Perserteppich Hamadan 155 x 105 cm Wolle handgeknüpft

Ursprünglicher Preis war: 2800$Aktueller Preis ist: 621$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 155 x 105 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut erhalten

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Inventarnummer: 7DD9F66D

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich besteht aus widerstandsfähiger Wolle und ist handgeknüpft. Die Wollqualität gehört zu den prägenden Eigenschaften von Hamadan-Teppichen. Wolle wird seit Jahrhunderten für orientalische Teppiche verwendet, weil sie eine belastbare Oberfläche mit einer angenehmen Haptik verbinden kann. Bei diesem Teppich wird die robuste Wolle als Flor eingesetzt. Der Flor ist hoch ausgeführt und verleiht der Oberfläche eine textile, griffige Struktur.

Die Knotendichte dieses Hamadan-Teppichs liegt im Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Spanne beschreibt die unterschiedliche Feinheit, mit der Hamadan-Teppiche gearbeitet werden können. Die Handknüpfung entsteht Knoten für Knoten, wobei jeder Arbeitsgang Bestandteil der sichtbaren Oberfläche wird. Eine höhere Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine detailliertere Ausarbeitung kleiner Formen, während die Wolle dem Teppich seine widerstandsfähige Beschaffenheit gibt.

Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine Materialangabe beschränkt sich auf den widerstandsfähigen Wollflor; eine Angabe zur Kette liegt nicht vor. Auch die Verarbeitung wird hier ausschließlich als handgeknüpft beschrieben. Damit stehen bei diesem Stück die traditionelle Knüpftechnik, die Wollqualität und die sorgfältig ausgearbeitete Oberfläche im Mittelpunkt.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran und ist damit ein Perserteppich. Hamadan liegt im Nordwesten Irans und zählt zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Knüpftradition der Region entwickelte sich über viele Generationen. Dabei entstand kein einziges, streng einheitliches Musterbild, sondern eine große Gruppe verwandter Formen, die unter dem Handelsnamen Hamadan zusammengefasst werden.

Zum weiteren Knüpfgebiet gehören zahlreiche Dörfer und Orte in der Umgebung. Assadabad, Khamseh und Tuyserkan werden als Beispiele für Orte genannt, deren Teppiche eigene gestalterische Merkmale zeigen. Die Bezeichnung Hamadan kann deshalb auf eine regionale Tradition verweisen, in der unterschiedliche Dörfer, Werkstätten und Familien ihre jeweiligen Varianten entwickelten. Gemeinsame Grundlagen liegen in der handwerklichen Knüpfweise, in der Verwendung widerstandsfähiger Wolle und in der Vielfalt der Muster.

Persische Teppiche aus Hamadan sind eng mit der ländlichen und städtischen Handwerkskultur des westlichen Iran verbunden. In vielen iranischen Knüpfgebieten wurden Teppiche sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für den Handel hergestellt. Die regionale Herkunft prägt dabei die Auswahl der Farben, die Anordnung der Ornamente und den Charakter der Bordüren. Hamadan steht weniger für ein einziges Dekor als für eine vielseitige Teppichfamilie mit unterschiedlichen lokalen Ausprägungen.

Die Tradition persischer Teppiche beruht auf der Verbindung von Materialkenntnis, Knotentechnik und überlieferten Entwurfsmotiven. Ein Teppich wird nicht allein durch seine Herkunft bestimmt, sondern auch durch die Art, wie Wolle vorbereitet, Farben eingesetzt und Muster in der Fläche angeordnet werden. Bei Hamadan kommen diese Elemente in einer regionalen Formsprache zusammen. Die Teppiche der Gegend sind deshalb sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als Zeugnisse einer über lange Zeit entwickelten Handwerkskultur zu verstehen.

Andere bekannte persische Herkunftsgebiete ergänzen dieses Bild. Isfahan ist für florale Entwürfe und feine Knüpfungen bekannt, Kashan häufig für komplexe symmetrische Muster, und Tabriz für eine ausgearbeitete Qualität und klassische Eleganz. Diese Regionen unterscheiden sich in ihrer jeweiligen Tradition, gehören aber ebenso zur vielfältigen Teppichkultur Irans. Der vorliegende Teppich ist seiner Herkunft nach Hamadan und wird nicht durch die Merkmale dieser anderen Provenienzen bestimmt.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Hamadan-Teppiche können geometrische Formen ebenso aufnehmen wie florale Motive. Diese Bandbreite ist ein wesentliches Merkmal der regionalen Teppichfamilie. Je nach Ort und Werkstatt werden Ornamente streng gegliedert, rhythmisch wiederholt oder freier über das Feld verteilt. Die Bezeichnung Hamadan legt daher nicht auf ein einzelnes Medaillon, eine bestimmte Bordüre oder eine festgelegte Komposition fest.

