Perserteppich Hamadan 134 x 77 cm Wolle handgeknüpft

530$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 134 x 77 cm | Muster: vielfältige Designs und Muster

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Inventarnummer: 26C17C5A

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle wird seit langer Zeit für persische Teppiche verwendet, weil sie belastbar, formstabil und für den täglichen Gebrauch geeignet ist. Zugleich kann ein Wollflor eine weiche Oberfläche bieten. Bei diesem Teppich verbindet sich die robuste Materialwahl mit der traditionellen Knüpftechnik, bei der die einzelnen Knoten von Hand gesetzt werden.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Muster klar auszuarbeiten und unterschiedliche Formen in der Fläche voneinander abzugrenzen. Die handgeknüpfte Herstellung verlangt dabei eine kontinuierliche Folge einzelner Arbeitsschritte. Der Flor wird Knoten für Knoten aufgebaut, bevor die Oberfläche weiterbearbeitet und der Teppich fertiggestellt wird.

Widerstandsfähige Wolle ist ein kennzeichnendes Material für Hamadan-Teppiche. Sie verleiht dem Flor eine griffige Struktur und unterstützt die Alltagstauglichkeit. Die Kombination aus Wolle und Handarbeit steht für eine Herstellung, bei der Material und Verarbeitung unmittelbar miteinander verbunden sind. Angaben zu Kette, Färbung oder einer besonderen Ausrüstung liegen für diesen Teppich nicht vor und werden daher nicht ergänzt.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und gehört zum Iran. Die Stadt ist für eine große Zahl von Teppichproduktionsstätten bekannt. Das Knüpfgebiet umfasst außerdem zahlreiche Dörfer, darunter Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese Orte stehen für eine weit verzweigte regionale Produktion, in der unterschiedliche Werkstätten und ländliche Knüpftraditionen zusammenwirken.

Die Bezeichnung Hamadan verweist deshalb auf eine vielseitige Teppichregion und nicht auf ein einziges, unveränderliches Muster. In den verschiedenen Orten konnten sich eigene Ausprägungen entwickeln. Unterschiede zeigen sich vor allem in der Gestaltung, in der Auswahl klassischer Motive und in der Anordnung der Ornamente. Gemeinsam ist den Hamadan-Teppichen die Einbindung in die persische Knüpftradition des nordwestlichen Iran.

Die Teppichherstellung in dieser Region ist durch eine Verbindung von handwerklicher Erfahrung und praktischer Nutzung geprägt. Viele Hamadan-Teppiche werden aus Wolle geknüpft, weil dieses Material für strapazierfähige Bodenbeläge geeignet ist. Die regionale Vielfalt erklärt, weshalb unter dem Namen Hamadan Teppiche mit verschiedenen Zeichnungen und Stilen zusammengefasst werden. Neben städtischen Produktionsstätten prägen auch die genannten Dörfer das Bild dieser Herkunftsregion.

Hamadan gehört zu den produktivsten Teppichregionen Persiens. Die große Zahl beteiligter Orte hat eine breite Formensprache begünstigt. Dabei stehen nicht nur dekorative Gesichtspunkte im Vordergrund. Die Knüpftradition verbindet ein dauerhaft nutzbares Material mit Mustern, die über Generationen hinweg weitergegeben und in den jeweiligen Werkstätten unterschiedlich interpretiert wurden.

Im weiteren Umfeld persischer Teppichkunst werden auch Kashan, Isfahan, Nain und Tabriz genannt. Kashan ist für feine Knotungen und elegante Designs bekannt, Isfahan für detailreiche Gestaltung und hohe Qualität. Nain und Tabriz werden mit exquisiten Mustern und hochwertigen Materialien verbunden. Diese Herkunftsbezeichnungen stehen für andere regionale Traditionen. Sie sind nicht mit der Herkunft dieses Hamadan-Teppichs gleichzusetzen, sondern zeigen die Vielfalt der persischen Teppichproduktion.

Design und Muster

Hamadan-Teppiche bieten eine große Vielfalt an Designs und Mustern. Zu den klassischen persischen Gestaltungselementen gehören florale Motive ebenso wie geometrische Formen. Florale Zeichnungen können Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzenformen aufgreifen. Geometrische Muster arbeiten dagegen mit Linien, Winkeln, Rauten und wiederkehrenden Flächen. Beide Gestaltungsrichtungen gehören zur überlieferten Mustersprache persischer Teppiche.

Die regionale Vielfalt führt dazu, dass Hamadan-Teppiche nicht auf eine einzige Komposition beschränkt sind. Muster können regelmäßig gegliedert oder stärker von einzelnen Ornamenten bestimmt sein. Auch die Gewichtung von Feld und Bordüre kann innerhalb der verschiedenen regionalen Ausprägungen variieren. Dadurch entsteht ein breites Spektrum zwischen ruhigen, klar geordneten Flächen und stärker ornamentierten Entwürfen.

Für Hamadan werden meist kräftige und lebendige Farben beschrieben. Rot- und Blautöne treten häufig hervor und werden mit sanften Erdtönen verbunden. Diese Farbfamilien können florale und geometrische Ornamente deutlich voneinander abheben. Erdige Nuancen tragen zugleich dazu bei, die kräftigeren Farben in eine ausgewogene Gesamtwirkung einzubinden. Die konkrete Zeichnung und Farbverteilung dieses einzelnen Teppichs ist durch die Angabe vielfältiger Designs und Muster beschrieben; ein einzelnes Leitmotiv wird nicht genannt.

Die Mustertradition persischer Teppiche beruht auf der Wiederholung und Abwandlung überlieferter Formen. Ein Ornament kann in unterschiedlichen Werkstätten eine eigene Ausprägung erhalten. Kleine Veränderungen in Linienführung, Proportion und Anordnung gehören zur handwerklichen Entwicklung regionaler Designs. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Zeichnung aus der Folge zahlreicher einzelner Knoten. So werden Konturen, Flächen und Farbwechsel schrittweise aufgebaut.

Die Muster erfüllen neben ihrer dekorativen auch eine ordnende Funktion. Eine Bordüre kann das zentrale Feld einfassen, während kleinere Ornamente Übergänge gestalten und die Fläche rhythmisieren. Geometrische Elemente vermitteln Struktur; florale Motive bringen organische Formen in die Komposition. Welche dieser Elemente überwiegen, hängt bei Hamadan-Teppichen von der jeweiligen Werkstatt und dem gewählten Entwurf ab. Die Bezeichnung Hamadan lässt daher Raum für unterschiedliche klassische und zeitgemäße Interpretationen.

Die Verbindung aus kräftigen Rot- und Blautönen, Erdfarben sowie floralen und geometrischen Motiven ist charakteristisch für die im Ausgangstext beschriebene Hamadan-Tradition. Sie macht verständlich, weshalb diese Teppiche sowohl klar strukturierte als auch detailreiche Muster zeigen können. Die Gestaltung bleibt dabei in der persischen Bildsprache verankert und verweist auf die regionale Herkunft aus dem Nordwesten Persiens.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus handgeknüpfter Verarbeitung, widerstandsfähiger Wolle und einer Knotendichte im genannten Bereich. Diese Merkmale beschreiben die handwerkliche und materielle Grundlage des Stücks. Hamadan-Teppiche werden außerdem für ihre Robustheit und Langlebigkeit eingeordnet. Der Wollflor ist für eine regelmäßige Nutzung geeignet und kann Schmutz und Staub gut abweisen.

Die große Bandbreite an Designs gehört ebenfalls zur regionalen Besonderheit. Hamadan steht für eine produktive Teppichlandschaft mit vielen Werkstätten und Dörfern. Dadurch begegnen sich unterschiedliche Mustertraditionen innerhalb einer Herkunftsbezeichnung. Jedes Stück trägt die Handschrift des jeweiligen Knüpfers und ist als Unikat zu verstehen. Angaben zu Alter, Erhaltungszustand, Signatur oder speziellen Reparaturen liegen nicht vor.

FAQ

Was macht den Perserteppich Hamadan besonders?

Besonders sind die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die für Hamadan beschriebene Knotendichte. Hinzu kommt die große Vielfalt an Designs und Mustern. Die regionale Formensprache reicht von klassischen floralen Motiven bis zu geometrischen Formen und kann sowohl traditionelle Muster als auch modernere Interpretationen umfassen. Hamadan-Teppiche verbinden damit praktische Robustheit mit der breiten Gestaltungstradition des Nordwestens Persiens.

Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen, damit loser Schmutz und Staub nicht dauerhaft im Wollflor verbleiben. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre wird ebenfalls empfohlen. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt die Alltagstauglichkeit, ersetzt jedoch keine schonende Behandlung. Reinigungsmittel sollten nicht ungeprüft eingesetzt werden, damit Flor und Farben nicht unnötig belastet werden.

In welchen Größen sind Hamadan-Teppiche erhältlich?

Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Größen angeboten. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu großen Raumteppichen. Dadurch lassen sie sich in unterschiedlichsten Wohnräumen einsetzen. Die passende Wirkung hängt vom verfügbaren Platz und vom gewünschten Einsatzbereich ab. Ein Hamadan-Teppich kann als Mittelpunkt eines Wohnraums oder als Akzent in einem Schlafzimmer verwendet werden. Dieses Stück besitzt die im Angebot angegebene Größe; weitere Größenangaben beziehen sich auf die allgemeine Vielfalt dieser Teppichart.

Zusätzliche Informationen
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