



Perserteppich Hamadan 250 x 132 cm Wolle handgeknüpft
1044$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 250 x 132 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 595ACE69
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Verwendung von Wolle gehört zu den traditionellen Grundlagen der Teppichherstellung in der Region. Das Material verbindet eine belastbare Oberfläche mit einer natürlichen, textilen Struktur. Dadurch eignet sich ein Wollteppich grundsätzlich für Räume, in denen ein strapazierfähiger Bodenbelag gefragt ist. Die Oberfläche bleibt zugleich weich und weist die für handgearbeitete Wollteppiche typische lebendige Anmutung auf.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Muster differenziert auszuarbeiten und Farbflächen klar voneinander abzugrenzen. Beim Handknüpfen entsteht jedes einzelne Element durch die wiederholte Arbeit am Knüpfstuhl. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit sich ein geschlossenes und gleichmäßiges Gesamtbild entwickeln kann. Die handgeknüpfte Herstellung unterscheidet diesen Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen.
Die Materialangabe bezieht sich auf den Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird in der orientalischen Teppichherstellung wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer guten Eignung für die Verarbeitung zu Flor geschätzt. Sie kann Farben gleichmäßig aufnehmen und unterstützt die klare Wirkung von Blau und Rot. Bei einem handgeknüpften Hamadan-Teppich verbinden sich damit eine traditionelle Technik, ein robustes Material und eine vielseitig gestaltete Oberfläche.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten des Iran. Hamadan ist sowohl der Name einer Stadt als auch die Bezeichnung einer bedeutenden Teppichregion. Die dort entstandenen Teppiche sind für eine große Vielfalt an Mustern und Ausführungen bekannt. Die handwerklichen Kenntnisse werden innerhalb der Familien und Werkstätten weitergegeben. So steht der Name Hamadan nicht nur für einen einzelnen Musteraufbau, sondern für eine regionale Teppichtradition mit unterschiedlichen gestalterischen Ausprägungen.
Zum weiteren Umfeld der Hamadan-Teppiche gehören verschiedene Kleinstädte und Dörfer. Assadabad, Khamseh und Nahawand werden als Orte genannt, deren Erzeugnisse zur Hamadan-Familie gerechnet werden. Die jeweiligen Arbeiten können sich in Zeichnung, Farbverteilung und Ausführung unterscheiden, bleiben jedoch durch ihre regionale Verbindung miteinander verknüpft. Diese Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche nicht auf ein einziges verbindliches Medaillon, eine bestimmte Bordüre oder eine einzige Farbfolge reduziert werden können.
Hamadan zählt zu den produktiven Teppichknüpfgebieten des Iran. In der Region entstand eine breite handwerkliche Praxis, in der funktionale Bodenbeläge und dekorativ ausgearbeitete Teppiche nebeneinander stehen. Die lokale Tradition entwickelte sich aus dem Bedarf an widerstandsfähigen Textilien ebenso wie aus dem Anspruch, Flächen mit geordneten Ornamenten und kräftigen Farben zu gestalten. Ein Hamadan-Teppich kann deshalb sowohl durch seine praktische Nutzbarkeit als auch durch seine ornamentale Gestaltung bestimmt sein.
Die regionale Einordnung verweist auf Iran und damit auf die persische Teppichtradition. Zugleich ist Hamadan als Teppichbezeichnung weiter gefasst als eine einzelne Werkstatt. Teppiche aus dem Umfeld der Region werden in unterschiedlichen Orten geknüpft und zeigen die kulturellen Einflüsse ihres jeweiligen Herkunftsortes. Die Weitergabe von Motiven, Fertigkeiten und Arbeitsweisen sorgt für erkennbare Bezüge, ohne dass jeder Teppich identisch aussehen muss. Der vorliegende Teppich gehört zu dieser Hamadan-Tradition und ist als handgeknüpfter Perserteppich aus Iran eingeordnet.
In der regionalen Teppichlandschaft finden sich außerdem Bakhtiari-Teppiche und Gabbeh-Teppiche. Bakhtiari-Arbeiten sind für ausgeprägte Muster und Farben bekannt, während Gabbeh-Teppiche häufig einfachere Zeichnungen und lebendige Farbwirkungen zeigen. Diese Bezeichnungen stehen für weitere Teppicharten aus dem iranischen Umfeld und sind nicht mit dem Muster dieses Hamadan-Teppichs gleichzusetzen. Auch Manufakturen in Kermanshah und Lorestan fertigen Hamadan-Teppiche und werden wegen ihrer Verarbeitung genannt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Damit ist keine einzelne standardisierte Ornamentform festgelegt, sondern eine abwechslungsreiche Gestaltung innerhalb dieser Farbrichtung. Blau und Rot können in einem Teppich unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Sie können größere Felder bestimmen, Bordüren gliedern oder kleinere Ornamente hervorheben. Die Wirkung hängt von der jeweiligen Anordnung, der Farbintensität und dem Verhältnis der Flächen zueinander ab.
Hamadan-Teppiche sind traditionell durch eine große Bandbreite an Zeichnungen gekennzeichnet. Möglich sind geometrisch aufgebaute Kompositionen, florale Ornamente, wiederholte Musterfolgen und stärker gegliederte Feld-Bordüren-Systeme. Diese allgemeine Vielfalt ist ein Merkmal der regionalen Teppichfamilie; sie legt nicht fest, dass jedes dieser Elemente auf diesem einzelnen Stück vorhanden sein muss. Für diesen Teppich ist die Kombination aus vielfältigem Design sowie blauen und roten Farbtönen maßgeblich.
Die Farbgestaltung unterstützt die Lesbarkeit eines handgeknüpften Musters. Dunklere Blautöne können einem Feld Tiefe geben, während Rot als deutlicher Akzent innerhalb einer Ornamentfolge erscheinen kann. Je nach Knoten und Florrichtung verändert sich der Farbeindruck bei unterschiedlichem Lichteinfall. Diese textile Farbwirkung ist typisch für handgearbeitete Teppiche, bei denen kleine Unterschiede in der Ausführung zur individuellen Oberfläche beitragen.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung feinerer Konturen und eine differenzierte Darstellung. Sie ist dabei nicht mit einem bestimmten Motiv gleichzusetzen. Das Muster entsteht aus dem Zusammenspiel von Knoten, Flor, Farbwahl und Anordnung. Bei regionalen Hamadan-Teppichen können kulturelle Einflüsse und überlieferte Handwerksformen in der Ornamentik sichtbar werden. Die Vielfalt der Designs gehört deshalb ebenso zur Herkunftstradition wie die Verwendung kräftiger Farben.
Als Bodenbelag kann ein solcher Teppich ein Raumfeld ordnen und farbliche Bezüge zu Möbeln oder Textilien herstellen. Die Einsatzmöglichkeit ergibt sich aus der jeweiligen Raumplanung; der Teppich kann im Wohnbereich, im Essbereich oder als Akzent in einem Flur verwendet werden. Diese Nutzungshinweise beschreiben die Vielseitigkeit von Hamadan-Teppichen und keine zusätzliche Eigenschaft des einzelnen Stücks. Entscheidend für seine konkrete Gestaltung bleiben die handgeknüpfte Ausführung sowie das beschriebene blaue und rote Design.
Besonderheiten
Als Besonderheiten dieses Teppichs sind die widerstandsfähige Wolle, die handgeknüpfte Herstellung, die Knotendichte im genannten Bereich und die vielfältige Farbgestaltung in Blau und Rot festgehalten. Die Kombination aus robustem Flor und dichter Knüpfung erklärt die Eignung für eine regelmäßige Nutzung. Gleichzeitig bleibt der Teppich ein handgefertigtes Einzelstück, dessen Muster und Oberfläche durch die Arbeit der Knüpfenden geprägt sind.
Der Zustand wird als sehr gut angegeben. Für die Pflege eines handgeknüpften Wollteppichs empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Gelegentliches Ausklopfen kann Staub und lose Verschmutzungen entfernen. Flecken sollten unmittelbar mit einem feuchten Tuch abgetupft werden, ohne starkes Reiben. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen kann dazu beitragen, Farben und Struktur zu erhalten. Diese Pflegehinweise gelten für den Umgang mit dem beschriebenen Wollteppich und ersetzen keine individuelle Prüfung durch eine Fachkraft.
FAQ
Was zeichnet einen Hamadan-Perserteppich aus?
Hamadan-Perserteppiche gehören zur iranischen Teppichtradition und werden in Hamadan sowie im weiteren regionalen Umfeld gefertigt. Typisch ist die große Bandbreite an Mustern und Ausführungen, da verschiedene Kleinstädte und Dörfer zur Hamadan-Familie gerechnet werden. Bei diesem Stück kommen eine handgeknüpfte Herstellung, widerstandsfähige Wolle, eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und ein vielfältiges Design in Blau und Rot zusammen. Die Kombination beschreibt sowohl seine handwerkliche Ausführung als auch seine regionale und gestalterische Einordnung.
Wie wird ein Hamadan-Teppich richtig gepflegt?
Zur regelmäßigen Pflege sollte der Teppich ohne Bürstenaufsatz abgesaugt werden. Gelegentliches Ausklopfen hilft dabei, Staub und lose Schmutzpartikel zu entfernen. Bei einem Fleck wird die betroffene Stelle möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Starkes Reiben kann die Oberfläche und die Farbwirkung beeinträchtigen und sollte vermieden werden. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre wird empfohlen, damit Farben und Struktur des handgeknüpften Wollteppichs erhalten bleiben.
In welchen Größen gibt es Hamadan-Teppiche?
Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Formaten hergestellt. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu großen Raumteppichen. Dadurch können Teppiche dieser regionalen Art in verschiedenen Wohnsituationen eingesetzt werden, etwa in Durchgängen, im Wohnbereich oder unter einer Essgruppe. Die verfügbare Größe sollte immer auf den Raum, die Möblierung und den gewünschten Einsatz abgestimmt werden. Die unterschiedlichen Formate sind ein allgemeines Merkmal der Hamadan-Teppiche und gehören nicht zu einer einzigen verbindlichen Standardgröße.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











