


Perserteppich Ghashghai 60 x 62 cm Wolle handgeknüpft
530$
Handgeknüpfter Ghashghai Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 60 x 62 cm | Muster: Geometrische Ornamente in Rot- und Brauntönen | Zustand: Hervorragend
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Beschreibung
Ghashghai Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghashghai Perserteppich wird aus 100% natürlicher Wolle gefertigt. Wolle ist ein traditionelles Material für handgeknüpfte Teppiche und verbindet eine weiche, warme Haptik mit einer widerstandsfähigen Oberfläche. Dadurch eignet sie sich sowohl für dekorative Teppiche als auch für Stücke, die im Alltag verwendet werden. Die natürliche Faser nimmt Farben gut auf und unterstützt die klare Wirkung der roten und braunen Töne, die das Design dieses Teppichs bestimmen.
Der Teppich ist handgeknüpft. Bei dieser Technik wird jedes einzelne Knüpfpaar von Hand in die vorbereitete Teppichstruktur eingearbeitet. Danach wird die Oberfläche geschoren und in Form gebracht. Die handwerkliche Ausführung erlaubt es, Ornamente und Farbflächen präzise aufzubauen. Zugleich ist jeder handgeknüpfte Teppich ein Einzelstück, da kleine Abweichungen in der Ausführung zum manuellen Arbeitsprozess gehören.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 180.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Linien, Winkeln und ornamentalen Flächen. Sie steht außerdem für eine sorgfältige Verarbeitung, bei der das Muster aus zahlreichen einzelnen Knoten aufgebaut wird. Die Kombination aus natürlicher Wolle, Handarbeit und der angegebenen Knotendichte bestimmt den technischen Charakter dieses Stücks.
Die im langen Beschreibungstext genannte hervorragende Qualität bezieht sich auf die Ausführung des Teppichs. Der Teppich befindet sich in hervorragendem Zustand und ist damit sowohl für den täglichen Gebrauch als auch als Sammlerstück geeignet. Eine fachgerechte Reinigung und regelmäßige Pflege tragen dazu bei, die Wolloberfläche und die Farbwirkung langfristig zu erhalten.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Südpersien, aus der Provinz Fars. Fars ist eine bedeutende Teppichregion im Süden Irans und eng mit der Teppichtradition der Ghashghai verbunden. Die Ghashghai leben in dieser Region und sind für eine eigenständige Form der textilen Handwerkskunst bekannt. Ihre Teppiche stehen in einer Tradition, in der praktische Nutzung, handwerkliche Herstellung und überlieferte Muster miteinander verbunden sind.
Die Teppichkultur von Fars umfasst sowohl die Arbeiten sesshafter Werkstätten als auch die Textilien nomadischer und stammesbezogener Gemeinschaften. In diesem Umfeld werden Kenntnisse über das Spinnen der Wolle, das Färben, das Knüpfen und den Aufbau von Mustern über Generationen weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich ist deshalb nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch ein Ergebnis einer regional geprägten Arbeitsweise. Die Herkunft aus Fars verweist auf diesen kulturellen und handwerklichen Zusammenhang.
Ghashghai-Teppiche werden mit der südwestiranischen Teppichtradition in Verbindung gebracht. Ihre Gestaltung ist traditionell und häufig von klaren geometrischen Formen geprägt. Anders als bei streng standardisierten Serien kann ein handgeknüpftes Stück die Handschrift der jeweiligen Knüpferin oder des jeweiligen Knüpfers erkennen lassen. Die Anordnung von Ornamenten, die Spannung der Farben und die Ausführung einzelner Linien können daher innerhalb derselben regionalen Tradition unterschiedlich ausfallen.
Im regionalen Vergleich werden Shiraz-Teppiche ebenfalls für auffällige Designs und lebendige Farben genannt. Dieser Ghashghai-Teppich wird als qualitativ höher als Shiraz-Teppiche beschrieben. Die Aussage ordnet das Stück innerhalb der genannten süd-persischen Teppichlandschaft ein, ohne seine Herkunft zu verändern: Er stammt aus Fars und gehört zur Ghashghai-Tradition. Ebenfalls mit der Region verbunden sind Teppiche der Qashqai und der Bakhtiari. Diese werden für traditionelle Muster und eine robuste Bauweise geschätzt.
Die Verbindung von Tradition und Alltag ist für Teppiche aus dieser Region charakteristisch. Sie können Räume schmücken, Wärme geben und zugleich als langlebige textile Gebrauchsgegenstände dienen. Die Teppichherstellung in Fars zeigt, wie regionale Identität über Material, Technik und Muster sichtbar wird. Bei diesem Stück kommen die Herkunft aus Südpersien, die natürliche Wolle und die handgeknüpfte Ausführung in einer klar erkennbaren Ghashghai-Form zusammen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Die Gestaltung arbeitet somit mit klaren Formen, geraden oder abgewinkelten Linien und einer gegliederten Anordnung. Geometrische Muster können ein Zentrum, wiederkehrende Felder oder miteinander verbundene Ornamentflächen bilden. Welche einzelne Form an welcher Stelle erscheint, ist Teil der individuellen Ausführung des handgeknüpften Stücks. Fest steht, dass die ornamentale Wirkung dieses Teppichs nicht durch ein freies, malerisches Motiv, sondern durch geometrische Gestaltung entsteht.
Die Farbgebung bewegt sich in Rot- und Brauntönen. Rot kann in der traditionellen Teppichgestaltung als kräftiger Grund- oder Akzentton eingesetzt werden, während Braun den Eindruck von Erdverbundenheit und Wärme unterstützt. Zusammen ergeben diese Farbbereiche eine warme, geschlossene Palette. Die Farben stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern strukturieren die geometrischen Ornamente und machen ihre Konturen im Teppichbild lesbar.
Traditionelle Ghashghai-Teppiche sind für geometrische Ornamente und überlieferte Designs bekannt. Solche Muster entstehen aus der Wiederholung einzelner Formen und aus der Beziehung zwischen Innenfeld und Randgestaltung. Geometrische Ornamente lassen sich klar ablesen und behalten auch aus einiger Entfernung ihre markante Wirkung. Gleichzeitig erzeugt die feine Auflösung vieler Knoten differenzierte Übergänge innerhalb der einzelnen Musterbereiche.
Die Mustertradition der Region Fars steht in engem Zusammenhang mit den Arbeiten nomadischer Stämme und regionaler Knüpfgemeinschaften. Überlieferte Motive werden dabei nicht zwingend wie ein gedrucktes Schema wiederholt. Sie können in Proportion, Reihenfolge und Farbverteilung neu angeordnet werden. So bleibt die regionale Formensprache erkennbar, während jedes handgeknüpfte Exemplar seine eigene Komposition erhält. Bei diesem Teppich verbinden sich diese traditionellen geometrischen Prinzipien mit der angegebenen roten und braunen Farbgestaltung.
Auch im modernen Wohnumfeld können geometrische Muster eine eigenständige visuelle Funktion übernehmen. Ihre klaren Konturen setzen einen strukturierten Akzent neben schlichten Möbeln und können einen Kontrast zu geraden, reduzierten Flächen bilden. In klassisch eingerichteten Räumen fügen sich die warmen Rot- und Brauntöne in eine traditionellere Farbwelt ein. Diese Einsatzmöglichkeiten beschreiben die Wirkung der Muster- und Farbtradition; sie verändern weder Herkunft noch Material des konkreten Teppichs.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Stücks ist die Verbindung von Ghashghai-Tradition, natürlicher Wolle und handgeknüpfter Herstellung. Die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt die detailreiche Ausführung der geometrischen Ornamente. Die Farbgestaltung in Rot- und Brauntönen verleiht dem Muster eine warme, deutlich erkennbare Ausrichtung.
Der Teppich wird als qualitativ höher als Shiraz-Teppiche beschrieben und befindet sich in hervorragendem Zustand. Dadurch eignet er sich für den täglichen Gebrauch ebenso wie für eine Sammlung. Die Herstellung aus 100% natürlicher Wolle verbindet die traditionelle Materialwahl mit einer belastbaren und angenehm warmen Oberfläche. Mit regelmäßiger Pflege kann die Beschaffenheit des Teppichs erhalten werden.
Als Einzelstück trägt ein handgeknüpfter Teppich immer die Merkmale manueller Arbeit. Die Ornamentfolge und die Farbverteilung bilden bei diesem Exemplar eine eigene Komposition. Seine Herkunft aus Südpersien, Provinz Fars, und seine Zugehörigkeit zur Ghashghai-Tradition geben ihm einen klaren regionalen Bezug.
FAQ
Wie pflege ich diesen Ghashghai Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft in der Wolloberfläche verbleiben. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die roten und braunen Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Eine fachgerechte Behandlung erhält die natürliche Wolle und unterstützt die lange Nutzbarkeit des Teppichs.
Für welche Räume eignet sich ein Ghashghai Perserteppich?
Die warmen Rot- und Brauntöne sowie die geometrischen Ornamente passen in Wohnzimmer, Esszimmer und Flure. Dort können sie einen klar gegliederten textilen Akzent setzen. Die handgeknüpfte Wolloberfläche verbindet dekorative Wirkung mit praktischer Nutzung. Welche Platzierung sinnvoll ist, hängt von der jeweiligen Einrichtung und der täglichen Beanspruchung des Raumes ab.
Passt ein Ghashghai Perserteppich zu einer modernen Einrichtung?
Ja. Die geometrischen Muster können mit modernen Möbeln kombiniert werden, weil ihre klaren Formen einen strukturierten Kontrast zu reduzierten Einrichtungsflächen bilden. Die lebendigen Rot- und Brauntöne setzen dabei einen warmen Farbakzent. Ebenso lässt sich der Teppich mit einer traditionelleren Einrichtung verbinden, in der seine Herkunft aus Fars und seine überlieferte Gestaltung stärker hervortreten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











