







Perserteppich Hamadan 153 x 110 cm Wolle handgeknüpft
639$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 200.000 Knoten/m² | Material: Wolle und Baumwolle | Größe: 153 x 110 cm | Muster: Traditionelles geometrisches Design | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Wolle und Baumwolle. Die handwerkliche Herstellung unterscheidet ihn von maschinell gefertigten Teppichen: Jeder Knoten wird einzeln in die vorbereitete Konstruktion eingebracht. Dadurch entsteht ein textiles Werk, dessen Oberfläche und Muster durch die wiederholte Arbeit an vielen einzelnen Knoten aufgebaut werden. Die angegebene Knotendichte beträgt 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Zahl der Knoten auf einer bestimmten Fläche und macht sichtbar, wie dicht die Knüpfarbeit ausgeführt ist.
Wolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell für die sichtbare textile Struktur eingesetzt. Sie lässt sich in unterschiedlichen Stärken verspinnen und nimmt Farbe gut auf. Baumwolle wird ebenfalls seit Langem in der Teppichherstellung verwendet. Ihre gleichmäßige Faser unterstützt eine stabile, planbare Grundlage für den Aufbau eines Teppichs. Bei diesem Stück sind Wolle und Baumwolle als Materialien angegeben; eine weitere Aufteilung oder eine zusätzliche Materialangabe wird nicht gemacht.
Handknüpfen ist ein Arbeitsprozess, bei dem das Muster nicht einfach auf eine fertige Fläche aufgebracht wird. Die Zeichnung entsteht schrittweise während des Knüpfens. Für geometrische Motive ist dabei eine sorgfältige Folge von farbigen Knoten besonders wichtig, weil Linien, Winkel und abgegrenzte Flächen aus kleinen Einheiten zusammengesetzt werden. Die Dichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter steht somit im Zusammenhang mit der fein gegliederten Herstellung, ohne allein über die gestalterische Wirkung eines Teppichs zu entscheiden.
Der Teppich ist als sehr gut erhalten beschrieben. Diese Zustandsangabe bezieht sich auf den überlieferten Erhaltungszustand des konkreten Stücks. Zusammen mit der handgeknüpften Ausführung, der Materialangabe und der dokumentierten Knotendichte bildet sie die sachliche Beschreibung dieses Einzelstücks.
Herkunft und Tradition
Hamadan ist sowohl der Name einer iranischen Stadt als auch die Bezeichnung eines wichtigen Teppichgebiets. Teppiche aus dieser Region werden in vielen Dörfern und Orten des weiteren Umlands gefertigt. Deshalb kann die Bezeichnung Hamadan unterschiedliche Zeichnungen, Farben und Ausführungen umfassen. Gemeinsam ist ihnen die Einordnung in die iranische Knüpftradition, in der handwerkliche Erfahrung über Generationen weitergegeben wurde.
Der Iran gehört zu den bedeutenden historischen Zentren der Teppichherstellung. In den verschiedenen Regionen des Landes entwickelten sich eigene Vorlieben für Aufbau, Ornamentik und Farbzusammenstellungen. Hamadan steht dabei häufig für eine bodenständige, klar gegliederte Formensprache. Neben städtischen Werkstätten spielten kleinere ländliche Produktionsorte eine wichtige Rolle. Dort wurden Teppiche für den täglichen Gebrauch, für den Handel und für den häuslichen Bedarf geknüpft.
Die Bezeichnung Hamadan sollte nicht mit einer einzigen, überall identischen Musterform verwechselt werden. Regionale Teppiche können innerhalb desselben Gebiets deutlich voneinander abweichen. Manche zeigen ein einzelnes zentrales Feld, andere eine wiederholte Anordnung von Ornamenten oder eine strengere Reihung. Diese Vielfalt gehört zur Geschichte der Region. Sie erklärt, warum eine Herkunftsbezeichnung zugleich einen geografischen Bezug und eine breite handwerkliche Tradition beschreibt.
Iranische Teppichknüpferei verbindet einen praktischen Gegenstand mit einer überlieferten Bildsprache. Ein Teppich entsteht aus der Zusammenarbeit von Entwurf, Materialauswahl, Farbgebung und rhythmischer Knüpfarbeit. In ländlichen Traditionen wurden Muster oft aus dem Gedächtnis, nach überlieferten Vorlagen oder anhand vereinfachter Zeichnungen umgesetzt. Dadurch können selbst verwandte Muster eine eigene Linienführung und individuelle kleine Abweichungen erhalten.
Hamadan-Teppiche werden außerdem häufig im Zusammenhang mit Teppichen aus angrenzenden oder stilistisch verwandten Regionen betrachtet. Vergleichbare geometrische Klarheit findet sich auch bei anderen iranischen Provenienzen, doch die Bezeichnung Hamadan bleibt die geografische Einordnung dieses Teppichs. Sie wird durch die Herkunftsangabe Iran ergänzt und macht ihn zu einem Perserteppich. Ortsnamen wie Heriz, Tabriz, Kashan, Nain oder Sarough können bei der Beschreibung anderer Teppichtypen relevant sein, verändern jedoch nicht die Herkunft dieses Hamadan-Stücks.
Die Geschichte der Region zeigt, dass Teppichtraditionen nicht nur durch einzelne Muster definiert werden. Auch die Art, wie ein Entwurf an einen Webstuhl übertragen wird, wie Knoten gesetzt werden und wie Material verarbeitet wird, prägt den Charakter eines Gebiets. Die handgeknüpfte Ausführung verweist deshalb auf eine Herstellung, bei der Zeit, Übung und genaue Wiederholung zusammenwirken. Der konkrete Teppich bleibt dabei ein einzelnes Werk innerhalb dieser größeren iranischen Tradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles geometrisches Design beschrieben. Geometrische Teppichmuster beruhen auf Linien, Winkeln, Flächen, Wiederholungen und klaren Begrenzungen. Anders als eine naturgetreue Darstellung arbeitet diese Formensprache mit stilisierten Zeichen. Ein Motiv kann vereinfacht, gespiegelt, gereiht oder in einem Rahmen angeordnet werden. So entsteht eine dekorative Ordnung, die auch aus der Entfernung als zusammenhängende Komposition erkennbar bleibt.
In der iranischen Teppichkunst werden geometrische Formen auf unterschiedliche Weise eingesetzt. Ein zentrales Medaillon kann die Mitte betonen, während eine Bordüre das Feld nach außen abgrenzt. Ebenso möglich sind fortlaufende Rauten, Hakenformen, Rosetten, Sterne oder andere abstrahierte Ornamente. Diese Begriffe beschreiben allgemeine Gestaltungsmöglichkeiten geometrischer Teppiche und sind keine zusätzliche Einzelbeschreibung dieses Stücks. Für den vorliegenden Teppich ist die sachliche Musterangabe ein traditionelles geometrisches Design.
Geometrische Zeichnungen lassen sich besonders gut aus einzelnen Knoten aufbauen. Eine schräge Linie entsteht durch eine schrittweise Veränderung der Knotenpositionen, eine gerade Kante durch eine regelmäßig wiederholte Folge. Kleine Abweichungen können dabei den handwerklichen Entstehungsprozess sichtbar machen. Die Musterwirkung entsteht nicht durch einen Druck auf die Oberfläche, sondern durch die Anordnung farbiger Bereiche innerhalb der geknüpften Fläche.
Tradition bedeutet bei solchen Mustern nicht, dass jede Ausführung gleich aussieht. Überlieferte Entwürfe werden regional angepasst und können in Proportion, Wiederholung und Detailgrad variieren. Ein geometrisches Design kann dadurch streng und rhythmisch oder kleinteilig und vielschichtig wirken. Die Weitergabe von Formen erfolgt häufig über Vorlagen, eingeübte Abläufe und visuelle Erinnerung. Auf diese Weise bleiben vertraute Motive erhalten, während einzelne Teppiche dennoch eigenständige Kompositionen bilden.
Die Mustertradition iranischer Teppiche steht außerdem in Verbindung mit der Funktion des Teppichs. Eine Bordüre kann den Rand schützen und zugleich einen klaren Abschluss schaffen. Ein gegliedertes Innenfeld kann die Fläche ordnen. Wiederholte Motive erlauben es, einen Entwurf über die gesamte Teppichfläche weiterzuführen. Diese Verbindung von Gestaltung und Aufbau gehört zu den Gründen, warum geometrische Muster in verschiedenen iranischen Teppichregionen über lange Zeit eine wichtige Rolle spielten.
Bei der Betrachtung eines traditionellen geometrischen Designs lohnt es sich, zunächst auf die Gesamtordnung zu achten und anschließend die einzelnen Formen zu verfolgen. Linien, Achsen, Wiederholungen und Farbflächen bilden gemeinsam den visuellen Rhythmus. Der genaue Eindruck hängt von der Ausführung, der Farbwahl und der Dichte der Knüpfung ab. Die angegebene Knotendichte liefert hierzu eine technische Information; sie ersetzt jedoch nicht die Betrachtung des konkreten Musters.
Der Hamadan-Bezug ordnet dieses geometrische Design in eine iranische Region ein, ohne eine nicht genannte Einzelbezeichnung wie Herati, Boteh oder Medaillon zu behaupten. Eine solche Zurückhaltung ist bei Teppichen wichtig, weil viele Ornamentnamen in unterschiedlichen Gebieten vorkommen können. Entscheidend für dieses Angebot ist die vorhandene Beschreibung: Hamadan, Iran, handgeknüpft und mit traditionellem geometrischem Muster.
Besonderheiten
Zu den dokumentierten Eigenschaften dieses Einzelstücks gehören die iranische Herkunft, die Zuordnung zu Hamadan, die handgeknüpfte Herstellung, die Materialien Wolle und Baumwolle sowie eine Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommt das traditionelle geometrische Design. Diese Angaben beschreiben Herkunft, Technik, Material, technische Dichte und Gestaltung in klar voneinander getrennten Punkten.
Der Zustand ist als sehr gut erhalten angegeben. Damit wird der konkrete Erhaltungszustand dieses Teppichs benannt, ohne darüber hinausgehende Aussagen zu einzelnen Gebrauchsspuren, Restaurierungen oder Veränderungen zu machen. Solche Details sind hier nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt. Jeder handgeknüpfte Teppich entwickelt sich aus seiner eigenen Folge von Knoten und ist als fertiges Stück ein Unikat innerhalb seiner regionalen Tradition.
Die Verbindung aus Hamadan-Herkunft und geometrischer Mustertradition macht die Einordnung dieses Teppichs nachvollziehbar. Gleichzeitig bleibt die Beschreibung bei den Eigenschaften, die für dieses Stück genannt sind. Sie behauptet weder eine Signatur noch ein bestimmtes Alter, eine besondere Färbemethode oder eine bestimmte Werkstatt.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßige, schonende Reinigung gehört zur grundlegenden Pflege. Der Teppich sollte nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, damit Material und Farbwirkung möglichst geschont werden. Für eine gründliche Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Dabei kann die Behandlung auf die textile Beschaffenheit eines handgeknüpften Teppichs abgestimmt werden. Aggressive oder unsachgemäße Verfahren sollten vermieden werden, weil sie Fasern und Farben unnötig belasten können. Da dieses Stück als sehr gut erhalten beschrieben ist, ist eine vorsichtige Pflege besonders sinnvoll, um seinen dokumentierten Zustand zu bewahren.
Welche Vorteile hat ein handgeknüpfter Perserteppich?
Ein handgeknüpfter Teppich wird Knoten für Knoten gefertigt und erhält dadurch eine individuelle Struktur. Kein Stück ist in allen Einzelheiten vollkommen gleich, weil die Herstellung auf vielen einzelnen Arbeitsschritten beruht. Handgeknüpfte Teppiche werden außerdem für ihre Qualität, ihre besondere Textur und ihre Langlebigkeit geschätzt. Diese Eigenschaften unterscheiden sie von vielen maschinell gefertigten Teppichen. Bei diesem Hamadan-Perserteppich kommen die handgeknüpfte Ausführung, Wolle und Baumwolle sowie die dichte Knüpfung mit 200.000 Knoten pro Quadratmeter zusammen. Die Bezeichnung als Unikat bezieht sich auf die individuelle handwerkliche Ausführung.
Woran erkenne ich einen echten Perserteppich?
Bei der Einordnung eines Perserteppichs sind mehrere Merkmale gemeinsam zu betrachten. Dazu zählen die Knotenzahl, die verwendeten Materialien und die Verarbeitung. Ein handgeknüpfter Teppich zeigt seine Herstellung in der Struktur der Knoten und in der Ausführung des Musters. Auch die Herkunftsangabe ist wichtig: Dieses Stück wird Hamadan und Iran zugeordnet. Die Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter, die Materialien Wolle und Baumwolle und das traditionelle geometrische Design gehören zu seinen beschriebenen Merkmalen. Eine einzelne Kennzahl genügt jedoch nicht, um Herkunft und Qualität umfassend zu beurteilen; sinnvoll ist die gemeinsame Betrachtung aller vorhandenen Angaben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















