


Perserteppich Ghashghai 57 x 62 cm Wolle handgeknüpft
639$
Handgeknüpfter Ghashghai Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 57 x 62 cm | Muster: geometrische Ornamente in Rot- und Brauntönen | Zustand: hochwertige Verarbeitung
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: DD4D5DB4
Beschreibung
Ghashghai Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghashghai Perserteppich ist aus natürlicher Wolle gefertigt und handgeknüpft. Wolle wird seit Jahrhunderten für orientalische Teppiche verwendet, weil sie eine widerstandsfähige, griffige und zugleich angenehm weiche Faser ist. Ihre natürliche Struktur nimmt Farbstoffe gut auf und lässt Muster klar erscheinen, ohne den lebendigen Charakter des Materials zu verlieren. Außerdem kann Wolle Wärme speichern und sich bei warmem Wetter dennoch angenehm anfühlen.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 180.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte entsteht durch das sorgfältige Einsetzen zahlreicher einzelner Knoten in das Grundgewebe. Beim Handknüpfen wird jede Reihe von Hand aufgebaut; dadurch ist der Arbeitsprozess nicht mit einer industriellen Fertigung gleichzusetzen. Die angegebene Verarbeitung verbindet die natürliche Wolle mit einer traditionell ausgeführten Knüpftechnik.
Ghashghai-Teppiche werden traditionell handgeknüpft, häufig unter freiem Himmel und ohne eine vorher vollständig festgelegte Planung. Aus diesem Vorgehen können individuelle und teilweise asymmetrische Muster entstehen. Die handwerkliche Ausführung bleibt dabei eng mit dem verwendeten Naturmaterial verbunden. Für diesen Teppich wird eine hochwertige Verarbeitung angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Südpersien, aus der Provinz Fars. Ghashghai bezeichnet in diesem Zusammenhang eine Teppichtradition, die eng mit der Kultur der Ghashghai und mit dem südlichen Iran verbunden ist. Fars gehört zu den bekannten historischen Landschaften der persischen Teppichherstellung. Die Region umfasst unterschiedliche Lebensräume und kulturelle Einflüsse, die sich in den Formen, Farben und handwerklichen Gewohnheiten ihrer Textilien widerspiegeln.
Die Ghashghai-Tradition steht für eine bewegliche, handwerklich geprägte Form der Teppichherstellung. Muster wurden nicht ausschließlich nach einem starren, überall identischen Plan ausgeführt. Erfahrung, Erinnerung und die Entscheidung der Knüpferin oder des Knüpfers konnten den Aufbau beeinflussen. Deshalb treten bei Ghashghai-Teppichen häufig Variationen in der Anordnung, in der Symmetrie und in der Ausgestaltung einzelner Ornamente auf. Diese Eigenschaften gehören zur regionalen Tradition und erklären, warum handgeknüpfte Stücke nicht wie exakt reproduzierte Serienprodukte wirken.
Das Arbeiten unter freiem Himmel, das in der Beschreibung für Ghashghai-Teppiche genannt wird, verweist auf eine Herstellung, die nicht zwingend an eine feste Werkstatt gebunden ist. Ein Knüpfrahmen, das verfügbare Material und das überlieferte Wissen bilden die Grundlage des Prozesses. Die Gestaltung entsteht im Verlauf der Arbeit. Dabei werden Formen aus dem kulturellen Gedächtnis aufgegriffen und an die jeweilige Ausführung angepasst. So verbindet die Ghashghai-Tradition praktische Textilarbeit mit einer eigenständigen visuellen Sprache.
Die Provinz Fars ist außerdem mit weiteren persischen Teppichtraditionen verbunden. Shiraz-Teppiche stammen ebenfalls aus dieser Region und zeigen häufig florale oder geometrische Designs. Sie unterscheiden sich von Ghashghai-Teppichen unter anderem durch Knotendichte und Technik. Auch Kerman ist ein bekannter Teppichstandort im Iran. Kerman-Teppiche werden häufig mit aufwendigen floralen Motiven verbunden und nutzen traditionell sowohl Wolle als auch Seide. Diese regionalen Bezüge zeigen die Vielfalt persischer Teppiche, ohne die unterschiedlichen Herkunfts- und Gestaltungstraditionen gleichzusetzen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Gestaltung arbeitet mit klar gegliederten Formen, wiederkehrenden Linien und rhythmisch angeordneten Flächen. In der persischen Teppichkunst können solche Elemente als Bordüren, Rauten, Medaillons, Hakenformen oder abstrahierte Pflanzenmotive erscheinen. Bei einem Ghashghai-Teppich werden geometrische Formen häufig in einer Weise verbunden, die nicht vollkommen mechanisch wirkt. Kleine Abweichungen und asymmetrische Übergänge können den handgeknüpften Charakter sichtbar machen.
