









Perserteppich Garouss 328 x 155 cm Schurwolle handgeknüpft
2290$
Handgeknüpfter Garouss Perserteppich | Knotendichte: 250.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 328 x 155 cm | Muster: Geometrisch mit Medaillon | Zustand: Perfekt, unbenutzt
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Beschreibung
Garouss Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Garouss Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Für die Kette wurde 100% Baumwolle verwendet. Damit sind die beiden wesentlichen Materialien des Teppichs klar voneinander unterschieden: Die Schurwolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche, während die Baumwolle als Grundlage des Knüpfgewebes dient. Der Flor aus reiner Schurwolle vermittelt den für Wollteppiche typischen natürlichen Griff und verbindet eine angenehme Haptik mit einer robusten Beschaffenheit.
Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in die Kette eingearbeitet. Anschließend werden die Schussfäden eingefügt und die Knotenreihen verdichtet. Dieser Arbeitsprozess verlangt Zeit, Erfahrung und eine genaue Führung des Musters. Im Unterschied zu einem maschinell hergestellten Teppich entsteht dabei kein vollkommen gleichförmiges Serienprodukt, sondern ein einzelnes textiles Stück. Die handwerkliche Herstellung ist bei diesem Teppich ausdrücklich Teil seiner Beschaffenheit.
Die angegebene Knotendichte beträgt 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine klar ausgearbeitete Zeichnung und unterstützt die geschlossene Wirkung der Oberfläche. Das Zusammenspiel aus dichtem Knüpfbild, Schurwollflor und Baumwollkette prägt den Aufbau dieses Perserteppichs. Die Wolle ist für ihre natürliche Widerstandsfähigkeit und ihren eigenen, nicht künstlich wirkenden Glanz bekannt. Bei sachgemäßer Nutzung bleibt sie zugleich angenehm unter den Füßen.
Die Verarbeitung verbindet damit traditionelle Knüpftechnik und eine Materialkombination, die in der persischen Teppichherstellung vielfach verwendet wird. Der Flor kann die Farben des geometrischen Entwurfs differenziert aufnehmen, während die Kette dem Gewebe eine tragfähige Grundlage gibt. Die Angaben zur Herstellung beschreiben einen vollständig handgeknüpften Teppich mit einem Flor aus reiner Schurwolle, nicht einen maschinell gefertigten Bodenbelag.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien, dem heutigen Iran, und gehört damit zur Tradition der persischen Teppichkunst. Das iranische Teppichhandwerk umfasst zahlreiche regionale Zentren, deren Arbeiten sich durch eigene Proportionen, Farbordnungen, Zeichensprache und Knüpfweisen unterscheiden. Über viele Generationen wurden Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Schichten der Farben und das abschließende Ausarbeiten der Oberfläche weitergegeben.
Zu den international bekannten iranischen Teppichregionen zählen unter anderem Tabriz, Isfahan und Kerman. Tabriz steht häufig für fein gegliederte Kompositionen, eine kontrollierte Linienführung und eine große Bandbreite an floralen wie geometrischen Entwürfen. Isfahan ist für ausgewogene Zentralmotive, sorgfältige Zeichnung und eine differenzierte Farbgestaltung bekannt. Kerman wiederum besitzt eine eigenständige Tradition, in der sowohl florale als auch streng geordnete Muster eine wichtige Rolle spielen. Diese Namen bezeichnen regionale Schulen und textile Traditionen; sie werden hier nicht als zusätzliche Herkunftsangabe für dieses einzelne Stück verwendet.
Garouss bezeichnet in der Produktbezeichnung die zugeordnete Teppichbezeichnung. Seine Herkunft ist als Persien angegeben. Persische Teppiche werden traditionell auf einem senkrechten oder waagerechten Webstuhl geknüpft, wobei die Kette zunächst gespannt wird. Die Knüpferinnen oder Knüpfer orientieren sich an einem Entwurf, an einer Vorlage oder an einer überlieferten Musterordnung. Nach jeder Knotenreihe wird das Gewebe verdichtet, sodass sich nach und nach eine feste, strukturierte Fläche bildet.
Die Geschichte iranischer Teppiche ist eng mit dem Austausch zwischen Hofkunst, regionalem Handwerk und häuslicher Produktion verbunden. Manche Muster wurden in Werkstätten systematisch gezeichnet, andere entwickelten sich aus lokalen Bildtraditionen und wurden mündlich oder praktisch überliefert. Geometrische Formen gehören dabei zu den ältesten und dauerhaftesten Ausdrucksmitteln. Sie lassen sich klar in Felder, Achsen, Rauten, Hakenformen und Medaillons ordnen und können auch bei komplexen Kompositionen eine erkennbare Balance bewahren.
Die handgeknüpfte Herstellung macht jeden Arbeitsschritt sichtbar: die Ausrichtung der Kette, die Folge der Knoten, die Wechselwirkung von Flor und Schuss sowie die abschließende Schur. Gerade diese Verbindung von Arbeitszeit und überliefertem Wissen erklärt, weshalb persische Teppiche nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Zeugnisse einer regional geprägten Handwerkskultur betrachtet werden. Dieser Teppich steht mit seiner Herkunft aus Persien und seiner handwerklichen Technik in dieser Tradition.
Design und Muster
Das Muster ist geometrisch angelegt und wird durch ein Medaillon geprägt. Ein Medaillon bildet in vielen persischen Teppichkompositionen einen optischen Mittelpunkt. Es kann die übrige Fläche ordnen, eine zentrale Achse schaffen und die Beziehung zwischen Innenfeld und Randzone bestimmen. Bei geometrischen Entwürfen geschieht dies häufig durch klare Kanten, wiederkehrende Winkel, Rauten oder stilisierte Formen. Die Zeichnung erhält dadurch eine strukturierte und gut lesbare Wirkung.
Geometrische Muster beruhen nicht auf der naturgetreuen Wiedergabe einzelner Pflanzen oder Tiere, sondern auf Vereinfachung, Wiederholung und Proportion. Linien können gespiegelt, verschachtelt oder in rhythmischen Abständen fortgeführt werden. Dadurch entsteht eine Ordnung, die sowohl aus der Nähe als auch über die gesamte Teppichfläche erkennbar bleibt. Ein Medaillon kann dabei als ruhiger Bezugspunkt dienen, während die umgebenden Formen die Komposition weiterführen.
In der persischen Teppilchkunst sind geometrische Muster in unterschiedlichen regionalen Ausprägungen überliefert. Manche Entwürfe arbeiten mit streng symmetrischen Achsen, andere lassen bewusst kleine Abweichungen in der Wiederholung zu. Diese Unterschiede entstehen aus der jeweiligen Vorlage, der Arbeitsweise und dem persönlichen Umgang der knüpfenden Person mit dem Muster. Die geometrische Sprache kann daher zugleich präzise und handwerklich individuell erscheinen.
Der vorliegende Teppich wird als geometrisch mit Medaillon beschrieben. Diese Angabe fasst sein sichtbares Gestaltungskonzept zusammen, ohne zusätzliche Motive oder Farbtöne zu behaupten. Die Orientierung an klaren Formen ermöglicht eine Verbindung mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen. In einem traditionell eingerichteten Raum kann die Komposition die vorhandene textile Ordnung aufnehmen; in einer reduzierteren Umgebung kann sie als klar gegliedertes Musterfeld wirken.
Ein Teppichmuster wird nicht nur durch seine Zeichnung, sondern auch durch die Art seiner Ausführung bestimmt. Die hohe Knotendichte unterstützt eine differenzierte Umsetzung von Kanten und kleinen Übergängen. Bei handgeknüpften geometrischen Mustern werden die Formen Knotenreihe für Knotenreihe aufgebaut. So entsteht das Medaillon nicht als aufgedrucktes Zeichen, sondern als Bestandteil des geknüpften Flors. Das Muster bleibt damit unmittelbar mit der Herstellung verbunden.
Die traditionelle persische Wirkung des Entwurfs ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Zentralmotiv, geometrischer Ordnung und handwerklicher Ausführung. Geometrie kann Ruhe, Stabilität und Ausgewogenheit vermitteln, ohne auf eine bestimmte Raumfunktion festgelegt zu sein. Deshalb eignet sich ein solcher Aufbau sowohl für Wohnbereiche als auch für Arbeitsräume, sofern Größe und vorhandene Einrichtung passend aufeinander abgestimmt werden.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Teppichs gehören die Knotendichte von 250.000 Knoten pro Quadratmeter, der Flor aus 100% Schurwolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Der Teppich ist 46 Jahre alt und wird als perfekt sowie unbenutzt beschrieben. Diese Zustandsangabe bezieht sich auf den vorliegenden Artikel. Zusätzlich ist er für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die angegebene Dicke beträgt etwa 12 mm.
Bei der Herstellung wurden umweltfreundliche Färbemethoden eingesetzt, die laut Beschreibung die Intensität der Farben erhalten und zugleich die Umwelt schonen. Der Teppich ist für den Einsatz im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Büro vorgesehen. Seine traditionelle persische beziehungsweise orientalische Stilzuordnung verbindet die geometrische Gestaltung mit dem handwerklichen Charakter eines iranischen Teppichs. Er kann damit als Bodenbelag und als textiles Gestaltungselement eingesetzt werden.
Die Kombination aus Alter, unbenutztem Zustand, dichter Knüpfung und geometrischem Medaillon macht die einzelnen Merkmale dieses Stücks nachvollziehbar, ohne seine Herkunft über die Angabe Persien hinaus zu erweitern. Es handelt sich um ein Einzelstück der handgeknüpften persischen Teppichkunst.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürsten entfernt lose Partikel, ohne den Wollflor unnötig zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel vorsichtig getupft werden. Reiben ist zu vermeiden, weil dadurch die Fasern belastet und Schmutz tiefer in die Oberfläche eingearbeitet werden kann. Eine professionelle Reinigung sollte mindestens einmal im Jahr erwogen werden. Bei empfindlichen oder größeren Verschmutzungen ist eine Fachreinigung die sichere Vorgehensweise.
Woher kommen handgeknüpfte Perserteppiche?
Handgeknüpfte Perserteppiche stammen aus dem Iran, der eine jahrhundertealte und regional vielfältige Teppichtradition besitzt. Bekannte Zentren sind unter anderem Tabriz, Isfahan und Kerman. Dort wurden unterschiedliche Muster, Farben und technische Arbeitsweisen entwickelt und über Generationen überliefert. Dieser Teppich ist als aus Persien stammend beschrieben und wird der Bezeichnung Garouss zugeordnet. Die Herkunftsangabe Persien ist dabei von einzelnen Motivnamen oder regionalen Musterbezeichnungen zu unterscheiden.
Welche Vorteile bietet ein handgeknüpfter Teppich gegenüber einem maschinell gefertigten Teppich?
Ein handgeknüpfter Teppich wird Knoten für Knoten gefertigt und ist dadurch ein einzelnes textiles Werkstück. Die dichte Knüpfung ermöglicht eine detailreiche Darstellung des Musters, während natürliche Materialien wie Schurwolle einen angenehmen Griff und eine belastbare Oberfläche bieten. Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich außerdem in kleinen Details der Ausführung voneinander und besitzen dadurch eine individuelle textile Struktur. Bei diesem Stück kommen die reine Schurwolle, die Baumwollkette und das geometrische Medaillon als charakteristische Merkmale hinzu.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















