Perserteppich Hamadan 133 x 70 cm Wolle handgeknüpft

530$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 133 x 70 cm | Muster: vielfältige traditionelle Designs

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Inventarnummer: E3B59332

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich besteht aus widerstandsfähiger Wolle und ist handgeknüpft. Die Wolle bildet einen robusten Flor, der für die Teppiche aus der Region charakteristisch ist. Zugleich wird sie in der Beschreibung als weich und luxuriös im Griff bezeichnet. Damit verbindet das Material eine belastbare Beschaffenheit mit einer angenehmen Oberfläche. Die Verwendung von Wolle gehört zu den prägenden Merkmalen der Hamadan-Teppiche und erklärt ihre Eignung für eine langlebige Nutzung im Wohnbereich.

Die Knüpfarbeit entsteht Knoten für Knoten von Hand. Erfahrene Handwerker setzen dabei das Muster in einer traditionellen Technik um. Bei einem handgeknüpften Teppich ist jedes Stück das Ergebnis vieler einzelner Arbeitsschritte; dadurch gleicht kein Exemplar vollständig dem anderen. Die angegebene hohe Knotendichte unterstützt eine differenzierte Darstellung der Muster und gehört zu den Qualitätsmerkmalen, die für diesen Hamadan-Teppich genannt werden.

Für Hamadan-Teppiche werden außerdem häufig natürliche Farbstoffe erwähnt. Sie stehen für die warmen und vielfältigen Farbtöne, die mit dieser Teppichtradition verbunden sind. Die Materialwahl, die Handarbeit und die dichte Ausführung bilden gemeinsam die Grundlage für den robusten Charakter dieses Stücks. Eine Baumwollkette oder weitere Materialien sind für diesen Teppich nicht angegeben.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und gehört zu den produktivsten Teppichregionen des Landes. Die Bezeichnung Hamadan verweist auf ein weit gefasstes Knüpfgebiet, in dem neben der Stadt zahlreiche Städte und Dörfer eine eigene Teppichtradition entwickelt haben. Dieser Perserteppich wird Hamadan im Iran zugeordnet. Seine Herkunft steht damit in der Tradition persischer Wollteppiche, deren Herstellung über Generationen hinweg das handwerkliche Leben der Region geprägt hat.

Zum Umfeld der Hamadan-Region zählen bekannte Orte wie Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Diese Orte werden mit der Knüpfkunst des Gebiets verbunden und zeigen, wie vielfältig die regionale Teppichproduktion ist. Unterschiede in der Gestaltung können aus den jeweiligen lokalen Gewohnheiten, den verwendeten Farbstellungen und den überlieferten Musterformen entstehen. Deshalb steht Hamadan nicht für ein einziges starres Dekor, sondern für eine Gruppe verwandter regionaler Ausdrucksformen.

Die Teppichherstellung in Hamadan verbindet praktische Anforderungen mit einer ausgeprägten Ornamenttradition. Widerstandsfähige Wolle ist für die Nutzung im Alltag geeignet, während die Handarbeit den Mustern ihre individuelle Ausführung gibt. Die Region wurde durch ihre große Zahl an Städten und Dörfern zu einem wichtigen Zentrum der Teppichproduktion. Die Verbindung von regionaler Herkunft, handwerklicher Fertigung und vielseitiger Gestaltung macht den Hamadan-Perserteppich zu einem Beispiel iranischer Knüpftradition.

In der persischen Teppichlandschaft steht Hamadan in Beziehung zu anderen bekannten Herkunftsgebieten. Kerman ist besonders für florale Motive bekannt, während Tabriz häufig mit aufwendigen und luxuriösen Mustern verbunden wird. Nain und Kashan bieten ebenfalls eine große Auswahl an Teppichen mit eigener gestalterischer und handwerklicher Prägung. Diese Vergleiche ordnen Hamadan in die größere Geschichte persischer Teppiche ein, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Dieser Teppich ist ein Hamadan aus Iran.

Die Tradition der Region lebt sowohl in den überlieferten Arbeitsweisen als auch in der Offenheit gegenüber unterschiedlichen Dekoren weiter. Geometrische Formen, florale Elemente und verschiedene Farbstimmungen können innerhalb des Hamadan-Gebiets nebeneinander bestehen. Dadurch lässt sich die regionale Herkunft mit unterschiedlichen Einrichtungskonzepten verbinden. Der vorliegende Teppich gehört zu dieser Hamadan-Tradition und verbindet die Herkunft aus dem iranischen Knüpfgebiet mit handwerklicher Fertigung.

Design und Muster

Hamadan-Teppiche sind für eine große Vielfalt an Mustern bekannt. Die traditionellen Designs verbinden geometrische Formen mit floralen Motiven. Geometrische Elemente können einem Teppich klare Konturen und eine gegliederte Ordnung geben, während florale Formen weichere und bewegtere Akzente einbringen. Diese Kombination ist ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Gestaltung und erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in sehr unterschiedlichen dekorativen Ausprägungen erscheinen.

Die Mustertradition reicht von klassischen persischen Kompositionen bis zu reduzierteren, moderner wirkenden Anordnungen. Dabei bleibt die regionale Verbindung durch die handwerkliche Ausführung und die überlieferten Formensprache erhalten. Ein Hamadan-Teppich muss daher nicht auf ein einziges Medaillon, eine bestimmte Bordüre oder ein festgelegtes Farbschema beschränkt sein. Die Vielfalt der Region erlaubt unterschiedliche Verhältnisse von Fläche, Ornament und Linienführung.

Auch die Farbwirkung gehört zur Gestaltungstradition. Für Hamadan werden lebendige und vielfältige Farben beschrieben, häufig in warmen Tönen, die aus Naturstoffen abgeleitet werden. Solche Farbstimmungen können geometrische Zeichnungen betonen und florale Motive voneinander absetzen. Gleichzeitig tragen sie zur wohnlichen Wirkung bei, ohne dass jeder Teppich der Region dieselbe Farbpalette aufweisen muss. Die Muster- und Farbvielfalt ist ein zentraler Grund für die unterschiedlichen Erscheinungsbilder innerhalb der Hamadan-Gruppe.

Florale Motive werden in der persischen Teppichkunst oft als Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenformen dargestellt. In Hamadan können solche Elemente mit geradlinigen, geometrischen Formen zusammentreffen. Aus dieser Verbindung entsteht eine Gestaltung, die sowohl geordnet als auch abwechslungsreich wirken kann. Die Muster werden nicht gedruckt oder maschinell aufgebracht, sondern während des Knüpfens in die Struktur des Teppichs eingearbeitet. Dadurch stehen Ornament und Verarbeitung unmittelbar miteinander in Verbindung.

Im Vergleich zu Kerman und Tabriz zeigt sich die Eigenart des Hamadan-Designs vor allem in seiner breiten regionalen Streuung. Kerman wird häufig mit floraler Eleganz verbunden, Tabriz mit detailreichen und aufwendigen Kompositionen. Hamadan bietet dagegen eine große Auswahl an traditionellen und unterschiedlich stark vereinfachten Mustern. Diese Einordnung beschreibt die Mustertraditionen der Regionen; sie weist diesem einzelnen Teppich kein zusätzliches Motiv zu, das in der Beschreibung nicht genannt ist.

Die Gestaltung eines Hamadan-Teppichs kann dadurch klassisch, klar gegliedert oder zurückhaltender erscheinen. Entscheidend ist die Verbindung von regionaler Musterwelt, warmen Farbtönen und handwerklicher Ausführung. Die beschriebene Designvielfalt macht Hamadan zu einer Teppichtradition, die verschiedene persönliche Einrichtungsstile aufnehmen kann. Der konkrete Teppich wird als Hamadan mit vielfältigem traditionellem Design beschrieben.

Besonderheiten

Zu den genannten Merkmalen dieses Teppichs gehören die Herkunft aus Hamadan im Iran, die handgeknüpfte Fertigung und der Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Hinzu kommt die hohe Knotendichte, die mit einer detailreichen Ausführung verbunden wird. Die regionale Designvielfalt mit geometrischen und floralen Einflüssen gehört ebenfalls zum beschriebenen Charakter der Hamadan-Teppiche.

Jedes handgeknüpfte Stück ist durch die Arbeit der ausführenden Handwerker individuell. Der Teppich verbindet damit ein traditionsreiches Herstellungsverfahren mit einem robusten Material und einer vielfältigen persischen Musterwelt. Weitere Angaben zu Alter, Signatur oder Zustand dieses einzelnen Teppichs liegen nicht vor.

FAQ

Wie pflege ich meinen Hamadan-Perserteppich richtig?

Für eine lange Nutzungsdauer sollte der Hamadan-Teppich regelmäßig abgesaugt werden. Dabei ist eine schonende Behandlung des Wollflors sinnvoll, damit die Oberfläche und die geknüpfte Struktur nicht unnötig belastet werden. Frische Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die betroffene Stelle stärker beanspruchen und den Flor verändern. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zum Verblassen der Farben beitragen kann. Ein geeigneter Standort und eine aufmerksame, regelmäßige Pflege helfen dabei, die warme Farbwirkung und die robuste Wolloberfläche möglichst lange zu erhalten. Bei einer stärkeren Verschmutzung ist eine fachgerechte Teppichreinigung eine passende Ergänzung zur täglichen Pflege.

Woher kommen die Materialien für den Hamadan-Perserteppich?

Die Materialien für Hamadan-Teppiche stammen überwiegend aus der Region selbst. Genannt werden hochwertige, widerstandsfähige Wolle und natürliche Farbstoffe. Die Wolle wird als Material für den Flor eingesetzt und verleiht dem Teppich seine robuste sowie zugleich weiche Oberfläche. Natürliche Farbstoffe stehen für die lebendigen und häufig warmen Farbtöne, die mit der regionalen Gestaltung verbunden werden. Zusammen bilden Material und Farbgebung eine Grundlage für das charakteristische Erscheinungsbild der Hamadan-Tradition. Für diesen konkreten Teppich ist Wolle als Flormaterial angegeben. Eine zusätzliche Aussage über eine Baumwollkette oder andere Bestandteile ist nicht enthalten.

Wie unterscheidet sich der Hamadan-Perserteppich von anderen Perserteppichen?

Der Hamadan-Perserteppich zeichnet sich durch die Verbindung von hoher Knotendichte, widerstandsfähiger Wolle und großer Designvielfalt aus. Im Vergleich zu Teppichen aus Kerman oder Tabriz wirkt seine Gestaltung häufig einfacher, bleibt jedoch geschmackvoll und traditionell. Kerman wird oft mit floralen Motiven verbunden, während Tabriz für luxuriöse und aufwendige Muster bekannt ist. Hamadan steht demgegenüber für eine breite Auswahl regionaler Entwürfe, in denen geometrische Formen und florale Motive zusammentreffen können. Die Unterschiede betreffen vor allem die überlieferten Gestaltungsschwerpunkte der Regionen. Die Herkunft dieses Stücks bleibt Hamadan im Iran.

Zusätzliche Informationen
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