




Perserteppich Hamadan 203 x 110 cm Wolle handgeknüpft
568$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 203 x 110 cm | Muster: hohe Designvielfalt | Herkunft: Region Hamadan, Persien
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Verwendung von Wolle gehört zu den prägenden Eigenschaften von Teppichen aus der Region Hamadan. Schafwolle verbindet eine belastbare Oberfläche mit einer natürlichen, textilen Struktur. Dadurch eignet sie sich für Teppiche, die im Alltag genutzt werden und dabei ihre gewebte beziehungsweise geknüpfte Beschaffenheit bewahren sollen.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im angegebenen Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte beschreibt, wie eng die einzelnen Knoten im Teppichgefüge angeordnet sind. Beim Handknüpfen entsteht jedes Muster durch viele einzelne Arbeitsschritte. Die Knüpferin oder der Knüpfer setzt die Knoten Reihe für Reihe und formt dabei gleichzeitig Flor, Kontur und Farbflächen.
Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich dadurch grundsätzlich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Die Gestaltung wird nicht nur auf die Oberfläche gedruckt, sondern in die Konstruktion des Teppichs eingearbeitet. Bei einem Hamadan-Teppich verbindet sich diese traditionelle Herstellung mit der für die Region typischen Vielfalt an Mustern. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt den praktischen Charakter dieser Teppichart.
Herkunft und Tradition
Der Hamadan-Perserteppich stammt aus der Region Hamadan im Nordwesten Irans. Hamadan zählt zu den traditionsreichen Teppichgebieten Persiens und ist für eine große Zahl von Teppichknüpfdörfern bekannt. Der Name Hamadan bezeichnet deshalb nicht nur eine einzelne Werkstatt, sondern steht auch für ein weitläufiges regionales Umfeld mit unterschiedlichen handwerklichen Traditionen.
Viele Dörfer dieser Region entwickelten eigene Vorlieben bei Zeichnung, Farbwahl und Aufbau der Teppiche. Trotzdem werden Erzeugnisse aus verschiedenen Orten häufig unter dem Handelsnamen Hamadan angeboten. Zu den bekannten Dörfern im regionalen Umfeld gehören Assadabad, Khamseh und Nahawand. Ihre Muster werden jeweils mit eigenen Formen und Farbkombinationen verbunden, fließen im Handel jedoch oft in die umfassende Bezeichnung Hamadan ein.
Die Teppichkunst Hamadans ist eng mit der ländlichen Knüpftradition Persiens verbunden. In den Dörfern wurden Kenntnisse über Materialien, Knoten und Muster über Generationen weitergegeben. Das Handwerk musste dabei sowohl dekorative Ansprüche als auch die Anforderungen des täglichen Gebrauchs berücksichtigen. Aus dieser Verbindung entwickelte sich eine Teppichtradition, in der robuste Wolle und eine große gestalterische Bandbreite nebeneinanderstehen.
Die Region gehört zu einem größeren Netz persischer Teppichzentren. Auch Kashan, Isfahan und Qom sind für Teppiche mit eigenen Stilmerkmalen bekannt. Kashan wird häufig mit floralen Motiven und reichen Farben verbunden, während Isfahan für komplizierte Muster und edle Materialien steht. Qom ist ebenfalls ein bedeutender Name innerhalb der persischen Teppichkultur. Diese Orte sind nicht identisch mit Hamadan, zeigen aber, wie vielfältig die regionalen Traditionen Persiens sind.
Die Herkunftsbezeichnung Hamadan verweist somit auf eine gewachsene Landschaft aus Dörfern, Werkstätten und Handelswegen. Sie erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht immer gleich aussehen. Die gemeinsame regionale Bezeichnung lässt Raum für unterschiedliche Muster, Farben und handwerkliche Ausprägungen. Gleichzeitig verbindet sie die Stücke mit der Tradition des persischen Handknüpfens im nordwestlichen Iran.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für eine hohe Designvielfalt bekannt. Traditionelle Muster, geometrische Formen und florale Motive können miteinander kombiniert werden. Dadurch entsteht ein Erscheinungsbild, das sowohl von klar gegliederten Linien als auch von pflanzlichen Details geprägt sein kann. Die Mustertradition der Region ist nicht auf ein einziges Dekor beschränkt, sondern umfasst verschiedene regionale und dörfliche Ausdrucksformen.
Geometrische Zeichnungen geben einem Teppich eine erkennbare Ordnung. Kanten, Rauten, Medaillons und wiederholte Formen können das Zentrum oder die Randbereiche strukturieren. Florale Motive ergänzen diese Ordnung durch Blätter, Blüten und geschwungene Elemente. In der persischen Teppichkunst werden solche Motive häufig stilisiert, sodass sie nicht wie eine naturgetreue Darstellung wirken müssen. Ihre Funktion liegt auch darin, Flächen rhythmisch zu gliedern.
Die häufig mit Hamadan verbundenen Farben sind lebendige Rottöne, Blau- und Grüntöne. Diese Farben werden oft miteinander und mit neutralen Tönen eingesetzt. Dadurch können kräftige Flächen mit ruhigeren Bereichen verbunden werden. Die Farbwahl unterstützt die Lesbarkeit des Musters und trägt dazu bei, dass geometrische und florale Elemente als zusammenhängende Komposition erscheinen.
Die Vielfalt der Hamadan-Muster hängt mit der Herkunft aus zahlreichen Dörfern zusammen. Assadabad, Khamseh und Nahawand werden mit eigenen Mustertraditionen in Verbindung gebracht. Ein Teppich, der im Handel als Hamadan bezeichnet wird, kann deshalb unterschiedliche regionale Einflüsse erkennen lassen. Die gemeinsame Bezeichnung beschreibt die Herkunftsregion, nicht ein einziges verbindliches Muster.
Bei handgeknüpften Hamadan-Teppichen entsteht das Design aus der Verbindung von Knoten, Farbe und Kontur. Jede Form wird während des Knüpfens aufgebaut. Das Muster ist daher Bestandteil der textilen Struktur und nicht lediglich eine nachträgliche Verzierung. Diese Arbeitsweise erklärt, warum die regionalen Designs trotz wiederkehrender Motive unterschiedliche Ausprägungen annehmen können.
Besonderheiten
Zu den kennzeichnenden Eigenschaften dieses Teppichs gehören die Herkunft aus der Region Hamadan, die handgeknüpfte Fertigung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die angegebene Knotendichte. Die Verbindung aus belastbarem Material und traditioneller Herstellung beschreibt den praktischen Charakter der Hamadan-Teppiche.
Eine weitere Besonderheit ist die regionale Designvielfalt. Hamadan steht für Teppiche aus einem Gebiet mit zahlreichen Knüpfdörfern. Deshalb können unter dieser Bezeichnung verschiedene geometrische und florale Lösungen, unterschiedliche Farbkombinationen und dörfliche Einflüsse zusammenkommen. Die regionale Herkunft bildet den gemeinsamen Rahmen für diese gestalterische Bandbreite.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich am besten?
Für die regelmäßige Reinigung eignet sich ein Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. So lässt sich der Teppich von losem Schmutz befreien, ohne den Flor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Dabei ist es sinnvoll, vorsichtig zu arbeiten und die betroffene Stelle nicht stärker zu durchnässen als nötig.
Woran erkenne ich einen echten Hamadan-Teppich?
Als Merkmale echter Hamadan-Teppiche gelten eine hohe Knotendichte und die Verwendung reiner Schafwolle. Außerdem sind die Muster und Farben handgefertigt und nicht maschinell hergestellt. Die Herkunftsbezeichnung verweist auf die Region Hamadan im Nordwesten Irans, in der zahlreiche Dörfer mit eigenen Knüpftraditionen liegen.
Welche Farben sind für einen Hamadan-Teppich typisch?
Typisch sind lebendige Rottöne sowie Blau- und Grüntöne. Diese Farben werden häufig miteinander und mit neutralen Farben kombiniert. Auf diese Weise entsteht ein harmonisches Gesamtbild, in dem geometrische Formen und florale Motive klar erkennbar bleiben können. Die genaue Farbverteilung gehört zur Vielfalt der regionalen Hamadan-Designs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













