






Perserteppich Hamadan 130 x 60 cm Wolle handgeknüpft
473$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 130 x 60 cm | Muster: Vielfältiges Design | Zustand: Gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Damit sind die wesentlichen Material- und Herstellungsangaben dieses Stücks benannt. Wolle ist ein traditionelles Material der persischen Teppichherstellung. Sie wird wegen ihrer Belastbarkeit, ihrer natürlichen Griffigkeit und ihrer Eignung für einen strapazierfähigen Flor verwendet. Bei diesem Teppich ist ausdrücklich widerstandsfähige Wolle als Material angegeben; eine zusätzliche Angabe zur Kette liegt nicht vor.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Grundstruktur des Teppichs eingebracht. Die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt und anschließend durch weitere Arbeitsschritte zu einer zusammenhängenden Florfläche geordnet. Im Unterschied zu maschinell hergestellten Teppichen entsteht die Oberfläche durch die wiederholte manuelle Arbeit der knüpfenden Person. Dadurch gehört jedes handgeknüpfte Stück zu einer individuellen Ausführung.
Die Knotendichte dieses Teppichs wird mit 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine Knotendichte beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und ist ein technischer Hinweis auf den Aufbau eines Teppichs. Sie ist nicht mit der Florhöhe, dem Gewicht oder der Feinheit jedes einzelnen Musterdetails gleichzusetzen. Bei Hamadan Teppichen kann die Dichte je nach Dorf, Werkstatt, Entwurf und Ausführung unterschiedlich ausfallen.
Wolle lässt sich verspinnen, färben und zu einem belastbaren Teppichflor verarbeiten. In der traditionellen Herstellung wird sie häufig für Teppiche eingesetzt, die im Alltag verwendet werden. Ihre Struktur kann Farben aufnehmen und dem Muster eine klar erkennbare Oberfläche geben. Welche Wirkung die Wolle im einzelnen Teppich entfaltet, hängt unter anderem von Garn, Färbung, Knüpfung und späterer Nutzung ab. Für dieses Stück ist die Materialangabe auf widerstandsfähige Wolle beschränkt.
Der Zustand des angebotenen Teppichs ist als gut erhalten beschrieben. Diese Angabe bezieht sich auf das konkrete Stück und wird nicht durch allgemeine Aussagen über historische Hamadan Teppiche erweitert. Für handgeknüpfte Wollteppiche ist eine schonende Pflege sinnvoll. Regelmäßiges vorsichtiges Absaugen entfernt lose Verschmutzungen. Flecken sollten mit einem feuchten Tuch aufgenommen werden, ohne stark zu reiben oder den Flor zu durchnässen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden; eine professionelle Reinigung kann bei Bedarf durch einen darauf spezialisierten Betrieb erfolgen.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und gab einer weit gefächerten Gruppe persischer Teppiche ihren Namen. Die Bezeichnung verweist auf die Region Hamadan, nicht auf eine einzige Werkstatt mit einem unveränderlichen Muster. Zum kulturellen und handwerklichen Umfeld der Region zählen zahlreiche Orte und Dörfer. Dazu werden Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel gerechnet. Die einzelnen Orte entwickelten eigene Vorlieben bei Zeichnung, Farbzusammenstellung und technischer Ausführung.
Die Vielfalt der Herkunftsorte erklärt, weshalb Hamadan Teppiche nicht alle gleich aussehen. Einige regionale Arbeiten zeigen eine deutliche geometrische Gliederung, andere verwenden florale oder stilisierte Formen. Auch die Anordnung des Innenfeldes und der Bordüren kann variieren. Eine gemeinsame Stilform im engen Sinn lässt sich deshalb nicht jedem Hamadan Teppich zuschreiben. Der Name verbindet vielmehr eine regionale Tradition mit vielen lokalen Ausprägungen.
Die Teppichherstellung in Hamadan gehört zur langen Geschichte des persischen Knüpfhandwerks. In ländlichen Gemeinschaften wurden Teppiche häufig im häuslichen Umfeld oder in kleinen lokalen Werkstätten gefertigt. Kenntnisse über Materialien, Farben, Knoten und Muster wurden weitergegeben, zugleich aber an örtliche Gewohnheiten und persönliche Entwürfe angepasst. Ein überliefertes Motiv konnte dadurch von Generation zu Generation verändert werden. So entstanden wiedererkennbare regionale Grundzüge, ohne dass jedes Stück eine identische Wiederholung sein musste.
Die Landschaft und die Lebensweise des iranischen Hochlands prägten die Anforderungen an das Handwerk. Wolle war als tierische Faser verfügbar und eignete sich für einen Flor, der im Wohnumfeld genutzt werden konnte. Das Knüpfen verband damit einen praktischen Zweck mit dekorativer Gestaltung. Teppiche dienten als Bodenbelag und als textile Gliederung des Raumes. Ihre Muster konnten Erfahrungen, Formen und Farbvorstellungen einer Region aufnehmen, ohne eine schriftliche Erklärung zu benötigen.
Hamadan wird in der persischen Teppichkunde häufig neben anderen Zentren betrachtet. Tabriz und Isfahan sind für differenzierte Zeichnungen und ausgearbeitete Kompositionen bekannt. Ghom wird mit besonders dichten Knüpfungen und Seidendetails verbunden. Kerman und Shiraz stehen für unterschiedliche traditionelle und zeitgenössische Einflüsse. Diese Vergleiche dienen der Einordnung der persischen Teppichlandschaft; sie verändern nicht die Herkunftsangabe dieses Teppichs. Dieses Stück ist als Hamadan Perserteppich aus der Region Hamadan im Nordwesten Irans bezeichnet.
Regionale Teppichnamen sind daher sowohl geografische als auch kunsthandwerkliche Begriffe. Sie können eine größere Gruppe von Dörfern, Werkstätten und Gestaltungstraditionen umfassen. Bei Hamadan ist gerade diese Verbindung aus regionaler Zuordnung und stilistischer Breite kennzeichnend. Die handwerkliche Überlieferung bleibt erkennbar, während einzelne Teppiche bei Muster, Farbwirkung, Knotung und Ausführung voneinander abweichen können.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als vielfältiges Design angegeben. Diese Beschreibung benennt die breite Gestaltung, legt aber kein einzelnes Motiv und keine bestimmte Komposition fest. Die Hamadan Tradition kennt geometrische Muster ebenso wie florale Ornamente und stilisierte Darstellungen. Rauten, Medaillons, Rosetten, Blätter, Zweige, Hakenformen und wiederholte Linien können in regionalen Entwürfen vorkommen. Ihre Größe, Dichte und Anordnung hängen vom jeweiligen Entwurf und vom ausführenden Zentrum ab.
Geometrische Kompositionen beruhen häufig auf klaren Achsen und wiederkehrenden Formen. Ein zentrales Medaillon kann das Innenfeld ordnen, oder ein Muster kann sich ohne dominantes Zentrum über die Fläche ausbreiten. Rauten und polygonale Formen lassen sich zu Reihen, Feldern oder miteinander verbundenen Ornamenten anordnen. Solche Strukturen erleichtern die Orientierung im Muster, ohne eine vollständig mathematische Symmetrie vorauszusetzen.
Florale Motive werden bei Hamadan Teppichen oft vereinfacht oder stilisiert dargestellt. Blüten müssen nicht naturgetreu erscheinen; sie können aus wenigen Linien, kantigen Blättern oder wiederholten kleinen Ornamenten bestehen. Zweige können den Raum verbinden, während einzelne Rosetten Akzente setzen. Durch diese Abstraktion entsteht eine eigenständige Zeichensprache. Sie steht in der persischen Ornamenttradition, wird aber regional und individuell interpretiert.
Zum Musteraufbau gehört neben dem Innenfeld auch die Bordüre. Eine breite Hauptbordüre kann das zentrale Feld rahmen. Schmalere Nebenbordüren begleiten den Übergang zum äußeren Rand und wiederholen häufig kleine Formen oder Linien. Die Bordüren schaffen einen Abschluss und geben dem Muster einen rhythmischen Rahmen. Bei handgeknüpften Teppichen können Linienführung und Wiederholungen geringfügig voneinander abweichen. Solche Unterschiede gehören zur manuellen Ausführung und sind keine maschinelle Reproduktion.
Auch Farben sind ein wichtiger Bestandteil der Hamadan Musterwelt. In der regionalen Tradition kommen häufig Rottöne, Blau, Beige und Erdtöne vor. Sie können als Grundfarbe, als Kontrast oder in kleineren Ornamenten verwendet werden. Natürliche Farbstoffe spielten in der persischen Färbetradition eine bedeutende Rolle und können zu einer tiefen, differenzierten Farbwirkung beitragen. Diese allgemeine Einordnung ersetzt keine nicht vorhandene Einzelangabe zur exakten Farbverteilung dieses Teppichs.
Vielfalt bedeutet bei Hamadan nicht Beliebigkeit. Wiederkehrende Formen, Bordüren und Farbgruppen schaffen einen regionalen Zusammenhang. Zugleich erlaubt die handwerkliche Herstellung Anpassungen an Format, Auftrag, Material und persönliche Gestaltung. Ein Teppich kann dadurch traditionelle Elemente bewahren und dennoch eine eigene Gesamtwirkung besitzen. Das angegebene vielfältige Design ordnet dieses Stück in diese breite Hamadan Mustertradition ein, ohne ein nicht genanntes Einzelmotiv zu behaupten.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Stücks gehören die Herkunft aus der Region Hamadan im Nordwesten Persiens beziehungsweise Irans, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle, die angegebene Knotendichte, das vielfältige Design und der gute Erhaltungszustand. Diese Angaben beschreiben das angebotene Einzelstück. Die Bezeichnung Hamadan verweist auf die regionale Herkunft und nicht auf ein einziges verpflichtendes Muster.
Die Verbindung aus Handarbeit und Wollflor entspricht einer traditionellen persischen Teppichausführung. Die Knotendichte liefert eine technische Einordnung, während die Musterangabe die Gestaltung bewusst allgemein fasst. Für die Erhaltung eines handgeknüpften Wollteppichs sind regelmäßige, schonende Pflege, die schnelle Behandlung von Flecken und der Schutz vor direkter Sonne sinnvoll. Weitere Eigenschaften wie Alter, Signatur oder genaue Farbverteilung sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig und vorsichtig abgesaugt werden, damit sich lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Wollflor sammeln. Frische Flecken nimmt man möglichst sofort mit einem feuchten Tuch auf. Dabei sollte man nicht kräftig reiben, den Teppich nicht durchnässen und keine aggressiven Reinigungsmittel einsetzen. Direkte Sonneneinstrahlung kann Farben mit der Zeit ausbleichen; ein Platz ohne anhaltende, intensive Sonne ist deshalb sinnvoll. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich alle paar Jahre eine professionelle Teppichreinigung. Der Betrieb sollte Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen haben und die Behandlung auf deren Material und Aufbau abstimmen.
Woran erkenne ich, ob mein Teppich ein originaler Perserteppich ist?
Bei der Einordnung sind mehrere Merkmale gemeinsam zu betrachten. Dazu gehören die Handknüpfung, die verwendeten Materialien, die Knotendichte und das allgemeine Design. Auch die Rückseite und die Ausführung der Knoten können einer erfahrenen Fachperson Hinweise auf die Herstellung geben. Ein Muster allein beweist keine bestimmte Herkunft, weil regionale Motive an verschiedenen Orten übernommen oder angepasst werden können. Zertifikate und nachvollziehbare Herkunftsnachweise können die Beurteilung unterstützen. Eine verlässliche Aussage zu einem einzelnen Teppich sollte durch eine sachkundige Begutachtung erfolgen und nicht allein aus dem Namen oder einem Foto abgeleitet werden.
Welche Farben sind typisch für Hamadan Teppiche?
Hamadan Teppiche sind für eine vielseitige Farbpalette bekannt. Häufig werden Rottöne, Blau, Beige und Erdtöne genannt. Diese Farben können in Innenfeldern, Bordüren und kleinen Ornamenten unterschiedlich miteinander verbunden werden. Dadurch reicht die Wirkung regionaler Teppiche von kräftigen Kontrasten bis zu ausgeglicheneren Kombinationen. In der traditionellen Herstellung haben natürliche Farbstoffe eine wichtige Rolle gespielt; sie können Farbtiefe und Haltbarkeit unterstützen. Die konkrete Verteilung der Farben hängt jedoch vom jeweiligen Entwurf, Herkunftsort und Teppich ab. Für dieses Stück ist als Musterangabe ein vielfältiges Design genannt, nicht eine detaillierte Farbliste.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















