Perserteppich Ghom 305×197 cm Seide handgeknüpft

22615$

Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: ca. 950.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Seide | Größe: 305×197 cm | Muster: Orientalisch, floral | Zustand: Neu, sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 5D13D54E

Beschreibung

Ghom Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Ghom Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Seide. Seide wird im Teppichhandwerk wegen ihrer feinen Faser, ihrer glatten Oberfläche und ihres charakteristischen Glanzes geschätzt. Im Licht kann sich die Oberfläche je nach Blickrichtung unterschiedlich zeigen. Dadurch entsteht bei einem Seidenteppich ein lebendiger Wechsel zwischen helleren und tieferen Farbtönen, ohne dass dafür ein zusätzliches Material erforderlich ist.

Die feine Struktur der Seide erlaubt eine präzise Ausarbeitung kleiner Formen und klarer Konturen. Beim Handknüpfen wird jede Knotenreihe einzeln aufgebaut. Der Aufbau verlangt gleichmäßige Spannung und sorgfältiges Arbeiten, damit das Muster in der Fläche lesbar bleibt. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs steht für eine eng gearbeitete Knüpfung. Sie unterstützt die detaillierte Darstellung des floralen Dekors und gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Exemplars.

Die Oberfläche aus Seide fühlt sich weich an und besitzt eine feine, geschlossene Anmutung. Der Teppich ist als neu und sehr gut erhalten angegeben. Zudem wird er als allergikerfreundlich beschrieben. Diese Angaben beziehen sich auf den konkreten Teppich und ergänzen seine handwerkliche Ausführung um praktische Eigenschaften für den Wohnbereich.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Ghom im Iran. Ghom, auch unter der Schreibweise Qom bekannt, zählt zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt liegt in einer Region, in der sich eine eigenständige Tradition feiner, detailreicher Teppiche entwickelt hat. Ghom-Teppiche werden besonders mit Seide, sorgfältiger Zeichnung und einer anspruchsvollen Knüpftechnik verbunden. Die Herkunft bezeichnet dabei nicht bloß einen geografischen Ort, sondern auch ein überliefertes Wissen über Material, Farbwirkung, Musteraufbau und handwerkliche Ausführung.

Die persische Teppichkunst verbindet praktische Textilien mit einer ausgeprägten Bildsprache. In den Werkstätten werden Entwürfe, Proportionen und wiederkehrende Ornamente so aufeinander abgestimmt, dass ein geschlossenes Gesamtbild entsteht. Die Knüpferinnen und Knüpfer übertragen den Entwurf Knoten für Knoten in die Fläche. Gerade bei feinen Seidenteppichen kommt es auf eine ruhige Hand, eine kontrollierte Knotenspannung und eine genaue Orientierung an der Vorlage an.

Ghom ist für Teppiche bekannt, in denen technische Präzision und dekorative Feinheit eng zusammenwirken. Seide eignet sich für diese Arbeitsweise, weil ihre feinen Fasern differenzierte Konturen ermöglichen und Farben klar erscheinen lassen. Die Tradition der Region ist deshalb häufig mit komplexen Kompositionen, symmetrischen Ordnungen und einer sorgfältigen Behandlung floraler Formen verbunden. Solche Gestaltungsprinzipien gehören zum allgemeinen kulturellen Hintergrund von Ghom und erklären, warum die Herkunft in der persischen Teppichkunde eine wichtige Einordnung bietet.

Persische Teppiche wurden über lange Zeiträume hinweg als Gebrauchsgegenstände, Schmuckstücke und Ausdruck regionaler Handwerkskultur gefertigt. Ihre Muster bewahren Kenntnisse, die innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben werden. Dabei verändert sich die Gestaltung je nach Ort, Entwurf und ausführender Hand. Ein Ghom-Teppich steht in diesem Zusammenhang für die iranische Tradition des handgeknüpften Teppichs, bei der Materialwahl und Musterzeichnung gemeinsam betrachtet werden.

Die Einordnung als Perserteppich beruht auf der im Angebot genannten Herkunft Persien beziehungsweise Iran und der Zuordnung zu Ghom. Sie unterscheidet diesen Teppich von orientalischen Teppichen anderer Länder und Regionen. Ghom ist zugleich die Herkunftsbezeichnung dieses Stücks und der Name einer Stadt mit eigener Teppichtradition.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch und floral beschrieben. Florale Motive gehören zu den dauerhaft prägenden Gestaltungselementen der persischen Teppichkunst. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können zu einzelnen Ornamenten oder zu einem zusammenhängenden Rapport verbunden werden. In einem geordneten Entwurf wiederholen sich Formen nicht zufällig, sondern werden auf Achsen, Felder und Zwischenräume bezogen.

