Perserteppich Hamadan 220 x 137 cm Wolle handgeknüpft

1057$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 220 x 137 cm | Muster: vielfältige Muster | Zustand: sehr gut

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Inventarnummer: E09503E6

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Teppich besteht aus hochwertiger Wolle. Das Material ist widerstandsfähig und eignet sich dadurch für einen Teppich, der im Alltag genutzt werden kann. Wolle bringt neben ihrer Belastbarkeit eine angenehme Haptik mit und bildet die Grundlage für die typische Wirkung handgeknüpfter Orientteppiche. Im Flor kann sie Farben klar aufnehmen und den Mustern eine gut erkennbare Struktur geben.

Der Teppich ist handgeknüpft. Bei dieser traditionellen Technik wird jeder Knoten einzeln in das textile Grundgerüst eingebracht. Anschließend wird die Reihe verdichtet, der Flor geordnet und die Oberfläche bearbeitet. So entsteht kein industriell gleichförmiges Stück, sondern ein Teppich mit der eigenen Handschrift der Knüpfarbeit. Die im Artikel angegebene Knotendichte liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für die Konstruktion dieses Hamadan Teppichs und unterstützt die Ausarbeitung differenzierter Muster.

Handarbeit und Wollmaterial verbinden sich hier zu einer robusten textilen Ausführung. Die Wolle ist nicht nur weich und angenehm im Griff, sondern auch für ihre Widerstandsfähigkeit bekannt. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht die sichtbare Zeichnung aus dem Zusammenspiel von Knoten, Flor und Farbe. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zur handwerklichen Herstellung und unterscheiden sie von maschinell produzierten Bodenbelägen.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus der Region Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan zählt zu den bekannten persischen Teppichregionen und ist für traditionell handgeknüpfte Teppiche aus zahlreichen Dörfern und Siedlungen bekannt. Die Bezeichnung Hamadan verweist deshalb auf eine weit gefasste regionale Knüpftradition. Innerhalb dieses Gebietes haben sich unterschiedliche lokale Ausprägungen entwickelt, die sich in Zeichnung, Farbwahl und Aufbau voneinander unterscheiden können.

Zu den im Zusammenhang mit der Region genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jeder dieser Orte steht für einen Teil des vielfältigen handwerklichen Umfelds von Hamadan. Die zahlreichen Produktionsorte erklären, weshalb Hamadan Teppiche nicht auf ein einziges festes Muster beschränkt sind. Vielmehr gehören unterschiedliche geometrische und florale Lösungen zur regionalen Tradition.

Die Teppichknüpferei in Hamadan ist eine der produktivsten in Persien. Produktivität bedeutet in diesem Zusammenhang nicht die Aufgabe handwerklicher Eigenheiten, sondern die große Zahl von Knüpfzentren, in denen über lange Zeit unterschiedliche Muster und Techniken gepflegt wurden. Die regionale Erfahrung zeigt sich in der Verbindung von strapazierfähiger Wolle, einer dichten Knüpfkonstruktion und klar gegliederten Ornamenten. Hamadan Teppiche können daher sehr verschieden aussehen und dennoch derselben Herkunftstradition zugeordnet werden.

Persische Teppiche sind eng mit der Geschichte des häuslichen und handwerklichen Lebens im Iran verbunden. Das Knüpfen verbindet praktische Nutzung mit überlieferten Gestaltungsideen. Muster werden nicht nur als dekorative Flächen eingesetzt, sondern ordnen den Teppich und geben ihm einen kulturellen Zusammenhang. In Hamadan trifft diese persische Tradition auf die Vielfalt lokaler Dörfer. Dadurch entsteht ein regionales Teppichbild, das nicht durch eine einzige Form, sondern durch mehrere wiederkehrende Gestaltungsweisen geprägt ist.

Die Herkunft aus Hamadan steht außerdem für eine handwerkliche Kultur, in der Material und Muster aufeinander abgestimmt werden. Wolle bietet eine belastbare Grundlage, während die handgeknüpfte Ausführung die Entwicklung klarer Konturen und abwechslungsreicher Flächen ermöglicht. Die Tradition der Region wird damit sowohl in der technischen Herstellung als auch in der Gestaltung sichtbar. Jeder einzelne Teppich bleibt dabei ein eigenständiges Stück, weil die Kombination aus Muster, Farbe und Knüpfarbeit nicht vollständig identisch wiederkehrt.

Design und Muster

Die Muster dieses Hamadan Teppichs werden als vielfältig beschrieben. Zur regionalen Gestaltung gehören geometrische Formen, florale Zeichnungen und traditionelle persische Motive. Geometrische Muster können durch Linien, Rauten, Winkel oder wiederholte Felder gegliedert sein. Florale Muster bringen Blüten, Blätter und geschwungene Formen in die Komposition. Traditionelle persische Motive verbinden solche Elemente zu einer ornamentalen Bildsprache, die über einzelne Dekorationen hinausweist.

Die Designvielfalt ist ein kennzeichnendes Merkmal der Hamadan Tradition. Anders als bei einer streng festgelegten Musterfamilie gibt es innerhalb der Region viele Möglichkeiten, ein Feld, eine Bordüre und die Übergänge dazwischen zu gestalten. Ein Teppich kann dadurch einen stärker geometrischen Charakter besitzen oder florale Formen in den Vordergrund stellen. Auch die Kombination mehrerer Motive ist Teil dieser regionalen Vielfalt. Die Muster werden in lebhaften Farben gehalten, wodurch die einzelnen Ornamente deutlich hervortreten.

Bei der Betrachtung eines handgeknüpften Musters entsteht die Zeichnung aus vielen einzelnen Knoten. Linien werden Schritt für Schritt aufgebaut, Flächen erhalten ihre Farbe, und wiederkehrende Ornamente werden in das textile Gefüge eingearbeitet. Die Knotenkonstruktion ermöglicht dabei eine differenzierte Darstellung, ohne dass der Teppich seinen handwerklichen Charakter verliert. Die Wirkung des Designs entsteht aus dem Verhältnis von Fläche, Kontur und Wiederholung.

Geometrische und florale Elemente erfüllen unterschiedliche gestalterische Aufgaben. Geometrische Formen geben dem Teppich Ordnung und Rhythmus. Florale Motive lockern diese Ordnung auf und schaffen bewegtere Übergänge. Traditionelle persische Zeichen können den Entwurf zusätzlich mit einer überlieferten Bedeutungsebene verbinden. Dabei erzählt nicht jeder einzelne Teppich dieselbe Geschichte; vielmehr spiegelt die jeweilige Kombination die regionale Kultur und die gestalterische Entscheidung der Knüpfarbeit wider.

Die Farben und Muster machen den Teppich für unterschiedliche Wohnsituationen lesbar, ohne seine Herkunft zu verändern. Als Bodenbelag kann er einen Raum gliedern, einen Bereich optisch zusammenfassen und vorhandene Möbel mit einer ornamentalen Fläche verbinden. Die beschriebene Vielfalt erlaubt keine Reduktion auf einen einzigen Einrichtungsstil. Entscheidend ist die konkrete Farb- und Musterkomposition dieses Einzelstücks. Seine Gestaltung bleibt durch die handwerkliche Ausführung unverwechselbar.

Hamadan Teppiche werden häufig als textile Kunstwerke verstanden, weil sie Gebrauch und Ornament miteinander verbinden. Das Muster dient nicht allein der Verzierung, sondern macht die Geschichte einer regionalen Knüpftradition sichtbar. Geometrie, Florales und persische Motive stehen dabei nicht isoliert nebeneinander. Sie bilden eine zusammenhängende Fläche, deren Aufbau beim näheren Betrachten aus vielen kleinen handgeknüpften Entscheidungen hervorgeht.

Besonderheiten

Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand. Seine Ausführung aus widerstandsfähiger hochwertiger Wolle und seine handgeknüpfte Herstellung verbinden praktische Belastbarkeit mit einer ausgearbeiteten Oberfläche. Die angegebene Knotendichte, die vielfältigen Muster und die regionale Herkunft aus Hamadan gehören zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks.

Hamadan Teppiche werden außerdem für ihre Langlebigkeit und ihre vergleichsweise unkomplizierte Pflege geschätzt. Regelmäßiges Saugen entfernt Staub und Schmutz. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Bei Flecken empfiehlt es sich, die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abzutupfen. Diese Hinweise beziehen sich auf den sachgerechten Umgang mit einem Wollteppich und ersetzen keine spezielle Behandlung bei stärkeren Verschmutzungen.

FAQ

Wie pflege ich meinen Hamadan Teppich richtig?

Der Teppich sollte regelmäßig gesaugt werden, damit sich Staub und Schmutz nicht im Flor sammeln. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie ein Verblassen der Farben begünstigen kann. Bei einem Fleck wird die betroffene Stelle am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Reiben sollte vermieden werden, damit die Verschmutzung nicht tiefer in den Flor gelangt. Bei stärkeren oder älteren Flecken ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.

Woher stammt der Hamadan Teppich?

Dieser Perserteppich stammt aus der Region Hamadan im Nordwesten Irans. Die Region ist für traditionell handgeknüpfte Teppiche bekannt und umfasst zahlreiche Dörfer mit eigenen technischen und gestalterischen Ausprägungen. Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel werden als Orte im Umfeld dieser vielfältigen Knüpftradition genannt. Deshalb können Hamadan Teppiche trotz gemeinsamer regionaler Herkunft unterschiedliche Muster zeigen.

Welche Arten von Mustern sind für Hamadan Teppiche typisch?

Hamadan Teppiche sind bekannt für eine große Vielfalt an geometrischen Formen, floralen Designs und traditionellen persischen Motiven. Geometrische Elemente sorgen für klare Ordnung, während Blumen, Blätter und geschwungene Linien die Fläche beleben können. Die Motive werden häufig in lebhaften Farben ausgeführt. Welche Formen und Kombinationen tatsächlich sichtbar sind, hängt vom einzelnen handgeknüpften Teppich ab. Gerade diese Vielfalt gehört zum Charakter der Hamadan Tradition.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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