







Perserteppich Hamadan 136 x 104 cm Wolle handgeknüpft
692$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 136 x 104 cm | Muster: Traditionelles florales Design | Zustand: Sehr gut | Ursprung: Iran
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Wolle. Die handgeknüpfte Herstellung verbindet viele einzelne Arbeitsschritte zu einem textilen Einzelstück. Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt, während das Muster fortlaufend aufgebaut wird. Dadurch entsteht eine feste, textile Oberfläche, deren Erscheinungsbild von der verwendeten Wolle, der Knotung und der Gestaltung bestimmt wird.
Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der Teppichherstellung. Sie lässt sich verspinnen, färben und in der Knüpfarbeit präzise verarbeiten. Als Flor wirkt sie griffig und zugleich weich, ohne den natürlichen Charakter des Materials zu verlieren. Bei einem handgeknüpften Teppich ist die Beschaffenheit der Wolle ein sichtbarer Bestandteil der Oberfläche. Kleine Unterschiede in der Struktur gehören zur handwerklichen Fertigung und unterscheiden ein handgeknüpftes Stück von einem industriell hergestellten Bodenbelag.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knotenzahl ist ein technisches Merkmal, anhand dessen sich die Feinheit einer Knüpfarbeit beschreiben lässt. Sie steht immer im Zusammenhang mit Material, Muster und Verarbeitung. Eine dichte Knotung ermöglicht es, florale Formen klar auszuarbeiten, während die Wolle dem Flor seine charakteristische haptische Wirkung gibt.
Der Teppich ist als sehr gut erhalten beschrieben. Diese Zustandsangabe ergänzt die Angaben zu Material und Fertigung und beschreibt den vorliegenden Artikel, nicht allgemein jeden Hamadan-Teppich. Handarbeit, Wollflor und die traditionelle Musterauffassung bilden hier die wesentlichen Merkmale dieses Einzelstücks.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird als Hamadan Perserteppich bezeichnet. Hamadan steht im Zusammenhang mit einer traditionsreichen Teppichregion im westlichen Iran. In diesem Umfeld entwickelte sich eine vielfältige ländliche und städtische Knüpfkultur, in der Wolle, handwerkliche Erfahrung und überlieferte Muster eine wichtige Rolle spielen. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf die Herkunfts- und Gestaltungstradition, nicht auf eine industrielle Serienproduktion.
Iranische Teppiche werden in vielen unterschiedlichen Regionen gefertigt. Jede Region bildet im Lauf der Zeit eigene Vorlieben für Zeichnung, Farbwirkung, Knotung und Materialauswahl aus. Tabriz ist beispielsweise für eine feine, detailreiche Gestaltung bekannt, während Isfahan häufig elegante florale Kompositionen und Kashan eine reiche Farbpalette mit traditionellen Motiven zeigt. Diese Beispiele machen deutlich, warum die regionale Einordnung bei Perserteppichen eine wichtige Orientierung bietet. Dieses Stück ist als Hamadan aus Iran eingeordnet.
Die Teppichherstellung im Iran verbindet Gebrauch und Gestaltung. Ein Teppich kann als Bodenbelag dienen und zugleich ein überliefertes Muster, eine regionale Farbauffassung und handwerkliches Können sichtbar machen. Bei handgeknüpften Arbeiten wird das Design nicht einfach auf eine fertige Fläche gedruckt. Es entsteht während des Knüpfens aus der Folge einzelner Knoten. Dieser Vorgang verlangt Aufmerksamkeit, Erfahrung und ein genaues Verständnis der Musterordnung.
In der iranischen Teppichtradition werden sowohl florale als auch geometrische und medaillonartige Entwürfe verwendet. Ihre konkrete Ausprägung variiert nach Region, Werkstatt und handwerklicher Interpretation. Florale Motive können streng geordnet, frei verteilt oder in Ranken zusammengeführt werden. Die Hamadan-Tradition wird häufig mit einer klaren, gut lesbaren Zeichnung verbunden, ohne dass jeder Teppich demselben Schema folgt. Die Herkunftsbezeichnung bleibt deshalb ein wichtiger, aber nicht alleiniger Bestandteil der Beschreibung.
Die handwerkliche Herstellung ist eng mit der Weitergabe von Wissen verbunden. Techniken zur Vorbereitung der Wolle, zum Aufbau der Knüpfung und zur Ausarbeitung von Ornamenten werden in der Teppichkultur über Generationen bewahrt. Gleichzeitig lässt jede handgeknüpfte Arbeit Raum für eine eigene Ausführung. So erklärt sich, warum handgeknüpfte Teppiche als Einzelstücke auftreten und nicht vollkommen identisch ausfallen. Der vorliegende Teppich verbindet diese iranische Tradition mit einer traditionellen floralen Gestaltung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles florales Design beschrieben. Florale Teppichmuster greifen Formen aus der Pflanzenwelt auf und übertragen sie in eine geordnete textile Zeichensprache. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Zweige können dabei einzeln, wiederholt oder als zusammenhängende Komposition erscheinen. Die Bezeichnung floral beschreibt die grundlegende Motivwelt, ohne eine nicht genannte Einzelblüte oder eine bestimmte Bordürenform zu behaupten.
In Perserteppichen werden florale Elemente häufig rhythmisch angeordnet. Wiederholungen schaffen eine visuelle Ordnung, während unterschiedliche Größen und Richtungen die Fläche gliedern können. Ein Muster kann um ein Zentrum herum aufgebaut sein, die gesamte Fläche gleichmäßig bedecken oder durch Bordüren eingefasst werden. Welche dieser Möglichkeiten bei einem bestimmten Stück tatsächlich ausgeführt ist, muss aus der sichtbaren Gestaltung abgelesen werden. Für diesen Teppich ist als konkrete Musteraussage das traditionelle florale Design angegeben.
Traditionelle Muster sind nicht mit einer bloßen Kopie eines einzelnen Naturbildes gleichzusetzen. Die Motive werden stilisiert, vereinfacht und in eine knüpfbare Form gebracht. Dadurch entstehen klare Konturen und wiederkehrende Ornamentformen. Die handgeknüpfte Ausführung erlaubt es, solche Formen Knoten für Knoten aufzubauen. Die Knotendichte unterstützt dabei die Ausarbeitung feinerer Linien, ohne dass das Muster seinen textilen Charakter verliert.
Iranische Teppiche verwenden je nach Region und Entwurf unterschiedliche Farbkonzepte. Florale Kompositionen können mit kontrastierenden Farben, abgestuften Tönen oder einer ruhigen Gesamtwirkung gestaltet sein. In der allgemeinen persischen Tradition begegnen Rot, Blau, Gold, Creme und viele weitere Farbtöne, doch die konkreten Farben dieses Teppichs sind nicht angegeben und werden daher nicht festgelegt. Sicher beschrieben ist die florale, traditionelle Ausrichtung des Musters.
Ein florales Design lässt sich in klassische ebenso wie in zeitgenössische Räume integrieren, weil seine Wirkung zwischen Ornament und klarer Flächenordnung vermittelt. Entscheidend ist dabei nicht nur das Motiv selbst, sondern auch dessen Dichte, Maßstab und Zusammenspiel mit der Umgebung. Bei einem Einzelstück entsteht die Gesamtwirkung aus Muster, Wollflor und handwerklicher Ausführung. Der Hamadan-Bezug ordnet das Design in die iranische Perserteppichtradition ein.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft Iran, die Einordnung als Hamadan Perserteppich, der handgeknüpfte Aufbau, der Flor aus Wolle, die Knotendichte von 180.000 Knoten pro Quadratmeter und das traditionelle florale Design. Der Zustand ist als sehr gut angegeben. Diese Eigenschaften beschreiben den angebotenen Teppich und werden nicht durch allgemeine Aussagen über andere Herkunftsregionen ersetzt.
Die Kombination aus iranischer Herkunft und Hamadan-Bezeichnung macht die regionale Einordnung eindeutig. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung eigenständig: Nicht jeder iranische Teppich ist ein Hamadan, und nicht jeder Hamadan weist dieselbe Musterzeichnung auf. Bei diesem Stück treffen die genannte Herkunft, die Wollqualität des Flors und das florale Muster in einer handgeknüpften Arbeit zusammen.
Als handgeknüpfter Einzelteppich ist dieses Stück das Ergebnis eines manuellen Herstellungsprozesses. Die sehr gute Zustandsbeschreibung ergänzt den materiellen und gestalterischen Charakter. Angaben zu Seide, speziellen Farbstoffen, einer Signatur oder einer Restaurierung liegen für diesen Teppich nicht vor und werden deshalb nicht hinzugefügt.
FAQ
Was macht diesen Hamadan Perserteppich besonders?
Besonders sind die iranische Herkunft, die Hamadan-Einordnung, die handgeknüpfte Fertigung und der Wollflor. Hinzu kommen die Knotendichte von 180.000 Knoten pro Quadratmeter, das traditionelle florale Design und der sehr gute Zustand. Diese Kombination beschreibt genau die Eigenschaften dieses Einzelstücks. Die florale Gestaltung steht in der iranischen Tradition, während die handwerkliche Herstellung jedes Exemplar als eigenständige Arbeit ausweist.
Wie pflege ich einen handgeknüpften Wollteppich?
Ein handgeknüpfter Wollteppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden. Grober Schmutz lässt sich so entfernen, bevor er tiefer in den Flor gelangt. Starke direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Bei einer gründlichen Reinigung ist eine auf Teppiche spezialisierte professionelle Reinigung sinnvoll. Reinigungsmittel oder intensive Feuchtigkeit sollten nicht ohne vorherige Prüfung angewendet werden, da Wolle und die handgeknüpfte Struktur eine materialgerechte Behandlung benötigen.
Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Für die Beurteilung spielen mehrere Punkte zusammen. Die Knotenzahl pro Quadratmeter gibt einen Hinweis auf die Feinheit der Knüpfung, ist aber immer gemeinsam mit Material, Muster und Verarbeitung zu betrachten. Auch die Beschaffenheit des Flors und der allgemeine Zustand sind wichtig. Bei diesem Teppich sind 180.000 Knoten pro Quadratmeter, Wolle im Flor, handgeknüpfte Herstellung und ein sehr guter Zustand angegeben. Die Qualität sollte deshalb nicht anhand einer einzigen Kennzahl, sondern anhand des gesamten Erscheinungsbildes beurteilt werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















