








Perserteppich Hamadan 160 x 100 cm Wolle handgeknüpft
675$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 160 x 100 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle bildet den Flor und ist für diese Teppichart ein charakteristisches Material. Sie verbindet eine robuste Beschaffenheit mit einem angenehm dichten und weichen Griff. Bei handgeknüpften Teppichen wird jedes einzelne Florbüschel von Hand in die Kettfäden eingearbeitet. Anschließend werden die Schussfäden eingefügt und die Knoten Reihe für Reihe verdichtet. So entsteht ein textiles Gefüge, dessen Muster direkt aus der Anordnung der Knoten hervorgeht.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt, wie eng die einzelnen Knoten im Teppich angeordnet sind und wie fein sich ein Entwurf ausarbeiten lässt. Die Dichte steht dabei immer im Zusammenhang mit der Wolle, der Knüpftechnik und dem jeweiligen Muster. Handarbeit macht jedes Stück zu einem eigenen Gefüge, da kleine Unterschiede in Knoten, Farbverteilung und Kontur zum Charakter eines handgeknüpften Teppichs gehören.
Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk wegen ihrer Widerstandsfähigkeit eingesetzt. Sie kann zu einem tragfähigen Flor verarbeitet werden und eignet sich dadurch für Teppiche, die im Wohnbereich genutzt werden. Der Wollflor nimmt Farben gut auf und lässt Konturen sowie Flächen klar hervortreten. Bei Hamadan-Teppichen bildet die Wolle deshalb eine wichtige Grundlage für die Verbindung von praktischer Nutzung und dekorativer Gestaltung.
Die handwerkliche Herstellung unterscheidet den Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Das Knüpfen verlangt Geduld, ein gleichmäßiges Vorgehen und die genaue Wiederholung eines Entwurfs. Zugleich bleibt die Arbeit von Hand sichtbar, ohne dass daraus ein Fehler im Sinne einer industriellen Abweichung werden muss. Die Verarbeitung dieses Stücks wird durch die Kombination aus Handknüpfung und Wolle bestimmt.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist zugleich der Name einer bedeutenden Teppichregion. Die dortige Knüpftradition entstand nicht nur in der Stadt selbst, sondern auch in zahlreichen umliegenden Dörfern. Genannt werden unter anderem Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese Orte entwickelten eigene Vorstellungen von Musteraufbau, Farbsetzung und handwerklicher Ausführung. Deshalb steht Hamadan nicht für ein einziges, streng einheitliches Erscheinungsbild, sondern für eine vielfältige regionale Teppichkultur.
Die Region gilt als eines der produktivsten Gebiete für die Teppichknüpfung. Über viele Generationen wurden Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knotung und den Aufbau von Bordüren weitergegeben. Das handwerkliche Wissen war in den Dörfern eng mit dem Alltag verbunden. Teppiche wurden als Gebrauchsgegenstände gefertigt, zugleich aber mit einer ausgeprägten gestalterischen Ordnung versehen. Diese Verbindung aus Zweckmäßigkeit und dekorativer Arbeit prägt den Ruf der Hamadan-Teppiche bis heute.
Die verschiedenen Herkunftsorte in der Umgebung von Hamadan erklären, weshalb sich unter dieser Bezeichnung unterschiedliche Muster und Ausführungen finden. Ein Dorf kann eine Vorliebe für streng geometrische Formen entwickeln, während ein anderer Ort stärker mit floralen Motiven arbeitet. Auch die Farbwahl, die Breite der Bordüren und die Behandlung des Feldes können variieren. Die regionale Bezeichnung verweist daher auf einen kulturellen und handwerklichen Zusammenhang, nicht auf eine einzige Vorlage.
Hamadan gehört zur persischen Teppichtradition, in der der Teppich als Teil der Wohnkultur, als handwerkliches Erzeugnis und als Träger überlieferter Formen verstanden wird. Die Muster werden häufig aus wiederkehrenden Elementen aufgebaut, die von Generation zu Generation weiterentwickelt werden. Dabei können lokale Eigenheiten neben überregional bekannten Motiven bestehen. Die Herstellung bleibt an konkrete Hände, Materialien und Arbeitsabläufe gebunden, auch wenn sich die Gestaltung im Laufe der Zeit verändert.
In der weiteren Umgebung finden sich auch andere bekannte Teppichtraditionen. Kerman ist für kunstvolle Ausarbeitungen und oft sehr feine Muster bekannt. Banjara-Teppiche werden mit einer kreativen Verbindung von Farben und Texturen in Verbindung gebracht und spiegeln die Kultur nomadischer Völker wider. Nain und Isfahan stehen ebenfalls für eigenständige persische Schulen mit aufwendigen Entwürfen und hoher Knotendichte. Diese benachbarten oder regional verbundenen Traditionen machen deutlich, wie vielfältig die persische Teppichkunst ist. Sie ändern jedoch nicht die Herkunft dieses Stücks: Dieser Teppich ist Hamadan zugeordnet.
Design und Muster
Das Muster dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Die Hamadan-Tradition umfasst sowohl geometrische als auch florale Motive. Geometrische Entwürfe arbeiten mit klaren Linien, gegliederten Flächen und wiederkehrenden Formen. Florale Gestaltungen setzen Blüten, Ranken oder pflanzliche Elemente ein. Beide Richtungen können streng geordnet oder freier miteinander verbunden sein. Die regionale Vielfalt erlaubt deshalb unterschiedliche Bildwirkungen, ohne dass der Teppich seine Zugehörigkeit zur Hamadan-Tradition verliert.
Ein klassischer persischer Teppich wird häufig aus einem Mittelfeld und umlaufenden Bordüren aufgebaut. Das Mittelfeld trägt den Hauptentwurf, während die Bordüren das Muster fassen und dem Gesamtbild eine Begrenzung geben. Bei geometrischen Hamadan-Mustern können Rauten, Medaillons, Hakenformen oder rhythmisch gesetzte Pflanzenzeichen eine Rolle spielen. Bei floralen Varianten treten stilisierte Blüten und Ranken in den Vordergrund. Solche Begriffe beschreiben die regionale Mustersprache und sind keine Aussage über ein zusätzliches, nicht genanntes Motiv dieses einzelnen Stücks.
Farben wie Rot, Blau und Gelb gehören zu den überlieferten Farbwelten, die bei Hamadan-Teppichen häufig vorkommen. Traditionell wurden dafür natürliche Farbstoffe verwendet. Durch das Zusammenspiel von Grundfarbe, Musterfarbe und Kontur erhalten die Flächen ihre Lesbarkeit. Eine Farbe kann als ruhiger Hintergrund dienen, während eine kontrastierende Nuance eine Bordüre oder ein Ornament hervorhebt. Die Farbgestaltung ist dabei nicht nur dekorativ, sondern unterstützt auch die klare Gliederung eines handgeknüpften Entwurfs.
Die Vielfalt der Designs hängt mit der dezentralen Herstellung in den Dörfern rund um Hamadan zusammen. Lokale Knüpferinnen und Knüpfer übernahmen bekannte Formen, passten sie an eigene Vorlieben an und kombinierten sie mit regionalen Zeichen. Dadurch konnten ähnliche Grundmotive in mehreren Varianten erscheinen. Die handwerkliche Umsetzung beeinflusst außerdem die Wirkung von Linien und Flächen: Ein Motiv wird nicht aufgedruckt, sondern Knoten für Knoten aufgebaut. Das verleiht dem Muster eine textile Tiefe und macht seine Struktur aus der Nähe nachvollziehbar.
Bei der Betrachtung eines Hamadan-Teppichs lohnt sich daher der Blick auf die Beziehung zwischen Feld, Bordüre und einzelnen Ornamenten. Wiederholungen schaffen Rhythmus, während kleinere Abweichungen die Handarbeit erkennen lassen. Geometrische Formen wirken oft kompakt und geordnet; florale Motive können den Entwurf weicher und bewegter erscheinen lassen. Die Bezeichnung vielfältige Designs lässt Raum für diese regionale Bandbreite. Sie legt keine einzelne, im Quelltext nicht genannte Komposition fest, sondern beschreibt die charakteristische Offenheit der Hamadan-Mustersprache.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die Handknüpfung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die für einen Hamadan-Teppich angegebene Knotendichte. Die Kombination steht für eine Verarbeitung, bei der das Material und die Struktur unmittelbar zusammenwirken. Der Wollflor ist belastbar und zugleich weich im Griff. Die Knotendichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung des Musters, während die Handarbeit jedes Exemplar zu einem Unikat macht.
Der Teppich ist sehr gut erhalten. Dieser Zustand ist eine konkrete Eigenschaft des angebotenen Stücks. Zusammen mit der regionalen Zuordnung zu Hamadan und dem vielfältigen Design ergibt sich ein klares Bild seiner wesentlichen Merkmale: iranische Herkunft, traditionelle Handknüpfung, Wolle als Flormaterial und eine Musterwelt, die geometrische ebenso wie florale Formen umfasst.
FAQ
Was macht einen Hamadan Perserteppich besonders?
Hamadan-Teppiche verbinden die persische Herkunft aus dem Nordwesten Irans mit einer regional vielfältigen Knüpftradition. Ihre Besonderheit liegt nicht in einem einzigen verbindlichen Muster, sondern in der Bandbreite der Entwürfe, die in Hamadan und den umliegenden Dörfern entstanden sind. Geometrische Formen und florale Motive gehören ebenso zu dieser Tradition wie der Einsatz von Wolle und die handwerkliche Herstellung. Bei diesem Stück kommen die Handknüpfung, der widerstandsfähige Wollflor, die angegebene Knotendichte und der sehr gut erhaltene Zustand hinzu. Jedes handgeknüpfte Exemplar ist durch die Arbeit von Hand ein eigenes Stück.
Wie pflege ich diesen Hamadan-Teppich richtig?
Für die Pflege empfiehlt es sich, den Teppich regelmäßig abzusaugen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Staub und lose Partikel werden dadurch schonend aus dem Wollflor entfernt, während ein geschützter Standort die Farbwirkung bewahren kann. Flüssigkeiten und Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Nicht kräftig reiben, weil dadurch Flor und Farbflächen unnötig belastet werden können. Für eine gründliche Pflege wird eine professionelle Reinigung alle paar Jahre empfohlen. Die konkrete Häufigkeit hängt von der Nutzung und der Beanspruchung ab.
In welchen Größen gibt es Hamadan-Teppiche?
Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Größen gefertigt. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu großen Teppichen für Wohnbereiche. Welche Ausführung geeignet ist, hängt vom persönlichen Geschmack, vom vorgesehenen Raum und von der verfügbaren Fläche ab. Dieses Exemplar ist für eine bestimmte Fläche gefertigt und besitzt seine im Angebot genannte Größe. Die unterschiedlichen Formate gehören zur allgemeinen Hamadan-Tradition und ermöglichen den Einsatz in verschiedenen Wohnsituationen, ohne dass daraus eine Aussage über die Größe anderer Stücke folgt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















