







Perserteppich Hamadan 116 x 81 cm Wolle handgeknüpft
492$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: ca. 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 116 x 81 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 74F4DCB5
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und hat einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die angegebene Knotendichte liegt bei etwa 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Oberfläche in vielen einzelnen Arbeitsschritten. Die Knoten werden von Hand in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet und anschließend zu einem zusammenhängenden Flor verdichtet. Das Muster wird dadurch nicht auf eine fertige Oberfläche aufgebracht, sondern entsteht aus der Anordnung der Knoten und Farben.
Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der Teppichherstellung. Sie kann zu einem belastbaren Flor verarbeitet werden und besitzt eine griffige, zugleich angenehme Haptik. Beim Färben nimmt Wolle Farbstoffe auf und kann dadurch eine differenzierte Farbtiefe entwickeln. Ihre natürliche Struktur trägt außerdem dazu bei, dass die Oberfläche nicht völlig glatt wirkt, sondern eine textile Lebendigkeit behält. Die Widerstandsfähigkeit der Wolle ist ein Grund dafür, dass sie in vielen regionalen Teppichtraditionen für alltagstaugliche Knüpfarbeiten verwendet wird.
Die Knotendichte ist ein technisches Maß für die Zahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche. Eine höhere Dichte kann eine feinere Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Ornamenten ermöglichen. Sie ist jedoch nicht das einzige Merkmal, das den Charakter eines Teppichs bestimmt. Auch die Qualität und Verarbeitung der Wolle, die Farbgebung, die Zeichnung und die Ausführung der Bordüren spielen eine Rolle. Bei Hamadan-Teppichen steht die Knotendichte daher im Zusammenhang mit einer regional vielfältigen Gestaltung.
Die handwerkliche Herstellung verlangt ein fortlaufendes Abstimmen von Muster, Farbe und Knüpfarbeit. Der Knüpfer oder die Knüpferin arbeitet Abschnitt für Abschnitt an der Fläche. Kleine Unterschiede in der manuellen Ausführung gehören zur Herstellung eines Einzelstücks und machen den Teppich zu einem eigenständigen textilen Objekt. Die Kombination aus Wollflor und Handknüpfung verbindet eine dekorative Oberfläche mit einer robusten materiellen Grundlage.
Der Zustand dieses Teppichs wird als sehr gut angegeben. Zusammen mit der widerstandsfähigen Wolle und der handgeknüpften Verarbeitung gehört diese Erhaltung zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften des Stücks. Die angenehme Haptik und die Farbtiefe der Wolle ergänzen die technische Beschreibung, ohne eine andere Materialzusammensetzung vorauszusetzen.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und zählt zu den traditionsreichen Gebieten des iranischen Teppichhandwerks. Die Region ist für eine große Vielfalt an Teppichmustern bekannt. Anders als bei einer eng begrenzten Werkstattbezeichnung kann Hamadan zugleich auf ein größeres kulturelles und handwerkliches Umfeld verweisen. Verschiedene Orte und Dörfer entwickelten innerhalb dieser Landschaft eigene Formen der Zeichnung, Farbverteilung und Ornamentik.
Zur Herkunftslandschaft werden unter anderem Assadabad, Khamseh und Nahawand gezählt. Diese Orte werden mit Teppichen verbunden, die eigene Designelemente hervorbringen. Deshalb gibt es nicht den einen verbindlichen Hamadan-Stil. Gemeinsame Grundideen können in mehreren Orten erscheinen, während Linienführung, Bordüren, Medaillons, Feldaufteilung und Farben unterschiedlich ausgearbeitet werden. Die regionale Bezeichnung beschreibt somit eine vielfältige Tradition und nicht nur ein einziges Muster.
Die Geschichte des iranischen Teppichhandwerks beruht auf der Weitergabe praktischer Kenntnisse. Dazu gehören der Umgang mit Wolle, das Vorbereiten der Knüpfgrundlage, die Wahl und Kombination von Farben sowie das Lesen oder Entwerfen einer Musterzeichnung. In handgeknüpften Arbeiten werden diese Kenntnisse nicht von einer Maschine ersetzt. Jeder Abschnitt der Oberfläche wird durch wiederholte manuelle Bewegungen aufgebaut. So verbindet sich die regionale Gestaltung mit einer überlieferten Form textiler Herstellung.
Hamadan-Teppiche stehen häufig für eine Verbindung von Gebrauchsfähigkeit und ornamentaler Gestaltung. In einer Region, in der Teppiche sowohl für den Alltag als auch zur Ausstattung von Räumen hergestellt wurden, ist ein strapazierfähiges Material von praktischer Bedeutung. Die Wolle kann eine belastbare Oberfläche bilden, während das Muster dem Teppich seine regionale und dekorative Identität gibt. Diese Verbindung erklärt, weshalb Hamadan mit robusten Materialien und einer breiten Palette an Designs in Verbindung gebracht wird.
Die umliegenden Dörfer sind für die Vielfalt der Tradition besonders wichtig. Ein Teppich aus Assadabad kann andere Akzente setzen als eine Arbeit aus Khamseh oder Nahawand. Unterschiede zeigen sich etwa in der Strenge geometrischer Formen, in der Art floraler Ornamente oder in der Stilisierung von Figuren. Solche Varianten sind kein Widerspruch zur gemeinsamen Herkunftslandschaft, sondern machen deren handwerkliche Bandbreite sichtbar.
Auch Kashan und Tabriz gehören zu den bekannten iranischen Teppichregionen und werden mit kunstvollen Designs sowie hoher Knotendichte verbunden. Nain ist für feine, zarte Teppiche mit detaillierten Motiven und häufigen Pastellfarben bekannt. Diese Orte besitzen jeweils eigene Traditionen. Ein Hamadan-Teppich wird dadurch nicht zu einem Kashan-, Tabriz- oder Nain-Teppich. Der Vergleich zeigt vielmehr, dass das iranische Teppichhandwerk aus zahlreichen regionalen Sprachen besteht, die sich in Material, Zeichnung und Ausführung unterscheiden.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist in diesem Zusammenhang auf die iranische Herkunft. Sie beschreibt die Einordnung in eine weit verzweigte Kultur des Knüpfens, in der Städte, Dörfer und Nomadengruppen unterschiedliche Techniken und Muster pflegten. Hamadan nimmt darin eine eigene Stellung ein. Die regionale Vielfalt, die Verwendung widerstandsfähiger Wolle und die handwerkliche Herstellung bilden den Hintergrund, vor dem ein Hamadan-Teppich betrachtet wird.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Damit ist keine einzelne, fest benannte Komposition gemeint. Die Angabe verweist auf die Bandbreite der Designs, die mit Hamadan verbunden werden. Geometrische Formen, florale Motive und stilisierte Tierdarstellungen gehören zu den Gestaltungselementen, die in dieser Tradition vorkommen können. Ihre Anordnung und Gewichtung kann je nach regionaler Ausprägung unterschiedlich sein.
Geometrische Muster geben einer Teppichfläche eine klare Ordnung. Rauten, Linien, gestufte Formen und wiederkehrende Bordüren können das Feld gliedern und den Blick führen. Ein Medaillon kann als Mittelpunkt dienen, während kleinere Ornamente die Zwischenräume füllen. Geometrische Zeichnungen müssen dabei nicht streng und gleichförmig wirken. Durch die handwerkliche Umsetzung erhalten Konturen, Abstände und Übergänge eine eigene textile Qualität.
Florale Motive bringen geschwungene Linien und pflanzliche Anspielungen in die Komposition. Blätter, Blüten und Ranken können naturalistisch angedeutet oder stark vereinfacht werden. In regionalen Teppichmustern werden solche Formen häufig so gestaltet, dass sie sich in das gesamte Ornament einfügen. Stilisierte Tierdarstellungen folgen einem ähnlichen Prinzip. Sie sind keine naturgetreuen Abbildungen, sondern ornamentale Zeichen, die als Teil der Musterordnung erscheinen.
Bordüren haben im Teppichdesign eine ordnende Funktion. Sie fassen das innere Feld ein und schaffen einen Übergang zwischen Zentrum und Rand. Wiederholte Motive können dabei Rhythmus erzeugen, während unterschiedlich breite Streifen die Gesamtwirkung strukturieren. Die Vielfalt der Hamadan-Muster zeigt sich unter anderem darin, dass Feld und Bordüre auf verschiedene Weise miteinander verbunden werden können. So entstehen sowohl streng gegliederte als auch abwechslungsreich angelegte Flächen.
Farben beeinflussen, wie ein Muster wahrgenommen wird. Leuchtende Töne können geometrische Konturen oder florale Elemente hervorheben. Abgestufte Farben schaffen Übergänge und lassen benachbarte Ornamente miteinander verbunden erscheinen. Bei Wollteppichen hängt die Wirkung einer Farbe auch von der Struktur des Flors und vom Einfall des Lichts ab. Die im Zusammenhang mit diesem Teppich genannte Farbtiefe der Wolle gehört deshalb zur materiellen und zugleich gestalterischen Wirkung der Oberfläche.
Die Dörfer der Hamadan-Region verleihen der Mustertradition zusätzliche Unterschiede. Assadabad, Khamseh und Nahawand werden als Orte mit eigenen Designelementen genannt. Ähnliche Motive können dort in anderer Größe, Linienführung oder Farbverteilung auftreten. Ein regionaler Stil ist daher nicht als starre Schablone zu verstehen. Er entsteht aus wiederkehrenden Formen, die von verschiedenen Webern und Knüpfern eigenständig interpretiert werden.
Die Bezeichnung eines Motivs darf außerdem nicht mit der Herkunft des Teppichs verwechselt werden. Ein Muster kann Formen aufgreifen, die auch in anderen iranischen Regionen bekannt sind, ohne dass sich dadurch die Herkunft ändert. Für dieses Stück bleibt Hamadan die angegebene Herkunft, während die Gestaltung als vielfältig beschrieben wird. Die Mustertradition liefert den kulturellen Hintergrund; die konkrete Kombination der Motive macht jedes handgeknüpfte Stück zu einem eigenen Beispiel dieser Tradition.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Hamadan, die handgeknüpfte Verarbeitung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die angegebene Knotendichte. Der Zustand wird als sehr gut bezeichnet. Die Muster werden als vielfältige Designs beschrieben. Damit verbindet das Stück eine regionale Herkunftsangabe mit technischen Eigenschaften und einer offenen, nicht auf ein einzelnes Motiv reduzierten Gestaltung.
Die robuste Wolle wird im Ausgangstext als ein Material beschrieben, das auch in stärker frequentierten Bereichen bestehen kann. Als mögliche Räume werden Wohnbereich, Esszimmer und Schlafzimmer genannt. Die Eignung für einen bestimmten Raum hängt dabei immer von der Nutzung und der Einrichtung ab. Für die Erhaltung der Farben und der Oberfläche ist eine schonende Pflege sinnvoll, insbesondere der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz entfernt lose Verschmutzungen, ohne den Wollflor unnötig zu beanspruchen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben kann die Oberfläche und die Farbwirkung beeinträchtigen und sollte vermieden werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist nach Möglichkeit zu vermeiden, da sie zum Ausbleichen der Farben führen kann. Bei stärkeren oder älteren Verschmutzungen empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichreinigung.
Welche Größen sind für Hamadan-Teppiche erhältlich?
Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Größen angeboten. Kleine Formate können einen Eingangsbereich ergänzen, während größere Teppiche für Wohn- oder Esszimmer vorgesehen sein können. Entscheidend ist, dass die Maße zur Raumfläche, zur Möblierung und zum gewünschten Nutzungsbereich passen. Dieses Einzelstück besitzt die im Angebot genannte Größe. Andere Hamadan-Teppiche können davon abweichende Maße und Proportionen haben, da die regionale Tradition verschiedene Formate umfasst.
Was unterscheidet Hamadan-Teppiche von anderen persischen Teppichen?
Hamadan-Teppiche sind durch eine große Vielfalt an Mustern, die Verwendung widerstandsfähiger Wolle und ihre handwerkliche Herstellung gekennzeichnet. Im Vergleich zu manchen anderen persischen Teppichen ist ihre Gestaltung häufig einfacher gegliedert, kann aber dennoch eine breite und ausdrucksstarke Farbpalette besitzen. Geometrische Formen, florale Motive und stilisierte Tierdarstellungen gehören zu den möglichen Gestaltungselementen. Knotendichte, Material und Muster können innerhalb der Hamadan-Tradition variieren. Deshalb sollte jeder handgeknüpfte Teppich als eigenständiges Stück seiner regionalen Herkunft betrachtet werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















