


Perserteppich Ghashghai 55 x 58 cm Wolle handgeknüpft
639$
Handgeknüpfter Ghashghai Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 55 x 58 cm | Muster: Geometrische Ornamente, Rottöne und Brauntöne | Zustand: Hervorragend, sorgfältig gereinigt
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 974DA593
Beschreibung
Ghashghai Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Ghashghai Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus natürlicher Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche ihren textilen Charakter. Als Naturfaser wird Wolle seit Jahrhunderten für die Herstellung von Teppichen verwendet. Sie lässt sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten und kann zugleich eine angenehm weiche Haptik bewahren. Ihre natürliche Struktur trägt außerdem dazu bei, dass eine handgeknüpfte Oberfläche nicht vollkommen gleichförmig, sondern lebendig wirkt.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 180.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine dichte Knotung ermöglicht die differenzierte Ausarbeitung von Linien, Feldern und geometrischen Details. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln gesetzt. Der Flor entsteht dadurch schrittweise, Reihe für Reihe, und das Muster ist unmittelbar mit der Konstruktion des Teppichs verbunden. Es handelt sich nicht um ein aufgedrucktes Dekor auf einer bereits fertigen Fläche.
Handknüpfen erfordert eine fortlaufende Abstimmung von Muster, Farbbereichen und Knotenanordnung. Die einzelnen Knoten werden entsprechend der vorgesehenen Zeichnung gesetzt, während sich die textile Fläche langsam entwickelt. Bei geometrischen Ornamenten ist eine klare Folge von Formen, Achsen und Abständen besonders wichtig. Die natürliche Wolle nimmt die verwendeten Farbtöne auf und unterstützt die fühlbare Struktur des Flors.
Der Teppich wurde sorgfältig gereinigt und befindet sich in hervorragendem Zustand. Diese Angaben beschreiben das angebotene Einzelstück. Als Material des Flors ist natürliche Wolle genannt. Weitere Bestandteile wie eine Kette, bestimmte Färbemittel oder die genaue Konstruktion des Grundgewebes werden nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Provinz Fars in Südpersien und wird der Ghashghai Teppichregion zugeordnet. Fars gehört zu den wichtigen historischen Landschaften der iranischen Teppichkultur. Die Region im Süden Irans ist mit nomadischen und sesshaften Lebensformen verbunden. Aus diesem Umfeld entwickelten sich unterschiedliche textile Traditionen, in denen praktische Nutzung, überliefertes Musterwissen und regionale Eigenständigkeit zusammenwirken.
Die Ghashghai, auch Qashqai genannt, sind besonders mit Südiran und der Provinz Fars verbunden. Ihre textile Kultur umfasst verschiedene gewebte und geknüpfte Arbeiten. Muster, Farbbeziehungen und handwerkliche Verfahren konnten über Generationen weitergegeben werden. Die Weitergabe bedeutete dabei nicht, dass jedes Stück identisch entstand. Vielmehr konnten vertraute Grundformen in neuer Anordnung, mit anderer Farbverteilung oder in individueller Ausführung erscheinen.
In nomadisch geprägten Teppichtraditionen besitzt ein Teppich neben seiner dekorativen Wirkung auch eine praktische Funktion. Er kann einen Boden bedecken, einen Wohnbereich gliedern und Wärme schaffen. Zugleich bewahrt die Gestaltung Kenntnisse über Formen und Farbzusammenstellungen. Geometrische Ornamente eignen sich für eine solche Tradition, weil sie aus klaren Einheiten bestehen, wiederholt und verändert werden können und dennoch ihre regionale Bildsprache behalten.
Fars ist keine einheitliche Teppichlandschaft mit nur einem Stil. Auch Shiraz Teppiche werden mit der Provinz in Verbindung gebracht und verfügen über eigene Gestaltungstraditionen. Die Bezeichnung Ghashghai verweist bei diesem Teppich auf die genannte regionale und kulturelle Zuordnung. Sie beschreibt daher nicht lediglich ein allgemein südpersisches Aussehen, sondern eine bestimmte Tradition innerhalb der vielfältigen Teppichkultur von Fars.
Die Geschichte iranischer Teppiche beruht auf dem Zusammenspiel von verfügbaren Fasern, lokaler Lebensweise, Arbeitsabläufen und überlieferten Mustern. Wolle war für viele Weberinnen und Weber ein geeigneter Rohstoff, weil sie sich zu wärmenden und widerstandsfähigen Textilien verarbeiten lässt. Handgeknüpfte Teppiche konnten für den täglichen Gebrauch hergestellt werden und zugleich kulturelle Vorstellungen durch ihre Ornamentik weitertragen.
Auch andere iranische Regionen zeigen die Vielfalt dieser Traditionen. Bakhtiari Teppiche werden häufig mit floralen Motiven verbunden, während Ghashghai Teppiche eher für geometrische und strukturelle Designs bekannt sind. Qashqai Teppiche gehören ebenfalls zu den bekannten regionalen Bezeichnungen. Solche Vergleiche beschreiben typische Stilrichtungen und sind keine Aussage, dass jedes Exemplar einer Region dieselben Einzelmotive besitzen muss.
