








Perserteppich Hamadan 157 x 114 cm Wolle handgeknüpft
621$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 157 x 114 cm | Muster: geometrisch, floral und traditionell-symmetrisch
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Wolle wird bei persischen Teppichen traditionell wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer langen Nutzungsdauer verwendet. Als natürliches Material verbindet sie eine robuste Oberfläche mit einer angenehm textilen Haptik. Die Wollfaser eignet sich für einen Flor, der im Alltag beansprucht werden kann und dabei seinen charakteristischen Ausdruck bewahrt.
Der Flor dieses Teppichs wird als üppig und weich beschrieben. Dadurch entsteht eine angenehme Oberfläche, die in Wohnräumen, Schlafzimmern oder im Büro eingesetzt werden kann. Die weiche Wirkung des Flors ergänzt die Widerstandsfähigkeit der Wolle und macht die Materialauswahl sowohl für die Nutzung als auch für die textile Gestaltung relevant.
Handknüpfen ist eine Arbeitsweise, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird. Das Verfahren erfordert Zeit und handwerkliche Aufmerksamkeit, weil die Gestaltung nicht als durchgehender Druck auf eine fertige Fläche aufgebracht wird. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster während der Fertigung aus der Anordnung der einzelnen Knoten. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie gehört damit zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Stücks.
Für die Herstellung werden natürliche Materialien genannt, wobei die widerstandsfähige Wolle den Flor bildet. Die Kombination aus Handarbeit und Wolle steht für eine Verarbeitung, die auf beständige Nutzung ausgerichtet ist. Über die konkrete Zusammensetzung einer Kette oder anderer Bestandteile macht die Beschreibung keine Angaben; deshalb werden hier ausschließlich die belegten Materialeigenschaften des Teppichs dargestellt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan in Nordwestpersien, einer Region des Iran, die für ihre Teppichknüpfkunst und ihre große Musterbreite bekannt ist. Hamadan bezeichnet dabei nicht nur einen einzelnen Stadtraum, sondern auch ein wichtiges Umfeld für die Herstellung von Teppichen in zahlreichen Orten der Region. In der Beschreibung werden Assadabad, Khamseh und Nahawand als umliegende Dörfer und Gebiete genannt, in denen Teppiche mit eigener Ausprägung entstehen.
Die Teppichtradition um Hamadan ist eng mit dörflicher Handarbeit verbunden. Muster, Arbeitsweisen und textile Kenntnisse werden innerhalb von Familien und Gemeinschaften weitergegeben. So entsteht eine regionale Kultur, in der jeder Web- und Knüpfort eigene Varianten entwickeln kann, ohne den Bezug zur gemeinsamen Hamadan-Tradition zu verlieren. Der Teppich wird dadurch als Teil einer über Generationen weitergegebenen Handwerkskultur verstanden.
Persische Teppiche sind nicht allein durch ihre Herkunft, sondern auch durch die Verbindung von Gebrauch und Gestaltung geprägt. In Hamadan treffen praktische Anforderungen an einen belastbaren Wollteppich auf eine ausgeprägte Vorliebe für klar erkennbare Ornamente. Die Vielfalt der regionalen Muster erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht auf ein einziges Erscheinungsbild festgelegt sind. Geometrische, florale und symmetrische Lösungen können nebeneinander zur regionalen Formensprache gehören.
Die Region steht außerdem in Beziehung zu anderen bedeutenden Teppichgebieten Persiens. In der weiteren Umgebung werden auch Teppiche aus Kermanshah und Sarouk hergestellt. Kermanshah- und Sarouk-Teppiche werden durch leuchtende Farben und komplexe Muster charakterisiert. Kerman ist für feine Details und häufig florale Motive bekannt. Tabriz wiederum wird mit ausgefeilten Knüpftechniken, Medaillon-Designs und detaillierten Mustern verbunden. Diese Regionen bilden eigene Traditionen; sie sind nicht die Herkunft dieses Hamadan-Teppichs.
Die Einordnung als Hamadan verweist somit auf den regionalen Ursprung und nicht auf ein bestimmtes Einzelmotiv. Ein Muster kann florale oder geometrische Elemente aufnehmen und dennoch in der Hamadan-Tradition stehen. Entscheidend für die Herkunftsbezeichnung ist die genannte Region Nordwestpersien und ihr Umfeld. Der vorliegende Teppich verbindet diese Herkunft mit handwerklicher Fertigung und widerstandsfähiger Wolle.
Design und Muster
Die Hamadan-Tradition zeichnet sich durch eine hohe Auswahl an Mustern aus. Für diesen Teppich werden geometrische Muster, florale Motive und traditionelle symmetrische Formen genannt. Diese drei Gestaltungsrichtungen zeigen, wie unterschiedlich regionale Teppiche wirken können: Geometrische Ornamente arbeiten mit klaren Linien und wiederkehrenden Formen, florale Motive greifen Pflanzen- und Blütenbilder auf, während symmetrische Kompositionen auf eine ausgewogene Ordnung der Fläche setzen.
Geometrische Muster sind in der persischen Teppichgestaltung häufig aus einzelnen, wiederholbaren Zeichen aufgebaut. Linien, Winkel und stilisierte Formen können zu Bordüren oder zu einer geschlossenen Feldgestaltung verbunden werden. Ihr Charakter entsteht durch Rhythmus und Wiederholung. Bei einem Hamadan-Teppich gehört diese formale Klarheit zu den möglichen Ausdrucksformen der Region, ohne dass damit ein bestimmtes Einzelmotiv für dieses Stück behauptet wird.
Florale Motive bilden einen zweiten wichtigen Bereich. Blüten, Ranken und stilisierte Blätter können in einer geordneten Komposition erscheinen oder als kleinere Elemente zwischen anderen Ornamenten angeordnet werden. Die persische Mustertradition verwendet Naturformen dabei meist in einer kunstvoll geordneten, textilen Form. Für Hamadan wird ausdrücklich eine Designvielfalt genannt, zu der auch florale Motive gehören. Die genaue Auswahl der floralen Zeichen dieses Teppichs ist nicht näher beschrieben.
Traditionelle symmetrische Formen geben einem Teppich eine lesbare Mitte und eine ausgewogene Seitenwirkung. Symmetrie kann sich auf einzelne Ornamente, auf die Anordnung eines Feldes oder auf die Wiederholung entlang einer Achse beziehen. In Verbindung mit geometrischen oder floralen Elementen entsteht eine Musterwelt, die regional vertraut und zugleich variabel ist. Die genannten Designs spiegeln den typischen Charakter der Region wider.
Auch die Farbpalette der Hamadan-Teppiche ist vielfältig. Die Beschreibung reicht von sanften Erdtönen bis zu lebendigen Rottönen. Erdfarben können eine ruhige, zurückhaltende Wirkung erzeugen, während rote Töne deutliche Akzente setzen. Zwischen diesen Bereichen sind unterschiedliche Kombinationen möglich. Welche Farben auf diesem Einzelstück genau dominieren, wird nicht festgelegt; sicher genannt ist die regionale Farbvielfalt von gedeckten Erdtönen bis zu kräftigen Rottönen.
Die Gegenüberstellung mit anderen persischen Regionen macht die stilistische Bandbreite zusätzlich sichtbar. Sarouk wird mit auffälligen Rottönen und klassischen Designs verbunden, Kerman mit feinen Details und floralen Motiven. Tabriz steht für aufwendige Medaillon-Designs und detaillierte Muster. Diese Beispiele erklären die Vielfalt persischer Teppichkunst, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern. Der hier beschriebene Teppich bleibt ein Hamadan-Perserteppich mit den für ihn genannten geometrischen, floralen und symmetrischen Gestaltungsmöglichkeiten.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Merkmalen gehören die Herkunft aus der Region Hamadan in Nordwestpersien, die Handknüpfung, die widerstandsfähige Wolle und die breite Auswahl an Designs. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Der üppige, weiche Flor verbindet die textile Behaglichkeit mit der beschriebenen Strapazierfähigkeit der Wolle.
Die regionale Zuordnung ist klar von den im Umfeld erwähnten Teppicharten aus Kermanshah, Sarouk, Kerman und Tabriz zu unterscheiden. Diese Namen beschreiben Vergleichs- und Nachbartraditionen, nicht den Ursprung dieses Teppichs. Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus Hamadan-Herkunft, handwerklicher Fertigung und variabler persischer Mustertradition.
FAQ
Was macht den Hamadan Perserteppich besonders?
Besonders sind die hohe Knotendichte, die Verwendung widerstandsfähiger Wolle und die Vielfalt an Designs und Farben. Geometrische Muster, florale Motive und traditionelle symmetrische Formen gehören zu den genannten Gestaltungsmöglichkeiten. Sie spiegeln die kulturelle Tiefe der Region Hamadan wider und verbinden regionale Tradition mit praktischer Alltagstauglichkeit.
Wie pflege ich meinen Hamadan Teppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, den Teppich im Alltag sauber zu halten. Gelegentlich sollte eine professionelle Reinigung durchgeführt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Diese Pflegehinweise berücksichtigen sowohl die Nutzung als auch den Erhalt der farblichen Wirkung des Wollteppichs.
In welchen Größen sind Hamadan Teppiche erhältlich?
Hamadan Teppiche werden in verschiedenen Größen angeboten. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu großen Teppichen für Wohnzimmer oder andere weitläufige Räume. Dadurch lässt sich je nach Raum und Einrichtung eine passende Variante auswählen. Die Größenvielfalt ist eine allgemeine Eigenschaft der Hamadan-Teppiche und beschreibt nicht nur ein einzelnes Format.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















