





Perserteppich Hamadan 112 x 76 cm Wolle handgeknüpft
511$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 112 x 76 cm | Muster: Vielfältige Designs in Blau und Rot | Herkunft: Region Hamadan, Iran
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 4523E9C8
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich besteht aus widerstandsfähiger Wolle und ist handgeknüpft. Die Angaben zum Material beziehen sich auf den Flor; die Wolle bildet die sichtbare und beanspruchte Oberfläche des Teppichs. Ihre Verwendung gehört zu den typischen Eigenschaften von Hamadan-Teppichen, bei denen eine robuste textile Ausführung mit einer klar erkennbaren handwerklichen Struktur verbunden wird.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingebracht. Anschließend werden die Reihen verdichtet und der Flor wird auf eine gleichmäßige Höhe geschnitten. Dieses Verfahren unterscheidet sich vom maschinellen Weben, weil die Oberfläche Schritt für Schritt aus vielen einzelnen Arbeitsvorgängen entsteht. Kleine Abweichungen in der Zeichnung oder in der Anordnung der Knoten sind bei handgeknüpften Teppichen deshalb Teil der Herstellung und keine maschinelle Wiederholung.
Für Hamadan-Teppiche wird traditionell widerstandsfähige Wolle eingesetzt. Wolle eignet sich für einen Flor, der im Alltag belastbar bleibt und zugleich eine textile, griffige Oberfläche besitzt. Die Faser nimmt Farbtöne gut auf und unterstützt die deutliche Wirkung von Blau und Rot. Die handwerkliche Verarbeitung und die verwendete Wolle bestimmen gemeinsam den Charakter dieser Teppichart.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 100.000 – 350.000 Knoten/m². Bei Hamadan-Teppichen wird die Knotendichte im Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Musters betrachtet. Eine feinere Anordnung der Knoten kann differenzierte Konturen ermöglichen, während die Wolle der Oberfläche ihre strapazierfähige Beschaffenheit gibt. Die konkrete Dichte ist eine Produkteigenschaft dieses Exemplars und wird nicht durch eine allgemeine Bezeichnung des Musters ersetzt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Hamadan im Iran. Hamadan liegt im nordwestlichen Teil des Landes und ist als eine bedeutende Teppichregion bekannt. Unter dem Namen Hamadan werden Teppiche aus einer weit gefassten regionalen Umgebung zusammengefasst. Dadurch bezeichnet der Name nicht nur einen einzigen Ortsstil, sondern eine Gruppe von Arbeiten, die innerhalb derselben Kulturlandschaft unterschiedliche Ausprägungen entwickeln konnten.
Die Teppichherstellung in Hamadan ist mit zahlreichen Kleinstädten und Dörfern verbunden. Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Hosseinabad, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jeder dieser Orte bringt eigene Vorstellungen von Zeichnung, Farbverteilung und Aufbau in die regionale Knüpfkunst ein. Der Handelsname Hamadan steht deshalb für eine breite Palette an Teppichen und nicht für ein einziges festgelegtes Dekor.
In den Dörfern und kleineren Städten werden Kenntnisse über Material, Knüpftechnik und Mustertraditionen innerhalb der lokalen Handwerkskultur weitergegeben. Die regionale Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche sowohl geometrische als auch florale Gestaltungen zeigen können. Einzelne Herkunftsorte setzen andere Schwerpunkte, während die gemeinsame Zuordnung zur Region Hamadan die Verbindung zwischen ihnen herstellt.
Iranische Teppiche werden häufig nach ihrer Stadt, ihrer Region oder dem Ort der Herstellung bezeichnet. Bei Hamadan verweist die Bezeichnung auf die Region im Nordwesten Irans. Sie beschreibt damit den kulturellen und handwerklichen Zusammenhang des Teppichs. Der Ursprung dieses Exemplars ist die Region Hamadan, Iran; die Ortsangabe ist daher eine Herkunftsbezeichnung und keine reine Musterbezeichnung.
Die Geschichte der Hamadan-Teppiche reicht in der regionalen Überlieferung über mehrere Jahrhunderte zurück. Diese lange Tradition zeigt sich nicht in einem einzigen verbindlichen Muster, sondern in der beständigen Weiterentwicklung von Farben, Ornamenten und handwerklichen Lösungen. Lokale Knüpferinnen und Knüpfer greifen auf überlieferte Formen zurück und verbinden sie mit den jeweiligen Vorlieben ihres Ortes. So entsteht innerhalb der Hamadan-Gruppe eine große stilistische Bandbreite.
Andere iranische Teppichregionen werden ebenfalls nach ihren eigenen Traditionen unterschieden. Tabriz ist für detaillierte florale Muster und eine feine Knüpfung bekannt. Kaschmir wird mit luxuriöser Weichheit und feiner Verarbeitung verbunden, während Shiraz für kräftige Farben und traditionelle Muster steht. Diese Beispiele gehören zur größeren iranischen Teppichkultur, sind jedoch nicht die Herkunft dieses Teppichs. Dieser ist der Region Hamadan zugeordnet.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als vielfältiges Design in Blau und Rot beschrieben. Damit sind die beiden prägenden Farbfamilien und die abwechslungsreiche Gestaltung benannt, ohne den Teppich auf ein einzelnes Ornament festzulegen. Bei Hamadan-Teppichen reicht das Spektrum grundsätzlich von geometrischen Designs bis zu floralen Motiven. Die regionale Vielfalt lässt daher unterschiedliche Bildaufbauten innerhalb derselben Herkunftsgruppe zu.
Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, Winkeln, Rauten, Hakenformen oder rhythmisch wiederkehrenden Elementen. Florale Muster greifen dagegen Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen auf. In der persischen Teppichkunst werden solche Formen häufig nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern in eine geordnete, textile Zeichnung übertragen. Welche Elemente auf einem einzelnen Teppich zusammenkommen, hängt von der jeweiligen regionalen und dörflichen Tradition ab.
Blau und Rot können in einem Hamadan-Teppich unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Blaue Flächen schaffen Tiefe und Ruhe innerhalb der Komposition, während rote Partien den Aufbau deutlich gliedern können. Durch die Gegenüberstellung beider Farben entsteht ein gut lesbares Musterbild. Die Wirkung hängt dabei nicht nur vom einzelnen Farbton ab, sondern auch von der Verteilung über Grund, Bordüren und Ornamente.
Bordüren strukturieren bei vielen orientalischen Teppichen den Übergang zwischen der zentralen Musterfläche und dem äußeren Rand. Sie können wiederkehrende Motive aufnehmen und den Blick entlang des Teppichs führen. Ein zentraler Aufbau kann durch ein Medaillon oder durch eine fortlaufende Allover-Zeichnung organisiert sein. Bei der Hamadan-Tradition kommen unterschiedliche Lösungen vor, weil die Region zahlreiche lokale Stilrichtungen umfasst. Für dieses Exemplar ist die Vielfalt des Designs in Blau und Rot angegeben; ein einzelner Aufbau wird nicht zusätzlich festgelegt.
Die Mustertradition steht in engem Zusammenhang mit der Herstellung am Webstuhl. Ein Entwurf wird nicht wie ein gedrucktes Bild auf die fertige Fläche übertragen, sondern beim Knüpfen aus einzelnen Knoten aufgebaut. Linien, Konturen und Farbfelder entstehen Reihe für Reihe. Dadurch verbinden sich ornamentale Ordnung und handwerklicher Prozess. Die Knüpfdichte kann dabei die Ausarbeitung von Konturen unterstützen, während die Farbwahl die Lesbarkeit des gesamten Designs bestimmt.
Hamadan-Teppiche werden wegen ihrer unterschiedlichen Muster unter einem gemeinsamen regionalen Namen gehandelt. Diese Bezeichnung lässt Raum für verschiedene Kompositionen und erklärt, warum zwei Teppiche aus derselben Region nicht zwingend gleich aussehen. Geometrische Strenge, florale Anklänge und kräftige Farbkombinationen können innerhalb der regionalen Tradition nebeneinanderstehen. Bei diesem Teppich bilden Blau und Rot den ausdrücklich genannten farblichen Rahmen.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Exemplars ist die Verbindung aus handgeknüpfter Herstellung, widerstandsfähiger Wolle und einer vielfältigen Gestaltung in Blau und Rot. Die Herkunft ist der Region Hamadan im Iran zugeordnet. Damit vereint der Teppich die wesentlichen Angaben zu Technik, Material, regionalem Ursprung und Mustercharakter in einem einzelnen Stück.
Die Knotendichte von 100.000 – 350.000 Knoten/m² gehört ebenfalls zu den beschriebenen Eigenschaften. Sie macht die Ausführung des Teppichs nachvollziehbar, ohne den regionalen Namen durch eine andere Stilbezeichnung zu ersetzen. Hamadan bleibt die Herkunftsangabe; Blau und Rot beschreiben den genannten Farbrahmen; die Wolle bezeichnet das Material des Flors.
Die Kombination aus regionaler Herkunft und vielfältiger Mustertradition ist für Hamadan-Teppiche charakteristisch. Da die Teppiche aus unterschiedlichen Kleinstädten und Dörfern stammen können, begegnen innerhalb dieser Gruppe verschiedene Gestaltungen. Dieses Exemplar wird als Unikat angeboten und ist durch seine handgeknüpfte Ausführung als einzelnes Stück der regionalen Teppichkunst einzuordnen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan-Teppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden, anstatt sie kräftig zu reiben. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Diese Pflegehinweise passen zur widerstandsfähigen Wolloberfläche und unterstützen einen schonenden Umgang mit dem handgeknüpften Teppich. Bei einer stärkeren Verschmutzung ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, da Wolle und handgeknüpfte Strukturen sachgerecht behandelt werden sollten.
Welche Größe sollte ich für meinen Raum wählen?
Die passende Größe richtet sich nach den Abmessungen des Raumes und nach der gewünschten Platzierung. Zuerst sollte der Bereich ausgemessen werden, in dem der Teppich liegen soll. Anschließend lässt sich beurteilen, ob der Teppich als klar abgegrenzte Fläche, unter einem Möbelstück oder als Akzent in einem bestimmten Bereich eingesetzt wird. Wichtig ist, dass die gewählte Größe sowohl zur Raumaufteilung als auch zur beabsichtigten Nutzung passt. Der hier beschriebene Teppich hat das angegebene Format und kann entsprechend der vorhandenen Fläche eingeplant werden.
Woher weiß ich, ob mein Teppich ein Original Hamadan ist?
Ein Original-Hamadan-Teppich wird durch seine regionale Zuordnung, eine hohe Knotendichte, die Verwendung reiner Wolle und spezifische Muster gekennzeichnet. Zur Prüfung sollten das Etikett und die Qualität des Materials betrachtet werden. Auch die handgeknüpfte Ausführung und die regionale Einordnung sind wichtige Anhaltspunkte. Die Bezeichnung Hamadan verweist auf die Region im Iran und nicht lediglich auf ein beliebiges Muster. Bei diesem Exemplar sind die Herkunft aus der Region Hamadan, widerstandsfähige Wolle, die Knotendichte und die Gestaltung in Blau und Rot angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














