


Perserteppich Hamadan 147 x 83 cm Wolle handgeknüpft
530$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 147 x 83 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der iranischen Teppichherstellung. Sie wird wegen ihrer Belastbarkeit und ihres angenehmen Griffs verwendet. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grund. Dadurch wird jedes einzelne Stück zu einer eigenständigen Arbeit und nicht zu einem industriell identischen Serienprodukt.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht die Ausarbeitung vielfältiger Muster und unterstützt die für Hamadan-Teppiche typische robuste Verarbeitung. Die handwerkliche Arbeit verbindet den Aufbau des Teppichs mit seiner dekorativen Gestaltung: Material, Knoten und Farbflächen werden in einem fortlaufenden Arbeitsprozess miteinander verbunden.
Wolle ist für orientalische Teppiche seit Langem von Bedeutung, weil sie bei sorgfältiger Verarbeitung widerstandsfähig und vielseitig einsetzbar ist. Bei Hamadan-Teppichen wird sie traditionell für klar erkennbare Zeichnungen ebenso wie für abwechslungsreiche Farbwirkungen genutzt. Die Materialangabe dieses Teppichs beschränkt sich auf den Wollflor; weitere Materialien werden nicht genannt.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und zählt zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt und ihr weiteres Umfeld haben eine lange Knüpftradition entwickelt, in der handwerkliche Erfahrung von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Teppiche aus dieser Region werden für ihre solide Ausführung und ihre große gestalterische Bandbreite beschrieben. Der Name Hamadan steht dabei sowohl für Arbeiten aus der Stadt als auch für Teppiche aus dem regionalen Umfeld.
Neben Hamadan sind Dörfer und Orte wie Assadabad, Khamseh, Maslaghan und Nahawand mit eigenständigen Teppichtraditionen verbunden. Ihre Erzeugnisse werden im Handel häufig unter dem umfassenderen Begriff Hamadan zusammengefasst. Trotz gemeinsamer regionaler Merkmale können sich Zeichnung, Farbwahl, Proportionen und technische Ausführung von Ort zu Ort unterscheiden. Diese Vielfalt ist ein wichtiger Bestandteil der Herkunftsbezeichnung und erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche nicht nur ein einziges festgelegtes Muster besitzen.
Die Teppichknüpferei im Nordwestiran verbindet regionale Materialien mit überlieferten Formen der Handarbeit. Ein handgeknüpfter Teppich wird nicht auf dieselbe Weise wie ein maschinell gefertigter Bodenbelag hergestellt. Die Knüpferin oder der Knüpfer setzt die einzelnen Knoten entlang der vorgesehenen Zeichnung und arbeitet die Flächen Schritt für Schritt aus. Nach und nach entsteht so eine textile Oberfläche, deren Muster, Farbverteilung und handwerklicher Charakter eng miteinander verbunden sind.
Hamadan gehört zu den produktiven Teppichregionen Irans. Die dortige Tradition hat eine Vielzahl von Designs hervorgebracht, die sowohl überlieferte regionale Motive als auch zeitgemäße Einflüsse aufnehmen können. Die Bezeichnung verweist deshalb nicht auf eine starre Stilform, sondern auf einen Herkunfts- und Traditionsraum mit unterschiedlichen lokalen Ausprägungen. Wer einen Hamadan betrachtet, begegnet zugleich der Geschichte eines regionalen Handwerks und der individuellen Gestaltung des jeweiligen Stücks.
Im Vergleich mit anderen iranischen Teppichzentren zeigt Hamadan die Breite der persischen Knüpfkunst. Tabriz ist für detaillierte Muster und hohe Knotendichten bekannt, Isfahan für feinere Zeichnungen und kostbarere Materialien. Kerman wird mit lebhaften Farben und eleganten Designs verbunden. Auch Sarough und Bijar stehen für eigenständige regionale Traditionen. Diese Unterschiede machen deutlich, dass die iranische Teppichkultur aus vielen Zentren besteht, deren Erzeugnisse jeweils eigene Merkmale ausbilden.
Design und Muster
Der vorliegende Teppich wird mit vielfältigen Designs beschrieben. Bei Hamadan-Teppichen reicht die Gestaltung traditionell von floralen bis zu geometrischen Kompositionen. Florale Zeichnungen können Blüten, Blattranken und weitere stilisierte Pflanzenelemente aufnehmen. Geometrische Muster arbeiten dagegen mit klaren Linien, wiederholten Formen, Rauten, Medaillons oder streng gegliederten Feldern. Beide Gestaltungsrichtungen gehören zum breiten Formenschatz der Region.
Die Muster eines Hamadan-Teppichs werden nicht nur als dekorative Flächen verstanden. Sie stehen auch in Verbindung mit der Kultur und der überlieferten Bildsprache des nordwestiranischen Knüpfhandwerks. Wiederkehrende Motive erleichtern die Weitergabe von Gestaltungsideen, während kleine Abweichungen durch die manuelle Arbeit den Charakter eines einzelnen Teppichs prägen. So kann ein regional vertrautes Motiv in einer individuellen Ausführung erscheinen.
