





Perserteppich Gabbeh-Shuli 155 x 96 cm Wolle handgeknüpft
781$
Handgeknüpfter Gabbeh-Shuli Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 155 x 96 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu und einzigartig
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Beschreibung
Gabbeh-Shuli Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh-Shuli Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus glänzender Schurwolle. Die Schurwolle gibt der Oberfläche ihre charakteristische natürliche Struktur und eine angenehme Haptik. Ihre sichtbare Wirkung steht in Verbindung mit dem handwerklichen Charakter des Gabbeh, bei dem das Material nicht nur Träger der Farbe, sondern auch Teil der Gestaltung ist. Der Flor erscheint dadurch lebendig und verleiht den Farben Rot, Beige, Grau und Braun eine warme, textile Präsenz.
Die Knotendichte liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Damit verbindet dieser Teppich die für handgeknüpfte Gabbeh bekannte textile Ausdruckskraft mit einer differenzierten Ausarbeitung. Eine Knotendichte beschreibt, wie viele einzelne Knoten auf einer bestimmten Fläche liegen. Sie ist ein technischer Hinweis auf die Feinheit der Ausführung, sagt jedoch allein nichts über den Charakter eines Musters aus. Bei diesem Stück treffen die angegebene Dichte, die Schurwolle und die freie Gestaltung zusammen.
Das Knüpfen von Hand macht jeden Arbeitsschritt zu einem eigenständigen Teil der Herstellung. Anders als bei einem industriell reproduzierten Bodenbelag entsteht ein handgeknüpfter Teppich Knoten für Knoten. Der Gabbeh-Shuli ist als neu und einzigartig beschrieben. Er ist damit ein einzelnes Exemplar und keine Serie identischer Stücke. Die Verbindung aus glänzender Schurwolle, handgeknüpfter Ausführung und fantasievoller Musteranlage bestimmt seine materielle und gestalterische Erscheinung.
Herkunft und Tradition
Gabbeh-Shuli Teppiche stammen aus der Region Fars im Süden Persiens, in der Nähe der bekannten Stadt Shiraz. Fars gehört zu den wichtigen historischen Landschaften der persischen Teppichkultur. Die Region umfasst unterschiedliche Lebensräume und war über lange Zeit ein Gebiet, in dem sesshafte Gemeinschaften und nomadische Gruppen miteinander in Kontakt standen. Diese Vielfalt hat auch die Teppichtradition geprägt. Bei Gabbeh-Shuli verbinden sich die Kenntnisse des Knüpfens mit einer Gestaltung, die nicht auf eine streng höfische oder ausschließlich florale Ordnung festgelegt ist.
Traditionell wurden Gabbeh in Fars von nomadischen Stämmen geknüpft. Für diese Weber war der Teppich ein Gebrauchsgegenstand, zugleich aber auch eine Fläche für eigene Zeichen, Erinnerungen und Vorstellungen. Die nomadische Lebensweise beeinflusste den Umgang mit Material und Muster. Wolle war verfügbar, robust und vielseitig färbbar. Ein Teppich konnte Schutz, Wärme und Alltagstauglichkeit erfüllen und dennoch eine persönliche Bildsprache tragen. Aus diesem Zusammenhang erklärt sich die unmittelbare, oft erzählerische Wirkung vieler Gabbeh-Muster.
Die Bezeichnung Gabbeh steht im Teppichhandel für eine persische Teppichtradition, die mit einfachen, klar lesbaren Formen und einer ausgeprägten Farbwirkung verbunden wird. Je nach Gruppe, Ort und Ausführung unterscheiden sich Flor, Knotentechnik, Farbwahl und Zeichnung. Gabbeh-Shuli bildet dabei eine eigene gestalterische Ausprägung innerhalb dieser Tradition. Die Muster können freier und überraschender angelegt sein als bei streng symmetrischen Manufakturteppichen. Gerade diese Offenheit lässt Raum für fantasievolle Kompositionen.
Die Landschaft Fars ist außerdem mit anderen bekannten Teppicharten verbunden. Gabbeh-Fars weisen häufig verwandte kulturelle und handwerkliche Bezüge auf, können sich jedoch in der Knotentechnik und in der konkreten Gestaltung unterscheiden. Qashqai Teppiche aus Fars sind ebenfalls eng mit der nomadischen Geschichte der Region verbunden. Bei ihnen treten geometrische Muster und kräftige Farben besonders deutlich hervor. Der Vergleich zeigt, dass Fars keine einheitliche Musterwelt besitzt, sondern verschiedene regionale und soziale Traditionen vereint.
Auch Nain wird im Zusammenhang mit persischen Teppichen als bekannte Herkunftsbezeichnung genannt, steht jedoch für eine andere gestalterische Richtung. Nain-Teppiche sind für feine Ausführungen, florale Motive und komplizierte Muster bekannt. Gabbeh-Shuli und Nain veranschaulichen somit unterschiedliche Wege innerhalb der persischen Teppichkunst: Hier die freie, fantasievolle und farbbetonte Gabbeh-Sprache, dort die fein gegliederte, häufig florale Gestaltung von Nain. Beide Bezeichnungen sollten deshalb nicht miteinander verwechselt werden.
Design und Muster
Das Design dieses Gabbeh-Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Seine Muster folgen damit keiner rein zurückhaltenden, streng standardisierten Ordnung. Freie Formen und ungewöhnliche Bildideen gehören zum gestalterischen Ausdruck, der mit Gabbeh-Shuli verbunden ist. Der Teppich kann auf diese Weise als textile Bildfläche gelesen werden, auf der Farbe, Form und handwerkliche Ausführung miteinander wirken. Die Gestaltung ist nicht von einer einzelnen, im Voraus festgelegten Darstellung abhängig.
