Perserteppich Goltogh 157 x 100 cm Wolle handgeknüpft

Ursprünglicher Preis war: 1292$Aktueller Preis ist: 568$

Handgeknüpfter Goltogh Perserteppich | Knotendichte: 120.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor hart gesponnene Wolle | Größe: 157 x 100 cm | Farben: Mittel- bis Dunkelbrauntöne | Zustand: Sehr gut erhalten

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 69531A2D Kategorien: , ,

Inventarnummer: 69531A2D

Beschreibung

Goltogh Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Goltogh Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hart gesponnener Wolle. Die feste Beschaffenheit des verwendeten Materials gehört zu den prägenden Merkmalen der Goltogh-Tradition. Hart gesponnene Wolle ergibt einen widerstandsfähigen Griff und wird bei Teppichen aus dieser Region traditionell eingesetzt, wenn eine belastbare und zugleich strukturierte Oberfläche gefragt ist. Die Wolle verbindet die textile Oberfläche mit einer klar wahrnehmbaren Robustheit.

Die Knotendichte von Goltogh-Teppichen liegt traditionell in einem breiten Bereich. Bei diesem Teppich wird eine Knotendichte von 120.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Flächen und ornamental gegliederten Partien. Sie steht zugleich für die Geduld, die beim manuellen Knüpfen erforderlich ist. Jeder einzelne Knoten wird in den fortlaufenden Aufbau des Teppichs einbezogen, sodass die Herstellung wesentlich durch Handarbeit bestimmt wird.

Die Verbindung aus handgeknüpfter Ausführung und hart gesponnener Wolle erklärt die für Goltogh beschriebene strapazierfähige Beschaffenheit. Der Teppich ist für die Anforderungen des täglichen Lebens geeignet und kann daher auch in stärker genutzten Wohnbereichen eingesetzt werden. Diese Aussage beschreibt die traditionelle Material- und Verarbeitungseigenschaft des Goltogh-Typs; über die Nutzung sollte zusätzlich die konkrete Einrichtungssituation entscheiden.

Herkunft und Tradition

Goltogh-Teppiche stammen aus dem Nordwesten Irans, genauer aus dem Umfeld der Stadt Zandschan. Goltogh bezeichnet damit eine regionale Teppichtradition, die eng mit den Dörfern und ländlichen Siedlungen in der Umgebung von Zandschan verbunden ist. In solchen Zentren wurde das Knüpfen über lange Zeit als handwerkliche Tätigkeit weitergegeben. Die Herkunft ist deshalb nicht nur eine geografische Bezeichnung, sondern verweist auch auf eine bestimmte Verbindung von Materialwahl, Knüpfarbeit und regionaler Gestaltung.

Nordwestiran gehört zu den bedeutenden Teppichlandschaften Irans. Unterschiedliche Orte entwickelten dort eigene Ausprägungen, während sie zugleich auf gemeinsame handwerkliche Grundlagen zurückgriffen. Wolle war für viele ländliche Knüpftraditionen ein naheliegendes Material, weil sie verfügbar, formbar und für den täglichen Gebrauch geeignet ist. Bei Goltogh tritt die hart gesponnene Wolle besonders deutlich als Bestandteil der regionalen Charakteristik hervor. Sie trägt zur festen Haptik und zur widerstandsfähigen Anmutung der Teppiche bei.

Die Herstellung von Goltogh-Teppichen ähnelt derjenigen der Bidjar-Teppiche, die ebenfalls in dieser Region entstehen. Diese Nähe ist vor allem im handwerklichen Anspruch und in der Orientierung auf dichte, belastbare Knüpfarbeiten zu verstehen. Bidjar ist für seine dichte Konstruktion und seine Strapazierfähigkeit bekannt. Goltogh steht in demselben nordwestiranischen Umfeld, bildet jedoch eine eigene regionale Bezeichnung. Eine Ähnlichkeit der Herstellung macht aus einem Goltogh nicht automatisch einen Bidjar; die beiden Bezeichnungen benennen unterschiedliche Teppichtraditionen.

Auch Zandschan-Teppiche und Senneh-Teppiche gehören zum weiteren regionalen Zusammenhang. Zandschan-Arbeiten werden häufig mit floralen und geometrischen Mustern verbunden. Senneh-Teppiche sind für feine Knoten und zarte, sorgfältig gegliederte Designs bekannt. Diese Beispiele zeigen, wie vielfältig die Teppichkultur Nordwestirans ist. Gemeinsame regionale Grundlagen können zu vergleichbaren handwerklichen Merkmalen führen, während Herkunftsbezeichnungen dennoch klar voneinander unterschieden werden.

Die iranische Teppichkunst bewahrt handwerkliches Wissen in einer Form, die Gebrauch und Gestaltung miteinander verbindet. Das Knüpfen erfordert eine gleichmäßige Folge vieler einzelner Arbeitsschritte: Das Grundgewebe wird vorbereitet, die Knoten werden gesetzt, und die Musterflächen entstehen nach und nach. Bei regionalen Teppichen wird dieses Wissen nicht allein durch schriftliche Anleitungen vermittelt, sondern ebenso durch praktische Erfahrung. Goltogh steht somit für eine aus Zandschan stammende Tradition, in der Material, Technik und Muster über Generationen hinweg miteinander verbunden wurden.

Design und Muster

Das Farbbild dieses Teppichs bewegt sich in Mittel- bis Dunkelbrauntönen. Diese Palette umfasst verschiedene Abstufungen innerhalb eines erdigen Farbbereichs. Mittlere Brauntöne können Flächen differenzieren, während dunklere Nuancen Konturen und Übergänge stärker hervorheben. Die Wirkung entsteht nicht durch einen einzelnen Farbton, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer brauner Schattierungen.

Erdige Brauntöne sind in der Einrichtung vielseitig einsetzbar, weil sie sich mit zahlreichen Materialien und Farbwelten verbinden lassen. Sie stehen optisch in Beziehung zu Holz, Leder, Naturfasern und neutralen Textilien. In einem Raum können sie eine ruhige, zusammenhängende Farbfläche bilden; zugleich geben unterschiedliche Nuancen dem Teppich eine erkennbare Binnenstruktur. Die Farbangabe Mittel- bis Dunkelbrauntöne beschreibt dabei das überlieferte Farbspektrum dieses Goltogh-Teppichs, ohne zusätzliche Farben vorauszusetzen.

Goltogh-Teppiche werden im regionalen Zusammenhang mit floralen und geometrischen Gestaltungselementen betrachtet. Florale Muster arbeiten mit stilisierten Blüten, Blättern, Ranken oder kleinen vegetabilen Formen. Geometrische Muster ordnen Linien, Winkel, Rauten und wiederkehrende Felder. In der iranischen Knüpfkunst werden solche Elemente häufig nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern in eine klare ornamentale Ordnung übertragen. Dadurch können Motive auch aus größerer Entfernung als rhythmische Flächen erscheinen.

Die Mustertradition Nordwestirans umfasst sowohl zentral aufgebaute Kompositionen als auch fortlaufende Rapportmuster. Bei einem zentralen Aufbau richtet sich die Gestaltung auf ein beherrschendes Feld oder eine mittige Ordnung. Ein Rapport wiederholt Motive in einer fortlaufenden Struktur. Bordüren können das innere Feld rahmen und den Übergang zwischen Zentrum und Außenkante gliedern. Welche dieser Ordnungen bei einem einzelnen Stück im Vordergrund steht, ist eine Frage seiner konkreten Zeichnung; die regionale Tradition bietet für beide Prinzipien Beispiele.

Die hohe Knüpfarbeit unterstützt die Darstellung feinerer Musterabschnitte. Kleine Farbwechsel, schmale Linien und wiederkehrende Ornamente können dadurch klarer voneinander getrennt werden als bei einer sehr groben Knüpfung. Das bedeutet nicht, dass jedes Goltogh-Muster gleich aufgebaut ist. Vielmehr erlaubt die handwerkliche Dichte eine differenzierte Ausarbeitung innerhalb der jeweiligen regionalen Gestaltung. Das Design bleibt dabei mit der handgeknüpften Entstehung und der Zandschaner Tradition verbunden.

Die braune Farbwelt und die regionale Musterauffassung ergänzen sich zu einem sachlich erdigen Erscheinungsbild. Mittel- und Dunkelbraun können florale oder geometrische Elemente unterschiedlich stark hervortreten lassen. Helle Übergänge innerhalb der Brauntöne lockern größere Flächen, während dunklere Partien eine klare Abgrenzung schaffen. So entsteht eine Gestaltung, die sowohl ornamentale Details als auch eine zusammenhängende Gesamtwirkung berücksichtigt.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus der Goltogh-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung und hart gesponnener Wolle. Die Knotendichte von 120.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter gehört ebenfalls zu den angegebenen Eigenschaften. Gemeinsam erklären diese Merkmale die robuste und zugleich detaillierte Charakteristik, die mit Goltogh-Teppichen aus der Umgebung von Zandschan verbunden wird.

Die mittel- bis dunkelbraune Farbpalette macht den Teppich in unterschiedlichen Raumzusammenhängen einsetzbar. Seine strapazierfähige Beschaffenheit wird für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure genannt und eignet sich auch für stärker frequentierte Bereiche. Der Teppich ist sehr gut erhalten. Als handgeknüpftes Einzelstück verbindet er damit regionale Herkunft, traditionelle Verarbeitung und eine klar erkennbare Farbwelt.

FAQ

Wie pflege ich einen Goltogh Perserteppich am besten?

Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Absaugen. Dabei sollte die Oberfläche ohne unnötig aggressive Behandlung gereinigt werden, damit Flor und Knoten geschont werden. Bei Bedarf kann ein feuchtes Tuch zur punktuellen Reinigung verwendet werden. Nässe sollte nicht in den Teppich eindringen oder längere Zeit auf der Wolle bleiben. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie die Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Eine gleichmäßige, schonende Pflege unterstützt den Erhalt der braunen Farbnuancen und der handgeknüpften Oberfläche.

Was macht einen Goltogh Perserteppich besonders?

Seine Besonderheit liegt in der Verbindung von regionaler Herkunft, traditioneller Knüpftechnik und hart gesponnener Wolle. Goltogh-Teppiche stammen aus dem Nordwesten Irans rund um Zandschan und stehen in ihrer Herstellung in Beziehung zu den dort ebenfalls verbreiteten Bidjar-Traditionen. Die angegebene Knotendichte von 120.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt die detailreiche handwerkliche Ausführung. Hinzu kommt die charakteristische Palette aus mittleren bis dunklen Brauntönen. Die Kombination macht den Teppich zugleich funktional und gestalterisch klar zuordenbar.

Wo kann ich einen Goltogh Perserteppich einsetzen?

Ein Goltogh Perserteppich kann in verschiedenen Wohnbereichen eingesetzt werden. Als geeignete Räume werden Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure genannt. Seine strapazierfähige Beschaffenheit erlaubt auch eine Verwendung in Bereichen, die häufiger betreten werden. Die braunen Farbtöne lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden und können als erdige Grundlage für Möbel und Textilien dienen. Vor der Platzierung sollte der Raum dennoch hinsichtlich Laufaufkommen, Sonneneinstrahlung und der gewünschten Pflegebedingungen betrachtet werden.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen