Perserteppich Hamadan 215 x 134 cm Wolle handgeknüpft

976$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 215 x 134 cm | Muster: vielfältige Designs | Zustand: gut

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Inventarnummer: 195817DE

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle bildet einen reichhaltigen Flor mit weicher und angenehmer Haptik. Ihre Widerstandsfähigkeit gehört zu den prägenden Eigenschaften dieses Teppichs. Sie verbindet eine belastbare Oberfläche mit einer angenehmen textilen Beschaffenheit und macht den Teppich für die tägliche Nutzung geeignet. Der Flor wird als besonders reichhaltig beschrieben und verleiht der Oberfläche eine ausgeprägte, dichte Wirkung.

Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in eine vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet. Die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt und durch Schussfäden gesichert. Auf diese Weise entsteht eine stabile textile Fläche, deren Muster aus vielen einzelnen Arbeitsschritten aufgebaut wird. Diese Herstellung unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter.

Wolle wird im Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet, weil ihre Faserstruktur für einen strapazierfähigen Flor geeignet ist. Sie nimmt Farbstoffe auf und erlaubt eine klare Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten. Gleichzeitig bietet sie eine natürliche, angenehme Oberfläche. Bei einem Hamadan-Teppich verbindet sich dieses Material mit der regionalen Knüpftradition. Der Flor kann dadurch dicht, weich und zugleich belastbar gestaltet werden.

Die Fertigung eines handgeknüpften Teppichs umfasst mehrere Arbeitsschritte. Zuerst wird die Grundstruktur vorbereitet. Danach werden die Knoten eingearbeitet, die Schussfäden eingebracht und die Oberfläche anschließend geschoren und geordnet. Die genaue Wirkung des Flors hängt vom Zusammenspiel dieser Schritte ab. Handarbeit führt dabei zu einer individuell ausgeführten Oberfläche und macht jedes Stück zu einem Unikat.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan bezeichnet sowohl eine Stadt als auch eine bedeutende Teppichregion. Die Herstellung ist dort nicht auf einen einzigen Werkstattort begrenzt. Zahlreiche Knüpfdörfer tragen zur regionalen Produktion bei. Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel.

Die Vielzahl der Knüpforte erklärt die große gestalterische Bandbreite der Hamadan-Teppiche. Einzelne Dörfer und Werkstätten entwickeln eigene Vorlieben für Musteraufbau, Ornamentik, Farbverteilung und Ausführung. Der Name Hamadan verweist deshalb auf eine regionale Herkunft und eine gemeinsame handwerkliche Tradition, nicht auf ein einziges festgelegtes Muster. Unterschiedliche Ausprägungen können dennoch unter derselben regionalen Bezeichnung zusammengefasst werden.

Im nordwestlichen Iran ist das Teppichknüpfen eng mit dem Alltag ländlicher Gemeinschaften verbunden. Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Anlegen der Schussfäden und das Scheren des Flors werden innerhalb des Handwerks weitergegeben. Ein Teppich entsteht nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Vorbereitung, Knüpfen, Verdichten, Nachbearbeitung und Abschlussarbeiten wirken gemeinsam auf die fertige textile Fläche ein.

Die regionale Teppichproduktion verbindet praktische Nutzbarkeit mit einer ausgearbeiteten Gestaltung. Hamadan-Teppiche gibt es in unterschiedlichen Formaten, von kleinen Läufern bis zu größeren Raumteppichen. Diese Bandbreite steht mit der Vielzahl der Knüpfdörfer und den verschiedenen Verwendungszwecken in Verbindung. Die robuste Wolle und die handwerkliche Herstellung gehören zu den Eigenschaften, durch die Hamadan-Teppiche im Alltag eingesetzt werden können.

Heriz- und Sarough-Teppiche werden ebenfalls mit der weiteren iranischen Teppichtradition in Verbindung gebracht. Sie sind für hochwertige Materialien und komplexe Muster bekannt, bleiben jedoch eigenständige Teppicharten. Auch Bijar und Nain genießen einen guten Ruf für handgeknüpfte Perserteppiche aus Iran. Diese Namen beschreiben verwandte Traditionen innerhalb der persischen Teppichkultur und ändern nicht die Herkunft dieses Stücks. Der vorliegende Teppich ist als Hamadan aus Iran bezeichnet.

Die Geschichte der Hamadan-Teppiche zeigt sich daher nicht nur in einzelnen Ornamenten, sondern auch in der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse. Regionale Muster können übernommen, vereinfacht oder mit örtlichen Besonderheiten verbunden werden. So entsteht eine Tradition, die wiedererkennbare Grundzüge besitzt und zugleich Raum für individuelle Ausführungen lässt. Jedes handgeknüpfte Stück bildet eine eigene Verbindung aus Material, Knüpfdichte, Farbgestaltung und Musteraufbau.

Design und Muster

Die Musterwelt der Hamadan-Teppiche ist vielfältig. Zu den bekannten Gestaltungsrichtungen gehören geometrische und florale Muster. Geometrische Kompositionen arbeiten mit klar gegliederten Flächen, wiederkehrenden Formen und einer nachvollziehbaren Ordnung. Florale Designs verwenden Blüten, Blätter, Ranken oder stilisierte Pflanzenformen. Beide Richtungen können miteinander verbunden werden, sodass kantige Strukturen und geschwungene Ornamente gemeinsam auftreten.

Traditionelle Orientteppiche gliedern ihre Gestaltung häufig in Innenfeld, Bordüren und Randabschluss. Das Innenfeld trägt den wesentlichen ornamentalen Aufbau. Die Bordüren fassen die Komposition und schaffen einen Übergang zum äußeren Rand. Geometrische Motive können wiederholt, gespiegelt oder in kleinere Einheiten aufgeteilt werden. Florale Ornamente erscheinen in der Knüpfkunst meist stilisiert. Sie sind textile Zeichen innerhalb einer geordneten Komposition und keine naturgetreuen botanischen Abbildungen.

Hamadan-Teppiche werden häufig mit warmen und erdigen Farben verbunden. Dazu gehören tiefe Rottöne ebenso wie sanfte Beigetöne. Eine solche Farbpalette kann den Unterschied zwischen Grundfläche, Ornament und Bordüre deutlich machen. Farben übernehmen dabei nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie helfen, den Aufbau des Musters lesbar zu halten, einzelne Motive voneinander abzugrenzen und den verschiedenen Bereichen innerhalb der Komposition Gewicht zu geben.

Die Vielfalt der Designs hängt mit der großen Zahl der Herkunftsorte zusammen. Ein Muster kann in einem Dorf anders gegliedert, vereinfacht oder durch zusätzliche Ornamente ergänzt werden als in einem anderen. Regionale Identität zeigt sich daher sowohl in wiederkehrenden Gestaltungsprinzipien als auch in individuellen Varianten. Die konkrete Ausführung entsteht beim Handknüpfen Knoten für Knoten. Dadurch ist jedes Stück ein Unikat, auch wenn einzelne Motive in der Region mehrfach vorkommen.

Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Eine Zuordnung zu nur einem einzelnen Ornamenttyp ist damit nicht verbunden. Der Teppich steht vielmehr für die breite gestalterische Spannweite, die mit Hamadan verbunden wird. Geometrische und florale Einflüsse, warme erdige Farbbereiche und eine handwerklich aufgebaute Oberfläche gehören zum kulturellen Umfeld dieser Region. Die individuelle Anordnung der Motive macht die konkrete Ausführung dieses Einzelstücks aus.

In der traditionellen Teppichgestaltung tragen Wiederholung und Rhythmus zur Ordnung einer Fläche bei. Kleine Formen können zu größeren Ornamenten zusammengeführt werden, während Bordüren den Blick entlang der Seiten führen. Je nach regionaler Ausprägung kann die Komposition stärker geometrisch oder stärker floral wirken. Die Bezeichnung Hamadan lässt deshalb verschiedene Bildsprachen zu. Entscheidend ist die Verbindung der Gestaltung mit der regionalen Knüpftradition.

Besonderheiten

Zu den besonderen Eigenschaften dieses Hamadan-Perserteppichs gehören die widerstandsfähige Wolle, der reichhaltige Flor und die handgeknüpfte Herstellung. Die Oberfläche verbindet dadurch eine angenehme Haptik mit einer belastbaren Beschaffenheit. Der Teppich wird als gut erhalten beschrieben. Die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter ordnet die Dichte seiner handwerklichen Ausführung ein.

Hamadan-Teppiche sind für vielfältige Designs bekannt und werden mit Robustheit und Pflegeleichtigkeit verbunden. Diese Eigenschaften machen sie zu praktischen Bodenbelägen innerhalb der regionalen Teppichtradition. Die konkrete Gestaltung bleibt dennoch individuell. Ein handgeknüpftes Einzelstück ist kein industrielles Serienprodukt, auch wenn es auf wiederkehrende regionale Muster und überlieferte handwerkliche Methoden zurückgreift.

Die Kombination aus widerstandsfähiger Wolle, reichhaltigem Flor und vielfältiger Gestaltung prägt den Charakter dieses Teppichs. Seine Einordnung als Hamadan-Perserteppich beruht auf der genannten Herkunft aus Hamadan im Iran. Weitere Herkunftsangaben werden nicht ergänzt.

FAQ

Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Absaugen entfernt lose Verschmutzungen aus dem Flor und unterstützt ein gepflegtes Erscheinungsbild. Für eine gelegentliche Reinigung kann ein feuchtes Tuch verwendet werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein professioneller Teppichreinigungsdienst. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt die Alltagstauglichkeit, ersetzt aber keine schonende und sachgerechte Pflege eines handgeknüpften Teppichs.

Woher stammt der Hamadan-Perserteppich?

Dieser Hamadan-Perserteppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans. Die Bezeichnung steht für eine bekannte Teppichregion mit zahlreichen Knüpfdörfern. Dazu gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Die verschiedenen Orte tragen zur Vielfalt der regionalen Muster, Ausführungen und handwerklichen Traditionen bei. Hamadan bezeichnet damit die genannte Herkunftsregion dieses Perserteppichs.

Was sind die typischen Merkmale eines Hamadan-Perserteppichs?

Typische Merkmale sind die Verwendung widerstandsfähiger Wolle, ein reichhaltiger Flor und eine handgeknüpfte Herstellung. Hamadan-Teppiche sind außerdem für vielfältige Designs bekannt, darunter geometrische und florale Muster. Warme, erdige Farben wie tiefe Rottöne und sanfte Beigetöne gehören zur beschriebenen regionalen Farbwelt. Eine hohe Knotendichte sowie Robustheit und Langlebigkeit werden ebenfalls als kennzeichnende Eigenschaften dieser Teppichart genannt.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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