








Perserteppich Hamadan 157 x 110 cm Wolle handgeknüpft
639$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 150.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 157 x 110 cm | Muster: Traditionelles geometrisches Design | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Wolle. Die handwerkliche Fertigung verbindet das Material mit einer traditionellen Arbeitsweise, bei der Knoten einzeln gesetzt werden. Dadurch entsteht kein maschinell vervielfältigtes Produkt, sondern ein eigenständiger Teppich mit einer individuell ausgeführten Oberfläche. Der Flor aus Wolle ist für seine angenehme Haptik und seine strapazierfähige Beschaffenheit bekannt. In der überlieferten Teppichherstellung werden Wolle und Baumwolle verwendet. Dabei sorgt Wolle für den Flor, während Baumwolle traditionell zur Stabilität und Festigkeit der Konstruktion beiträgt.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 150.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und steht in direktem Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Teppichbildes. Je sorgfältiger die Knoten angeordnet sind, desto klarer können Linien, Flächen und kleine Musterpartien erscheinen. Beim vorliegenden Stück verbindet sich die handgeknüpfte Ausführung mit der genannten Knotendichte und einem traditionellen geometrischen Design.
Wolle wird in der Teppichherstellung seit Jahrhunderten eingesetzt, weil sie eine belastbare und zugleich angenehm wirkende Faser ist. Ihr natürlicher Griff unterstützt die Nutzung im Wohnbereich, während die handwerkliche Verarbeitung den Charakter des einzelnen Stücks bestimmt. Baumwolle wird bei traditionellen Konstruktionen wegen ihrer Festigkeit und ihrer stabilisierenden Funktion geschätzt. Diese Materialkombination gehört zum technischen Hintergrund vieler orientalischer Knüpfarbeiten, ohne dass der Flor dadurch seinen klaren Wollcharakter verliert.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Iran und gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt und ihr weiteres Umfeld verfügen über eine lange Tradition des Knüpfens. In dieser Region entstanden Teppiche für den täglichen Gebrauch ebenso wie sorgfältig ausgearbeitete Stücke mit einem ausgeprägten dekorativen Anspruch. Die Bezeichnung Hamadan verweist auf diesen iranischen Ursprung und auf eine regionale Handwerkstradition, die unterschiedliche lokale Ausprägungen zusammenfasst.
Die Teppichkultur von Hamadan ist durch eine Verbindung aus praktischer Herstellung und überliefertem Formenschatz geprägt. Knüpfwissen wurde innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Dabei blieben grundlegende Arbeitsschritte erhalten, während Muster, Farben und deren Anordnung je nach Ort, Auftrag und handwerklicher Interpretation verändert werden konnten. Diese Weitergabe von Kenntnissen erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche einerseits gemeinsame regionale Merkmale zeigen und andererseits nicht völlig gleichartig erscheinen.
Die Geschichte der Teppichknüpferei in Hamadan reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Über lange Zeit entwickelte sich daraus eine vielseitige Produktion, in der sowohl geometrische als auch florale und figürlich stilisierte Formen vorkommen. Die Teppiche aus der Region wurden in Haushalten weit über den Iran hinaus verwendet und geschätzt. Ihr regionaler Charakter beruht nicht auf einem einzigen unveränderlichen Muster, sondern auf der wiederkehrenden Verbindung von handgeknüpfter Ausführung, haltbaren Materialien und überlieferten Gestaltungsprinzipien.
Iranische Teppiche sind eng mit den sozialen und kulturellen Strukturen ihrer Herkunftsorte verbunden. Ein Muster kann aus der Umgebung, aus älteren Vorlagen oder aus der Gestaltung einer bestimmten Werkstatt hervorgehen. Bei Hamadan findet sich deshalb eine große Bandbreite an Kompositionen. Die regionale Tradition lässt Raum für klare geometrische Felder, kleinere Rapportmotive und florale Ergänzungen. Entscheidend bleibt die handwerkliche Umsetzung, durch die jedes einzelne Exemplar seine eigene Ausführung erhält.
Auch die Nutzung gehört zur Geschichte dieser Teppiche. Orientalische Teppiche wurden traditionell nicht nur als Schmuck, sondern ebenso als funktionale Ausstattung von Wohnräumen verstanden. Ihre robuste Herstellung musste dem Alltag standhalten und zugleich eine geordnete, dekorative Fläche schaffen. Der Hamadan Perserteppich führt diese Verbindung von Gebrauch und Gestaltung in einer modernen Einrichtung weiter, ohne seinen Bezug zur iranischen Knüpftradition zu verlieren.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles geometrisches Design beschrieben. Geometrische Teppichmuster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, Medaillons, Rahmen und wiederholten Flächen. Ihre Wirkung entsteht durch das Verhältnis von innerem Feld und umlaufender Bordüre sowie durch die rhythmische Wiederholung einzelner Formen. Gerade Linien können eine Komposition ordnen, während kleinere Motive Übergänge schaffen und freie Flächen gliedern.
In der Hamadan-Tradition treten neben geometrischen Formen auch florale Elemente und stilisierte Tierdarstellungen auf. Solche Motive werden nicht naturgetreu wiedergegeben, sondern in vereinfachte, klar erkennbare Zeichen übersetzt. Blumen, Blätter und Ranken können als Füllmotive dienen, während strengere Formen dem Teppich eine strukturierte Ordnung geben. Bestimmte florale Darstellungen werden traditionell mit Fruchtbarkeit und Wohlstand verbunden. Diese symbolischen Deutungen gehören zum kulturellen Hintergrund orientalischer Muster; sie ersetzen jedoch nicht die konkrete Beschreibung des vorliegenden geometrischen Designs.
Ein geometrisches Muster kann aus einem zentralen Aufbau oder aus einer fortlaufenden Wiederholung entwickelt sein. Bei einem zentralen Aufbau richtet sich die Komposition auf ein beherrschendes Feld oder eine markante Mitte. Bei einem Rapport wiederholen sich kleinere Einheiten in einer geordneten Folge. Bordüren fassen das Hauptfeld ein und geben dem Gesamtbild einen Abschluss. Diese Prinzipien ermöglichen eine klare Lesbarkeit aus der Entfernung und zugleich eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Musterflächen aus der Nähe.
Die Farbgestaltung Hamadan zugeschriebener Teppiche kann von sanften Erdtönen bis zu kräftigen Rottönen sowie tiefen Blau- und Grüntönen reichen. Solche Farben werden häufig miteinander ausbalanciert, damit Hauptfeld, Nebenmotive und Bordüren als zusammenhängende Komposition erscheinen. Die Farbauswahl unterstützt die Geometrie: Kontraste machen Kanten sichtbar, verwandte Töne verbinden benachbarte Flächen. Beim vorliegenden Teppich steht das traditionelle geometrische Design im Mittelpunkt; die regionale Musterwelt erklärt, aus welchem Formenschatz solche Gestaltungen hervorgehen.
Die handgeknüpfte Technik erlaubt es, Linien und Motive Knoten für Knoten aufzubauen. Kleine Abweichungen in der Ausführung sind Teil der manuellen Herstellung und unterscheiden ein handgeknüpftes Einzelstück von einer industriell identischen Ware. Eine höhere Knotendichte kann dabei eine feinere Wiedergabe von Linien und Details unterstützen. Muster und Technik sind somit eng miteinander verbunden: Das Design wird nicht nur aufgezeichnet, sondern während des Knüpfens schrittweise aus Material, Farbe und Knoten entwickelt.
Besonderheiten
Eine wesentliche Eigenschaft dieses Teppichs ist die ausgewiesene Knotendichte von 150.000 Knoten pro Quadratmeter. Zusammen mit der handgeknüpften Fertigung bildet sie die technische Grundlage für die detaillierte Gestaltung und die widerstandsfähige Ausführung. Der Teppich ist gut erhalten. Seine Herstellung aus Wolle verbindet eine natürliche Materialbasis mit einer für Teppiche geeigneten Belastbarkeit.
Jeder handgeknüpfte Teppich ist ein Unikat, weil die Arbeit nicht vollständig identisch reproduziert wird. Die einzelnen Arbeitsschritte, die Musteranlage und die Ausführung der Knoten ergeben ein eigenständiges Stück. Bei pfleglicher Behandlung kann ein solcher Teppich bis zu 100 Jahre oder länger erhalten bleiben. Zur regelmäßigen Pflege gehören Staubsaugen und gelegentliches Reinigen. Bei Flecken empfiehlt sich eine zeitnahe Behandlung mit mildem Reinigungsmittel und Wasser; eine professionelle Reinigung alle paar Jahre unterstützt den Erhalt von Farben und Struktur.
FAQ
Wie reinige ich meinen Hamadan Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt losen Staub und hält den Teppich im Alltag sauber. Flecken sollten möglichst sofort behandelt werden. Dafür kann ein mildes Reinigungsmittel mit Wasser verwendet werden, ohne die Stelle unnötig zu durchnässen. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre trägt dazu bei, Farben und Struktur zu erhalten. Die Behandlung sollte immer zur handgeknüpften Wollausführung passen, damit die Oberfläche und das Muster geschont werden.
Wie erkennt man die Qualität eines handgeknüpften Teppichs?
Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die verwendeten hochwertigen Materialien und der Detailreichtum des Musters. Auch die Rückseite sollte betrachtet werden. Je feiner und gleichmäßiger die Knüpfung erscheint, desto höher wird die handwerkliche Qualität eingeordnet. Die Rückseite zeigt außerdem, wie regelmäßig die Knoten gesetzt wurden. Bei diesem Teppich gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor, die ausgewiesene Knotendichte und das ausgearbeitete traditionelle Design zu den beschriebenen Merkmalen.
Kann ich den Teppich im Außenbereich nutzen?
Hamadan Perserteppiche sind vor allem für Innenräume vorgesehen. Für den Außenbereich sind spezielle Outdoor-Teppiche geeigneter, weil ein handgeknüpfter Wollteppich gegenüber Feuchtigkeit und UV-Licht empfindlich sein kann. Im Wohnbereich lässt sich der Teppich als dekorative und funktionale Ausstattung einsetzen. Ein geschützter Innenraum unterstützt den Erhalt von Material, Farben und Struktur.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