Die überlieferten Gabbeh-Muster sind häufig von einer reduzierten Formensprache geprägt. Figuren, Tiere, Pflanzen, geometrische Zeichen oder abstrahierte Szenen können in regionalen Gabbeh-Traditionen auf eine vereinfachte Weise erscheinen. Solche Motive sind nicht immer naturgetreue Abbilder. Sie werden in Flächen, Linien und Umrisse übersetzt. Dadurch bleibt der Bildinhalt offen für unterschiedliche Lesarten. Bei einem Design, das als fantasievoll und ungewöhnlich bezeichnet wird, ist gerade diese freie Interpretation ein wesentlicher Bestandteil der Wirkung.
Die genannten Farben Rot, Beige, Grau und Braun bilden eine warme und zugleich erdverbundene Palette. Rot kann in der persischen Teppichkunst als kräftiger Akzent oder als tragende Grundfarbe eingesetzt werden. Beige, Grau und Braun schaffen dazu ruhigere Übergänge und geben einer Komposition visuelle Tiefe. Bei handgeknüpften Teppichen wirken Farbtöne zudem durch die Bewegung des Flors unterschiedlich, weil das Licht auf den Wollfasern nicht überall gleich fällt. Die glänzende Schurwolle unterstützt diese lebendige Farbwahrnehmung.
Gabbeh-Designs werden oft nicht durch eine vollständig gefüllte, übermäßig dichte Ornamentik bestimmt. Stattdessen können einzelne Zeichen, größere Farbflächen und bewusst gesetzte Formen eine klare Beziehung zueinander bilden. Diese Art der Komposition unterscheidet sich von Teppichen, deren Wirkung aus einem engmaschigen Rapport mit vielen kleinen Details entsteht. Beim Gabbeh-Shuli steht die fantasievolle Gesamtidee im Vordergrund. Die handwerkliche Ausführung hält die Muster dennoch dauerhaft in der geknüpften Fläche fest.
Die Mustertradition von Fars lässt außerdem erkennen, wie eng Gestaltung und Lebenswelt miteinander verbunden sein können. Nomadische Weber übernahmen nicht nur vorgegebene Vorlagen, sondern entwickelten Bildideen innerhalb ihrer eigenen kulturellen Umgebung weiter. Geometrische Elemente, kräftige Farbkontraste und erzählerische Zeichen konnten dadurch nebeneinander bestehen. Qashqai Teppiche zeigen eine stärker geometrische Ausprägung, während Gabbeh-Shuli freiere und surreal anmutende Muster aufnehmen kann. Diese Unterschiede gehören zur Vielfalt der Region und erklären, warum ähnliche Herkunftsbezüge nicht zu identischen Designs führen.
Besonderheiten
Die Besonderheit dieses Stücks liegt in der Verbindung aus einem Gabbeh-Shuli aus Fars, handgeknüpfter Herstellung, glänzender Schurwolle und einer ausgefallenen, fantasievollen Musterwelt. Die Farbpalette umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich ist neu und einzigartig. Diese Angaben beschreiben sowohl seine handwerkliche Grundlage als auch seine individuelle Erscheinung.
Als Einzelstück trägt der Teppich die Merkmale einer nicht identischen Wiederholung. Das betrifft insbesondere das Zusammenspiel der freien Muster und der warmen Farben. Ein Gabbeh-Shuli kann dadurch in einer Einrichtung als eigenständige textile Gestaltung gelesen werden, ohne dass seine Herkunft aus der persischen Tradition verloren geht. Seine dekorative Funktion und seine handwerkliche Identität stehen nebeneinander.
FAQ
Was macht den Gabbeh-Shuli Perserteppich einzigartig?
Seine Einzigartigkeit beruht auf den ausgefallenen, freien und fantasievollen Designs, der handgeknüpften Herstellung und dem Flor aus glänzender Schurwolle. Dazu kommen die Farben Rot, Beige, Grau und Braun sowie die Herkunft aus der Region Fars. Der Teppich ist neu und als einzigartiges Einzelstück beschrieben. Er verbindet damit eine individuelle Bildsprache mit einer traditionellen persischen Knüpftechnik.
Wie pflege ich den Gabbeh-Shuli Perserteppich?
Für die Pflege sollte der Teppich regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die farbige Gestaltung möglichst gleichmäßig erhalten bleibt. Bei Flecken kann die betroffene Stelle behutsam mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Dabei sollte nicht stark gerieben werden. Eine vorsichtige Behandlung bewahrt die Oberfläche der Schurwolle und unterstützt die dauerhafte Nutzung des handgeknüpften Teppichs.
Woher stammen Gabbeh-Shuli Teppiche?
Gabbeh-Shuli Teppiche stammen aus der Region Fars im Süden Persiens, nahe Shiraz. Dort wurden sie traditionell von nomadischen Stämmen geknüpft. Diese Herkunft erklärt den engen Zusammenhang zwischen handwerklicher Fertigung, lebendigen Farben und freien, persönlichen Designs. Die Teppichtradition von Fars umfasst außerdem Gabbeh-Fars und Qashqai Teppiche, die jeweils eigene Muster- und Knüpfmerkmale besitzen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













