Perserteppich Hamadan 142 x 125 cm Wolle handgeknüpft

746$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 142 x 125 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut erhalten

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Inventarnummer: 5412735E

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wollqualität gehört zu den prägenden Eigenschaften von Hamadan-Teppichen. Wolle wird für diese Teppiche wegen ihrer robusten Beschaffenheit eingesetzt und bildet einen belastbaren Flor. Bei diesem Stück wird eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die Bandbreite beschreibt die in der Hamadan-Tradition vorkommende Ausführung und steht für eine handwerkliche Verarbeitung, in der Muster mit unterschiedlicher Feinheit umgesetzt werden können.

Handknüpfen bedeutet, dass die einzelnen Knoten von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet werden. So entsteht der Flor nicht durch ein industrielles Druck- oder Prägeverfahren, sondern durch eine traditionelle textile Technik. Die Wolle macht den Teppich widerstandsfähig und eignet ihn für eine regelmäßige Nutzung. Gleichzeitig verleiht der Wollflor der Oberfläche eine angenehme, textile Struktur.

Die robuste Wolle ist außerdem schmutzabweisend und kann bei sachgemäßer Behandlung leicht gereinigt werden. Diese Eigenschaften gehören zu den Gründen, aus denen Hamadan-Teppiche häufig für Wohnbereiche, Esszimmer und Flure ausgewählt werden. Die konkrete Ausführung dieses Teppichs wird mit einem sehr gut erhaltenen Zustand beschrieben. Angaben zu Material und Verarbeitung beziehen sich auf den vorhandenen Wollflor und die handgeknüpfte Herstellung.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist als bedeutende Teppichregion Persiens bekannt. Die Stadt und ihr Umland bilden ein weit verzweigtes Zentrum der Knüpfkunst. Zahlreiche Dörfer der Region tragen zu dieser Tradition bei. Dazu gehören unter anderem Assadabad, Khamseh und Maslaghan. Die Teppiche aus diesem Gebiet werden deshalb nicht als einheitliche Form mit nur einem einzigen Muster verstanden, sondern als eine regionale Gruppe mit unterschiedlichen handwerklichen und gestalterischen Ausprägungen.

Die Teppichproduktion in Hamadan gehört zu den produktiven Knüpftraditionen Persiens. Über Generationen wurden dort Kenntnisse über Wolle, Farbanwendung, Knotentechnik und Musteraufbau weitergegeben. Die regionale Vielfalt zeigt sich darin, dass Teppiche aus benachbarten Orten jeweils eigene Anordnungen und Formensprache entwickeln konnten. Gemeinsame Grundlage bleibt die handgeknüpfte Herstellung, bei der das Muster Knoten für Knoten aufgebaut wird.

Hamadan-Teppiche stehen häufig für eine Verbindung von praktischer Robustheit und variabler Gestaltung. Die Verwendung widerstandsfähiger Wolle passt zu einer Tradition, in der Teppiche nicht nur als dekorative Textilien, sondern auch als Gebrauchsgegenstände gefertigt werden. Die hohe Bandbreite der angegebenen Knotendichte zeigt, dass innerhalb der Region verschiedene Feinheitsgrade vorkommen. Eine dichtere Knüpfung kann eine differenziertere Zeichnung ermöglichen, während die grundsätzliche Widerstandsfähigkeit des Wollmaterials erhalten bleibt.

Die Herkunft Hamadan ordnet diesen Teppich in die nordwestpersische Teppichkultur ein. Diese Kultur ist durch eine Vielzahl von Dorf- und Regionaltraditionen geprägt. Ein Hamadan-Teppich wird daher über seine regionale Herkunft, die verwendete Wolle, die handwerkliche Herstellung und die große Bandbreite an Mustern charakterisiert. Im internationalen Teppichhandel wird die Bezeichnung Hamadan genutzt, um diese Verbindung von Herkunft und überlieferter Knüpftradition kenntlich zu machen.

Andere iranische Teppichregionen haben ebenfalls eigene gestalterische Profile. Kerman ist für filigrane florale Entwürfe bekannt, Tabriz für prächtige und detailreiche Motive. Nomadische Teppiche aus der Region Qashqai zeigen häufig geometrische Muster und kräftige Farben. Sarough und Isfahan werden ebenfalls mit hochwertigen Teppichen und eigenständigen Designs verbunden. Diese Beispiele verdeutlichen die kulturelle Vielfalt Irans, ohne die Herkunft dieses Stücks von Hamadan zu verändern.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design beschrieben. Hamadan-Teppiche können geometrische Formen ebenso aufnehmen wie florale Motive. Dadurch entsteht innerhalb der regionalen Tradition eine große gestalterische Spannweite. Geometrische Muster arbeiten häufig mit klar gegliederten Linien, Rauten, Medaillons oder wiederkehrenden Formen. Florale Entwürfe greifen dagegen Blüten, Blätter und rankenartige Elemente auf. Die genaue Gestaltung dieses Einzelstücks wird nicht weiter spezifiziert; feststeht seine Einordnung in die vielfältigen Designs der Hamadan-Tradition.