Geometrische Muster entstehen aus klaren Linien, Winkeln, Rauten, Hakenformen und wiederkehrenden Ornamenten. Solche Formen geben dem Innenfeld eine erkennbare Ordnung und lassen sich in unterschiedlichen Maßstäben ausarbeiten. Florale Motive bringen dagegen Blätter, Blüten, Zweige oder stilisierte Pflanzenformen in die Komposition ein. In persischen Teppichen werden diese Elemente häufig nicht naturgetreu, sondern als überlieferte Zeichen und Ornamente dargestellt.

Die Muster können in kräftigen Farben erscheinen. Für Hamadan-Teppiche werden insbesondere rote und blaue Fondfarben als typisch beschrieben, wobei die regionale Vielfalt auch andere Farbkombinationen zulässt. Ein Fond bildet den visuellen Grund des Innenfeldes, während Bordüren den Übergang zum Rand strukturieren. Die Wirkung eines Teppichs entsteht aus dem Verhältnis zwischen Grundfarbe, Ornament und wiederkehrendem Rhythmus, nicht aus einem einzelnen Motiv allein.

Bei der Gestaltung spielt die Knotentechnik eine wichtige Rolle. Die Knoten bilden die kleinste Einheit des Musters und ermöglichen es, Linien, Konturen und Farbflächen in der Teppichoberfläche aufzubauen. Eine feinere Ausarbeitung kann kleine Details deutlicher voneinander trennen; kräftigere Formen bleiben auch aus größerer Entfernung gut lesbar. Die Verbindung von vielfältigem Design und handwerklicher Ausführung erklärt, warum Hamadan unter einem gemeinsamen Namen unterschiedliche Musterbilder vereint.

Die Mustertradition ist zugleich funktional und dekorativ. Geometrische Ordnungen können einem Raum eine klare Struktur geben, während florale Motive eine weichere, bewegte Wirkung erzeugen. Die kräftige Farbgebung, die variierende Bordürengestaltung und der Wechsel zwischen großen und kleinen Ornamenten machen die regionalen Entwürfe vielseitig einsetzbar. Dabei bleibt die Herkunft als Hamadan-Teppich durch die Einbindung in die iranische Knüpftradition erkennbar, ohne dass jedes Stück gleich gestaltet sein muss.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen gehören der widerstandsfähige Wollflor, die handgeknüpfte Ausführung und die als vielfältig beschriebene Musterwelt. Die natürliche Wolle wird als schmutzabweisend beschrieben und kann ihre Farben auch bei intensiver Nutzung bewahren. Zudem bietet Wolle eine gute Isolierung. Diese Eigenschaften erklären, weshalb Hamadan-Teppiche traditionell sowohl in Wohnräumen als auch in stärker genutzten Bereichen eingesetzt werden können.

Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine robuste Materialqualität verbindet sich mit einer traditionellen Herstellung, bei der das Muster durch einzelne Knoten aufgebaut wird. Zur Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen empfohlen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden, damit sie nicht dauerhaft in die Oberfläche einziehen. Eine sachgerechte, zurückhaltende Pflege unterstützt den Erhalt von Wolle und Farben.

FAQ

Was sind die Hauptmerkmale eines Hamadan-Teppichs?

Hamadan-Teppiche stehen für eine regionale persische Knüpftradition aus dem Nordwesten Irans. Zu den genannten Merkmalen gehören widerstandsfähige Wolle, eine handgeknüpfte Herstellung und vielfältige Designs. Die Muster können geometrische Formen oder florale Motive zeigen und in kräftigen Farben, häufig auf rotem oder blauem Grund, gestaltet sein. Die Knotendichte kann im regional beschriebenen Bereich von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter liegen. Dadurch lassen sich sowohl robuste Oberflächen als auch feinere Musterdetails verbinden. Der vorliegende Teppich ist sehr gut erhalten.

Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?

Zur regelmäßigen Pflege genügt zunächst vorsichtiges Staubsaugen, um Staub und losen Schmutz aus dem Wollflor zu entfernen. Gelegentliches Ausklopfen kann ebenfalls dazu beitragen, Ablagerungen zu lösen. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Oberfläche unnötig belasten und den Fleck weiter verteilen. Da dieser Teppich aus widerstandsfähiger Wolle besteht, ist eine schonende und regelmäßige Pflege passend. Für eine umfassende Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb für Teppiche.

Wo kann ich einen authentischen Hamadan-Teppich kaufen?

Authentische Hamadan-Teppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und in Online-Shops erhältlich, die sich auf orientalische Teppiche konzentrieren. Beim Kauf sollten Herkunft und Qualität des jeweiligen Stücks geprüft werden. Wichtig ist die klare Unterscheidung zwischen einem Teppich aus Hamadan und einem Teppich, der lediglich ein Hamadan-Muster verwendet. Angaben zu Material, Knüpftechnik, Knotendichte und Zustand helfen bei der Einordnung. Bei diesem Stück sind Hamadan im Iran, widerstandsfähige Wolle, Handknüpfung, die genannte Knotendichtespanne und der sehr gute Erhaltungszustand angegeben.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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