









Perserteppich Ghom 166 x 131 cm Seide handgeknüpft
3728$
Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: 60 Raj | Material: 100% Seide und 100% Wolle | Größe: 166 x 131 cm | Muster: Einfarbig in Gold mit geometrischen und floralen Mustern | Zustand: Top Zustand, gewaschen, alt semi-antique
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Beschreibung
Ghom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghom Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100% Seide und 100% Wolle. Die Kombination dieser beiden Materialien ist im Produkt ausdrücklich angegeben. Die handgeknüpfte Verarbeitung bildet damit die Grundlage seiner Ausführung. Anders als ein maschinell gefertigter Teppich entsteht ein handgeknüpftes Stück Knoten für Knoten. Dabei wird das Muster während des Knüpfens aufgebaut, anstatt lediglich auf eine fertige Oberfläche aufgebracht zu werden.
Die Knotendichte ist mit 60 Raj angegeben. Raj bezeichnet im Teppichhandwerk eine Einordnung der Knotenzahl und gibt Aufschluss über die Feinheit der Knüpfung. Eine solche Angabe hilft dabei, die handwerkliche Struktur eines Teppichs einzuordnen, ohne das Muster oder die Farbwirkung zu beschreiben. Seide und Wolle bringen dabei unterschiedliche textile Eigenschaften in die Ausführung ein: Seide wird traditionell wegen ihrer feinen, glatten Oberfläche verwendet, während Wolle für ihre textile Belastbarkeit und ihre griffige Haptik bekannt ist.
Der Flor ist kurz. Dadurch bleibt die Oberfläche vergleichsweise flach und die Zeichnung kann klar wahrgenommen werden. Der Teppich wird als gewaschen und in Top Zustand beschrieben. Außerdem ist er als alt semi-antique bezeichnet; der Herstellungszeitraum ist mit 1970 bis 1979 angegeben. Diese Angaben beschreiben den überlieferten Produktzustand und die Einordnung des Stücks, ohne darüber hinausgehende Aussagen zu seiner Nutzungsgeschichte zu machen.
Herkunft und Tradition
Ghom, auch unter der Schreibweise Qom bekannt, liegt im Iran und ist als Zentrum persischer Teppichkunst etabliert. Teppiche aus Ghom werden in der internationalen Fachsprache häufig mit einer feinen, sorgfältig aufgebauten Knüpftradition verbunden. Die Stadt liegt in Zentraliran und entwickelte sich zu einem wichtigen Ort für die Herstellung und den Handel von Teppichen. Die Bezeichnung Ghom benennt bei diesem Stück die im Produkt angegebene Herkunftsregion und nicht lediglich ein dekoratives Thema.
Die persische Teppichknüpferei verfügt über eine lange Geschichte. Sie umfasst unterschiedliche regionale Schulen, die sich in Materialwahl, Knüpftechnik, Farbaufbau und Ornamentik unterscheiden. Ghom steht dabei für eine städtische Tradition, in der Entwürfe sorgfältig geplant und textile Materialien gezielt miteinander eingesetzt werden. Das Prinzip des handgeknüpften Teppichs bleibt jedoch überall dasselbe: Ein Grundaufbau aus Kette und Schuss trägt die geknüpften Reihen, während die sichtbare Oberfläche durch einzelne Knoten gebildet wird.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt mehrere aufeinander abgestimmte Arbeitsschritte. Zuerst wird der Webstuhl eingerichtet und die Kette gespannt. Danach werden die Knoten Reihe für Reihe gesetzt und mit Schussfäden gesichert. Das Muster wird dabei aus einer Vorlage oder aus einem vorbereiteten Entwurf in die Fläche übertragen. Anschließend wird die Oberfläche geschoren, damit der Flor eine gleichmäßige Höhe erhält. Waschen und Nacharbeiten gehören zu den Arbeitsschritten, die das Erscheinungsbild eines Teppichs nach dem Knüpfen prägen können.
Bei Ghom-Teppichen spielt die kontrollierte Zeichnung eine wichtige Rolle. Stadtteppiche werden oft mit einem klar gegliederten Entwurf verbunden, bei dem zentrale Formen, Ränder und kleinere Füllornamente aufeinander abgestimmt sind. Diese Ordnung ermöglicht eine detailreiche Gestaltung, ohne die textile Funktion des Teppichs aufzugeben. Die regionale Tradition erklärt daher den Zusammenhang zwischen der angegebenen Herkunft Ghom, der feinen Knüpfangabe und der Kombination aus floralen und geometrischen Gestaltungselementen.
Design und Muster
Die Farbwirkung dieses Stücks ist in Gold gehalten und wird als einfarbig in Gold beschrieben. Zugleich nennt die Produktbeschreibung geometrische und florale Muster. Damit verbindet das Design zwei grundlegende Formensprachen der persischen Teppichkunst: die klar begrenzte Geometrie und das von Pflanzenformen inspirierte Ornament. Die goldene Farbgebung bleibt dabei das bestimmende visuelle Thema.
Geometrische Muster beruhen auf Linien, Winkeln, Rauten, Vielecken oder rhythmisch wiederkehrenden Konturen. Solche Formen können ein Feld gliedern, einen Rand aufbauen oder kleinere Bereiche voneinander absetzen. Ihre Wirkung entsteht durch Wiederholung und Proportion. Selbst wenn ein Entwurf streng geordnet ist, kann die Handarbeit leichte individuelle Unterschiede in der Ausführung hervorbringen. Die Geometrie gibt dem Muster Struktur und sorgt für eine gut lesbare Komposition.
Florale Muster greifen dagegen Blätter, Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzenbewegungen auf. In der persischen Ornamentik werden diese Motive selten als naturgetreue Abbildung verstanden. Sie werden vielmehr vereinfacht, rhythmisiert und in eine textile Fläche eingepasst. Ranken können Verbindungen zwischen einzelnen Ornamenten herstellen, während Blüten als wiederkehrende Akzente dienen. So entsteht eine dekorative Sprache, die Naturformen in ein geordnetes Muster überführt.
Die Verbindung von Geometrie und Floralornament ist ein wiederkehrendes Prinzip in der persischen Gestaltung. Geometrische Linien können die Komposition begrenzen, während florale Elemente die Innenflächen beleben. Umgekehrt können Blüten und Ranken selbst symmetrisch oder in regelmäßigen Abständen angeordnet sein. Bei diesem Teppich wird diese Kombination mit der goldenen, als einfarbig beschriebenen Farbwirkung verbunden. Die Gestaltung lässt sich dadurch sowohl über ihre Formen als auch über ihre einheitliche Farbaussage lesen.
Ein Teppichmuster wirkt nicht nur aus unmittelbarer Nähe. Aus der Distanz tritt zunächst die Gesamtfläche mit ihrer goldenen Farbwirkung hervor; bei näherer Betrachtung werden die einzelnen geometrischen und floralen Elemente deutlicher. Diese unterschiedliche Wahrnehmung ist ein typisches Merkmal ornamentaler Teppiche. Die Knüpftechnik übersetzt den Entwurf in viele kleine textile Einheiten, wodurch Linien, Konturen und Übergänge eine eigene taktile und visuelle Struktur erhalten.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Ausführung, die Materialien Seide und Wolle, die Angabe 60 Raj sowie der kurze Flor. Der Teppich ist gewaschen und wird als Top Zustand beschrieben. Seine Einordnung als alt semi-antique und der angegebene Herstellungszeitraum von 1970 bis 1979 ergänzen die Produktbeschreibung. Als regionale Bezeichnung ist Ghom angegeben.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Außerdem wird er als rutschsicher und leicht zu reinigen beschrieben. Die Produktangaben bezeichnen ihn zusätzlich als umweltfreundlich und haustierfreundlich. Diese Eigenschaften gehören zur Beschreibung dieses Angebots. Sie ersetzen keine individuelle Beurteilung der jeweiligen Raumsituation oder eine auf das Material abgestimmte Pflege.
FAQ
Wie pflege ich einen Ghom Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, schonendes Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem kurzen Flor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark belastet werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die goldene Farbwirkung möglichst gleichmäßig erhalten bleibt. Bei einem Fleck empfiehlt es sich, sofort mit einem feuchten Tuch zu reagieren und die Stelle vorsichtig zu behandeln. Aggressive Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden. Für eine weitergehende Reinigung ist eine fachkundige Behandlung sinnvoll, die die Verbindung von Seide und Wolle berücksichtigt. Da dieser Teppich bereits als gewaschen beschrieben wird, sollte eine erneute Reinigung nur bei tatsächlichem Bedarf erfolgen.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, der Teppich ist als für Fußbodenheizung geeignet angegeben. Trotzdem sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden, um die Wolle nicht unnötig zu beanspruchen. Eine gleichmäßige Wärme und eine gute Belüftung des Raumes sind grundsätzlich sinnvoll. Der Teppich sollte flach liegen und regelmäßig kontrolliert werden, damit sich keine Falten bilden. Die Eignung für Fußbodenheizung bedeutet nicht, dass jede Einstellung unproblematisch ist. Entscheidend bleibt ein maßvoller Betrieb, bei dem die textile Oberfläche und der Untergrund geschont werden.
Woran erkennt man die Echtheit eines Perserteppichs?
Für die Beurteilung eines Perserteppichs sind die Qualität der Materialien, die Feinheit der Knoten und die handgeknüpften Details wichtige Anhaltspunkte. Auch die Ausführung von Rückseite, Flor, Muster und Rändern kann bei einer fachlichen Prüfung betrachtet werden. Ein Herkunftsetikett kann zusätzliche Informationen über Region und Herstellungsart geben, ist jedoch nur ein Teil der Gesamtbeurteilung. Bei diesem Stück sind Ghom, die handgeknüpfte Ausführung, 60 Raj sowie Seide und Wolle als Produktmerkmale angegeben. Eine verbindliche Echtheitsprüfung sollte bei Bedarf durch eine Fachperson erfolgen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















