Perserteppich Hamadan 222 x 146 cm Wolle handgeknüpft

1057$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: ca. 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 222 x 146 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 8B471DA9 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 8B471DA9

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird bei Hamadan-Teppichen wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer weichen, angenehmen Oberfläche verwendet. Der üppige Flor sorgt für eine fühlbare Struktur und macht die Teppichoberfläche im Alltag angenehm begehbar. Die Kombination aus Wollmaterial und traditioneller Knüpfarbeit gehört zu den kennzeichnenden Eigenschaften dieses Teppichtyps.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine Knotendichte in diesem Bereich ermöglicht bei Hamadan-Teppichen eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten. Sie steht zugleich für die handwerkliche Arbeit, die in einem geknüpften Teppich dieser Art steckt. Die Angaben zur Materialausstattung dieses Stücks beziehen sich auf den Wollflor; ein Kettmaterial ist nicht angegeben.

Handknüpfen bedeutet, dass die einzelnen Knoten von Hand in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet werden. Reihe für Reihe entsteht dadurch ein textiles Muster, dessen Ausführung von der Erfahrung der Knüpfer und von der gewählten Vorlage abhängt. Bei Hamadan-Teppichen verbindet sich diese Technik mit einer robusten Wollqualität. Der Teppich ist als gut erhalten beschrieben und verbindet damit die genannte handwerkliche Verarbeitung mit einem gepflegten Erhaltungszustand.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist als bedeutendes Zentrum der persischen Teppichherstellung bekannt. Teppiche aus dieser Region werden häufig unter dem Handelsnamen Hamadan angeboten. Die Bezeichnung verweist dabei auf das regionale Umfeld und die dort gewachsene Tradition, nicht zwingend auf eine Herstellung im Stadtgebiet selbst. Zum Hamadan-Gebiet gehören zahlreiche Dörfer und kleinere Produktionsorte, deren Arbeiten im Handel unter einer gemeinsamen regionalen Bezeichnung zusammengefasst werden.

Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten zählen Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jeder dieser Orte steht innerhalb der regionalen Produktion für eigene handwerkliche Prägungen, während die gemeinsame Handelsbezeichnung Hamadan die Herkunft aus diesem weiteren Umfeld sichtbar macht. Die Teppichherstellung ist dort eng mit überlieferten Kenntnissen des Spinnens, Färbens, Gestaltens und Knüpfens verbunden.

Die Tradition der Region beruht auf einer Herstellung, bei der Gebrauchsqualität und dekorative Gestaltung zusammengehören. Wolle ist für diese Verbindung besonders geeignet, weil sie eine widerstandsfähige Faser mit einer weichen Haptik verbindet. Deshalb werden Hamadan-Teppiche sowohl für Wohnbereiche als auch für öffentliche Räume beschrieben. Ihre handgeknüpfte Struktur erlaubt es, unterschiedliche Muster und Farbordnungen in einem tragfähigen Textil umzusetzen.

Hamadan-Teppiche werden als Teil der persischen Teppichkultur nicht nur über ihre Herkunft, sondern auch über die Vielfalt ihrer regionalen Ausprägungen verstanden. Die einzelnen Dörfer arbeiteten mit überlieferten Bildideen und passten diese an ihre eigene Formensprache an. So konnte innerhalb derselben Handelsbezeichnung eine breite Auswahl an Zeichnungen entstehen. Die regionale Tradition erklärt daher, warum Hamadan-Teppiche nicht auf ein einziges festes Muster reduziert werden können.

Auch andere Teppicharten aus der weiteren Region zeigen, wie unterschiedlich die persische Knüpfkunst ausgeprägt ist. Bakhtiari-Teppiche werden mit farbenfrohen Entwürfen und einer robusten Verarbeitung verbunden. Ihre Darstellungen können komplexe Muster sowie detaillierte Tier- und Pflanzenmotive enthalten. Qom-Teppiche stehen dagegen für feine Seidenqualitäten und aufwendige Entwürfe. Diese Beispiele dienen der Einordnung verschiedener regionaler Traditionen; der hier beschriebene Teppich ist ein Hamadan Perserteppich aus Iran.

Design und Muster

Die Quelle beschreibt diesen Teppich mit vielfältigen Designs. Hamadan-Teppiche sind für eine große Bandbreite an Musterideen bekannt. Dazu gehören geometrische Kompositionen, florale Motive und traditionelle medaillonartige Entwürfe. Diese Formen können einzeln auftreten oder miteinander verbunden werden. Dadurch reicht die gestalterische Sprache von klar gegliederten Flächen bis zu stärker ornamentierten Gesamtbildern.

Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, Wiederholungen und abgegrenzten Feldern. Sie geben der Fläche eine erkennbare Ordnung und lassen sich in unterschiedliche Rapportfolgen überführen. Florale Motive bringen dagegen Blüten, Blätter und pflanzliche Formen in die Komposition ein. Bei medaillonartigen Designs bildet ein zentrales Ornament häufig den visuellen Mittelpunkt, während die übrige Fläche und eine Rahmung dieses Zentrum ergänzen.

Die Farbpalette, die für Hamadan-Teppiche beschrieben wird, reicht von tiefen Rottönen über sanfte Blautöne bis zu erdigen Brauntönen. Diese Farben können in Grundflächen, Bordüren und Ornamenten unterschiedlich verteilt werden. Das Zusammenspiel von warmen und kühleren Tönen unterstützt die Unterscheidung zwischen Hauptfeld und Randgestaltung. Zugleich lässt die Vielfalt der Farbordnungen unterschiedliche Wirkungen innerhalb derselben regionalen Mustertradition zu.

Ein Hamadan-Teppich muss deshalb nicht wie ein anderer Hamadan-Teppich aussehen. Die regionale Herkunft bildet den handwerklichen und kulturellen Rahmen, während das konkrete Design durch die Wahl der Motive, die Anordnung der Formen und die Farbverteilung geprägt wird. Die Bezeichnung „Vielfältige Designs“ beschreibt bei diesem Stück die breite gestalterische Ausrichtung, ohne ein einzelnes Medaillon, eine bestimmte Bordüre oder ein bestimmtes Farbschema zu behaupten.

Die Mustertradition ist außerdem mit der technischen Ausführung verbunden. Eine höhere Knotendichte kann die differenzierte Darstellung kleinerer Linien und Ornamente unterstützen, während die handgeknüpfte Struktur die Umsetzung verschiedener Bildaufteilungen ermöglicht. Bei diesem Teppich treffen somit eine vielfältige Musterbeschreibung, die regionale Hamadan-Tradition und die genannte Knüpftechnik zusammen. Einzelne nicht genannte Motive werden dabei nicht vorausgesetzt.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Stücks gehören der Hamadan-Ursprung in Iran, die handgeknüpfte Ausführung, der widerstandsfähige Wollflor und die Knotendichte von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommt die Beschreibung mit vielfältigen Designs. Diese Merkmale verbinden regionale Einordnung, Material und Verarbeitung mit einer offen gehaltenen Mustercharakteristik.

Der Teppich ist gut erhalten. Diese Zustandsangabe beschreibt den Erhalt des angebotenen Stücks und ist von der allgemeinen Aussage zu unterscheiden, dass Hamadan-Teppiche für eine robuste Verarbeitung bekannt sind. Die widerstandsfähige Wolle und die traditionelle Knüpfung erklären die Gebrauchseigenschaften des Teppichtyps, während der konkrete Zustand dieses Einzelstücks als gut erhalten angegeben ist.

Hamadan-Teppiche werden für Wohnbereiche und öffentliche Räume beschrieben. Ebenso können sie in klassische oder moderne Einrichtungskonzepte eingeordnet werden. Die vielfältigen Designs lassen dabei verschiedene formale Bezüge zu, ohne dass für diesen Teppich ein bestimmter Einrichtungsstil festgelegt wird. Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus persischer Herkunft, Wollmaterial, handwerklicher Herstellung und abwechslungsreicher Mustersprache.

FAQ

Welches Material wird für den Hamadan Perserteppich verwendet?

Der Flor dieses Hamadan Perserteppichs besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Faser wird bei Hamadan-Teppichen wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer weichen, angenehmen Haptik geschätzt. Der üppige Wollflor trägt zur fühlbaren Oberfläche bei. In der allgemeinen Beschreibung von Hamadan-Teppichen werden außerdem mögliche Seidenakzente erwähnt, um zusätzliche Eleganz zu erzeugen. Für dieses Stück ist jedoch nur der Wollflor als Material angegeben; eine konkrete Seidenausstattung wird nicht behauptet.

Wie pflege ich meinen Hamadan Teppich richtig?

Für die Pflege eines Hamadan-Teppichs wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Der Teppich sollte außerdem vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Flecken behandelt man am besten sofort mit einem feuchten Tuch. Aggressive Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden. Diese schonende Vorgehensweise berücksichtigt die handgeknüpfte Struktur und hilft dabei, die Oberfläche des Wollflors im Alltag zu erhalten. Bei einer weitergehenden Reinigung ist eine fachgerechte Behandlung sinnvoll, damit Material und Knüpfung nicht unnötig belastet werden.

Worin unterscheidet sich ein Hamadan Teppich von anderen persischen Teppichen?

Hamadan-Teppiche werden mit einer robusten Verarbeitung, einer Knotendichte von etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und einer großen Vielfalt an Mustern verbunden. Im Vergleich zu Qom-Teppichen ist ihr Design häufig etwas einfacher angelegt, während Qom für feine Seidenqualitäten und aufwendige Entwürfe bekannt ist. Hamadan bietet dennoch eine breite Palette an Farben und Formen. Geometrische, florale und medaillonartige Motive gehören zu den möglichen Gestaltungsideen dieser regionalen persischen Teppichtradition.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen