Perserteppich Hamadan 116 x 70 cm Wolle handgeknüpft

492$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 116 x 70 cm | Muster: hohe Designvielfalt

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 8B307E14 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 8B307E14

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Das Material steht für eine robuste Beschaffenheit und unterstützt die lange Nutzbarkeit des Teppichs. Wolle wird seit Jahrhunderten für orientalische Teppiche eingesetzt, weil sie sich für die manuelle Verarbeitung eignet und eine belastbare Oberfläche bildet. Beim Knüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet. So entsteht Schritt für Schritt ein dichter Flor, in dem sich das jeweilige Muster ausbildet.

Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und Ornamenten. Zugleich prägt sie den Charakter der handgeknüpften Verarbeitung, bei der nicht ein maschineller Produktionsvorgang, sondern die Arbeit am Webstuhl den Aufbau des Teppichs bestimmt. Die widerstandsfähige Wolle ergänzt diese Konstruktion um eine praktische Materialeigenschaft.

Bei der Herstellung handgeknüpfter Teppiche wird das Grundgerüst zunächst gespannt. Anschließend werden die Knoten Reihe für Reihe gesetzt und mit den Werkzeugen des Knüpfhandwerks verdichtet. Überschüssige Fäden werden später geschnitten, damit eine gleichmäßige Oberfläche entsteht. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit bei der Ausführung, da das Muster während des Knüpfens aus einzelnen Knoten aufgebaut wird. Der Hamadan-Teppich verbindet damit eine traditionelle Technik mit einem für den Alltag geeigneten Wollmaterial.

Herkunft und Tradition

Der Hamadan-Teppich stammt aus Hamadan im Nordwesten Persiens. Hamadan ist zugleich der Name der Stadt und der Region, die für eine große Vielfalt an Knüpfgebieten bekannt ist. Zur weiteren Umgebung gehören unter anderem Assadabad, Khamseh und Nahawand. In diesen Orten und ihrem regionalen Umfeld entwickelte sich eine ausgeprägte Teppichtradition, in der handwerkliches Können über lange Zeit weitergegeben wurde.

Die Bezeichnung Hamadan verweist deshalb auf eine weit gefächerte regionale Herkunft und nicht auf ein einziges, unveränderliches Muster. Stadt und Dörfer der Umgebung haben jeweils eigene gestalterische Vorlieben und handwerkliche Ausprägungen entwickelt. Gemeinsam ist ihnen die iranische Tradition des handgeknüpften Teppichs. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, die Ausarbeitung der Farben und das abschließende Zurichten des Flors wird innerhalb der Handwerkskultur von Generation zu Generation vermittelt.

Nordwestpersien ist seit langer Zeit ein bedeutendes Gebiet der Teppichherstellung. Die Landschaft und die Siedlungsstruktur der Region begünstigten unterschiedliche Werkstätten und damit eine abwechslungsreiche Produktion. Neben städtischen Teppichen entstanden in den umliegenden Orten Stücke mit eigenständigen Proportionen, Ornamenten und Farbzusammenstellungen. Diese regionale Vielfalt erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht auf eine einzige Erscheinungsform reduziert werden können.

Die Herstellung eines Perserteppichs ist in diesem Umfeld nicht nur eine technische Tätigkeit. Sie verbindet die Auswahl geeigneter Wolle mit dem Entwurf eines Musters und der sorgfältigen manuellen Ausführung. Jede Arbeitsphase beeinflusst die spätere Wirkung des Teppichs. Der Knüpfer oder die Knüpferin setzt die Gestaltung nicht nur als dekorative Oberfläche um, sondern baut sie Knoten für Knoten in den Teppich ein. Dadurch bleibt die Tradition unmittelbar mit dem Herstellungsprozess verbunden.

Hamadan steht außerdem in einem größeren Zusammenhang iranischer Teppichkultur. Tabriz ist für feine Details und kunstvolle Entwürfe bekannt, während Isfahan häufig mit besonders ausgearbeiteter Handwerkskunst und dem Einsatz von Seide verbunden wird. Gabbeh-Teppiche werden dagegen oft durch eine einfachere und rustikalere Optik charakterisiert. Diese Beispiele zeigen die Bandbreite iranischer Knüpftraditionen. Der Hamadan-Teppich gehört innerhalb dieses Spektrums zu einer regional geprägten, vielseitigen Form der Perserteppichherstellung.

Design und Muster

Hamadan-Teppiche zeichnen sich durch eine hohe Designvielfalt aus. Die gestalterischen Möglichkeiten reichen von floralen Mustern bis zu geometrischen Formen. Diese Bandbreite ist ein Merkmal der regionalen Teppichtradition und lässt unterschiedliche Auffassungen von Ordnung, Rhythmus und Ornament zu. Florale Elemente können den Eindruck einer bewegten, organischen Gestaltung vermitteln, während geometrische Formen stärker auf klare Konturen und wiederkehrende Strukturen setzen.

Bei floralen Entwürfen bilden Blüten, Blätter und Ranken häufig ein System aus wiederholten Ornamenten. Geometrische Muster arbeiten dagegen mit Linien, Winkeln, Rauten oder anderen abgegrenzten Formen. In der iranischen Teppichkunst können beide Ansätze miteinander verbunden werden. Ein Muster erhält seine Wirkung nicht allein durch einzelne Zeichen, sondern auch durch ihre Anordnung im Innenfeld, in den Randbereichen und in der gesamten Komposition.

Die Muster werden beim Handknüpfen nicht nachträglich auf die Oberfläche gedruckt. Sie entstehen durch die Folge unterschiedlich gesetzter Knoten. Dadurch müssen Farbflächen, Konturen und Wiederholungen bereits während der Herstellung berücksichtigt werden. Die Knotendichte unterstützt dabei die Ausarbeitung von Details. Je nach Entwurf können feine Linien ebenso wie größere, deutlich gegliederte Formen Teil der Gestaltung sein.

Lebendige Farben gehören zur beschriebenen Vielfalt der Hamadan-Teppiche. Sie können florale und geometrische Elemente voneinander abheben und dem Aufbau eine klare Gliederung geben. Farbe und Form wirken dabei zusammen: Ein Ornament erscheint je nach Kontrast ruhig, betont oder bewegter. Da die Hamadan-Tradition verschiedene Knüpfregionen umfasst, lässt sich die Gestaltung nicht auf eine einzige Farbfolge oder ein festes Dekorationsschema beschränken.

Die regionale Vielfalt macht jeden handgeknüpften Hamadan-Teppich zu einem eigenständigen Stück. Seine Wirkung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Muster, Farben, Knotenausführung und handwerklicher Umsetzung. Der vorliegende Teppich wird in der Beschreibung als designreich eingeordnet; ein einzelnes bestimmtes Ornament wird nicht festgelegt. Damit bleibt die Aussage auf das gesicherte Merkmal der hohen Designvielfalt beschränkt, ohne dem Stück ein nicht genanntes Motiv zuzuschreiben.

Im Wohnbereich können solche Muster mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbunden werden. Florale Formen bringen eine dekorative, von der Natur inspirierte Struktur ein, geometrische Entwürfe wirken stärker geordnet und grafisch. Die Vielfalt der Hamadan-Tradition erlaubt daher verschiedene gestalterische Lesarten. Entscheidend bleibt die handgeknüpfte Ausführung, durch die das Design dauerhaft in der Teppichstruktur verankert ist.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Hamadan-Perserteppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, die widerstandsfähige Wolle und die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Kombination aus belastbarem Material und traditioneller Knüpftechnik macht den Teppich für eine Nutzung geeignet, bei der die Oberfläche regelmäßig beansprucht wird. Hamadan-Teppiche werden wegen ihrer robusten Beschaffenheit auch für stärker frequentierte Bereiche beschrieben.

Die hohe Designvielfalt ist ein weiteres Kennzeichen. Florale Muster und geometrische Formen gehören zum Spektrum der Hamadan-Teppiche und können in lebendigen Farben ausgeführt sein. Darüber hinaus steht ein Hamadan-Teppich für die kulturelle Verbindung zur iranischen Handwerksgeschichte. Er ist damit nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein Beispiel für eine über lange Zeit entwickelte regionale Knüpftradition. Die Pflege wird durch regelmäßiges Absaugen und gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt; chemische Reinigungsmittel sollten vermieden werden.

FAQ

Wie reinige und pflege ich einen Hamadan-Perserteppich?

Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, Staub und lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Reinigung mit angemessener Sorgfalt erfolgen, damit die Oberfläche und die geknüpften Strukturen geschont werden. Eine gelegentliche professionelle Reinigung ist ebenfalls vorgesehen, insbesondere wenn eine gründlichere Behandlung erforderlich ist. Auf chemische Reinigungsmittel sollte verzichtet werden, da sie Farben und Material beschädigen können. Für die Pflege dieses Wollteppichs ist deshalb eine zurückhaltende, fachgerechte Vorgehensweise sinnvoll. Flecken oder stärkere Verschmutzungen sollten nicht eigenständig mit aggressiven Mitteln behandelt werden; eine professionelle Teppichreinigung kann die geeignete Methode für die jeweilige Verschmutzung bestimmen.

Woher stammen die Materialien für den Hamadan-Perserteppich?

Hamadan-Teppiche werden überwiegend aus hochwertiger Wolle gefertigt, die in der Region erhältlich ist. Die Wolle wird wegen ihrer Robustheit und Langlebigkeit verwendet und bildet bei diesem Teppich das angegebene Flor material. Ihre Widerstandsfähigkeit passt zur handgeknüpften Konstruktion und unterstützt eine lange Nutzungsdauer. Die Herkunftsangabe des Teppichs bezieht sich auf Hamadan im Nordwesten Persiens; die Materialbeschreibung nennt regionale Verfügbarkeit der Wolle, ohne einen einzelnen Lieferort oder eine bestimmte Schafhaltung festzulegen. Wichtig ist daher die gesicherte Eigenschaft des Materials: Es handelt sich um widerstandsfähige Wolle, die für die Herstellung traditioneller Hamadan-Teppiche eingesetzt wird.

Was macht einen Hamadan-Perserteppich im Vergleich zu anderen Teppichen besonders?

Seine Besonderheit liegt in der Verbindung mehrerer Merkmale. Hamadan-Teppiche bieten eine große Vielfalt an Mustern, die von floralen Gestaltungen bis zu geometrischen Formen reicht. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die handgeknüpfte Verarbeitung und die widerstandsfähige Wolle prägen zusätzlich den praktischen und handwerklichen Charakter. Ebenso wichtig ist die regionale und kulturelle Einordnung: Der Teppich steht für die iranische Tradition der Knüpfkunst in Hamadan und den umliegenden Gebieten. Im Unterschied zu einer Beschreibung, die nur das Dekor betrachtet, umfasst seine Eigenart daher Muster, Technik, Material und Herkunftstradition.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen