






Perserteppich Hamadan 194 x 66 cm Wolle handgeknüpft
746$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 194 x 66 cm | Muster: vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: AB94B03B
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in eine vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet. Der Flor entsteht dadurch Schritt für Schritt und nicht als maschinell wiederholte Oberfläche. Diese Arbeitsweise verlangt Erfahrung, eine gleichmäßige Spannung und eine sorgfältige Kontrolle der einzelnen Reihen.
Die Wolle bildet den sichtbaren Flor des Teppichs. Bei Hamadan-Teppichen wird sie traditionell wegen ihrer Belastbarkeit verwendet. Ein Wollflor kann bei richtiger Pflege widerstandsfähig gegenüber der täglichen Nutzung sein und besitzt zugleich eine eigene textile Haptik. Die Wolle dieses Teppichs wird als widerstandsfähig beschrieben. Damit gehört sie zu den Eigenschaften, die für die praktische Verwendung handgeknüpfter Hamadan-Teppiche typisch sind.
Die Knotendichte dieses Stücks liegt bei 100.000 – 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotung beschreibt die Anzahl der einzelnen Knüpfpunkte innerhalb einer bestimmten Fläche. Sie ist ein technisches Merkmal der Ausführung und beeinflusst, wie fein Linien, Farbflächen und Ornamente in den Flor eingearbeitet werden können. Die Knotendichte steht dabei immer im Zusammenhang mit dem verwendeten Material, der Knüpftechnik und dem geplanten Muster.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Design nicht auf eine fertige Fläche gedruckt. Die Gestaltung entwickelt sich aus der Folge einzelner Knoten und Reihen. Farbflächen werden aufgebaut, Konturen werden fortgeführt und Ornamente werden in die textile Struktur integriert. Dadurch verbinden sich Material und Muster unmittelbar miteinander. Jeder handgeknüpfte Teppich ist in seiner Herstellung ein eigenständiges Stück.
Die technische Ausführung eines Hamadan-Teppichs beruht auf überliefertem Wissen über Kette, Knüpfung, Flor und Farbverteilung. Die einzelnen Arbeitsschritte müssen aufeinander abgestimmt werden, damit die Oberfläche eine zusammenhängende Struktur erhält. Handwerkliche Herstellung bedeutet dabei nicht, dass jeder Teppich aus der Region gleich aussieht. Vielmehr erlaubt sie Varianten innerhalb einer gemeinsamen regionalen Tradition.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nordwestiran, aus der Region Hamadan. Hamadan zählt zu den produktivsten Teppichregionen des Iran und umfasst zahlreiche Städte und Dörfer, die tief in der Teppichknüpfkunst verwurzelt sind. Der Name Hamadan bezeichnet deshalb eine weit gefasste regionale Tradition und nicht ausschließlich eine einzige Werkstatt. Unterschiedliche Orte können eigene Formen, Farben und Musterordnungen entwickeln.
Zu den bekannten Produktionsstätten der Region gehören Assadabad, Khamseh und Hosseinabad. Diese Orte haben jeweils charakteristische Akzente in die Knüpfkunst eingebracht. Unterschiede können sich in der Anordnung von Feldern, der Ausgestaltung von Bordüren, der Auswahl der Ornamente und der Farbwirkung zeigen. Gemeinsame Grundlagen bleiben die manuelle Knüpftechnik, die Verwendung von Wolle und die Orientierung an regional überlieferten Entwürfen.
Die Herstellung von Hamadan-Teppichen beruht auf einer jahrhundertelangen Tradition. Kenntnisse über das Vorbereiten der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Aufbauen des Flors und das Ordnen der Farben wurden innerhalb von Knüpfgemeinschaften weitergegeben. Dieses Wissen ist zugleich technisch und gestalterisch. Es ermöglicht, einen Entwurf in eine Folge von Knoten zu übertragen und während der Arbeit an die jeweilige Ausführung anzupassen.
Nordwestiran war historisch ein Gebiet, in dem verschiedene kulturelle Einflüsse aufeinandertrafen. Muster und Ornamentformen wurden in solchen Regionen nicht unverändert bewahrt, sondern aufgenommen, weiterentwickelt und an lokale Gewohnheiten angepasst. Deshalb können Hamadan-Teppiche geometrische, florale und andere traditionelle Motive zeigen. Die regionale Herkunft beschreibt eine gewachsene Formensprache mit wiedererkennbaren Grundlagen und zugleich mit beträchtlicher Vielfalt.
