



Perserteppich Hamadan 104 x 55 cm Wolle handgeknüpft
322$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 104 x 55 cm | Muster: Hohe Designvielfalt | Ursprung: Region Hamadan, Persien
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 082A65E9
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle ist ein traditionelles Material der persischen Teppichherstellung und verbindet eine strapazierfähige Oberfläche mit einem angenehmen, üppigen Flor. Bei handgeknüpften Teppichen wird jedes einzelne Knüpfsegment von Hand in die textile Grundstruktur eingearbeitet. Dadurch entsteht ein eigenständiges Stück, das nicht als industriell identische Meterware gefertigt wird.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knotenzahl beschreibt die Menge der gesetzten Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und gibt damit einen Anhaltspunkt für die Ausarbeitung der Oberfläche. Bei Hamadan-Teppichen steht die Knotendichte im Zusammenhang mit der handwerklichen Arbeit, der Detailwirkung des Musters und der Festigkeit des geknüpften Gewebes. Die verwendete widerstandsfähige Wolle unterstützt dabei die alltagstaugliche Beschaffenheit des Teppichs.
Wolle wird bei persischen Teppichen nicht nur wegen ihrer Belastbarkeit eingesetzt. Das Material kann Farben klar aufnehmen und trägt dazu bei, dass geometrische Linien ebenso wie florale Einzelheiten sichtbar ausgearbeitet werden. Zugleich verleiht ein Wollflor der Oberfläche eine textile Tiefe. Die Kombination aus Handknüpfung, Wolle und der genannten Knotendichte beschreibt die handwerkliche Beschaffenheit dieses Hamadan-Teppichs, ohne zusätzliche Materialien für dieses Stück vorauszusetzen.
Herkunft und Tradition
Der Hamadan Perserteppich stammt aus der Region Hamadan in Persien. Hamadan liegt im Nordwesten Irans und gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichproduktion. Die Bezeichnung Hamadan verweist dabei auf eine weit gefasste Teppichregion, in der zahlreiche Städte und Dörfer eigene Ausprägungen der Knüpfkunst entwickelt haben. Die regionale Herkunft steht deshalb nicht für nur ein einziges Muster, sondern für eine vielfältige Gruppe persischer Teppiche mit unterschiedlichen lokalen Einflüssen.
Zu den Orten, die mit der Teppichherstellung in der Region Hamadan verbunden sind, zählen Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jeder dieser Orte bringt charakteristische Designs und Muster hervor. Diese Vielfalt erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche in ihrer Gestaltung unterschiedlich erscheinen können, obwohl sie derselben größeren Herkunftsregion zugeordnet werden. Regionale Teppichtraditionen werden über lange Zeit weitergegeben und verbinden die praktische Herstellung eines Gebrauchsgegenstands mit überlieferten Formen der Gestaltung.
Die persische Teppichkunst ist durch die Verbindung von Material, Knüpftechnik und Mustertradition geprägt. In der Region Hamadan entstehen Teppiche, deren Gestaltung von örtlichen Vorlieben, überlieferten Ornamenten und der Arbeit einzelner Knüpferinnen und Knüpfer beeinflusst wird. Geometrische Formen können dabei ebenso eine Rolle spielen wie pflanzliche Motive. Die Bezeichnung Hamadan beschreibt somit sowohl einen geographischen Bezug als auch eine regionale Handwerkstradition mit großer gestalterischer Bandbreite.
Innerhalb der persischen Teppichlandschaft steht Hamadan neben anderen bekannten Herkunftsgebieten. Kerman ist für eigene Stilrichtungen, florale Motive und helle Farben bekannt, während Nain mit feinen Details und hohen Knotendichten verbunden wird. Diese Bezeichnungen stehen jeweils für eigene regionale Traditionen. Ein Hamadan-Teppich bleibt davon klar unterschieden und wird durch die Vielfalt der Orte und Muster seiner eigenen Region charakterisiert.
Auch im Vergleich zu persischen Gabbeh- und Qashqai-Teppichen zeigt sich die besondere Stellung der Hamadan-Tradition. Gabbeh-Teppiche sind häufig einfacher und minimalistischer gestaltet. Qashqai-Teppiche weisen dagegen oft kräftige Farben und komplexe Muster auf. Hamadan-Teppiche decken ein breites Spektrum zwischen geometrischen und floralen Gestaltungen ab. Diese regionale Vielfalt ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer handwerklichen und kulturellen Einordnung.
Design und Muster
Hamadan-Teppiche sind für eine hohe Designvielfalt bekannt. Typisch ist nicht ein einziges verbindliches Dekor, sondern das Nebeneinander verschiedener Gestaltungssprachen, die aus den Dörfern und Städten der Region hervorgehen. Geometrische Muster, florale Motive und traditionelle persische Stile können in unterschiedlichen Kombinationen auftreten. So entsteht innerhalb der Hamadan-Gruppe eine große Bandbreite an Bildaufteilungen und Ornamenten.
Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, Winkeln, Rauten, wiederkehrenden Feldern oder stilisierten Formen. Solche Elemente können einem Teppich eine geordnete und rhythmische Wirkung geben. Florale Motive bringen dagegen Darstellungen aus der Pflanzenwelt in die Komposition ein. In persischen Teppichen werden Blüten, Blätter und Ranken häufig stilisiert, sodass sie nicht als naturgetreue Abbildung, sondern als ornamentale Zeichen erscheinen. Bei Hamadan-Teppichen können beide Gestaltungselemente miteinander verbunden werden.
Die Mustertradition der Region ist eng mit ihrer lokalen Vielfalt verbunden. Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel werden jeweils mit eigenen charakteristischen Designs und Mustern in Verbindung gebracht. Regionale Unterschiede können sich in der Anordnung der Ornamente, in der Ausprägung geometrischer Formen und in der Verwendung floraler Details zeigen. Die Vielfalt der Muster ist daher kein Widerspruch zur gemeinsamen Herkunft, sondern ein Kennzeichen der Hamadan-Tradition.
Farben gehören ebenfalls zur allgemeinen Gestaltung von Hamadan-Teppichen. Die regionale Auswahl reicht von erdigen Tönen bis zu kräftigen Akzenten. Diese Farbsprachen können mit geometrischen oder floralen Kompositionen verbunden werden und verändern die Wirkung eines Musters deutlich. Ein und dieselbe Grundidee kann durch eine andere Farbverteilung einen ruhigeren oder kontrastreicheren Ausdruck erhalten. Die Designvielfalt der Region umfasst deshalb sowohl die Formensprache als auch die farbliche Gestaltung.
Traditionelle persische Stile tragen zudem kulturelle Bedeutungen, die sich in Ornamenten und Kompositionen widerspiegeln können. Jedes Design kann seine eigene Geschichte und Bedeutung besitzen. Bei der Betrachtung eines Hamadan-Teppichs lässt sich die Musterwelt daher sowohl formal als auch kulturgeschichtlich lesen: Linien strukturieren die Fläche, florale Zeichen beleben sie, und regionale Überlieferungen geben den Motiven ihren Zusammenhang. Eine einzelne Herkunftsbezeichnung fasst diese unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten zusammen, ersetzt aber nicht die Vielfalt der einzelnen lokalen Muster.
Besonderheiten
Die Besonderheiten dieses Teppichs liegen in seiner Einordnung als handgeknüpfter Hamadan Perserteppich, in seinem Flor aus widerstandsfähiger Wolle und in der angegebenen Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommt die für Hamadan-Teppiche bekannte Designvielfalt. Die Herkunft aus der Region Hamadan in Persien verbindet das Stück mit einer Teppichlandschaft, die durch zahlreiche Dörfer und Städte und durch unterschiedliche lokale Muster geprägt ist.
Die widerstandsfähige Wolle macht Hamadan-Teppiche zu einer praktischen Form handgefertigter Teppiche. Ihre pflegeleichte Eigenschaft wird im Zusammenhang mit der regionalen Teppichart hervorgehoben. Regelmäßiges Absaugen und eine professionelle Reinigung bei Bedarf gehören zu den üblichen Maßnahmen, um die Oberfläche zu erhalten. Flecken sollten zeitnah behandelt werden, damit sie keine dauerhaften Schäden verursachen. Diese Hinweise betreffen die Pflege von Hamadan-Teppichen und ersetzen keine materialgerechte Reinigung bei besonderen Verschmutzungen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hamadan Perserteppich?
Ein Hamadan-Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Bei Bedarf empfiehlt sich eine professionelle Reinigung. Flecken sollten möglichst sofort behandelt werden, weil eine verzögerte Behandlung dauerhafte Schäden begünstigen kann. Die widerstandsfähige Wolle macht den Teppich alltagstauglich und vergleichsweise pflegeleicht, dennoch sollte die Reinigung auf einen handgeknüpften Wollflor abgestimmt sein.
Welches Material wird für Hamadan-Teppiche verwendet?
Hamadan-Teppiche werden in der Regel aus hochwertiger Wolle gefertigt. Wolle ist für ihre Langlebigkeit und ihren üppigen Flor bekannt und prägt die traditionelle Materialauswahl dieser Teppichart. Manche Hamadan-Teppiche können zusätzlich Seidenanteile enthalten, die eine andere Oberflächenwirkung und zusätzliche Eleganz verleihen. Der hier beschriebene Teppich besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle.
Welche Designs sind typisch für Hamadan-Teppiche?
Typisch ist vor allem die große Vielfalt der Designs. Dazu gehören geometrische Muster, florale Motive und traditionelle persische Stile. Die einzelnen Orte der Region Hamadan entwickeln charakteristische Muster, weshalb sich die Gestaltung von Teppich zu Teppich unterscheiden kann. Geometrische Strukturen schaffen Ordnung und Rhythmus, während florale Elemente die Komposition mit stilisierten Blüten, Blättern oder Ranken ergänzen. Jedes Design kann eine eigene Geschichte und Bedeutung tragen und die kulturelle Vielfalt der Region widerspiegeln.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