Die angegebenen Farben sind Rottöne und Brauntöne. Rot nimmt in vielen persischen und orientalischen Textilien eine tragende Rolle ein und kann von kräftigen, warmen Tönen bis zu gedämpften Nuancen reichen. Braun steht dazu in einem erdverbundenen Verhältnis und kann Konturen, Flächen oder verbindende Musterpartien bestimmen. Das Zusammenspiel beider Farbfamilien gibt dem Design eine deutlich warme Ausrichtung. Es beschreibt die Farbwelt dieses Teppichs, ohne einzelne nicht genannte Farbtöne oder zusätzliche Akzente vorauszusetzen.
Geometrische Ornamente sind nicht bloß dekorative Wiederholungen. Sie strukturieren die Fläche, schaffen einen Wechsel zwischen dichter und ruhiger gestalteten Partien und geben dem Auge eine Orientierung. Eine Bordüre kann das innere Feld fassen, während kleinere Formen die Übergänge beleben. Bei regionalen Knüpftraditionen werden Motive zudem aus der Erinnerung und durch handwerkliche Übung weitergegeben. Dadurch können bekannte Formensprachen in jedem Stück anders zusammengesetzt werden.
Die oft asymmetrische Wirkung, die mit der traditionellen Ghashghai-Knüpfweise verbunden wird, entsteht aus dem freien Umgang mit dem Musteraufbau. Ein Ornament muss nicht an jeder Stelle spiegelgleich wiederkehren. Linien können leicht variieren, und die Gewichtung einzelner Formen kann sich im Verlauf der Knüpfarbeit verändern. Gerade diese Verbindung aus geometrischer Ordnung und individueller Ausführung ist ein wichtiges Merkmal der beschriebenen Ghashghai-Tradition. Der Teppich bleibt dadurch als handgearbeitetes Einzelstück lesbar.
Besonderheiten
Zu den Merkmalen dieses Teppichs gehören die natürliche Wolle, die handgeknüpfte Ausführung, die Knotendichte zwischen 180.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter sowie die geometrischen Ornamente in Rot- und Brauntönen. Der Zustand wird als hochwertig verarbeitet beschrieben. Die Kombination aus Naturmaterial, regionaler Ghashghai-Tradition und eigenständigem Musteraufbau macht die Einordnung als persischen Teppich aus Fars nachvollziehbar.
Wolle ist zugleich funktional und haptisch charaktervoll. Sie kann Wärme speichern, fühlt sich aber auch bei sommerlichen Temperaturen angenehm an. Die genannte Knotendichte und die handwerkliche Fertigung gehören zu den technischen Eigenschaften des Stücks. Wie bei handgeknüpften Teppichen üblich, ist die Gestaltung nicht als vollkommen identische Wiederholung einer industriellen Vorlage zu verstehen.
FAQ
Was macht Ghashghai-Teppiche besonders?
Ghashghai-Teppiche verbinden natürliche Wolle, handgeknüpfte Herstellung und eine eigenständige geometrische Formensprache. Ihre Muster können durch die traditionelle Arbeit ohne vollständig vorgeplanten Aufbau individuelle und teilweise asymmetrische Züge erhalten. Die Herkunft aus Südpersien und der Provinz Fars verknüpft sie mit einer eigenständigen regionalen Teppichtradition.
Wie pflege ich einen Ghashghai-Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege wird Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt den Erhalt der Wolle und der Farbwirkung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Bei einer fachgerechten Reinigung kann die Beschaffenheit eines handgeknüpften Wollteppichs angemessen berücksichtigt werden.
Können Ghashghai-Teppiche in jedem Raum verwendet werden?
Ghashghai-Teppiche lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Die geometrischen Ornamente und die warmen Rot- und Brauntöne können in klassische ebenso wie in modern gestaltete Räume eingeordnet werden. Der Teppich kann im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Büro eingesetzt werden und dort eine klar erkennbare textile Struktur beitragen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