Typische Hamadan-Entwürfe werden häufig mit warmen Rottönen, Blau und erdigen Farbtönen verbunden. Solche Farben können in floralen und geometrischen Mustern unterschiedlich eingesetzt werden: als Grundfläche, als Kontur oder als Akzent innerhalb einzelner Ornamente. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel von Zeichnung und Farbverteilung. Ein Muster erhält seine Wirkung nicht allein durch ein einzelnes Motiv, sondern durch die Beziehung zwischen Zentrum, Bordüre und den dazwischenliegenden Flächen.
Viele persische Teppiche arbeiten mit einer Bordüre, die das innere Feld optisch fasst. Je nach Entwurf können darin wiederholte Ornamente, stilisierte Pflanzenformen oder geometrische Elemente erscheinen. Das Innenfeld kann zentral aufgebaut sein oder eine fortlaufende Musterung zeigen. Bei der Beschreibung dieses Stücks wird keine einzelne Komposition wie ein bestimmtes Medaillon oder ein festes Boteh-Motiv genannt. Sicher ist die Vielfalt der Designs sowie die regionale Verbindung zu Hamadan.
Die hohe handwerkliche Detaillierung, die durch eine dichte Knüpfung unterstützt wird, erlaubt eine differenzierte Wiedergabe von Linien und Ornamenten. Dabei entsteht kein vollständig mechanisch gleichförmiges Bild. Die handgeknüpfte Ausführung verbindet die überlieferte Musterwelt mit der Eigenart des jeweiligen Stücks. Florale und geometrische Elemente können deutlich voneinander getrennt auftreten oder in einer gemeinsamen Komposition zusammenwirken.
Die Gestaltung macht den Teppich für unterschiedliche Einrichtungszusammenhänge verwendbar, ohne dass daraus ein bestimmter Einsatzort für dieses Stück abgeleitet werden muss. Hamadan-Teppiche werden sowohl mit traditionellen als auch mit moderneren Einflüssen in Verbindung gebracht. Ihre Muster können deshalb in einem klassisch geprägten Raum ebenso verständlich wirken wie in einer reduzierteren Umgebung. Maßgeblich bleibt die konkrete Farb- und Musterordnung des einzelnen Teppichs.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Eigenschaften dieses Teppichs gehören die Herkunft aus Hamadan im Nordwestiran, die handgeknüpfte Herstellung, der Wollflor, die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter und die vielfältige Gestaltung. Sein Zustand wird als gut erhalten angegeben. Diese Informationen beschreiben das Stück sachlich, ohne ihm eine nicht genannte Signatur, ein bestimmtes Alter oder eine zusätzliche Provenienz zuzuschreiben.
Für die Pflege eines Hamadan-Teppichs wird regelmäßiges Absaugen empfohlen. Bei Bedarf kann eine professionelle Reinigung durchgeführt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Die Pflegehinweise ergänzen die Angaben zu Material und Verarbeitung und sind auf einen schonenden Umgang mit einem handgeknüpften Wollteppich ausgerichtet.
Die Verbindung aus regionaler Herkunft, traditioneller Handarbeit, widerstandsfähiger Wolle und einer abwechslungsreichen Musterwelt kennzeichnet den Charakter von Hamadan-Teppichen. Bei diesem Einzelstück kommt der gut erhaltene Zustand als weitere ausdrücklich genannte Eigenschaft hinzu.
FAQ
Was macht diesen Hamadan Perserteppich besonders?
Besonders sind die Verbindung zur nordwestiranischen Teppichregion Hamadan, die handgeknüpfte Ausführung und der Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich wird außerdem durch vielfältige Designs geprägt. Sein Zustand ist als gut erhalten beschrieben. Zusammen ergeben diese Angaben ein sachliches Bild seiner Herstellung, seiner regionalen Einordnung und seiner Gestaltung.
Wie pflege ich einen Hamadan Teppich richtig?
Ein Hamadan Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit lose Verschmutzungen entfernt werden. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zum Verblassen der Farben beitragen kann. Ein schonender Umgang trägt dazu bei, den Wollflor und die handgeknüpfte Oberfläche langfristig zu erhalten.
Welche Designs gibt es bei Hamadan Teppichen?
Hamadan Teppiche sind für eine große Vielfalt an Designs bekannt. Dazu gehören sowohl florale als auch geometrische Muster. Florale Entwürfe können stilisierte Blüten und Ranken zeigen, während geometrische Zeichnungen mit klaren Linien und wiederholten Formen arbeiten. Häufig werden warme Rottöne, Blau und Erdtöne miteinander verbunden. Die konkrete Gestaltung variiert je nach regionaler Tradition und dem einzelnen handgeknüpften Teppich.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