Die regionale Einordnung eines Teppichs entsteht aus einem größeren kulturellen Zusammenhang. Dazu gehören die Geschichte einer Landschaft, die Weitergabe von Handwerk und die Entwicklung wiedererkennbarer Gestaltungsweisen. Fars und die Ghashghai Tradition stehen in diesem Zusammenhang für einen bedeutenden Teil der südpersischen Textilgeschichte. Aus dieser allgemeinen Geschichte lassen sich jedoch keine zusätzlichen Angaben zu Alter, Signatur, Werkstatt oder genauer Herkunft dieses Einzelstücks ableiten.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird durch geometrische Ornamente geprägt. Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rauten, Haken, wiederkehrenden Feldern und klaren Richtungen. Die Formen können symmetrisch angeordnet oder in einer freieren Folge miteinander verbunden werden. Ihre Wirkung entsteht durch das Verhältnis von einzelnen Motiven, Zwischenräumen und wiederholten Strukturen.
In Ghashghai Teppichen dienen geometrische Formen nicht nur als einfache Dekoration. Sie können aus einer überlieferten visuellen Sprache stammen und vereinfachte Darstellungen von Gegenständen, Pflanzen oder abstrakten Zeichen aufnehmen. Eine konkrete Bedeutung lässt sich jedoch nicht jedem Ornament automatisch zuschreiben. Für dieses Stück ist die belegte Beschreibung die geometrische Ornamentik; eine weitergehende Deutung einzelner Zeichen wäre nicht durch die Angaben abgesichert.
Die Farbpalette umfasst Rottöne und Brauntöne. Rote Farbbereiche können innerhalb der persischen Teppichkunst von helleren bis zu tiefen Nuancen reichen. Brauntöne ergänzen diese Palette um erdige und zurückhaltende Farbwerte. Im Zusammenspiel entsteht ein Kontrast zwischen stärker hervortretenden Ornamenten und den verbindenden Flächen. Einzelne Farbstoffe, genaue Nuancen und eine detaillierte Verteilung werden nicht genannt, daher bleibt die Beschreibung bei den beiden angegebenen Farbfamilien.
Geometrische Muster entwickeln ihren Charakter durch Rhythmus und Wiederholung. Kleine Einheiten können einen größeren Rapport bilden, während Bordüren oder Zwischenfelder die Komposition gliedern. Beim Handknüpfen wird diese Zeichnung aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut. Dadurch erhält das Muster eine textile und taktile Qualität. Die Konstruktion unterscheidet sich von einem industriell reproduzierten Druck, bei dem die Gestaltung unabhängig von der Herstellung der Oberfläche aufgetragen wird.
Ghashghai Teppiche werden häufig mit einer strukturierten und eigenständigen Bildsprache verbunden. Bei floralen Kompositionen stehen Blüten, Ranken und Blätter im Vordergrund. Geometrische Entwürfe betonen dagegen Proportion, Winkel, Wiederholung und klare Konturen. Shiraz Teppiche zeigen häufig florale Motive, während Ghashghai Teppiche oft geometrische Muster verwenden. Diese stilistische Unterscheidung erklärt den Charakter des vorliegenden Designs, ohne ihm ein nicht genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben.
Rottöne und Brauntöne können in einem Raum sowohl als deutlicher Farbakzent als auch als erdige Grundstimmung wirken. Die geometrische Ordnung setzt dabei einen visuellen Schwerpunkt und schafft eine klar erkennbare textile Fläche. Die Mustertradition ist nicht an einen bestimmten Einrichtungsstil gebunden. Unabhängig von seiner späteren Platzierung bleibt die sachliche Beschreibung dieses Teppichs durch geometrische Ornamente sowie rote und braune Farbtöne bestimmt.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus natürlicher Wolle und die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen die Zuordnung zur Ghashghai Teppichregion in der Provinz Fars, die geometrischen Ornamente und die Farbgebung in Rottönen und Brauntönen.
Der Teppich wurde sorgfältig gereinigt und wird als hervorragend erhalten beschrieben. Damit gehören sowohl die traditionelle Herstellung als auch der gepflegte Zustand zur Beschreibung dieses Angebots. Angaben zu Alter, Signatur, Restaurierungen oder einer bestimmten Werkstatt liegen nicht vor. Der Teppich wird deshalb als individuelles Einzelstück mit den genannten Eigenschaften beschrieben, ohne weitere Provenienzmerkmale hinzuzufügen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Ghashghai Perserteppich?
Regelmäßiges und schonendes Saugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben kann die Wollfasern und die Oberfläche unnötig belasten; vorsichtiges Tupfen ist deshalb geeigneter. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichreinigung, die auf natürliche Wolle und die handgeknüpfte Struktur abgestimmt ist.
Sind Ghashghai Teppiche für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja, Ghashghai Teppiche aus Wolle sind für Fußbodenheizungen geeignet. Wolle wirkt als natürliche Isolierung und kann Wärme speichern. Die Heizung sollte dennoch gleichmäßig betrieben werden und nicht unnötig hohe Temperaturen erzeugen. Eine ausreichende Luftzirkulation unter und um den Teppich unterstützt die sachgerechte Nutzung. Für die konkrete Verbindung von Teppich, Bodenbelag und Heizung bleiben die Hinweise der jeweiligen Hersteller maßgeblich.
Was unterscheidet Ghashghai und Shiraz Teppiche?
Ghashghai Teppiche gelten im Allgemeinen als hochwertiger und weisen häufig eine höhere Knotendichte auf als Shiraz Teppiche. Auch die Gestaltung unterscheidet sich oft. Ghashghai Teppiche verwenden häufig geometrische Muster, während Shiraz Teppiche oft florale Motive zeigen. Beide Bezeichnungen stehen mit Traditionen aus Südpersien beziehungsweise der Provinz Fars in Verbindung, setzen jedoch unterschiedliche stilistische Schwerpunkte. Diese Aussagen beschreiben regionale Tendenzen und sind nicht als absolute Regel für jedes einzelne Exemplar zu verstehen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











