





Perserteppich Hamadan 240 x 147 cm Wolle handgeknüpft
781$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 240 x 147 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle wird seit langer Zeit für orientalische Teppiche verwendet, weil sie eine belastbare Faser mit einem angenehm griffigen Flor verbindet. Die Oberfläche kann dadurch dem täglichen Gebrauch standhalten und bleibt bei angemessener Pflege als textile Bodenfläche vielseitig einsetzbar. Beim Handknüpfen entsteht der Teppich nicht durch ein maschinelles Verfahren, sondern durch das schrittweise Verarbeiten einzelner Knoten. Jeder Abschnitt wächst Reihe für Reihe, bis das Muster vollständig ausgearbeitet ist.
Die angegebene Knotendichte dieses Hamadan-Teppichs liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knotenzahl beschreibt, wie viele einzelne Knoten auf einer bestimmten Fläche verarbeitet wurden. Sie steht damit in Verbindung mit der Ausarbeitung eines Musters, ist jedoch nicht das einzige Merkmal handgeknüpfter Qualität. Ebenso wichtig sind die verwendete Wolle, die sorgfältige Verarbeitung und die gleichmäßige Ausführung des Teppichs. Die Kombination aus Handarbeit und widerstandsfähigem Wollmaterial gehört zur traditionellen Grundlage vieler Teppiche aus der Region Hamadan.
Ein Wollflor bringt praktische Eigenschaften für den Wohnbereich mit. Die Faser wirkt warm, besitzt eine natürliche Struktur und fühlt sich bei normaler Nutzung angenehm an. Zugleich ist Wolle ein Material, das in der Teppichherstellung wegen seiner Robustheit eingesetzt wird. Bei diesem Stück wird als Material Wolle angegeben; weitere Materialien werden für diesen Teppich nicht genannt. Die handgeknüpfte Ausführung macht die Herstellung als aufwendigen textilen Arbeitsprozess erkennbar, bei dem Muster und Fläche unmittelbar im Knotenaufbau entstehen.
Die Verbindung von Wollmaterial, Handknüpfung und einer differenzierten Knotendichte erklärt den handwerklichen Charakter dieses Stücks. Die Knotendichte ist dabei als Bereich angegeben, nicht als einzelner Durchschnittswert. Das Material wird als widerstandsfähig beschrieben, und der Teppich ist sehr gut erhalten. Diese Angaben kennzeichnen die konkrete Ausführung, ohne zusätzliche Eigenschaften zu behaupten, die für dieses Einzelstück nicht genannt sind.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist Namensgeber einer bedeutenden Teppichregion. Die Stadt gilt als eine der produktivsten Teppichknüpfregionen des Landes. Unter der Bezeichnung Hamadan werden dabei nicht nur Arbeiten aus der Stadt selbst verstanden. Auch die umliegenden Orte und Dörfer sind mit der regionalen Knüpftradition verbunden. Assadabad, Khamseh, Maslaghan und Nahawand werden als Orte genannt, in denen Teppiche mit der für die Region charakteristischen Vielfalt entstehen.
Die regionale Tradition beruht auf einer großen Bandbreite handgeknüpfter Teppiche. Anders als bei einer eng begrenzten Musterschule steht bei Hamadan die Vielfalt im Mittelpunkt. Unterschiedliche Orte entwickelten eigene Ausprägungen, während sie zugleich auf gemeinsame handwerkliche Grundlagen zurückgreifen. Dazu gehören die Verarbeitung von Wolle, die Arbeit am Knüpfstuhl und die schrittweise Gestaltung von Fläche und Muster. Ein Hamadan-Teppich verbindet deshalb die Herkunftsbezeichnung mit einer regionalen Gruppe von Gestaltungen, nicht mit einem einzigen, unveränderlichen Dekor.
Die Teppichherstellung ist in Hamadan eng mit dem Wissen lokaler Knüpferinnen und Knüpfer verbunden. Techniken, Materialkenntnis und der Umgang mit traditionellen Ornamenten werden innerhalb der handwerklichen Kultur weitergegeben. Das Ergebnis ist eine Teppichlandschaft, in der verschiedene Muster nebeneinander bestehen können. Geometrische Kompositionen, florale Formen und Medaillons gehören zu den überlieferten Gestaltungsmöglichkeiten. Die Vielfalt entsteht aus dem Zusammenspiel von regionaler Tradition, individueller Ausführung und den Einflüssen der jeweiligen Ortschaft.
Als Perserteppich gehört ein Hamadan zur iranischen Teppichkultur. Iranische Knüpfregionen werden häufig nach Städten oder Gebieten benannt, wobei jede Herkunft ihre eigene Geschichte und Formensprache besitzt. Hamadan steht dabei für eine produktive Region mit zahlreichen Varianten. Die Bezeichnung verweist auf den Ursprung und die regionale Tradition dieses Teppichtyps. Sie sagt nicht aus, dass jedes Stück dasselbe Muster besitzt; gerade die unterschiedlichen Designs gehören zum Erscheinungsbild der Hamadan-Teppiche.
Auch im weiteren Umfeld der iranischen Teppichkunst gibt es bekannte Herkunftsorte. Kerman und Tabriz werden für kunstvolle Muster und feine Knotung genannt. Isfahan und Shiraz sind ebenfalls für elegante und kunstvolle Teppiche bekannt. Diese Orte bilden jedoch eigene Traditionen. Sie dienen hier als Einordnung in die größere iranische Teppichkultur und verändern nicht die Herkunft dieses Stücks: Dieses Exemplar ist als Hamadan-Perserteppich aus Iran bezeichnet.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Bei Hamadan-Teppichen reicht die überlieferte Formensprache von geometrischen Mustern über florale Motive bis zu traditionellen Medaillons. Diese Begriffe bezeichnen Gestaltungsmöglichkeiten der regionalen Teppichtradition und legen nicht fest, dass jedes einzelne Motiv auf diesem Stück vorhanden ist. Für dieses Exemplar ist die Vielfalt des Designs als Merkmal angegeben; ein einzelnes, genauer benanntes Muster wird nicht ausgewiesen.
Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, wiederkehrenden Formen und einer nachvollziehbaren Gliederung der Fläche. Florale Motive bringen Blätter, Blüten und Ranken in eine ornamentale Ordnung. Medaillons können eine zentrale Komposition bilden, die von weiteren Ornamenten begleitet wird. In der Hamadan-Tradition können solche Elemente unterschiedlich kombiniert und vereinfacht werden. Dadurch entstehen Teppiche mit jeweils eigener Verteilung von Ornamenten und Freiflächen.
Die Farbwelt von Hamadan-Teppichen wird traditionell mit warmen Rottönen, tiefen Blautönen und sanften Erdtönen verbunden. Diese Farbbereiche können miteinander kontrastieren oder in abgestuften Kombinationen auftreten. Die Farben strukturieren die Muster und unterstützen die Lesbarkeit von Bordüren, Feldern und Ornamenten. Bei einem Teppich mit vielfältigem Design ist die Farbgestaltung Teil der individuellen Gesamtwirkung. Für dieses konkrete Stück wird jedoch keine einzelne Farbkombination oder genaue Farbfolge genannt.
Traditionelle persische Muster sind nicht nur dekorative Zeichen, sondern stehen auch für die Weitergabe regionaler Gestaltungsideen. Motive werden über lange Zeiträume verwendet, verändert und an neue Kompositionen angepasst. Die Muster der Hamadan-Teppiche spiegeln dadurch die Kultur und Geschichte der Region wider. Geometrische Strenge kann neben geschwungenen floralen Formen stehen, während ein Medaillon die Fläche ordnet. Die Vielfalt erlaubt unterschiedliche Ausprägungen innerhalb derselben Herkunftstradition.
Andere iranische Teppichregionen zeigen ebenfalls eigenständige Mustertraditionen. Kerman wird häufig mit floralen Motiven und einer ausgeprägten Farbtiefe verbunden. Tabriz ist für detaillierte und komplexe Designs bekannt, zu denen auch Darstellungen aus der persischen Mythologie gehören können. Diese Vergleiche verdeutlichen die Breite der persischen Teppichkunst. Sie sind keine Beschreibung des vorliegenden Musters, das in den Produktangaben ausschließlich als vielfältiges Design bezeichnet wird.
Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt die individuelle Entwicklung eines solchen Musters. Die Ornamentik wird nicht nachträglich auf eine fertige Fläche gedruckt, sondern entsteht während des Knüpfens. So werden Linien, Flächen und Farbbereiche Schritt für Schritt aufgebaut. Die angegebene Knotendichte steht mit der möglichen Ausarbeitung der Muster in Verbindung, ohne allein über deren Stil zu entscheiden. Entscheidend für die Einordnung bleibt die Kombination aus Hamadan-Herkunft und vielfältigem Design.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Hamadan, die handgeknüpfte Verarbeitung und das widerstandsfähige Wollmaterial. Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine Knotendichte wird mit einem Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Zusammen ergeben diese Angaben ein klares Bild der konkreten Ausführung, ohne den Teppich auf ein einziges Muster festzulegen.
Die Pflege eines Wollteppichs aus Hamadan bleibt im Alltag unkompliziert. Regelmäßiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Gelegentliches Ausklopfen kann ebenfalls dazu beitragen, die Fasern sauber und in Form zu halten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben verblassen lassen kann. Wenn eine gründlichere Behandlung erforderlich ist, kann eine professionelle Teppichreinigung das Material und die Farben schonen.
Die Pflegehinweise gelten als praktische Unterstützung für den Erhalt des sehr guten Zustands. Bei der Reinigung sollte die Behandlung auf Wolle und auf die handgeknüpfte Struktur abgestimmt sein. Dadurch lässt sich die Oberfläche schonend behandeln, ohne die textile Verarbeitung unnötig zu belasten. Die Angaben zu Material, Herstellung und Zustand beziehen sich auf dieses konkrete Stück; allgemeine Pflegeempfehlungen ersetzen keine zusätzliche Aussage über eine nicht beschriebene Restaurierung oder Alter.
FAQ
Aus welchem Material besteht der Hamadan-Perserteppich?
Der Teppich besteht aus widerstandsfähiger Wolle und ist handgeknüpft. Wolle wird in der Hamadan-Tradition wegen ihrer robusten, angenehm strukturierten Faser für den Flor verwendet. Für dieses Einzelstück ist Wolle als Material angegeben. Eine Baumwollmischung oder ein anderer zusätzlicher Werkstoff wird für diesen Teppich nicht ausgewiesen. Die Materialangabe beschreibt daher den Wollflor, aus dem die sichtbare Oberfläche gefertigt ist.
Wie pflege ich den Hamadan-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen helfen dabei, die Wollfasern sauber und in Form zu halten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie die Farben verblassen lassen kann. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung, die auf Wollmaterial und Handknüpfung Rücksicht nimmt. Mit einer solchen schonenden Pflege lässt sich der sehr gute erhaltene Zustand angemessen bewahren.
Woher stammen die Muster der Hamadan-Perserteppiche?
Die Muster sind von traditionellen persischen Designs inspiriert und zeigen innerhalb der Hamadan-Tradition eine große Vielfalt. Möglich sind geometrische Formen, florale Motive und traditionelle Medaillons. Die Gestaltungsideen spiegeln die Kultur und Geschichte der Region wider und werden in der Teppichkunst über Generationen weitergegeben. Bei diesem Teppich wird das Muster als vielfältiges Design beschrieben, ohne ein einzelnes Motiv genauer zu benennen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













