traditionelle als auch modern eingerichtete Räume ergänzen. Diese Aussage beschreibt die Anpassungsfähigkeit der regionalen Musterwelt, nicht ein bestimmtes Einrichtungskonzept dieses einzelnen Teppichs. Ein geometrischer Entwurf lässt sich anders lesen als ein florales Feld, während ein Medaillon eine stärker zentrierte Wirkung erzeugt. Gerade die große Auswahl an Mustern macht Hamadan-Teppiche zu einer eigenständigen Gruppe innerhalb der persischen Teppichkunst.
Bei der Betrachtung lohnt es sich, die Beziehung zwischen Muster und Knüpftechnik zu beachten. Die Motive entstehen aus vielen einzelnen Knoten und werden dadurch schrittweise aufgebaut. Linien, Konturen und kleine Ornamentdetails erhalten ihre Form durch die Anordnung dieser Knoten. Der handgeknüpfte Charakter bleibt deshalb auch in einer vielfältigen oder komplexen Gestaltung sichtbar. Muster und Material sind bei einem Hamadan-Teppich nicht voneinander getrennt, sondern wirken gemeinsam in der fertigen Oberfläche.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die große gestalterische Bandbreite der Hamadan-Tradition. Die Wolloberfläche ist robust und wird als resistent gegen Abnutzung und Schmutz beschrieben. Dadurch eignet sich die Materialauswahl auch für Haushalte, in denen ein Teppich regelmäßig beansprucht wird. Die dichte Florwirkung verbindet diese praktische Eigenschaft mit einer markanten Haptik.
Jeder handgeknüpfte Teppich ist ein Unikat. Die individuelle Farbgebung und das jeweils eigene Muster entstehen aus der handwerklichen Ausführung und machen jedes Stück von anderen Teppichen unterscheidbar. Bei diesem Hamadan-Perserteppich verbindet sich diese Einzelanfertigung mit einer regionalen Tradition, deren Muster von geometrischen Formen über florale Motive bis zu medaillonartigen Lösungen reicht. Die Besonderheit liegt damit sowohl in der Herstellung als auch in der sichtbaren Gestaltung.
Die robuste Wolloberfläche erleichtert den praktischen Umgang im Alltag. Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe empfohlen. Gelegentliches Ausklopfen kann dabei helfen, Staub und Schmutz zu entfernen. Hartnäckige Flecken sollten durch eine Fachkraft für Teppichreinigung behandelt werden. Eine sachgerechte Pflege erhält die Oberfläche und berücksichtigt zugleich die handgeknüpfte Struktur des Teppichs.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich Staubsaugen auf niedriger Stufe. Zusätzlich kann der Teppich gelegentlich ausgeklopft werden, damit sich Staub und Schmutz aus der Oberfläche lösen. Bei hartnäckigen Flecken sollte eine Fachkraft für Teppichreinigung hinzugezogen werden. Eine professionelle Behandlung ist besonders sinnvoll, weil ein handgeknüpfter Wollteppich eine sorgfältige Reinigung benötigt. Aggressive oder unsachgemäße Methoden sollten vermieden werden, damit Flor, Farben und Struktur nicht unnötig belastet werden.
Welches Muster finde ich häufig auf Hamadan-Teppichen?
Hamadan-Teppiche bieten eine große Vielfalt an Mustern. Häufig anzutreffen sind geometrische Formen, traditionelle florale Designs und medaillonartige Motive. Geometrische Entwürfe können durch klare Linien und wiederholte Figuren gegliedert sein. Florale Muster arbeiten mit stilisierten Blüten, Blättern oder Ranken. Ein Medaillon ordnet die Komposition um ein zentrales Motiv. Die konkrete Gestaltung kann von Teppich zu Teppich wechseln und spiegelt die kulturelle Vielfalt der Region wider.
Wie erkenne ich die Echtheit eines Hamadan-Teppichs?
Ein echter Hamadan-Teppich ist handgeknüpft und weist eine hohe Knotendichte auf. Auch das Material liefert einen wichtigen Hinweis: Hochwertige Wolle gehört zu den typischen Merkmalen. Darüber hinaus sollte das Stück eine individuelle Farbgebung und ein eigenes, nicht völlig gleichförmiges Muster zeigen. Die Herkunft aus der Hamadan-Region, die handwerkliche Knüpfung und die Kombination aus Wollflor und regionaler Gestaltung sind gemeinsam zu betrachten. Einzelne Merkmale allein ersetzen keine fachkundige Prüfung, sie geben jedoch eine erste Orientierung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













