






Perserteppich Ghom 184 x 122 cm Wolle handgeknüpft
1531$
Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: hoch | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle, außerdem Seide | Größe: 155 x 100 cm | Muster: geblümt | Zustand: Top, neu ohne Etikett
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Beschreibung
Ghom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghom Perserteppich ist handgeknüpft. Bei dieser Technik wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht dadurch eine textile Fläche, deren Muster unmittelbar aus der Anordnung der Knoten hervorgeht. Die handwerkliche Fertigung unterscheidet den geknüpften Teppich von einem maschinell hergestellten Bodenbelag. Sie erfordert Zeit, eine sorgfältige Führung des Arbeitsfadens und eine gleichmäßige Ausarbeitung des Entwurfs.
Als Materialien sind Wolle, Baumwolle und Seide angegeben. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche ihre textile, griffige Beschaffenheit. Baumwolle ist als Kettenmaterial genannt. Die Kette bildet das Grundgerüst, an dem die Knoten befestigt werden, und bleibt bei einem fertig gearbeiteten Teppich weitgehend im Inneren der Konstruktion. Seide gehört ebenfalls zu den ausgewiesenen Materialien und ergänzt die Materialkombination dieses Stücks.
Die Knotendichte ist als hoch beschrieben. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es, Linien, Blütenformen und feine Übergänge differenziert in der Fläche anzulegen. Sie beeinflusst außerdem, wie geschlossen und regelmäßig die Oberfläche wirkt. Die konkrete Aussage zur Knotendichte bezieht sich auf diesen Teppich; sie ist nicht mit einer nachträglich errechneten Zahl gleichzusetzen.
Die Herstellung von Hand lässt kleine Unterschiede in einzelnen Knoten und in der Spannung des Gewebes zu. Solche Abweichungen gehören zur Arbeitsweise handgeknüpfter Teppiche. Das Ergebnis ist kein seriell identisches Produkt, sondern ein einzelnes textiles Werkstück, in dem Material, Knoten und Muster miteinander verbunden sind.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Perserteppich aus Ghom im Iran bezeichnet. Ghom, auch Qom genannt, gehört zu den bekannten Teppichzentren des Landes. Die Stadt liegt in Zentraliran und entwickelte sich zu einem bedeutenden Ort für die Herstellung und den Handel feiner geknüpfter Teppiche. Die dortige Tradition verbindet die persische Teppichkunst mit einer ausgeprägten Orientierung an klar gezeichneten Entwürfen und sorgfältig ausgeführten Details.
Persische Teppiche sind nicht nach einem einzigen, überall gleichen Muster gefertigt. Unterschiedliche Regionen entwickelten eigene Vorlieben für Aufbau, Farbwirkung, Randgestaltung und Motivsprache. Ghom steht in dieser Landschaft für eine urbane Knüpftradition. In städtischen Werkstätten werden Entwürfe vorbereitet, Farbtöne abgestimmt und die Knoten in geordneten Reihen gesetzt. Das unterscheidet diese Arbeitsweise von vielen nomadischen Teppichen, deren Muster stärker aus einer unmittelbar überlieferten oder frei variierten Bildsprache entstehen können.
Die Geschichte der persischen Teppichkunst reicht weit zurück. Teppiche dienten im iranischen Kulturraum als Gebrauchsgegenstände, Raumtextilien und Träger dekorativer Bildmotive. Mit der Zeit wurden regionale Eigenheiten weitergegeben und zugleich verändert. Werkstätten griffen auf klassische Kompositionen zurück, entwickelten sie weiter und passten sie an zeitgenössische Wohnräume an. Neben Ghom sind etwa Isfahan, Täbriz und Kashan für ihre eigenen Teppichtraditionen bekannt. Die Nennung solcher Zentren beschreibt die Vielfalt der persischen Teppichkunst; sie verändert nicht die Herkunft dieses Ghom-Teppichs.
Das Knüpfen verlangt eine genaue Abstimmung zwischen Vorlage, Kette, Flor und Farbgebung. Eine hohe Knotendichte unterstützt die Wiedergabe kleiner Formen und kontrollierter Konturen. Bei floralen Entwürfen ist diese Präzision besonders wichtig, weil Blüten, Blätter und Ranken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen. Die iranische Teppichtradition bewahrt damit eine Verbindung aus überliefertem Handwerk und regional unterschiedlicher Gestaltung.
Auch die verwendeten Fasern gehören zur Geschichte dieser Handwerksform. Wolle wird seit Jahrhunderten für strapazierfähige Teppichoberflächen eingesetzt. Baumwolle eignet sich als stabiles Kettmaterial, während Seide in der persischen Teppichkunst für feinere und markantere textile Details verwendet wird. Welche Faser an welcher Stelle eingesetzt wird, wirkt sich auf Griff, Oberfläche und Darstellung aus. Bei diesem Stück sind Wolle, Baumwolle und Seide als Materialien ausgewiesen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als geblümt beschrieben. Florale Muster gehören zu den zentralen Gestaltungssprachen persischer Teppiche. Sie können einzelne Blüten, Blätter, Ranken und miteinander verbundene Pflanzenformen zeigen. Je nach Entwurf erscheinen diese Elemente streng geordnet, symmetrisch angelegt oder in einer fortlaufenden Bewegung über die Fläche verteilt. Der florale Charakter gibt dem Teppich seine dekorative Richtung, ohne dass daraus eine bestimmte einzelne Vorlage abgeleitet werden muss.
In vielen persischen Kompositionen wird die Mitte der Fläche von einem Medaillon, einem Feldmotiv oder einer wiederholten Pflanzenordnung bestimmt. Ein Rand aus mehreren Borten kann das Innenfeld gliedern und den Übergang zur äußeren Kante markieren. Andere Entwürfe lassen die Pflanzenformen über die gesamte Fläche laufen. Ghom-Teppiche können innerhalb dieser Tradition unterschiedliche Aufbauten zeigen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Feld, Rand, Linienführung und Farbverteilung.
Blütenmotive sind in der persischen Kunst nicht bloß naturgetreue Abbildungen. Sie werden häufig stilisiert, rhythmisch wiederholt und in ein regelhaftes Ornament überführt. Eine Blüte kann dadurch Teil einer Ranke werden, während Blätter als verbindende Elemente zwischen größeren Formen erscheinen. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs ist für solche differenzierten Muster grundsätzlich geeignet, weil feine Konturen und kleine Übergänge in dichter gesetzten Knoten ausgearbeitet werden können.
Die Quelle beschreibt den Stil außerdem als glänzend. Eine glänzende Wirkung kann das Erscheinungsbild eines Teppichs verändern, indem Licht unterschiedlich auf die textile Oberfläche trifft. Wolle und Seide reagieren dabei nicht auf dieselbe Weise: Ihre Fasern besitzen unterschiedliche Oberflächen und können dadurch verschiedene Lichtreflexe erzeugen. Der beschriebene Glanz ist eine Eigenschaft der Wirkung dieses Teppichs und ergänzt sein geblümtes Erscheinungsbild.
Persische Blumenmuster lassen sich mit klassischer, moderner oder bohemischer Einrichtung verbinden, weil ihre dekorative Sprache nicht auf eine einzige Raumform beschränkt ist. Kelims aus der Türkei und dem Iran bilden eine verwandte, jedoch technisch andere Teppichart. Sie sind meist flach gewebt und arbeiten oft mit einfacheren geometrischen Formen und kräftigen Farben. Nomadische Teppiche wiederum entwickeln ihre Motive aus überlieferten Zeichen und dem Lebensumfeld ihrer Weber. Moderne Entwürfe können traditionelle Pflanzenformen mit einer reduzierten oder zeitgenössischen Komposition verbinden.
Besonderheiten
Der Teppich ist als Top-Zustand sowie als neu ohne Etikett angegeben. Damit wird sein überlieferter Zustand beschrieben, nicht eine zusätzliche Altersangabe. Er ist handgeknüpft, als umweltfreundlich bezeichnet und als waschbar ausgewiesen. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben betreffen die Nutzung und die Pflege dieses konkreten Stücks.
Bei der Pflege empfiehlt die Beschreibung regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen, um Staub und Schmutz zu entfernen. Flecken sollen möglichst sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Auf chemische Reinigungsmittel soll verzichtet werden. Bei stärkerem Reinigungsbedarf wird eine professionelle Reinigung genannt. Die natürliche Wolle wird in der Beschreibung als schmutzabweisend und antistatisch charakterisiert.
FAQ
Wie pflege ich den Ghom Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen helfen, Staub und Schmutz aus dem Teppich zu entfernen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Verwenden Sie dabei keine chemischen Reinigungsmittel. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, kommt eine professionelle Teppichreinigung infrage. Da der Teppich als waschbar beschrieben wird, sollte die jeweilige Reinigung dennoch materialgerecht erfolgen. Die natürliche Wolle wird als schmutzabweisend und antistatisch bezeichnet.
Welche Materialien wurden verwendet?
Für diesen handgeknüpften Perserteppich sind Wolle, Baumwolle und Seide angegeben. Wolle bildet den Flor, Baumwolle ist als Kettenmaterial genannt, und Seide gehört ebenfalls zur ausgewiesenen Materialkombination. Wolle wird in der persischen Teppichherstellung wegen ihrer Strapazierfähigkeit und ihrer geeigneten Oberflächenstruktur verwendet. Seide kann textile Details und Lichtwirkungen unterstützen. Die Angaben zur Materialzusammensetzung beziehen sich auf diesen Teppich.
Wie lange kann ein Perserteppich halten?
Ein gut gepflegter Perserteppich kann über Generationen erhalten bleiben. Die Haltbarkeit hängt unter anderem von der handwerklichen Ausführung, der Nutzung und der Pflege ab. In der Beschreibung wird darauf hingewiesen, dass viele Teppiche älter als 50 Jahre werden und dabei ihren Wert und ihre Schönheit bewahren. Regelmäßige Pflege, eine passende Reinigung und ein schonender Umgang tragen dazu bei, die textile Substanz langfristig zu erhalten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