Bei Ghom-Teppichen wird die florale Zeichnung häufig mit einer klaren, fein gegliederten Komposition verbunden. Ein Entwurf kann ein zentrales Feld, eine umlaufende Bordüre oder miteinander verschlungene Ranken enthalten. Welche dieser Elemente tatsächlich vorhanden sind, ist für dieses Exemplar nicht einzeln angegeben. Festgehalten ist jedoch die florale, orientalische Musterart. Sie ordnet den Teppich in eine Gestaltungssprache ein, die von Pflanzenformen und einer dekorativen Flächenwirkung geprägt ist.

Die Wirkung eines floralen Teppichmusters entsteht durch das Verhältnis von Linien, Flächen und Farbpartien. Feine Konturen trennen Blütenblätter und Blattformen voneinander, während wiederkehrende Ranken den Blick durch die Komposition führen können. Bei einer dichten Knüpfung lassen sich solche Details eng aufeinander abstimmen. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs ist daher auch für die Lesbarkeit des Designs relevant, ohne dass daraus ein bestimmter, nicht genannter Einzelaufbau des Musters abgeleitet wird.

Orientalische Teppichmuster tragen oft eine symbolische und kulturelle Bildsprache. Pflanzenmotive werden in der persischen Tradition vielfach stilisiert und in ein ausgewogenes Ornament verwandelt. Sie müssen dabei nicht als naturgetreue Abbildung verstanden werden. Vielmehr geht es um Rhythmus, Wiederholung, Symmetrie und die Verbindung einzelner Formen zu einer harmonischen Fläche. Diese allgemeinen Prinzipien helfen, das florale Design eines Ghom-Teppichs kunstgeschichtlich einzuordnen.

Die Farbgebung wird im Beschreibungstext als lebhaft und harmonisch abgestimmt charakterisiert. Zusammen mit dem Seidenglanz kann dadurch eine wechselnde optische Tiefe entstehen. Je nach Lichteinfall und Betrachtungsrichtung treten einzelne Partien stärker hervor oder wirken zurückhaltender. Die Musterbezeichnung bleibt dabei sachlich: Es handelt sich um ein orientalisches, florales Design in der Tradition persischer Teppiche.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist seine Signatur. Ein signiertes Stück trägt eine Kennzeichnung, die dem konkreten Exemplar zugeordnet ist. Die Signatur verweist auf die traditionelle Praxis, handwerkliche Arbeiten kenntlich zu machen, und unterscheidet den Teppich von einem nicht signierten Stück. Die Ausführung ist außerdem als handgeknüpft beschrieben.

Zu den weiteren genannten Eigenschaften gehören der Flor aus 100% Seide, die hohe Knotendichte, der neue und sehr gute Zustand sowie die Bezeichnung als allergikerfreundlich. Der Teppich wird als traditionell persisch beziehungsweise orientalisch eingeordnet. Seine Gestaltung ist floral, seine Herkunft Ghom im Iran. Diese Merkmale bilden gemeinsam das sachliche Profil dieses Einzelstücks.

Seidenteppiche können in klassisch und modern eingerichteten Räumen eingesetzt werden. Der Beschreibungstext nennt Wohnräume, Esszimmer, Flure sowie stilvoll eingerichtete Büros und Lounges als mögliche Bereiche. Entscheidend ist dabei, dass die Einrichtung die feine Oberfläche und das florale Muster zur Geltung kommen lässt. Die Signatur und die handwerkliche Herkunft machen den Teppich zugleich zu einem dekorativen Textil mit eigenständigem Charakter.

FAQ

Wie reinige ich einen Ghom Seidenteppich?

Ein Ghom Seidenteppich sollte vorsichtig gereinigt werden, damit die empfindliche Seide nicht beschädigt wird. Für die regelmäßige Pflege eignet sich behutsames Staubsaugen mit niedriger Saugstärke und einem sauberen, weichen Bürstenaufsatz. Bei Flecken sollte ein Fachbetrieb für Teppichreinigung hinzugezogen werden. Fachleute können die empfindliche Faser, die Färbung und die jeweilige Verschmutzung berücksichtigen und geeignete Verfahren sowie Produkte auswählen.

Wie kann ich die Lebensdauer meines Teppichs verlängern?

Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben ausbleichen kann. Regelmäßiges vorsichtiges Staubsaugen hält die Oberfläche frei von losem Schmutz. Das gelegentliche Drehen des Teppichs trägt zu einer gleichmäßigeren Abnutzung bei. Schwere Möbel sollten nicht auf dem Teppich stehen, da sie Druckstellen verursachen können. Eine schonende Nutzung und die passende fachgerechte Pflege unterstützen den Erhalt der Seidenoberfläche und der Farbwirkung.

Wo kann ich den Ghom Seidenteppich am besten einsetzen?

Der Teppich kann in Wohnräumen, Esszimmern oder als dekoratives Element in Fluren eingesetzt werden. Auch stilvoll eingerichtete Büros und Lounges kommen als Bereiche infrage. Seine florale Gestaltung und die feine Seidenoberfläche lassen sich mit modernen ebenso wie mit klassischen Interieurs verbinden. So kann er als textiler Akzent in unterschiedlichen Raumkonzepten verwendet werden.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

,

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen