





Perserteppich Hamadan 303 x 222 cm Wolle handgeknüpft
1291$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 303 x 222 cm | Muster: vielfältiges Design | Zustand: sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 2074DDB5
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wollfaser ist für ihre Strapazierfähigkeit und ihren weichen Flor bekannt. Damit verbindet das Material eine robuste Eigenschaft mit einer angenehmen Oberfläche. Wolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell wegen ihrer Belastbarkeit eingesetzt. Sie eignet sich für einen Teppich, der im Alltag genutzt wird und dabei seine textile Struktur bewahren soll.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und ornamentalen Einzelheiten. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten in das Grundgewebe eingebracht. Das entstehende Florbild hängt von der sorgfältigen Folge vieler einzelner Arbeitsschritte ab. Die handwerkliche Fertigung ist dadurch unmittelbar mit der sichtbaren Struktur des Teppichs verbunden.
Wolle besitzt außerdem eine natürliche Wärme und einen weichen Griff. Im Flor kann sie Farben gleichmäßig aufnehmen und den Mustern eine textile Tiefe geben. Die widerstandsfähige Beschaffenheit macht Wollteppiche zu einer traditionellen Wahl für Wohnräume. Die Verarbeitung dieses Stücks verbindet somit handgeknüpfte Herstellung mit einem Material, das auf regelmäßige Nutzung ausgelegt ist.
Der Zustand wird als sehr gut angegeben. Das gehört ebenso zur Einordnung dieses Einzelstücks wie die handgeknüpfte Technik, die Wolle und die genannte Knotendichte. Weitere Aussagen zur Konstruktion werden nicht getroffen. Maßgeblich sind daher die sichtbare Wolloberfläche, das handgeknüpfte Gefüge und die vielfältige Gestaltung.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist Namensgeber einer bedeutenden Teppichtradition. Hamadan-Teppiche werden als Perserteppiche aus dieser Region verstanden. Die dortige Knüpfkunst ist über viele Jahrhunderte gewachsen. Dabei entstand kein einziges, streng festgelegtes Musterbild, sondern eine breite regionale Formenwelt. Die Vielfalt der Orte und Werkstätten rund um Hamadan hat unterschiedliche Ausprägungen innerhalb derselben Tradition hervorgebracht.
Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese Dörfer und Gebiete stehen für die große Bandbreite der regionalen Teppichgestaltung. Unterschiede können sich in der Auswahl der Ornamente, in der Anordnung der Flächen und in der Farbwirkung zeigen. Gerade diese Vielfalt erklärt, weshalb der Begriff Hamadan mehrere verwandte Gestaltungsrichtungen umfasst, ohne auf ein einziges Dekor reduziert zu sein.
Die Herstellung folgt der iranischen Tradition des Handknüpfens. Ein Teppich entsteht nicht in einem industriellen Durchlauf, sondern aus der Verbindung von Kette, Schuss und zahlreichen einzelnen Knoten. Die Knüpferinnen und Knüpfer bauen das Muster Schritt für Schritt auf. Jede Reihe verändert die Zeichnung des Flors, während die Farbflächen und Konturen allmählich ihre endgültige Form erhalten. Die handwerkliche Arbeit macht die regionale Teppichkultur als textile Technik sichtbar.
Die Hamadan-Tradition ist auch deshalb vielseitig, weil sie unterschiedliche Raumvorstellungen und Musterordnungen aufnehmen kann. Geometrische Entwürfe stehen neben floralen Motiven. Mal wirkt ein Muster streng gegliedert, mal bewegt es sich über größere Flächen mit einer weicheren Ornamentik. Diese Unterschiede sind kein Widerspruch, sondern ein Kennzeichen der regionalen Herkunft. Hamadan bezeichnet eine gewachsene Teppichlandschaft, in der mehrere lokale Ausdrucksformen nebeneinander bestehen.
Persische Teppiche werden häufig nach ihrer Herkunft oder nach dem Umfeld ihrer Herstellung benannt. Bei Hamadan verweist der Name auf die Region im Nordwesten Irans. Bakhtiari und Kashan werden als ähnliche Teppicharten beziehungsweise als weitere bekannte persische Traditionen genannt. Auch Nain und Tabriz sind für ihre Handwerkskunst und eigenständigen Designs bekannt. Diese Namen stehen jedoch für eigene Herkunfts- und Gestaltungstraditionen; dieses Stück ist als Hamadan eingeordnet.
Die regionale Geschichte zeigt sich damit nicht nur im Namen, sondern auch in der Verbindung von Wolle, Handknüpfung und abwechslungsreicher Musterbildung. Der Teppich steht in einer Tradition, in der Gebrauchsgegenstand und textile Gestaltung zusammengehören. Seine Herkunft aus dem iranischen Hamadan-Gebiet ordnet ihn in die persische Teppichkultur ein, ohne die Vielfalt der dort entstandenen Muster auf eine einzelne Form zu beschränken.
Design und Muster
Das Design dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Die Hamadan-Tradition umfasst sowohl traditionelle geometrische Muster als auch florale Motive. Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, Winkeln, Wiederholungen und gegliederten Flächen. Florale Motive greifen dagegen Formen aus der Pflanzenwelt auf und können dem Gesamtbild eine weichere Bewegung geben. Beide Richtungen gehören zur regionalen Gestaltungssprache.
Bei einem geometrischen Aufbau entsteht der visuelle Eindruck häufig durch die genaue Ordnung von Ornamenten. Wiederkehrende Formen können ein rhythmisches Feld bilden, während kleinere Details die größeren Konturen ergänzen. Florale Zeichnungen setzen andere Akzente: Blüten, Blätter und Ranken können als einzelne Elemente erscheinen oder in eine fortlaufende Ornamentik übergehen. Die Bezeichnung vielfältiges Design lässt Raum für diese unterschiedlichen Musterfamilien, ohne diesem konkreten Teppich ein nicht genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben.
Die Farbwirkung von Hamadan-Teppichen wird traditionell oft von warmen und erdigen Farbtönen geprägt. Solche Farben können die Gliederung eines Musters hervorheben und die Beziehung zwischen Grundfläche und Ornament unterstützen. Ein warmer Farbcharakter wirkt dabei nicht unabhängig vom Muster, sondern entsteht aus dem Zusammenspiel von Farbfeldern, Konturen und der Struktur des Wollflors. Die Wolloberfläche nimmt Licht unterschiedlich auf und kann dadurch die Zeichnung des Teppichs nuanciert erscheinen lassen.
Die Mustertradition der Region beruht auf dem Wechsel von Wiederholung und Abwandlung. Ein Grundmotiv kann mehrfach auftreten und dennoch durch Größe, Richtung oder Einfassung verändert werden. Bei handgeknüpften Teppichen wird diese Ordnung Knoten für Knoten aufgebaut. Dadurch treffen die planerische Musteridee und die textile Ausführung unmittelbar aufeinander. Das Design ist nicht nur auf der Oberfläche vorhanden, sondern wird durch die Dichte und die Anordnung des Flors körperlich erfahrbar.
Hamadan-Teppiche können in unterschiedlichen Räumen eingesetzt werden, weil die regionale Gestaltung nicht auf eine einzige Raumfunktion festgelegt ist. Geometrische Muster können eine klar strukturierte Einrichtung ergänzen, während florale Motive eine traditionellere Ornamentwirkung erzeugen. Warme, erdige Farbtöne lassen sich mit verschiedenen Wohnstilen verbinden. Diese allgemeine Vielseitigkeit gehört zur Tradition der Hamadan-Teppiche und erklärt die breite Verwendung solcher Stücke in Wohnbereichen.
Bei diesem Einzelstück stehen daher die regionale Musterbreite und die handwerkliche Ausführung im Mittelpunkt. Die Beschreibung nennt vielfältige Muster, geometrische und florale Gestaltung als typische Richtungen sowie warme und erdige Farbtöne als charakteristische Farbwelt. Sie legt kein einzelnes Medaillon, keine bestimmte Bordüre und keine konkrete Farbreihenfolge fest. Die Einordnung bleibt deshalb bei den überlieferten Gestaltungselementen der Hamadan-Tradition.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist das Zusammenspiel aus handgeknüpfter Fertigung, widerstandsfähiger Wolle und vielfältigem Design. Die Wolle bringt Strapazierfähigkeit und einen weichen Flor zusammen. Die angegebene Knotendichte steht für eine detaillierte textile Ausarbeitung. Zusammen ergeben Material, Technik und Muster eine klare Einordnung als Hamadan-Perserteppich.
Der Zustand des Stücks ist sehr gut. Für die Erhaltung eines Wollteppichs empfiehlt sich eine regelmäßige, schonende Pflege. Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen; gelegentliches Ausschütteln kann die Oberfläche zusätzlich von Staub entlasten. Bei Flecken sollten Flüssigkeiten nicht eingerieben, sondern sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Diese Maßnahmen dienen dazu, Farben und Struktur des Teppichs zu bewahren.
Die Größen von Hamadan-Teppichen können grundsätzlich unterschiedlich ausfallen, weshalb diese Tradition in verschiedenen Raumzusammenhängen vorkommt. Dieses Stück wird mit seinem sehr guten Zustand, seiner widerstandsfähigen Wolle und seinem abwechslungsreichen Musterbild beschrieben. Weitere Angaben zu Alter, Signatur oder besonderen Schäden liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Woran erkennt man einen hochwertigen Hamadan-Teppich?
Ein hochwertiger Hamadan-Teppich wird traditionell an mehreren Merkmalen beurteilt. Dazu gehören eine sorgfältige handwerkliche Verarbeitung, eine angemessene Knotendichte und die Qualität der verwendeten Schafswolle. Auch die Genauigkeit der Muster und die Ausarbeitung der Farben sind wichtige Gesichtspunkte. Bei einem handgeknüpften Stück sollte das Muster als Ergebnis vieler einzelner Knoten klar und geschlossen erscheinen. Die Widerstandsfähigkeit der Wolle ist ebenfalls relevant, weil sie zur dauerhaften Nutzung des Teppichs beiträgt. Bei diesem Hamadan werden widerstandsfähige Wolle, eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter, vielfältiges Design und ein sehr guter Zustand genannt.
Welche Pflege benötigt ein Hamadan-Teppich?
Die Pflege beginnt mit regelmäßigem Staubsaugen, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Gelegentliches Ausschütteln kann die Reinigung ergänzen. Bei einem frischen Fleck sollte die betroffene Stelle möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern belasten und die Verschmutzung tiefer in den Flor drücken. Eine zurückhaltende Behandlung hilft, die Farben und die Struktur der widerstandsfähigen Wolle zu erhalten. Da dieser Teppich als sehr gut erhalten beschrieben wird, unterstützt eine gleichmäßige und schonende Pflege seinen bestehenden Zustand.
Wo kann man einen originalen Hamadan-Teppich kaufen?
Originale Hamadan-Teppiche werden in spezialisierten Teppichgeschäften, auf Kunstmessen und bei vertrauenswürdigen Onlinehändlern angeboten. Beim Kauf sollten Herkunftsangaben, Material, Knüpftechnik und die Beschreibung des Zustands nachvollziehbar sein. Zertifikate können zusätzliche Hinweise auf die Echtheit geben. Wichtig ist außerdem, den Namen Hamadan als regionale Herkunftsbezeichnung von bloßen Musterangaben zu unterscheiden. Bei diesem Stück sind Hamadan im Nordwesten Irans, die handgeknüpfte Herstellung, widerstandsfähige Wolle, die vielfältige Gestaltung und der sehr gute Zustand als zentrale Merkmale angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













