








Perserteppich Goltogh-Bigar 150 x 105 cm Wolle handgeknüpft
682$
Handgeknüpfter Goltogh/Bigar Perserteppich | Material: Flor reine Schurwolle | Größe: 150 x 105 cm | Muster: Medaillon | Zustand: Generalüberholt | Florhöhe: 5-9 mm
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 23E85415
Beschreibung
Goltogh/Bigar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Goltogh/Bigar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus reiner Schurwolle. Die Verwendung von Schurwolle gehört zu den traditionellen Grundlagen der iranischen Teppichherstellung. Wollfasern lassen sich beim Knüpfen fest miteinander verbinden und nehmen Farbtöne auf eine charakteristische Weise an. Zugleich entsteht eine Oberfläche mit einer angenehmen Haptik, wie sie bei handgearbeiteten Wollteppichen geschätzt wird.
Der Flor dieses Teppichs hat eine Höhe von 5 bis 9 mm. Dadurch besitzt die Oberfläche eine klar fühlbare Struktur und bleibt für die tägliche Nutzung geeignet. Die Angaben zur Verarbeitung beziehen sich auf ein handgeknüpftes Einzelstück, nicht auf ein maschinell reproduziertes Serienprodukt. Jeder Knoten wird im Herstellungsprozess einzeln gesetzt; daraus ergibt sich der textile Charakter eines handgeknüpften Teppichs.
Der Teppich wurde generalüberholt. Eine solche Überarbeitung dient dazu, ein gebrauchtes Stück wieder in einen gepflegten und nutzbaren Zustand zu versetzen. Dabei bleibt die handwerkliche Beschaffenheit des Teppichs erhalten. Der Flor aus reiner Schurwolle, die handgeknüpfte Ausführung und die vorhandene Florhöhe bilden gemeinsam die materiellen Merkmale dieses Stücks.
Der Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Nutzung sollte mit einer fachgerechten Unterlage erfolgen, damit der Teppich ruhig liegt und die Wärme gleichmäßig an den Raum abgegeben werden kann. Die Materialangabe bezieht sich auf den Flor; eine gesonderte Angabe zur Kette liegt nicht vor.
Herkunft und Tradition
Der Goltogh/Bigar wird als Perserteppich aus dem Iran geführt. Iranische Teppiche stehen für eine weit entwickelte Knüpftradition, in der regionale Werkstätten, ländliche Haushalte und nomadisch geprägte Formen unterschiedliche Ausdrucksweisen hervorgebracht haben. Die Teppichherstellung verbindet dabei praktische Textilarbeit mit überlieferten Vorstellungen von Farbe, Rhythmus und Ordnungsstruktur. Ein handgeknüpfter Teppich ist deshalb nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein Beispiel für eine über Generationen weitergegebene textile Technik.
Die iranische Teppichkultur ist nicht einheitlich. Je nach Ort und Tradition unterscheiden sich der Aufbau des Feldes, die Behandlung der Bordüren, die Farbwahl und die Wirkung der Motive. Manche Teppiche arbeiten mit einer streng gegliederten zentralen Komposition, andere setzen auf frei verteilte Formen oder eine stärker rustikale Anmutung. Der Name Goltogh/Bigar bezeichnet hier die im Angebot geführte Teppichbezeichnung. Zusätzlich wird Keschan als regionales Design genannt. Diese Bezeichnung beschreibt die gestalterische Einordnung und ist nicht als abweichende Herkunftsangabe zu lesen.
Keschan, auch als Kashan bekannt, gehört zu den Orten, deren Teppichkunst die Wahrnehmung iranischer Ornamentik stark geprägt hat. Kashan-Muster werden häufig mit einer sorgfältig geordneten Mitte, ausgewogenen Bordüren und einer reichen Verbindung von pflanzlichen und geometrischen Formen in Verbindung gebracht. Nicht jeder Teppich mit einem regionalen Design besitzt dieselbe Zeichnung; regionale Einflüsse können in unterschiedlicher Dichte und mit verschiedenen Schwerpunkten erscheinen. Bei diesem Stück wird Keschan als regionales Design angegeben, während es als Goltogh/Bigar Perserteppich bezeichnet wird.
In der iranischen Knüpfkunst spielt die Weitergabe von Mustern eine wichtige Rolle. Motive werden über lange Zeiträume überliefert, verändert und an die Arbeitsweise einzelner Knüpfer angepasst. Das gilt für Medaillons ebenso wie für Bordüren, Ecklösungen und geometrische Füllungen. Nomadische Traditionen brachten dabei oft eine unmittelbarere, rhythmischere Formensprache hervor, während städtische Werkstätten stärker auf geplante Flächenaufteilungen und detailreiche Ornamentik setzten. Die Geschichte iranischer Teppiche umfasst beide Richtungen und viele Übergangsformen.
Der Teppich wird als antik bezeichnet und zugleich dem 21. Jahrhundert, ab dem Jahr 2000, zugeordnet. Diese Angaben gehören zur Beschreibung des angebotenen Stücks. Sie zeigen, dass die Bezeichnung antik hier gemeinsam mit einer zeitlichen Einordnung verwendet wird. Unabhängig von dieser Einordnung verweist die handgeknüpfte Ausführung auf ein Verfahren, dessen Grundlagen in der iranischen Teppichkultur seit langer Zeit bestehen.
Zum weiteren Umfeld iranischer Teppiche zählen auch Tabriz und Kashan, die für eigenständige Mustertraditionen bekannt sind. Tabriz wird häufig mit differenzierten Kompositionen und einer ausgeprägten Ordnung des Teppichfeldes verbunden, während Kashan für klassisch gegliederte florale und medaillonartige Entwürfe steht. Gabbeh bildet innerhalb der iranischen Teppichwelt einen anderen Pol und ist für einfachere, oft abstraktere Formen sowie nomadische Einflüsse bekannt. Diese Beispiele verdeutlichen die Bandbreite der iranischen Teppichkunst, ohne die Herkunft des vorliegenden Goltogh/Bigar zu verändern.
Design und Muster
Das zentrale Gestaltungselement dieses Teppichs ist ein Medaillon. Ein Medaillon ordnet die Komposition um eine betonte Mitte und schafft einen klaren visuellen Schwerpunkt. In der klassischen Teppichgestaltung kann ein solches Zentrum von Nebenmotiven, Füllformen und einer abgestimmten Bordüre begleitet werden. Die Wirkung entsteht nicht allein durch das einzelne Motiv, sondern durch das Verhältnis zwischen Mitte, Feld und Randzone.
Beim vorliegenden Stück wird das Medaillon mit rustikalen geometrischen Elementen verbunden. Geometrische Formen geben dem Muster eine erkennbare Gliederung und lassen Flächen, Linien und Wiederholungen miteinander korrespondieren. Der rustikale Charakter steht dabei für eine weniger formal wirkende, bodenständige Anmutung. Er nimmt der zentralen Komposition nicht ihre Ordnung, sondern verbindet sie mit einer robusten und traditionell wirkenden Bildsprache.
Eine schmale beige Bordüre umrahmt das zentrale Design. Bordüren haben bei Orientteppichen eine doppelte Aufgabe: Sie schließen das innere Feld ab und bilden zugleich einen Übergang zum äußeren Rand. Ihre Breite, Farbe und Motivfolge beeinflussen, wie kompakt oder offen ein Teppich erscheint. Die beige Bordüre dieses Stücks setzt einen ruhigen Rahmen um das Medaillon und unterstützt die Verbindung zwischen dem zentralen Muster und den rustikalen geometrischen Elementen.
Medaillonkompositionen gehören zu den verbreiteten Grundformen der persischen Teppichkunst. Sie können streng symmetrisch angelegt sein oder durch die Zeichnung der Ornamente eine handwerklich individuelle Wirkung erhalten. Häufig wird das Zentrum von sogenannten Ecklösungen begleitet, die den Übergang vom inneren Feld zur Bordüre vermitteln. Auch wenn eine konkrete Ausarbeitung immer vom einzelnen Teppich abhängt, bleibt das Prinzip der zentralen Ordnung ein wesentlicher Bestandteil dieser Musterfamilie.
Das als traditionell persisch beziehungsweise orientalisch beschriebene Muster verbindet eine klassische Grundidee mit einer rustikalen Ausführung. Der Teppich ist dadurch nicht auf eine einzige Einrichtungsepoche festgelegt. Ein medaillonbetonter Orientteppich kann in einem traditionell eingerichteten Raum die vorhandene Ornamentik aufnehmen; in einer schlichteren Umgebung kann die zentrale Zeichnung als eigenständige Struktur wirken. Diese Einordnung beschreibt die Musterwirkung und stellt keine zusätzliche Angabe zu Herkunft oder Herstellungsort dar.
Die regionale Designangabe Keschan verweist auf eine Musterwelt, in der geordnete Flächen, Bordüren und ausgewogene Ornamentbeziehungen eine wichtige Rolle spielen. Der Goltogh/Bigar zeigt diese regionale Einordnung in Verbindung mit einem rustikalen Medaillon-Entwurf. Dadurch treffen zwei Ebenen aufeinander: die klare Organisation des zentralen Motivs und die weniger glatt wirkende, geometrische Gestaltung des Umfelds. Der Charakter des Musters entsteht aus diesem Zusammenspiel.
Die Musterbezeichnung Medaillon ist bei diesem Teppich ausdrücklich angegeben. Weitere Einzelheiten zu einzelnen Blüten, Randmotiven oder Farbtönen werden nicht festgelegt und werden daher nicht ergänzt. Sicher beschrieben sind das zentrale Medaillon, die rustikalen geometrischen Elemente und die schmale beige Bordüre. Diese Merkmale bestimmen die sichtbare Komposition und geben dem handgeknüpften Einzelstück seine gestalterische Identität.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus reiner Schurwolle und das Medaillonmuster mit rustikalen geometrischen Elementen. Die schmale beige Bordüre bildet einen klaren Rahmen um das Design. Der Teppich ist generalüberholt und damit für die weitere Nutzung vorbereitet. Als zusätzlicher praktischer Hinweis ist er für Fußbodenheizung geeignet.
Die Beschreibung führt das Stück als antiken Goltogh/Bigar Perserteppich und ordnet es zugleich dem 21. Jahrhundert ab 2000 zu. Diese zeitliche Angabe wird ebenso übernommen wie die regionale Designangabe Keschan. Zusammen mit der iranischen Herkunft, der handgeknüpften Herstellung und dem traditionellen persisch-orientalischen Muster ergibt sich ein klar umrissenes Profil, ohne weitere Eigenschaften hinzuzufügen.
FAQ
Was macht den Goltogh/Bigar Perserteppich besonders?
Besonders sind die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus reiner Schurwolle und die Medaillonkomposition. Rustikale geometrische Elemente geben dem Muster seine charakteristische Anmutung, während die schmale beige Bordüre das zentrale Design umrahmt. Hinzu kommen der generalüberholte Zustand, die iranische Herkunft und die Einordnung des Designs in die regionale Musterwelt von Keschan. Der Teppich wird außerdem als antik und als Stück des 21. Jahrhunderts ab 2000 beschrieben.
Wie pflege ich den Goltogh/Bigar Perserteppich?
Für die Pflege eignet sich regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen, damit lose Verschmutzungen aus dem Wollflor entfernt werden. Die Reinigung sollte bei Bedarf fachgerecht und mit Rücksicht auf die handgeknüpfte Ausführung erfolgen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Da der Teppich generalüberholt ist, empfiehlt sich ein schonender Umgang mit dem Flor. Bei Fußbodenheizung sollte eine geeignete Unterlage verwendet werden.
Wo kann der Goltogh/Bigar Perserteppich eingesetzt werden?
Der Teppich eignet sich für verschiedene Wohnbereiche. In einem Wohnzimmer kann das Medaillon als zentraler Bestandteil der Raumgestaltung wirken, während die rustikalen geometrischen Elemente einen traditionell orientierten Charakter unterstützen. Auch im Esszimmer oder im Flur lässt sich die klare Umrahmung durch die beige Bordüre in unterschiedliche Einrichtungsstile integrieren. Der Teppich verbindet eine klassische persische Musteridee mit einer rustikalen Gestaltung und kann deshalb sowohl in traditionell als auch in modern eingerichteten Räumen eingesetzt werden.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |








