






Perserteppich Ghom 184 x 122 cm Seide handgeknüpft
1559$
Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: hoch | Material: Flor 100% Seide | Größe: 163 x 110 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: Neu ohne Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 6116E1C6
Beschreibung
Ghom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghom Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Seide. Seide wird im Teppichhandwerk wegen ihrer glatten Oberfläche, ihres feinen Griffs und ihres charakteristischen Glanzes verwendet. Im Licht können sich die Farben und Konturen je nach Blickwinkel unterschiedlich zeigen. Dadurch wirkt eine seidene Oberfläche nicht flach, sondern verändert ihren Ausdruck innerhalb des Musters.
Die hohe Knotendichte gehört zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Teppichs. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die Grundstruktur eingebracht und anschließend in die Gestaltung der Florfläche einbezogen. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine präzise Ausarbeitung kleiner Ornamente und feiner Linien. Bei diesem Stück verbindet sich die handgeknüpfte Herstellung mit dem Seidenflor und einer orientalischen Gestaltung mit Blumenmotiven.
Der Teppich wird als umweltfreundlich beschrieben und ist für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eignung ist eine praktische Eigenschaft für Räume, in denen eine solche Heizung verwendet wird. Der Zustand ist mit „neu ohne Etikett“ angegeben; im Ursprungstitel wird außerdem ein Top-Zustand genannt. Weitere Angaben zu Aufbau, Unterlage oder Kette liegen für dieses Einzelstück nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran und wird als Perserteppich aus Ghom bezeichnet. Ghom, auch unter der Schreibweise Qom bekannt, zählt zu den wichtigen Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt liegt im zentralen Iran und entwickelte sich zu einem Ort, an dem Entwürfe, Materialien und handwerkliche Techniken aus unterschiedlichen Teilen des Landes zusammenkamen. Ghom-Teppiche sind besonders mit sorgfältig ausgeführten, detailreichen Kompositionen verbunden.
Die Teppichtradition Irans beruht auf einer langen Verbindung von nomadischer, dörflicher und städtischer Web- und Knüpfkunst. In städtischen Werkstätten entstehen Entwürfe häufig nach einem klaren Plan. Das Muster wird in der Regel auf eine symmetrische Grundordnung abgestimmt, damit Bordüren, Feld und einzelne Ornamente zusammenpassen. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen den Entwurf Knoten für Knoten um. Die technische Qualität entsteht dadurch nicht durch einen einzelnen Arbeitsschritt, sondern durch das Zusammenspiel von Zeichnung, Material, Spannung und sorgfältiger Ausführung.
Ghom ist innerhalb dieser Tradition für eine feine, elegante Bildsprache bekannt. Seide wird dort sowohl als Flor- als auch als Gestaltungsmaterial geschätzt, weil sie eine differenzierte Wiedergabe kleiner Formen erlaubt. Feine Linien können klar voneinander getrennt werden, während dicht gesetzte Ornamente eine geschlossene und nuancenreiche Oberfläche bilden. Die Bezeichnung Ghom verweist bei diesem Teppich auf die im Angebot genannte persische Herkunfts- und Stiltradition; sie ist nicht mit den Herkunftsangaben anderer Teppicharten gleichzusetzen.
Die Einordnung in das späte 20. Jahrhundert verbindet den Teppich mit einer Zeit, in der persische Werkstätten traditionelle Kompositionsformen weiterhin handwerklich umsetzten. Tradition bedeutet dabei nicht, dass jedes Stück gleich aussieht. Regionale Zeichensprache, der gewählte Entwurf und die Ausführung durch einzelne Werkstätten führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Ein handgeknüpfter Teppich bleibt deshalb ein eigenständiges Einzelstück, auch wenn er Motive und Ordnungsprinzipien einer etablierten Region aufnimmt.
Design und Muster
Das Muster wird als orientalisch mit Blumenmotiven beschrieben. Florale Darstellungen gehören zu den verbreiteten Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blüten, Ranken und Blätter können einzeln, in Gruppen oder als fortlaufendes Ornament erscheinen. Ihre Aufgabe besteht nicht nur darin, eine naturalistische Pflanze abzubilden. In der Teppichzeichnung werden sie häufig rhythmisch geordnet, stilisiert und so miteinander verbunden, dass im Feld ein zusammenhängendes Muster entsteht.
Bei einem floralen Entwurf spielt die Verteilung der Motive eine wichtige Rolle. Größere Blüten können als erkennbare Schwerpunkte dienen, während kleinere Blätter und Ranken Zwischenräume füllen. Wiederholungen schaffen einen Rhythmus, ohne dass jedes Detail identisch sein muss. Eine hohe Knotendichte unterstützt bei solchen Zeichnungen grundsätzlich die Wiedergabe feiner Übergänge und schmaler Konturen. Bei diesem Teppich treffen diese technische Voraussetzung, der Seidenflor und die genannte florale Gestaltung aufeinander.
Orientalische Muster arbeiten oft mit einer klaren Beziehung zwischen zentralem Feld und umgebenden Bordüren. Das Feld trägt die Hauptzeichnung, während Bordüren den Entwurf fassen und den Übergang zum Rand strukturieren. Nicht jedes florale Muster verwendet jedoch dieselbe Aufteilung. Je nach Vorlage können die Blumen gleichmäßig über die Fläche verteilt, um ein Zentrum gruppiert oder von geschwungenen Ranken zusammengehalten werden. Für dieses Einzelstück ist die Gestaltung als orientalisch mit Blumenmotiven benannt; eine weitergehende Bezeichnung einzelner Ornamente wird nicht vorgenommen.
Die Wirkung eines Seidenteppichs entsteht auch durch den Wechsel von Licht und Florrichtung. Glatte Fasern reflektieren das Licht anders als matte Materialien, wodurch Linien und Blüten je nach Betrachtungswinkel unterschiedlich hervortreten können. Dieser optische Charakter gehört allgemein zur Verwendung von Seide im Teppichhandwerk und erklärt, weshalb florale Details auf einer seidigen Oberfläche besonders fein erscheinen können. Er ersetzt keine zusätzliche Farbangabe: Die konkreten Farben dieses Teppichs sind nicht beschrieben.
Die Ghom-Tradition verbindet eine präzise Zeichnung mit einer sorgfältig geordneten Ornamentik. Dabei kann ein Entwurf sowohl klassisch als auch zeitbezogen wirken. Der hier genannte Stil ist klassisch, während die zeitliche Einordnung in das späte 20. Jahrhundert fällt. Zusammen mit der iranischen Herkunft, der handgeknüpften Ausführung und dem Blumenmuster ergibt sich eine klare Einordnung, ohne dem Teppich nicht genannte Motive oder eine nicht belegte Komposition zuzuschreiben.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Einzelstücks gehören die hohe Knotendichte, der Flor aus 100% Seide und die handgeknüpfte Herstellung. Hinzu kommen die Bezeichnung als umweltfreundlich, die Eignung für Fußbodenheizung und der angegebene Zustand „neu ohne Etikett“. Der Ursprungstitel nennt außerdem einen Top-Zustand. Der Teppich wird dem späten 20. Jahrhundert zugeordnet und trägt ein klassisches, orientalisches Blumenmuster.
Die Kombination aus Ghom-Herkunft und Seidenflor ordnet den Teppich einer feinen persischen Gestaltungstradition zu. Da es sich um ein handgeknüpftes Einzelstück handelt, werden seine Eigenschaften nicht auf andere Teppiche übertragen. Angaben zu zusätzlichen Materialien, zur Kette, zu Farbstoffen oder zu einer Signatur liegen für diesen Teppich nicht vor.
FAQ
Wie pflege ich einen Ghom Perserteppich mit Seidenflor?
Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Verwenden Sie Reinigungsmittel, die ausdrücklich für Naturmaterialien geeignet sind, und lassen Sie den Teppich alle paar Jahre professionell reinigen. Bei Seide sollte die Behandlung besonders materialgerecht erfolgen. Starke Nässe, aggressive Mittel und unsachgemäße Reinigungsgeräte können die feine Oberfläche beeinträchtigen.
Woher stammen die Materialien dieses Perserteppichs?
Der Teppich stammt aus Iran, und der Flor besteht aus 100% Seide. In der persischen Teppichtradition werden hochwertige Materialien in spezialisierten Arbeitsabläufen verarbeitet. Für dieses Stück ist keine zusätzliche Materialangabe zur Kette oder zu weiteren Bestandteilen genannt. Deshalb bleibt die Beschreibung auf den belegten Seidenflor und die iranische Herkunft beschränkt.
Was macht diesen Perserteppich besonders?
Besonders sind die handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte und der Flor aus 100% Seide. Das orientalische Blumenmuster verweist auf die klassische Ghom-Tradition. Zusätzlich wird der Teppich als umweltfreundlich und für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Sein Zustand ist mit neu ohne Etikett angegeben, außerdem wird er dem späten 20. Jahrhundert zugeordnet.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














