








Perserteppich Hamadan 187 x 109 cm Wolle handgeknüpft
675$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 150.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 187 x 109 cm | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 22735C3C
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die Handarbeit verbindet das Material mit einer traditionellen Herstellungstechnik, bei der die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht werden. Dadurch entsteht eine textile Oberfläche, deren Aufbau unmittelbar aus der Arbeit am Webstuhl hervorgeht. Die Wolle ist für orientalische Teppiche ein seit Langem verwendetes Naturmaterial. Sie lässt sich präzise verarbeiten und bildet eine strapazierfähige Grundlage für die Nutzung im Wohnbereich.
Die handgeknüpfte Fertigung unterscheidet sich von maschineller Teppichproduktion durch den individuellen Arbeitsprozess. Knoten für Knoten wird das Muster aufgebaut, während die Reihen durch Schussfäden und weitere Arbeitsschritte gesichert werden. Bei Hamadan-Teppichen gehört diese Form der Fertigung zur regionalen Knüpftradition. Die im Stück vorhandene Knotendichte beträgt 150.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie verweist auf eine sorgfältige, differenzierte Ausarbeitung der geknüpften Fläche, ohne dass daraus ein bestimmtes Muster abgeleitet werden kann.
Wolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer praktischen Eigenschaften geschätzt. Je nach Aufbereitung kann sie eine klare, leicht griffige Oberfläche bilden und Farben gleichmäßig aufnehmen. Bei einem handgeknüpften Teppich bleibt die Struktur der Herstellung Teil seines Erscheinungsbildes. Dieses Exemplar befindet sich in einem sehr guten Zustand. Angaben zu einer besonderen Beimischung, zu einem Baumwollanteil oder zu Seide liegen für diesen Teppich nicht vor.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran. Hamadan bezeichnet sowohl eine bedeutende Stadt als auch eine weit gefasste Teppichregion im westlichen Iran. Das Gebiet liegt in einer kulturell vielfältigen Landschaft, in der unterschiedliche Dörfer und Werkstätten eigene Ausprägungen der Knüpfkunst entwickelt haben. Deshalb steht der Name Hamadan nicht für ein einziges, streng festgelegtes Dessin. Er verweist auf eine regionale Tradition, in der handgeknüpfte Teppiche mit verschiedenen Kompositionen, Farben und technischen Nuancen gefertigt werden.
Die Teppichkultur Westirans ist eng mit lokalen Handwerksgemeinschaften verbunden. In dörflichen und städtischen Werkstätten wurden Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knotung und Muster über Generationen weitergegeben. Dabei entstanden keine vollkommen einheitlichen Serien, sondern Teppiche mit wiederkehrenden regionalen Merkmalen und zugleich individueller Ausführung. Der Begriff Hamadan kann daher unterschiedliche Herkünfte innerhalb des regionalen Umfelds zusammenfassen. Für die Einordnung dieses Stücks ist entscheidend, dass der Ursprung Iran und die Bezeichnung Hamadan ausdrücklich angegeben sind.
Iranische Teppiche werden in der internationalen Fachsprache häufig nach ihrer Herkunft, ihrem Herstellungsort oder ihrer regionalen Gestaltung benannt. Hamadan gehört zu den bekannten Bezeichnungen für westiranische Knüpfarbeiten. Andere Regionen Irans, etwa Isfahan, Täbriz, Kashan oder Kerman, haben jeweils eigene Traditionen und dürfen nicht mit Hamadan gleichgesetzt werden. Die Nennung dieser Orte beschreibt andere Teppichgruppen und keine zusätzliche Herkunft dieses Exemplars. Der vorliegende Teppich ist als Hamadan Perserteppich aus Iran einzuordnen.
Zur regionalen Geschichte gehört ein reger Austausch zwischen Stadt, Dorf und Handelswegen. Musterideen konnten dadurch in benachbarten Gebieten aufgenommen und verändert werden. Trotzdem blieb die handwerkliche Ausführung an die jeweiligen Arbeitsweisen gebunden. Unterschiede zeigen sich etwa in der Anordnung eines Mittelfeldes, in der Form von Ranken oder in der Betonung geometrischer Elemente. Solche allgemeinen Merkmale helfen, die Vielfalt der Hamadan-Tradition zu verstehen; sie ersetzen jedoch keine konkrete Beschreibung des Musters dieses einzelnen Teppichs.
Die Benennung nach Hamadan macht den Teppich zugleich als persisches Erzeugnis kenntlich. Perserteppiche werden nicht allein durch ihre dekorative Wirkung definiert, sondern durch die Verbindung von iranischer Herkunft, überlieferter Knüpftechnik und regionaler Gestaltung. Bei diesem Stück kommen der Ursprung Iran, die handgeknüpfte Verarbeitung und der Hamadan-Bezug zusammen. Weitere Angaben zu einer bestimmten Stadt, einem einzelnen Dorf, einer Werkstatt, einem Knüpfer oder einer Signatur sind nicht vorhanden.
Design und Muster
Das konkrete Muster dieses Teppichs ist in der Beschreibung nicht näher benannt. Daher wird keine bestimmte Bordüre, kein Medaillon, kein florales Motiv und keine geometrische Figur als Merkmal dieses Stücks behauptet. Die regionale Einordnung erlaubt dennoch einen sachlichen Blick auf die Gestaltungstraditionen, aus denen Hamadan-Teppiche hervorgehen. In der westiranischen Knüpfkunst begegnen sowohl streng gegliederte geometrische Kompositionen als auch stärker pflanzlich geprägte Formen.
Viele Muster der Region beruhen auf einer klaren Ordnung aus Innenfeld und Bordüre. Ein Mittelfeld kann durch ein zentrales Zeichen, wiederholte Elemente oder eine flächige Gliederung bestimmt sein. Umrahmende Borten fassen die Komposition zusammen und schaffen einen Übergang zwischen dem Teppichzentrum und den Außenkanten. Diese Prinzipien sind Teil der regionalen Formensprache, sagen aber nicht aus, welche dieser Möglichkeiten bei dem vorliegenden Hamadan tatsächlich verwendet wurde.
Geometrische Motive spielen in zahlreichen westiranischen Teppichtraditionen eine wichtige Rolle. Sie können aus stilisierten Blüten, Blättern, Ranken, Rosetten oder abstrakten Formen aufgebaut sein. Durch Wiederholung, Spiegelung und rhythmische Reihung entsteht eine visuelle Ordnung. Daneben gibt es Muster, die freier wirken und nicht auf eine streng symmetrische Gesamtanlage angewiesen sind. Die jeweilige Ausführung hängt vom regionalen Umfeld, von der Werkstatt und von der individuellen Arbeit am Webstuhl ab.
Auch die Farbgestaltung gehört grundsätzlich zur Identität eines Teppichs. Iranische Knüpfer arbeiten traditionell mit differenzierten Farbfeldern, Kontrasten und abgestuften Nuancen. Ein dunkler Grund kann Ornamente hervorheben, während eine helle Umrandung das Innenfeld optisch fasst. Welche Farben und welches Muster bei diesem Teppich vorliegen, ist in den Produktangaben jedoch nicht beschrieben. Deshalb bleibt die Aussage auf die Hamadan-Tradition und die handwerkliche Gestaltung im Allgemeinen beschränkt.
Die Knotung unterstützt bei traditionell gefertigten Teppichen die Darstellung kleinerer Formen und sauberer Übergänge. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Auflösung ermöglichen, doch sie bestimmt allein weder die Qualität noch das Motiv. Maßgeblich sind ebenso die Ausführung der Knoten, die Spannung des Gewebes, die Materialverarbeitung und die gestalterische Klarheit. Bei diesem Stück ist eine Knotendichte von 150.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben; ein konkretes Muster lässt sich daraus nicht ableiten.
Hamadan-Teppiche stehen damit für eine regionale Bandbreite und nicht für ein einziges Dekor. Ihr Erscheinungsbild kann traditionell, zurückhaltend, kontrastreich oder ornamental gegliedert sein. Die Bezeichnung Hamadan benennt die Herkunfts- und Stilregion, während die individuelle Gestaltung jedes handgeknüpften Einzelstücks separat betrachtet werden muss. Für diesen Teppich sind Herkunft, Material, Technik und Zustand dokumentiert; eine weitergehende Musterbeschreibung liegt nicht vor.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Merkmalen gehören die Herkunft aus Iran, die Einordnung als Hamadan Perserteppich, die handgeknüpfte Verarbeitung, der Flor aus hochwertiger Wolle, die Knotendichte von 150.000 Knoten pro Quadratmeter und der sehr gute Zustand. Diese Angaben beschreiben die bekannten Eigenschaften dieses Einzelstücks. Eine Signatur, ein Herstellungsjahr, ein Alter, eine bestimmte Werkstatt oder eine Restaurierung sind nicht angegeben.
Die Kombination aus regionaler Bezeichnung und traditioneller Handarbeit macht die Einordnung klar, ohne zusätzliche Herkunftsdetails zu behaupten. Der Teppich ist kein Serienprodukt mit identischen Exemplaren, sondern ein einzelnes handgeknüpftes Stück. Aussagen zu Pflege, Nutzung oder Aufbewahrung sollten sich am tatsächlichen Zustand und an der Wolle orientieren. Für verbindliche Arbeiten an einem Orientteppich ist eine Fachwerkstatt die geeignete Anlaufstelle.
FAQ
Wie pflege ich diesen Hamadan Perserteppich?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung hält die Oberfläche frei von losem Staub. Beim Saugen sollte eine niedrige Einstellung gewählt und auf rotierende Bürsten verzichtet werden, wenn diese die Wolle unnötig beanspruchen könnten. Flüssigkeiten sollten möglichst sofort mit einem saugfähigen Tuch aufgenommen werden, ohne den Teppich stark zu reiben. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung kann Farben bei Textilien langfristig verändern; ein geeigneter Standort und gelegentliches Drehen können eine einseitige Belastung reduzieren. Für eine gründliche Wäsche oder bei Flecken empfiehlt sich ein auf handgeknüpfte Wollteppiche spezialisiertes Fachunternehmen.
Was zeichnet einen Hamadan Perserteppich aus?
Hamadan ist eine Teppichregion im westlichen Iran mit einer vielfältigen handwerklichen Tradition. Die Bezeichnung umfasst unterschiedliche lokale Ausprägungen und steht nicht für ein einziges verbindliches Muster. Typisch für die regionale Einordnung ist die Verbindung von handgeknüpfter Fertigung, wollener Oberfläche und einer eigenständigen Gestaltung, die je nach Werkstatt und Herkunftsort variieren kann. Dieses Exemplar ist aus Iran, handgeknüpft, hat einen Flor aus hochwertiger Wolle und eine angegebene Knotendichte von 150.000 Knoten pro Quadratmeter. Das konkrete Muster ist nicht näher beschrieben.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Dieser Teppich stammt aus dem Iran und ist der Region Hamadan zugeordnet. Hamadan liegt im westlichen Iran und ist als Herkunftsbezeichnung für verschiedene handgeknüpfte Teppiche bekannt. Die regionale Tradition umfasst Arbeiten aus unterschiedlichen Orten und Werkstätten, weshalb der Name keine genaue Dorf- oder Manufakturangabe ersetzt. Andere bekannte iranische Teppichzentren wie Isfahan, Täbriz, Kashan oder Kerman sind nicht als Herkunft dieses Stücks genannt. Für diesen Teppich ist daher die Einordnung als Hamadan Perserteppich aus Iran maßgeblich.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















