









Perserteppich Ghom 118 x 81 cm Seide handgeknüpft
3595$
Handgeknüpfter Ghom Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Qualität | Material: Flor 100% reine Seide | Größe: 118 x 81 cm | Muster: Geblümt | Zustand: Top Zustand – neuwertig
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Beschreibung
Ghom Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Ghom hat einen Flor aus 100% reiner Seide. Seide wird bei handgeknüpften Teppichen wegen ihrer feinen Faser, ihrer glatten Oberfläche und ihres natürlichen Glanzes verwendet. Das Material kann Farben klar und differenziert wiedergeben. Dadurch lassen sich florale Formen, schmale Konturen und kleine Ornamente präzise ausarbeiten. Der Seidenflor fühlt sich glatt und geschmeidig an und reagiert sichtbar auf den Lichteinfall. Die angegebene Materialqualität bezieht sich auf den Flor; die Ausführung ist handgeknüpft.
Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in das Grundgewebe eingebracht. Nach jeder Knotenreihe wird das Gewebe verdichtet und die Oberfläche schrittweise aufgebaut. Das Muster entsteht nicht durch einen nachträglichen Druck, sondern durch die Anordnung farbiger Knoten. Die Knüpfende oder der Knüpfende folgt dabei einer Vorlage oder einem überlieferten Entwurf und muss die Farbfolge, die Knotenspannung und die Konturen über viele Reihen hinweg gleichmäßig halten. Bei einem feinen Seidenteppich verlangt die glatte Faser eine besonders kontrollierte Verarbeitung.
Die Knotendichte ist als hochwertige Qualität angegeben. Allgemein erlaubt eine dichte Knotung eine feinere Zeichnung als eine grobe Knotung. Kleine Blüten, Blätter, Ranken und Linien können enger aufeinander folgen, weil für die Gestaltung mehr einzelne Knoten zur Verfügung stehen. Eine höhere Dichte ergibt außerdem eine kompakte textile Struktur. Bei diesem Teppich verbindet sich diese als hochwertig beschriebene Knotendichte mit reinem Seidenflor und handgeknüpfter Herstellung. Die Florhöhe ist als normal angegeben.
Der Herstellungszeitraum liegt zwischen 2010 und 2019. Damit gehört die Anfertigung zu einer zeitgenössischen Phase der persischen Teppichproduktion. Zeitgenössisch bedeutet dabei nicht, dass traditionelle Verfahren verschwunden sind. In iranischen Werkstätten werden überlieferte Knüpfmethoden weiterhin eingesetzt, während Entwürfe, Materialien und Ausstattungswünsche der jeweiligen Zeit angepasst werden können. Die Herstellung dieses Teppichs wird als handgefertigt und umweltfreundlich beschrieben.
Reine Seide unterscheidet sich in ihrer Verwendung von Wolle. Wolle bietet im Allgemeinen eine eher matte, robuste Oberfläche, während Seide für Glanz, feine Konturen und eine glatte Haptik bekannt ist. Diese allgemeinen Materialeigenschaften erklären, weshalb Seide häufig für fein gezeichnete, dekorative Teppiche eingesetzt wird. Sie ersetzen keine Aussage über nicht genannte technische Bestandteile. Für diesen Teppich sind als konkrete Merkmale der Seidenflor, die handgeknüpfte Technik, die hochwertige Qualität der Knotendichte und die normale Florhöhe festgehalten.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und ist als Ghom-Perserteppich bezeichnet. Ghom, auch Qom geschrieben, liegt im zentralen Iran und ist ein bekanntes Zentrum der persischen Teppichkunst. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Ort für fein gearbeitete Teppiche. Besonders die Herstellung von Seidenteppichen hat zur Bekanntheit der Region beigetragen. Die Ortsbezeichnung Ghom benennt deshalb eine Herkunfts- und Werkstatttradition. Sie ist nicht lediglich eine Bezeichnung für ein Muster.
Die persische Teppichherstellung umfasst ein weit verzweigtes Wissen über Entwurf, Material und Handarbeit. Traditionell wird zunächst ein Grundgerüst aus Kette und Schuss vorbereitet. Anschließend werden die Knoten nach einem Muster eingearbeitet. Die Reihen werden verdichtet, die Oberfläche wird bearbeitet und die Konturen werden kontrolliert. Je feiner der Entwurf ausfällt, desto genauer müssen Knoten, Farben und Abstände aufeinander abgestimmt werden. Bei Seide ist die präzise Behandlung der dünnen Faser ein wesentlicher Teil der handwerklichen Arbeit.
Ghom steht innerhalb dieser Geschichte für eine urbane Form der Teppichproduktion. Städtische Werkstätten arbeiten häufig mit sorgfältig geplanten Kompositionen, in denen das Verhältnis von Mittelfeld, Bordüren und Ornamenten festgelegt wird. Die Entwürfe können floral, geometrisch oder von Medaillons geprägt sein. Die regionale Schule schreibt jedoch nicht vor, dass jedes Stück gleich aussieht. Sie bildet vielmehr einen gestalterischen und technischen Rahmen, der von verschiedenen Werkstätten und Generationen unterschiedlich interpretiert wird.
Die Tradition persischer Teppiche ist eng mit der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse verbunden. Entwürfe werden über lange Zeit bewahrt, verändert und an neue Arbeitsweisen angepasst. Dabei spielen regionale Vorlieben eine Rolle. Manche Zentren sind für bestimmte Materialien bekannt, andere für besondere Zeichnungen, Farbstellungen oder Konstruktionen. Ghom wird besonders mit feinen Arbeiten und Seide verbunden. Diese Verbindung erklärt die Einordnung eines Ghom-Teppichs innerhalb der iranischen Teppichlandschaft, ohne jedem Exemplar dieselben nicht belegten Details zuzuschreiben.
Zu den bekannten persischen Herstellungsregionen gehören auch Tabriz, Isfahan, Kashan und Nain. Jede dieser Regionen entwickelte eigene Traditionen. Tabriz ist für differenzierte Entwürfe und eine vielseitige Werkstattproduktion bekannt. Isfahan wird häufig mit ausgewogenen floralen Kompositionen und feiner Zeichnung verbunden. Kashan besitzt eine lange Geschichte floraler Teppiche, während Nain für helle, fein gegliederte Designs bekannt ist. Diese Ortsnamen dienen dem allgemeinen Vergleich innerhalb der persischen Teppichgeschichte. Die Herkunft dieses Stücks ist Iran, genauer Ghom.
Persische Teppiche waren und sind sowohl Gebrauchsgegenstände als auch textile Träger von Kultur. In ihren Entwürfen verbinden sich Pflanzenformen, geometrische Ordnung, Farbtraditionen und die Vorstellung von ausgewogenen Flächen. Die Herstellung von Hand macht jeden Arbeitsprozess sichtbar: Die Zeichnung wird in Knoten umgesetzt, statt als fertiges Bild auf eine Oberfläche aufgebracht zu werden. Dadurch steht die regionale Tradition nicht nur im Namen, sondern auch in der Art der Fertigung und der Weitergabe von Gestaltungsideen.
Ghom gehört zu den iranischen Zentren, in denen die Entwicklung feiner Teppiche mit städtischer Nachfrage, spezialisierten Werkstätten und der Verfügbarkeit geeigneter Materialien verbunden ist. Seide ermöglicht eine detaillierte Darstellung und eine besondere Oberflächenwirkung. Die Knotung muss dafür eng und kontrolliert erfolgen. Das Zusammenspiel von Material und Technik ist ein wichtiger Teil der regionalen Einordnung. Es beschreibt die Tradition des Typs, ohne zusätzliche Angaben über Signatur, Werkstatt oder einzelne Knüpfende zu erfinden.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist geblümt. Florale Perserteppiche verwenden Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen als zentrale Gestaltungsmittel. Die Motive können in einem Mittelfeld wiederholt, entlang einer Bordüre angeordnet oder symmetrisch aufeinander bezogen werden. Die Bezeichnung „geblümt“ beschreibt den dekorativen Charakter dieses Teppichs. Sie macht keine zusätzliche Aussage über eine andere Provinz und ersetzt keine Herkunftsangabe.
In der persischen Ornamentik werden Pflanzen meist stilisiert und nicht als naturgetreue botanische Abbildung dargestellt. Eine Blüte kann aus symmetrisch gesetzten Blättern oder Blütenblättern bestehen. Ranken verbinden einzelne Motive und führen das Auge über die Fläche. Durch Wiederholung und leichte Variation entsteht ein geordnetes Muster. Die Formen bleiben als Pflanzenmotive erkennbar, werden aber so vereinfacht und rhythmisiert, dass sie sich in eine textile Komposition einfügen.
Viele florale Entwürfe sind aus mehreren Ebenen aufgebaut. Ein Mittelfeld trägt die Hauptzeichnung, während eine oder mehrere Bordüren den Rand ordnen. Schmale Nebenbordüren können zwischen Feld und Hauptbordüre vermitteln. Innerhalb dieser Rahmen erscheinen oft Blüten, Blätter oder Ranken in wiederkehrender Folge. Die konkrete Aufteilung dieses Teppichs ist nicht näher beschrieben. Deshalb wird nur die belegte florale Gestaltung erläutert und keine bestimmte Medaillonform, Bordürenstruktur oder Farbverteilung hinzugefügt.
Die feine Wirkung eines Seidenteppichs steht in engem Zusammenhang mit der Darstellung des Musters. Dünne Linien und kleine Formen können bei einer dichten Knotung präzise ausgearbeitet werden. Die angegebene hochwertige Qualität der Knotendichte unterstützt allgemein eine detailreiche Zeichnung. Der natürliche Glanz der Seide beeinflusst außerdem, wie Farben aus verschiedenen Blickrichtungen erscheinen. Eine Fläche kann bei wechselndem Licht unterschiedlich hell oder lebendig wirken, während ihre Position und Form unverändert bleiben.
Florale Muster folgen häufig dem Prinzip von Wiederholung und Variation. Ein Grundmotiv kehrt mehrfach wieder, wird jedoch in Größe, Ausrichtung oder Zusammensetzung leicht verändert. So entsteht ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Blüten, ohne dass die gesamte Fläche aus vollkommen identischen Elementen besteht. Ranken können als verbindende Linien wirken, Blätter Zwischenräume füllen und Blüten optische Schwerpunkte bilden. Diese Prinzipien gehören zum allgemeinen Hintergrund persischer Muster und sind keine zusätzlichen Einzelangaben zu diesem Teppich.
Ghom-Teppiche werden in der regionalen Tradition oft mit feiner Zeichnung und sorgfältiger Komposition in Verbindung gebracht. Die Verwendung von Seide eignet sich für eine solche Gestaltung, weil das Material eine glatte Oberfläche und eine klare Farbwiedergabe ermöglicht. Die genaue Farbpalette dieses Teppichs ist nicht angegeben. Daher werden weder eine bestimmte Grundfarbe noch konkrete Kontraste behauptet. Festgehalten sind das geblümte Muster, die Einordnung nach Ghom und die Verarbeitung als handgeknüpfter iranischer Teppich.
Die Gestaltung persischer Teppiche ist außerdem von der Beziehung zwischen Fläche und Rahmen geprägt. Ein Entwurf wirkt geschlossen, wenn die Motive über das Mittelfeld hinweg einen Rhythmus bilden und die Randzonen die Komposition begrenzen. Bei kleineren floralen Elementen kann eine hohe Knotendichte viele Übergänge und Konturen sichtbar machen. Die Wirkung entsteht somit aus dem Zusammenspiel von Musteridee, handwerklicher Umsetzung und Oberfläche. Für dieses Einzelstück werden nur die florale Musterangabe und die genannten technischen Eigenschaften als konkrete Merkmale verwendet.
Besonderheiten
Der Teppich befindet sich in Top Zustand und wird als neuwertig beschrieben. Diese Angabe bezeichnet eine sehr gepflegte, nahezu neue Erscheinung. Als handgefertigtes Einzelstück verbindet er die Herkunftsbezeichnung Ghom mit einem Flor aus 100% reiner Seide, handgeknüpfter Herstellung und einem geblümten Muster. Der Herstellungszeitraum ist mit 2010 bis 2019 angegeben.
Die normale Florhöhe, die als hochwertige Qualität bezeichnete Knotendichte und die reine Seide sind die festgehaltenen textilen Merkmale. Der Teppich ist für alle Zimmer geeignet und für Fußbodenheizung geeignet. Außerdem wird er als handgefertigt und umweltfreundlich beschrieben. Diese Angaben betreffen Herstellung und vorgesehene Verwendung. Bei einem feinen Seidenflor ist eine schonende Behandlung sinnvoll, insbesondere beim Staubsaugen und bei der Entfernung von Flecken.
Ghom-Teppiche werden allgemein wegen ihrer feinen Zeichnung und ihrer Verbindung von iranischer Tradition und städtischer Werkstattarbeit eingeordnet. Bei diesem Exemplar treten als konkrete Eigenschaften Seide, Handarbeit, ein geblümter Dekor und ein neuwertiger Zustand zusammen. Angaben zu Signatur, exakter Knotenzahl, konkreten Farben oder einer bestimmten Bordüren- und Medaillonform sind nicht vorhanden. Diese Merkmale werden deshalb nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So wird loser Staub entfernt, ohne die feine Oberfläche unnötig stark mechanisch zu beanspruchen. Gelegentliches Ausklopfen im Freien kann ebenfalls zur Pflege gehören. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine Reinigung durch einen auf Teppiche spezialisierten Fachbetrieb sinnvoll, besonders wenn ein feiner Seidenflor geschont werden soll.
Woher stammen die besten Perserteppiche?
Perserteppiche stammen aus dem Iran, der früher Persien genannt wurde. Zu den bekannten traditionellen Herstellungsregionen gehören Tabriz, Isfahan, Kashan und Nain. Auch Ghom ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichkunst und besonders mit fein gearbeiteten Teppichen und Seide verbunden. Jede Region entwickelte eigene Vorlieben bei Ornamenten, Kompositionen und handwerklicher Ausführung. Die Qualität eines Teppichs hängt jedoch nicht allein vom Ortsnamen ab. Material, Knotung, Muster, Verarbeitung und Zustand müssen gemeinsam betrachtet werden.
Was macht einen Perserteppich wertvoll?
Für die Einordnung eines Perserteppichs sind mehrere Merkmale wichtig. Dazu gehören die Qualität der verwendeten Materialien, die Feinheit und Komplexität des Musters sowie die handwerkliche Ausführung. Ein handgeknüpfter Teppich wird Knoten für Knoten hergestellt, wodurch detaillierte Zeichnungen möglich werden. Auch Knotendichte, Zustand und regionale Tradition können eine Rolle spielen. Bei diesem Teppich kommen 100% reine Seide, eine als hochwertige Qualität angegebene Knotendichte, Handarbeit, ein geblümtes Muster und ein neuwertiger Zustand zusammen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















