Perserteppich Hamadan 122 x 65 cm Wolle handgeknüpft

473$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 122 x 65 cm | Muster: vielfältige Designmuster | Zustand: erstklassig und gut gepflegt

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Inventarnummer: C7FFD247

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. In der ausführlichen Beschreibung wird das Material als hundertprozentige Schurwolle bezeichnet. Schurwolle verbindet eine weiche Haptik mit einer robusten Faserstruktur und wird deshalb seit langer Zeit für Teppiche verwendet, die im Alltag belastbar sein sollen. Der dichte Flor trägt zu einem angenehmen Griff bei und gibt der Oberfläche eine geschlossene, textile Wirkung.

Die Herstellung durch Handknüpfen erfordert einen schrittweisen Aufbau. Knoten werden einzeln in das textile Grundgerüst eingearbeitet und anschließend durch weitere Arbeitsgänge zu einer zusammenhängenden Fläche verdichtet. So entsteht kein maschinell wiederholtes Produkt, sondern ein handwerklich gefertigter Teppich. Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Spanne beschreibt die Dichte der handgeknüpften Struktur.

Wolle wird im Teppichhandwerk geschätzt, weil sie widerstandsfähig und zugleich angenehm in der Berührung ist. Der Flor kann Farben gleichmäßig aufnehmen und verleiht ihnen eine textile Tiefe. Bei einem handgeknüpften Teppich wirken Material, Knotung und Flor gemeinsam auf die Oberfläche. Die Verarbeitung aus Schurwolle steht dabei für die traditionelle Verbindung von praktischem Gebrauch und sorgfältiger Handarbeit.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Irans und gehört damit zur Tradition der persischen Teppichknüpferei. Hamadan ist nicht nur der Name einer Stadt, sondern auch die Bezeichnung eines weit gefassten Teppichgebiets. In der Umgebung liegen zahlreiche Dörfer und kleinere Webzentren, deren Arbeiten unter dem Namen Hamadan zusammengefasst werden. Die regionale Teppichkultur ist deshalb durch unterschiedliche Ausprägungen und nicht durch ein einziges, unveränderliches Muster gekennzeichnet.

Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten zählen Assadabad, Khamseh und Nahawand. Ihre jeweiligen Erzeugnisse können sich in der Zeichnung, in der Farbwirkung und in der Anordnung der Ornamente unterscheiden. Diese Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen auftreten. Gemeinsame regionale Wurzeln verbinden sie, während die einzelnen Dörfer und Werkstätten eigene gestalterische Entscheidungen treffen.

Die Teppichherstellung in Nordwestpersien ist eng mit dem Alltag ländlicher und städtischer Gemeinschaften verbunden. Ein Teppich entsteht dort nicht allein als dekorativer Gegenstand, sondern als textile Arbeit, in der Erfahrung, überlieferte Formen und handwerkliche Übung zusammenkommen. Das Wissen über das Spannen des Grundgerüsts, das Setzen der Knoten, das Arbeiten am Flor und das Ausführen der Konturen wird innerhalb einer langen regionalen Tradition weitergegeben.

Hamadan steht dabei für eine bodenständige, vielseitige Richtung der persischen Knüpfkunst. Die Region ist für zahlreiche Muster bekannt, weil verschiedene Orte Motive unterschiedlich aufnehmen und kombinieren. Manche Entwürfe wirken stärker geometrisch, andere zeigen florale Elemente oder eine zentrale medaillonartige Ordnung. Gerade diese Bandbreite ist ein wesentlicher Bestandteil der Herkunftsbezeichnung Hamadan.

Im größeren Zusammenhang der persischen Teppichgeschichte wird Hamadan häufig neben anderen bekannten Provenienzen eingeordnet. Tabriz und Isfahan sind ebenfalls für ihre filigranen Entwürfe und hochwertigen Materialien bekannt, stehen jedoch für eigene regionale Traditionen. Nain und Kashan werden mit aufwendigeren Mustern und einer charakteristischen Farbgestaltung verbunden. Diese Namen bezeichnen jeweils andere Teppichkulturen; sie verändern nicht die Herkunft dieses Hamadan-Perserteppichs.

Auch Gabbeh gehört zu den bekannten persischen Teppicharten, wird jedoch vor allem mit schlichten und ausdrucksstarken Designs verbunden. Der Vergleich zeigt, wie unterschiedlich die persische Knüpfkunst arbeiten kann: von reduzierten Flächen bis zu fein gegliederten Ornamenten. Hamadan nimmt innerhalb dieser Vielfalt eine eigene Stellung ein, die durch seine nordwestiranische Herkunft und die große Auswahl regionaler Muster geprägt ist.

Design und Muster

Die Beschreibung weist auf vielfältige Designmuster hin. Für Hamadan-Teppiche sind unterschiedliche florale Motive, geometrische Formen und medaillonartige Elemente typisch. Diese Gestaltungsmittel können einzeln auftreten oder miteinander verbunden werden. Florale Ornamente bringen bewegte Linien und pflanzliche Anklänge in die Fläche, während geometrische Formen für klare Konturen und eine strukturierte Ordnung sorgen.

Medaillonartige Elemente lenken den Blick häufig auf einen Mittelpunkt oder eine zentrale Komposition. Sie können von Bordüren und kleineren Füllmotiven begleitet werden. In anderen regionalen Entwürfen steht dagegen ein durchgehendes Muster im Vordergrund, das die Fläche gleichmäßiger rhythmisiert. Die Hamadan-Tradition lässt Raum für beide Ansätze und erklärt damit die unterschiedliche Wirkung einzelner Teppiche aus diesem Gebiet.

Die Motive sind häufig von traditionellen persischen Darstellungen inspiriert. In der persischen Ornamentik werden Pflanzen, Blüten, Ranken und geometrische Zeichen nicht nur als zufällige Dekoration eingesetzt. Ihre Wiederholung, Spiegelung und stilisierte Form schaffen eine lesbare Ordnung. Zugleich können regionale Werkstätten bekannte Elemente vereinfachen, vergrößern oder neu miteinander verbinden. So bleibt ein Muster in der Tradition verankert, ohne bei jedem Teppich gleich auszusehen.

Die Farbgebung wird bei Hamadan-Teppichen traditionell oft von Rot, Blau und Naturtönen geprägt. Diese Farbfamilien können kräftig oder zurückhaltend erscheinen und in unterschiedlichen Verhältnissen zueinander stehen. Rot kann einer Komposition Wärme geben, Blau schafft häufig einen ruhigen oder tiefen Gegenpol, und Naturtöne unterstützen eine erdverbundene Gesamtwirkung. Diese allgemeine Farbtradition beschreibt die regionale Gestaltung und nicht eine zusätzliche Einzelangabe über jede Fläche dieses Teppichs.

Ein persisches Muster wird durch seine Einteilung in Innenfeld, Bordüren und Füllornamente lesbar. Das Innenfeld trägt den Hauptentwurf, während die Bordüre den Abschluss bildet und die Komposition rahmt. Kleine wiederkehrende Formen können Übergänge verbinden und größere Motive ausbalancieren. Bei geometrischen Zeichnungen entstehen Spannung und Rhythmus durch Winkel, Wiederholungen und klare Abstände. Bei floralen Entwürfen übernehmen geschwungene Linien und verzweigte Formen diese Aufgabe.

Die Vielfalt der Hamadan-Muster steht in Verbindung mit der Herkunft aus zahlreichen Dörfern und Werkstätten. Lokale Vorlieben, überlieferte Vorlagen und die Erfahrung der Knüpferinnen und Knüpfer beeinflussen die Ausführung. Deshalb kann derselbe Motivkreis einmal kompakt und geometrisch, ein anderes Mal lockerer und stärker floral erscheinen. Der Wert dieser Tradition liegt in der Verbindung von wiedererkennbarer regionaler Sprache und handwerklicher Eigenständigkeit.

Besonderheiten

Zu den klar benannten Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Ausführung, die Verwendung von Schurwolle und die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Der dichte Flor wird als angenehm in der Haptik und als strapazierfähig im Alltag beschrieben. Damit verbindet der Teppich eine traditionelle Herstellung mit einem Material, das für regelmäßige Nutzung geeignet ist.

Der Zustand wird als erstklassig und gut gepflegt bezeichnet. Der Teppich wurde regelmäßig gereinigt und behält dadurch seine Farbkraft und Strapazierfähigkeit. Diese Pflegeangabe gehört zu den besonderen Eigenschaften des angebotenen Stücks. Zusammen mit der widerstandsfähigen Wolle und der handwerklichen Knüpfung ergibt sich ein Gebrauchsgegenstand, dessen Gestaltung und Verarbeitung auf eine lange Nutzung ausgerichtet sind.

FAQ

Was macht einen Hamadan-Perserteppich besonders?

Die Besonderheit liegt in der Verbindung von nordwestiranischer Herkunft, handgeknüpfter Verarbeitung, Schurwolle und einer Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommt die regionale Musterbreite. Hamadan ist für florale Motive, geometrische Formen und medaillonartige Elemente bekannt. Diese Gestaltung verweist auf die kulturelle Vielfalt der umliegenden Dörfer wie Assadabad, Khamseh und Nahawand. Der dichte Wollflor verbindet die dekorative Wirkung mit einer widerstandsfähigen Oberfläche.

Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich richtig?

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor sammeln. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farbkraft eines Teppichs beeinträchtigen kann. Bei stärkerem Reinigungsbedarf sollte eine fachkundige Teppichreinigung beauftragt werden. Eine sachgemäße, schonende Behandlung unterstützt die Erhaltung von Farbbrillanz, Flor und Strapazierfähigkeit und passt zur beschriebenen regelmäßigen Pflege dieses Teppichs.

Woher stammen die Muster auf Hamadan-Teppichen?

Die Muster sind häufig von traditionellen persischen Motiven inspiriert. Dazu gehören florale Designs, geometrische Formen und medaillonartige Kompositionen. Ihre konkrete Ausprägung hängt mit der Vielfalt der Dörfer und Werkstätten im Hamadan-Gebiet zusammen. Assadabad, Khamseh und Nahawand werden als Beispiele für Orte genannt, deren Einflüsse in der regionalen Musterwelt sichtbar werden. Die Motive verbinden damit eine geordnete textile Gestaltung mit der Kultur und Geschichte Nordwestpersiens.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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