Viele Hamadan-Teppiche werden mit strapazierfähiger Wolle und einer klar lesbaren Musterordnung verbunden. Geometrische Entwürfe können mit Rauten, Winkeln, Linien, Feldern oder wiederkehrenden Bordüren arbeiten. Florale Gestaltungen greifen Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenformen auf. Daneben gibt es traditionelle Ornamente, deren Anordnung aus überlieferten regionalen Mustern hervorgeht. Die verschiedenen Ansätze können getrennt erscheinen oder innerhalb einer Komposition miteinander verbunden werden.
Die Vielzahl an Städten und Dörfern erklärt, warum die Bezeichnung Hamadan keine vollständig einheitliche Gestaltung voraussetzt. Ein bekannter Entwurf kann als Orientierung dienen und dennoch von verschiedenen Knüpfern unterschiedlich umgesetzt werden. Proportionen, Wiederholungen, Abstände und Farben werden je nach lokaler Tradition interpretiert. So entsteht eine Gruppe verwandter Stile, die sich durch ihre gemeinsame Herkunft und ihre handwerklichen Grundlagen zusammenhalten lässt.
Im Zusammenhang mit iranischer Teppichkunst werden auch Bakhtiari-, Kerman- und Tabriz-Teppiche genannt. Bakhtiari-Teppiche sind für florale und naturnahe Designs bekannt. Kerman-Teppiche verbinden häufig aufwendige Darstellungen mit lebhaften Farben. Teppiche aus Tabriz werden mit detailreicher Handwerkskunst in Verbindung gebracht. Diese Regionen verwenden teilweise ähnliche Techniken und Materialien, besitzen jedoch jeweils eigene regionale Gestaltungssprachen. Ein Hamadan-Teppich bleibt durch seine Herkunft aus Nordwestiran und seine Hamadan-Tradition klar eingeordnet.
Die Geschichte der Region zeigt, wie eng Gebrauch und Gestaltung in der iranischen Teppichkultur verbunden sind. Teppiche wurden als textile Gebrauchsgegenstände hergestellt und zugleich mit Ornamenten versehen, die den jeweiligen Ort und seine gestalterischen Gewohnheiten widerspiegeln. Die Weitergabe der Technik erfolgte über praktische Arbeit. Dadurch konnten sich Formen erhalten, während sie von Generation zu Generation verändert und verfeinert wurden.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Diese beiden Farben prägen den sichtbaren Eindruck und bilden gemeinsam eine lebendige traditionelle Farbwirkung. Blau kann in iranischen Teppichen tiefe und kühlere Flächen schaffen, während Rot Wärme und deutlichere Akzente einbringt. Wie die Farben verteilt sind, hängt bei vielfältigen Designs von der jeweiligen Komposition und der Anordnung ihrer Ornamente ab.
Hamadan-Teppiche sind nicht auf ein einzelnes Muster festgelegt. In der regionalen Tradition kommen florale Entwürfe neben geometrischen Formen und traditionellen Motiven vor. Florale Elemente können als Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzen erscheinen. Geometrische Formen arbeiten stärker mit Linien, Winkeln, Rauten oder gegliederten Feldern. Traditionelle Motive verbinden solche Elemente und geben der Fläche eine kulturell verankerte Ordnung.
Die Muster entstehen während des Knüpfens aus einzelnen Farbpunkten. Ein Motiv wird Reihe für Reihe aufgebaut. Konturen werden durch die Folge der Knoten definiert, Farbflächen voneinander abgegrenzt und Ornamente in die Gesamtstruktur eingefügt. Die angegebene Knotendichte unterstützt eine differenzierte Ausarbeitung von Linien und Übergängen. Gleichzeitig bleibt das Ergebnis an die manuelle Arbeit gebunden und ist kein vollständig identisches Druckbild.
Die regionale Vielfalt erklärt, weshalb ähnliche Grundmotive unterschiedlich wirken können. Eine Knüpferin oder ein Knüpfer kann einen bekannten Entwurf an die eigene Arbeitsweise, an die gewünschte Fläche und an die überlieferte lokale Formensprache anpassen. Unterschiede in Symmetrie, Proportion, Wiederholung und Farbverteilung gehören zur Entwicklung handgeknüpfter Muster. Sie sind nicht automatisch ein Widerspruch zur gemeinsamen Herkunft.
Blau und Rot können in einem Teppich verschiedene Funktionen übernehmen. Eine Farbe kann die Grundfläche bestimmen, während die andere in einer Bordüre, einem Medaillon, einer Ranke oder einem geometrischen Ornament als Kontrast eingesetzt wird. Die Quelle nennt für dieses Stück vielfältige Designs in Blau und Rot, legt jedoch kein einzelnes Medaillon, keine bestimmte Bordürenform und keinen engeren Musternamen fest. Deshalb wird die Gestaltung über ihre Farbwelt und ihre Vielfalt beschrieben.
In der iranischen Ornamenttradition spielen Wiederholung, Gleichgewicht und die Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre eine wichtige Rolle. Eine geometrische Ordnung kann der Fläche Klarheit verleihen. Florale Details können die Strenge von Linien auflockern und den Blick über das Muster führen. Je nach regionaler Ausführung können Ornamente offen verteilt oder dichter angeordnet sein. Hamadan bietet für beide gestalterischen Richtungen überlieferte Beispiele.
Die Farben eines handgeknüpften Teppichs werden nicht nur als abstrakte Flächen betrachtet, sondern in eine bestimmte Musterstruktur eingepasst. Der Wechsel zwischen Blau und Rot kann Grenzen markieren, Ornamente hervorheben oder verschiedene Bereiche miteinander verbinden. Dadurch entsteht ein Zusammenhang zwischen Farbauswahl und Aufbau. Bei diesem Teppich steht die Kombination aus vielfältigen Designs und den beiden genannten Farben im Mittelpunkt der Beschreibung.
Die Mustertradition von Hamadan lässt sich daher als vielseitig und regional geprägt verstehen. Sie umfasst nicht nur ein einzelnes Schema, sondern unterschiedliche Möglichkeiten, florale, geometrische und traditionelle Formen zu ordnen. Die Handarbeit bewahrt diese Verbindung von überliefertem Motiv und individueller Ausführung. So kann jeder Teppich eine eigene Komposition besitzen, ohne den Bezug zur Region zu verlieren.
Besonderheiten
Zu den konkret beschriebenen Merkmalen gehören die Herkunft aus Nordwestiran, die Zuordnung zur Region Hamadan, die handgeknüpfte Herstellung und der Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Knotendichte liegt bei 100.000 – 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster besteht aus vielfältigen Designs in Blau und Rot. Der Zustand wird als sehr gut angegeben.
Diese Eigenschaften ordnen das Stück als iranischen Hamadan Perserteppich ein, ohne ihm ein nicht genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben. Die regionale Herkunft, die manuelle Herstellung, das Material, die Knotendichte, die Farbgestaltung und der sehr gute Zustand bilden zusammen die Beschreibung dieses Einzelstücks. Jede dieser Angaben bezieht sich auf eine konkret genannte Eigenschaft des Teppichs.
Die Bezeichnung Hamadan bedeutet nicht, dass alle Teppiche aus der Region gleich aussehen. Gerade die zahlreichen Städte und Dörfer haben unterschiedliche Akzente in der Teppichknüpfkunst entwickelt. Bei diesem Stück wird diese regionale Vielfalt durch die Angabe vielfältiger Designs sowie durch die Farben Blau und Rot sichtbar. Seine Besonderheit liegt damit in der Verbindung klar beschriebener Eigenschaften mit einer breit gefassten Hamadan-Mustertradition.
FAQ
Was macht den Hamadan Perserteppich besonders?
Hamadan Perserteppiche stammen aus der Region Hamadan in Nordwestiran und gehören zu einer jahrhundertealten iranischen Knüpftradition. Typisch sind die handgeknüpfte Herstellung, widerstandsfähige Wolle und eine große Vielfalt an regionalen Mustern. Dieses Stück besitzt eine Knotendichte von 100.000 – 350.000 Knoten pro Quadratmeter, vielfältige Designs in Blau und Rot sowie einen sehr guten Zustand.
Welche Pflege benötigt ein Hamadan Perserteppich?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung hilft dabei, den Teppich zu erhalten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht unnötig belastet werden. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre ist ebenfalls ratsam. Die widerstandsfähige Wolle ist für ihre Belastbarkeit bekannt, dennoch sollte die Pflege auf den handgeknüpften Aufbau und den Wollflor abgestimmt sein.
Wie unterscheiden sich Hamadan-Teppiche von anderen Perserteppichen?
Hamadan-Teppiche sind besonders für robuste Materialien und traditionelle Designs bekannt. Im Vergleich zu Tabriz-Teppichen sind ihre Muster und ihre Farbgebung häufig einfacher gehalten. Dadurch können sie sich in vielseitige Einrichtungsstile einfügen. Innerhalb der Hamadan-Region gibt es jedoch deutliche Unterschiede, weil zahlreiche Städte und Dörfer jeweils eigene gestalterische Akzente in die gemeinsame Knüpftradition eingebracht haben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