Die Muster sind nicht nur dekorative Elemente, sondern spiegeln die textile Kultur der Region wider. Beim Handknüpfen wird ein Entwurf schrittweise in das Gewebe übertragen. Jede Form entsteht aus der Anordnung der Knoten und der Abstimmung der Farben. Die Knotendichte beeinflusst dabei, wie fein Konturen und kleine Details ausgearbeitet werden können. Bei der genannten Spanne von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter lässt sich die Bandbreite handwerklicher Ausführungen innerhalb dieser Teppichart nachvollziehen.

Farblich kommen bei Hamadan-Teppichen unterschiedliche Richtungen vor. Dazu zählen tiefe Rottöne, sanfte Blautöne und erdige Nuancen. Solche Farben können in geometrischen wie auch in floralen Kompositionen eingesetzt werden. Die Kombination aus Grundfarbe, Umrandung und Binnenzeichnung verleiht jedem handgeknüpften Stück seine eigene Erscheinung. Bei einem Einzelstück wie diesem ist die Bezeichnung vielfältige Designs die maßgebliche Musterangabe; eine weitergehende Beschreibung einzelner Farben oder Ornamente wäre nicht durch die Produktangaben gedeckt.

Regionale Vergleiche helfen, die Hamadan-Muster einzuordnen. Kerman steht eher für fein ausgearbeitete florale Bildwelten, während Tabriz häufig mit detailreichen und repräsentativen Motiven verbunden wird. Qashqai-Muster zeigen oft eine nomadisch geprägte Geometrie und kräftige Farbakzente. Hamadan nimmt innerhalb dieses Spektrums eine eigenständige Position ein, weil die Region sowohl geometrische als auch florale Lösungen und zahlreiche lokale Varianten hervorbringt.

Die gestalterische Vielfalt macht Hamadan-Teppiche für unterschiedliche Räume und Einrichtungsstile einsetzbar. Ein geometrischer Entwurf kann klare Möbel- und Raumlinien aufnehmen, während florale Motive eine stärker ornamentale Wirkung entfalten. Erdige Nuancen, Blautöne oder Rottöne lassen sich jeweils unterschiedlich in ein Raumkonzept einordnen. Diese allgemeine Vielseitigkeit gehört zur Tradition der Herkunftsregion und ist zugleich die im Angebot genannte Eigenschaft des vorliegenden Musters.

Besonderheiten

Die Besonderheiten dieses Einzelstücks liegen in seiner Herkunft aus Hamadan, der handgeknüpften Herstellung, dem Flor aus widerstandsfähiger Wolle und der angegebenen Knotendichte. Hinzu kommt die Einordnung in die vielfältigen Designs der Region. Der Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben. Diese Angaben verbinden eine robuste Materialbasis mit einer variablen regionalen Formensprache.

Wolle ist von Natur aus schmutzabweisend und der Teppich kann bei Bedarf mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Regelmäßiges Absaugen unterstützt die laufende Pflege. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Aufgrund seiner strapazierfähigen Wollqualität eignet sich ein Hamadan-Teppich grundsätzlich auch für Haushalte mit Kindern oder Haustieren.

FAQ

Wie erkenne ich einen originalen Hamadan-Perserteppich?

Ein Hamadan-Perserteppich wird durch seine Herkunft aus der Region Hamadan, die handgeknüpfte Herstellung, den Wollflor und die vielfältige regionale Mustersprache charakterisiert. Geometrische Formen und florale Motive gehören zu den möglichen Gestaltungsrichtungen. Auch die Knotendichte ist ein wichtiges Merkmal der Verarbeitung. Bei diesem Teppich wird sie mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Für die Einordnung sollten Herkunft, Material, Knüpftechnik und Muster gemeinsam betrachtet werden.

Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich richtig?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und Schmutz nicht dauerhaft im Wollflor festsetzen. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Dabei sollte die Behandlung schonend erfolgen. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie ein Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Die widerstandsfähige Wolle ist schmutzabweisend und für eine regelmäßige Nutzung geeignet. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichreinigung.

Eignen sich Hamadan-Perserteppiche für Allergiker?

Hamadan-Perserteppiche aus natürlicher Wolle können für Allergiker eine gute Wahl sein. Der Wollflor ist von Natur aus schmutzabweisend und kann bei regelmäßiger Pflege eine geringe Ansammlung von Staub und Allergenen unterstützen. Regelmäßiges Absaugen ist deshalb besonders wichtig. Die natürliche Wolle trägt außerdem zu einem angenehmen Raumklima bei. Wie bei jedem textilen Bodenbelag hängt die Eignung von der individuellen Empfindlichkeit und der konsequenten Reinigung ab.

Zusätzliche Informationen
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