







Perserteppich Hamadan 140 x 65 cm Wolle handgeknüpft
530$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 140 x 65 cm | Muster: vielfältige Designs in Blau und Rot | Zustand: gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 6B2B80E8
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Hamadan ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle gehört zu den Materialien, die in der iranischen Teppichherstellung wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer vielseitigen Verarbeitung verwendet werden. Sie kann einen strapazierfähigen Flor bilden und eignet sich dadurch für Teppiche, die im Alltag genutzt werden. Bei diesem Stück wird die Materialangabe ausdrücklich mit widerstandsfähiger Wolle beschrieben.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so ein zusammenhängender Flor, dessen Aufbau von der sorgfältigen Arbeit des Knüpfers abhängt. Im Unterschied zu maschinell gefertigten Teppichen entsteht bei einem handgeknüpften Teppich kein vollkommen gleichförmiges industrielles Raster. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zur handwerklichen Herstellung und machen die Arbeitsweise nachvollziehbar.
Für Hamadan-Teppiche wird eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche Spanne umfasst unterschiedliche Feinheiten innerhalb der regionalen Knüpftradition. Die Knotendichte steht dabei mit der möglichen Ausarbeitung eines Musters in Verbindung, ist aber nicht das einzige Merkmal eines Teppichs. Ebenso wichtig sind die Qualität der Wolle, der Aufbau des Gewebes, die Ausführung des Flors und die Erfahrung des Knüpfers.
Die handwerkliche Herstellung verbindet bei diesem Teppich eine robuste Wollqualität mit einer regional typischen Knüpftechnik. Die Arbeit wird nicht durch eine Serienproduktion ersetzt, sondern entsteht aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Dadurch bleibt der Teppich ein eigenständiges textiles Werkstück mit einer individuellen Ausführung.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten des Iran und zählt zu den produktivsten Teppichknüpfregionen des Landes. Die Bezeichnung Hamadan steht deshalb nicht nur für einen einzelnen Ort, sondern auch für eine weit verzweigte regionale Tradition. In der Umgebung werden Teppiche in zahlreichen Städten und Dörfern hergestellt. Ihre unterschiedlichen Muster, Farben und Ausführungen werden häufig unter dem Sammelnamen Hamadan zusammengefasst.
Zu den bekannten Orten dieser Teppichlandschaft gehören Assadabad, Khamseh, Nahawand und Tuyserkan. Jeder dieser Orte hat zur Entwicklung der regionalen Vielfalt beigetragen. Die gemeinsame Bezeichnung schafft eine Verbindung zwischen den verschiedenen Werkstätten und Dörfern, ohne dass alle Teppiche gleich aussehen. Gerade diese Verbindung von gemeinsamer Herkunft und lokaler Eigenständigkeit prägt das Bild der Hamadan-Teppiche.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist Teil der iranischen Handwerkstradition, in der Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knüpftechnik und Muster über Generationen weitergegeben wurden. Ein Teppich entsteht dort aus dem Zusammenspiel von Materialkenntnis und praktischer Erfahrung. Der Knüpfer muss das Muster während der Arbeit in das Gewebe übertragen und zugleich die Spannung des Grundgewebes sowie die Gleichmäßigkeit des Flors beachten.
Iranische Teppichregionen entwickelten im Lauf der Zeit eigene Schwerpunkte, doch ihre Erzeugnisse stehen auch miteinander in Verbindung. Hamadan wird wegen seiner großen Bandbreite häufig als eigenständige regionale Gruppe wahrgenommen. Daneben sind im Iran unter anderem Teppiche aus Bakhtiar, Kerman, Tabriz und Sarough bekannt. Diese Namen bezeichnen jeweils eigene Traditionen und Musterwelten; sie sind nicht mit der Herkunft dieses Hamadan-Teppichs gleichzusetzen.
Die lange Tradition erklärt, warum Hamadan-Teppiche sowohl in klassischen als auch in zeitgemäß interpretierten Einrichtungen vorkommen. Die regionale Fertigung ist nicht auf ein einziges festes Muster beschränkt. Stattdessen erlaubt sie verschiedene Entwürfe, Farbstellungen und Ordnungen innerhalb eines gemeinsamen handwerklichen Rahmens. So kann die Bezeichnung Hamadan eine vielfältige Gruppe iranischer Teppiche umfassen.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird durch vielfältige Muster in Blau und Rot bestimmt. Diese beiden Farben bilden den ausdrücklich genannten farblichen Schwerpunkt. Blau und Rot können in der iranischen Teppilchkunst sowohl als kräftige Farbflächen als auch in kleineren Ornamenten, Konturen oder wiederkehrenden Akzenten eingesetzt werden. Ihre Wirkung hängt von der jeweiligen Anordnung und vom Verhältnis der Farben zueinander ab.
Hamadan-Teppiche sind für eine große Bandbreite an Entwürfen bekannt. Dazu gehören geometrische Muster ebenso wie florale Formen. Geometrische Kompositionen arbeiten häufig mit klaren Linien, Rauten, Medaillons oder wiederholten Ornamenten. Florale Entwürfe greifen dagegen Blätter, Blüten und rankende Formen auf. Diese Kategorien können voneinander getrennt auftreten oder in einer gemeinsamen Komposition verbunden werden.
Die Muster iranischer Teppiche entstehen nicht zufällig, sondern beruhen auf überlieferten Formen und auf der individuellen Interpretation des Knüpfers. Ein Entwurf kann symmetrisch aufgebaut sein, eine zentrale Ordnung besitzen oder aus fortlaufenden Ornamenten bestehen. Auch bei einem vertrauten regionalen Motiv bleibt Raum für Unterschiede in Proportion, Farbe und Detail. Dadurch unterscheiden sich einzelne Hamadan-Teppiche trotz ihrer gemeinsamen Herkunft voneinander.
Die genannten Farben Blau und Rot werden in der regionalen Gestaltung oft durch Erdtöne ergänzt. Solche erdbezogenen Farbtöne können einen Übergang zwischen kräftigen Partien herstellen und dem Muster eine zusammenhängende Wirkung geben. Die Farbpalette bildet damit nicht nur eine dekorative Oberfläche, sondern ordnet die einzelnen Musterbereiche. Bei diesem Teppich stehen die vielfältigen Designs und die Kombination aus Blau und Rot im Mittelpunkt der Beschreibung.
In der iranischen Teppichtradition werden Muster nicht allein nach ihrer dekorativen Wirkung beurteilt. Sie können zugleich Hinweise auf regionale Gewohnheiten, überlieferte Bildsprache und die Arbeitsweise einer Werkstatt geben. Wiederkehrende Motive werden von Knüpfern aufgenommen, verändert und an die jeweilige Komposition angepasst. Der fertige Teppich verbindet daher ein kulturell gewachsenes Formenvokabular mit der individuellen Handschrift des Menschen, der ihn geknüpft hat.
Die Vielfalt der Hamadan-Entwürfe macht es möglich, dass sowohl streng gegliederte als auch bewegtere Muster unter dieser Herkunftsbezeichnung erscheinen. Blau und Rot können dabei einen traditionellen oder einen zurückhaltend modernen Eindruck unterstützen, ohne dass die regionale Zuordnung verloren geht. Entscheidend bleibt die handwerkliche Ausarbeitung des konkreten Musters. Jeder Teppich wird als Unikat beschrieben und trägt dadurch die individuelle Handschrift seines Knüpfers.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus iranischer Herkunft, Handarbeit, widerstandsfähiger Wolle und einer farblich vielfältigen Gestaltung. Die Herkunft Hamadan verweist auf eine Region mit zahlreichen Werkstätten und Dörfern, während die Farbangabe Blau und Rot den sichtbaren Schwerpunkt des Designs benennt. Das Muster wird als vielfältig beschrieben und ist nicht auf eine einzige Formensprache festgelegt.
Der Teppich ist gut erhalten. Diese Zustandsangabe beschreibt den aktuellen Erhaltungszustand und ergänzt die Angaben zu Material und Herstellung. Zusammen mit der handgeknüpften Ausführung ergibt sich das Bild eines eigenständigen, sorgfältig hergestellten Orientteppichs aus der iranischen Tradition. Als Unikat unterscheidet sich dieses Stück von anderen Teppichen derselben Region durch seine konkrete Ausführung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich am besten?
Regelmäßiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Der Teppich sollte außerdem vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Wenn ein Fleck entsteht, sollte er sofort mit einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Bei der Reinigung ist ein vorsichtiges Vorgehen wichtig, damit die Wolle und die Farben nicht unnötig belastet werden. Starke Reibung, aggressive Mittel und eine durchnässte Behandlung sind zu vermeiden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich bei Bedarf die Arbeit eines Fachbetriebs, der Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen hat.
Wo kann ich den besten Platz für einen Hamadan-Teppich finden?
Ein Hamadan-Teppich kann in einem Wohnzimmer, einem Essbereich oder einem Flur eingesetzt werden. Wichtig ist ein sauberer und stabiler Untergrund, auf dem der Teppich eben liegt. In einem Wohnbereich kann das Muster als textile Struktur des Raumes wirken, während es im Flur einen klaren farblichen Akzent setzt. Im Essbereich sollte darauf geachtet werden, dass der Teppich sicher liegt und sich Stühle sowie Türen problemlos bewegen lassen. Direkte, anhaltende Sonneneinstrahlung sollte auch bei der Wahl des Platzes berücksichtigt werden.
Was macht Hamadan-Teppiche im Vergleich zu anderen Perserteppichen einzigartig?
Hamadan-Teppiche zeichnen sich durch die große Vielfalt ihrer Muster, ihre robusten Materialien und die für diese Teppichgruppe angegebene Knotendichte aus. Sie können geometrische oder florale Entwürfe zeigen und sowohl traditionell als auch moderner gestaltet sein. Die Bezeichnung umfasst eine breite regionale Herkunft mit Orten wie Assadabad, Khamseh, Nahawand und Tuyserkan. Dadurch steht Hamadan nicht für ein einziges starres Muster, sondern für eine vielseitige iranische Knüpftradition. Dieses Stück verbindet diese regionale Vielfalt mit widerstandsfähiger Wolle, Blau und Rot sowie einer gut erhaltenen, handgeknüpften Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
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