






Perserteppich Hamadan 152 x 87 cm Wolle handgeknüpft
586$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 152 x 87 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: Gut | Ursprung: Iran (Hamadan Region)
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Das Handknüpfen gehört zu den traditionellen Verfahren der orientalischen Teppichherstellung. Dabei entsteht ein textile Oberfläche nicht durch maschinelles Weben, sondern durch das sorgfältige Einbringen einzelner Knoten in ein vorbereitetes Grundgerüst. Reihe für Reihe wird das Muster aufgebaut, bevor die Knoten verdichtet und die Oberfläche abschließend bearbeitet werden.
Wolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Das natürliche Material kann zu einem robusten Flor verarbeitet werden und eignet sich deshalb für Teppiche, die im Alltag genutzt werden. Die im Stück verwendete Wolle wird als widerstandsfähig beschrieben. Damit verbindet der Teppich ein traditionelles Material mit einer Verarbeitung, die auf eine stabile und dauerhaft nutzbare Oberfläche ausgerichtet ist.
Die handgeknüpfte Ausführung lässt die Entstehung des Teppichs als einzelne Handarbeit erkennen. Kleine Unterschiede in Knoten, Linienführung und Farbverteilung gehören bei dieser Technik zum Charakter eines handgefertigten Teppichs. Sie sind nicht mit einer industriell vollkommen gleichförmigen Oberfläche zu vergleichen. Das Ergebnis ist ein eigenständiges Einzelstück mit einer in Handarbeit ausgeführten Struktur.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran und wird der Hamadan Region zugeordnet. Hamadan liegt im Nordwesten des Iran und ist als bedeutendes Gebiet der Teppichherstellung bekannt. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf eine weit gefasste regionale Tradition, in der unterschiedliche Orte, Werkstätten und dörfliche Knüpfgemeinschaften eigene Ausprägungen entwickelt haben. Deshalb begegnet man unter dieser Bezeichnung einer großen Bandbreite an Farben, Ornamenten und Ausführungen.
Die Teppichkultur der Region ist eng mit der handwerklichen Weitergabe von Wissen verbunden. Techniken werden innerhalb von Familien, Werkstätten und lokalen Gemeinschaften über Generationen vermittelt. Das betrifft den Aufbau des Grundgewebes ebenso wie die Auswahl der Wolle, die Gestaltung der Bordüren und die Anordnung der Ornamente. Regionale Teppiche entstehen dadurch nicht nach einem einzigen unveränderlichen Schema. Vielmehr verbindet die Herkunft gemeinsame handwerkliche Grundlagen mit einer Vielzahl lokaler Handschriften.
Zu den Orten, die mit der Vielfalt der Hamadan Region in Verbindung gebracht werden, zählen unter anderem Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese Orte und die umliegenden Dörfer haben jeweils eigene Stilrichtungen und Arbeitsweisen ausgebildet. Unterschiede können sich in der Geometrie der Motive, in der Strenge der Wiederholung, in der Farbwahl oder in der Gliederung der Fläche zeigen. Die regionale Bezeichnung bildet daher einen kulturellen und handwerklichen Zusammenhang, ohne jedes Stück auf ein einziges Muster festzulegen.
Iranische Teppiche werden seit Jahrhunderten als Gebrauchsgegenstände und als Ausdruck lokaler Gestaltung hergestellt. Ihre Funktion im Haushalt steht dabei neben ihrer dekorativen Bedeutung. Ein Teppich kann einen Raum gliedern, einen Boden schützen und zugleich die Muster- und Farbtradition seiner Herkunft sichtbar machen. Bei einem Hamadan Teppich treffen diese praktischen und gestalterischen Aufgaben auf eine Herstellung, die vollständig auf handwerklicher Arbeit beruht.
Die Hamadan Region ist außerdem Teil einer größeren iranischen Teppichlandschaft. In anderen Gebieten des Landes entstanden ebenfalls eigenständige Traditionen, etwa in Sarouk, Bijar, Kashan, Nain oder Tabriz. Jede dieser Bezeichnungen steht für eine eigene regionale Entwicklung. Hamadan bleibt dabei durch die Vielzahl seiner lokalen Stile erkennbar: Nicht ein einziges Dekor, sondern die Verbindung aus regionaler Herkunft, handgeknüpfter Technik und unterschiedlichen Musterfamilien prägt die Teppiche dieses Gebiets.
Design und Muster
Das Stück zeigt vielfältige Designs in Blau und Rot. Diese beiden Farbrichtungen bestimmen seine sichtbare Gestaltung und geben der Oberfläche einen klaren farblichen Rahmen. Blau und Rot können in einem Teppich auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden: als Grundfarbe, in Bordüren, in einzelnen Ornamenten oder als Kontrast zwischen größeren und kleineren Flächen. Die konkrete Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Farbverteilung, Linien und Motiven.
Hamadan Teppiche sind für ihre abwechslungsreiche Mustersprache bekannt. In der regionalen Tradition finden sich geometrische Kompositionen ebenso wie florale Motive. Geometrische Muster arbeiten häufig mit Rauten, Hakenformen, stilisierten Blüten, Medaillons oder rhythmisch wiederholten Elementen. Florale Muster übertragen Pflanzenformen in eine klar geordnete, textile Gestaltung. Blätter, Blüten und Ranken erscheinen dabei nicht zwingend naturgetreu, sondern werden vereinfacht und an die Struktur des Knüpfens angepasst.
Ein Teppichmuster besteht gewöhnlich aus mehreren Ebenen. Eine zentrale Fläche kann von einer oder mehreren Bordüren eingefasst werden. Diese Randbereiche geben dem Entwurf eine Begrenzung und führen das Auge entlang der Teppichform. Innerhalb der Fläche können Einzelmotive wiederholt, gespiegelt oder in unterschiedlicher Größe angeordnet werden. Bei regionalen Teppichen aus der Hamadan Gegend steht die Lesbarkeit des Musters häufig neben einer lebendigen, handwerklich geprägten Variation.
Die Farbwahl in Blau und Rot lässt sich sowohl traditionell als auch vielseitig lesen. Blau wird in der orientalischen Teppichgestaltung oft für ruhige, tiefe Flächen und klare Konturen eingesetzt, während Rot der Komposition Wärme und sichtbare Akzente geben kann. Diese allgemeine Farbsprache sagt nichts über eine einzelne Färbung oder Rezeptur aus, erklärt aber, weshalb die Kombination in vielen Teppichentwürfen eine deutliche Präsenz entwickelt. Bei diesem Stück bilden Blau und Rot den im Muster beschriebenen Schwerpunkt.
Die verschiedenen Kleinstädte und Dörfer rund um Hamadan haben zur regionalen Musterfülle beigetragen. Dadurch können ähnliche Grundideen in jeweils anderer Form auftreten. Ein Entwurf kann stärker von einer regelmäßigen Geometrie geprägt sein, ein anderer von floralen Einzelmotiven oder einer dichten Bordürenordnung. Diese Vielfalt ist ein wesentliches Merkmal der Hamadan Tradition. Sie erlaubt es, den Teppich als regionales Stück einzuordnen, ohne seine Gestaltung auf ein standardisiertes Dekor zu reduzieren.
Im Wohnraum kann ein solches Muster sowohl mit klassischen als auch mit schlichten Einrichtungen verbunden werden. Die Farben bieten einen sichtbaren Bezugspunkt, während die handgeknüpfte Struktur die ornamentale Gestaltung unterstützt. Diese Aussage betrifft die gestalterische Einsatzmöglichkeit der Farbrichtung und nicht eine zusätzliche Eigenschaft des einzelnen Teppichs. Entscheidend bleibt das tatsächlich ausgeführte Design aus Blau und Rot.
Besonderheiten
Zu den genannten Eigenschaften dieses Stücks gehören die Herkunft aus der Iranischen Hamadan Region, die handgeknüpfte Verarbeitung, die widerstandsfähige Wolle und die vielfältigen Designs in Blau und Rot. Der Zustand wird als gut angegeben. Diese Angaben beschreiben den Teppich als regional zugeordnetes Einzelstück mit einer traditionellen Herstellung und einer auf Alltagstauglichkeit ausgerichteten Materialwahl.
Die Kombination aus handgeknüpfter Ausführung und widerstandsfähiger Wolle ist für die praktische Nutzung relevant. Wolle wird traditionell eingesetzt, weil sie eine belastbare Oberfläche ermöglichen kann. Der gute Zustand ergänzt die Beschreibung des vorhandenen Stücks. Zusammen mit der regionalen Mustertradition entsteht ein Teppich, bei dem Material, Technik, Farbe und Herkunft klar benannt sind, ohne dass zusätzliche Provenienz- oder Altersangaben erforderlich sind.
FAQ
Was macht einen Hamadan Teppich besonders?
Ein Hamadan Teppich steht für die vielfältige Knüpftradition der Hamadan Region im Iran. Charakteristisch ist nicht nur ein einzelnes Muster, sondern die große Bandbreite regionaler Gestaltungen, die in Städten und Dörfern rund um Hamadan entstanden sind. Geometrische Formen und florale Motive können dabei in unterschiedlichen Kompositionen auftreten. Dieses Stück verbindet diese regionale Einordnung mit handgeknüpfter Verarbeitung, widerstandsfähiger Wolle und einem Design in Blau und Rot. Als weitere genannte Eigenschaft kommt seine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter hinzu.
Wie pflege ich meinen Hamadan Teppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich vorsichtig abgesaugt werden, damit Staub und alltägliche Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor bleiben. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie die Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Eine sachgerechte, zurückhaltende Pflege unterstützt die Nutzbarkeit des Teppichs und trägt dazu bei, die blau-roten Farbtöne sowie die handgeknüpfte Oberfläche zu erhalten.
Kann ich einen Hamadan Teppich in jedem Raum verwenden?
Hamadan Teppiche können in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden, etwa im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur. Die widerstandsfähige Wolle und die traditionelle handgeknüpfte Verarbeitung machen sie grundsätzlich auch für stärker genutzte Bereiche geeignet. Welche Platzierung sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Raumgestaltung und der täglichen Beanspruchung ab. Das regionale Muster in Blau und Rot kann dabei sowohl in einem klassischen als auch in einem moderner eingerichteten Raum als farblicher und dekorativer Bestandteil eingesetzt werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















