Perserteppich Gabbeh 203 x 103 cm Wolle handgeknüpft

888$

Handgeknüpfter Gabbeh Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 203 x 103 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 223B1D90

Beschreibung

Gabbeh Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh Shuli ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus glänzender Schurwolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche ihren beschriebenen Glanz. Für Gabbeh-Teppiche ist die Verbindung von griffiger Wolle, handwerklicher Knüpfarbeit und einer klar lesbaren Musteridee charakteristisch. Bei diesem Stück liegt die Knotendichte zwischen 90.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der gesetzten Knoten und gehört zu den ausdrücklich genannten Merkmalen dieses Teppichs.

Handgeknüpfte Teppiche entstehen, indem die einzelnen Knoten von Hand in die vorbereiteten Kettfäden gesetzt werden. Reihe für Reihe wächst dabei ein eigenständiges textiles Bild. Die Ausführung verlangt eine sorgfältige Abstimmung von Material, Farbwahl und Muster. Beim Gabbeh Shuli verbindet sich diese traditionelle Arbeitsweise mit ausgefallenen und fantasievollen Designs. Die Herstellung bleibt dadurch sichtbar mit der individuellen Arbeit der Knüpfer verbunden.

Als Material ist glänzende Schurwolle angegeben. Die farbliche Wirkung dieses Flors steht in Zusammenhang mit den dominierenden Tönen Rot, Beige, Grau und Braun. Der Teppich ist als neu beschrieben. Jeder Gabbeh Shuli ist ein Unikat; die handwerkliche Anfertigung macht jedes einzelne Stück zu einer eigenständigen Ausführung innerhalb dieser Teppichart.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh Shuli stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Die Region liegt in der Nähe der bekannten Stadt Shiraz und gehört zu den wichtigen Landschaften der iranischen Teppichkultur. Fars ist mit einer langen Tradition nomadischer Teppichherstellung verbunden. Nomadische Völker haben dort ihre Erfahrungen mit Wolle, Farben und einfachen, ausdrucksstarken Bildideen über Generationen weitergegeben.

Besonders die Qashqai werden mit den Teppichen aus Fars in Verbindung gebracht. Ihre textile Tradition entwickelte Muster, die nicht ausschließlich auf höfische oder streng vorgegebene Vorbilder angewiesen sind. Stattdessen können persönliche Vorstellungen, Beobachtungen aus dem Alltag und überlieferte Zeichen in eine Knüpfarbeit einfließen. So entsteht ein Teppich, der handwerkliche Kontinuität und individuelle Gestaltung miteinander verbindet.

Gabbeh-Teppiche aus Fars sind aus dieser nomadischen Umgebung heraus zu verstehen. Ihre Gestaltung steht für eine Teppichsprache, in der die Handarbeit und die direkte Wirkung des Entwurfs eine wichtige Rolle spielen. Beim Shuli-Typ tritt diese gestalterische Freiheit besonders deutlich hervor. Die Bezeichnung verweist auf eine Ausprägung der Gabbeh-Tradition, die mit fantasievollen und ungewöhnlichen Designs verbunden ist.

Die Teppichknüpfkunst Irans umfasst mehrere regionale Traditionen mit jeweils eigener Formensprache. Gabbeh aus Fars bildet dabei einen eigenständigen Bereich neben fein geknüpften Teppichen aus Nain und den kunstvollen floralen Musterwelten aus Kerman. Solche Vergleiche zeigen die Vielfalt iranischer Teppiche, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Dieser Gabbeh Shuli ist der Region Fars im Süden Persiens zugeordnet.

Die Nähe zu Shiraz ist auch kulturell bedeutsam, weil die Stadt als bekannter Bezugspunkt der Region Fars die unterschiedlichen handwerklichen Traditionen des Südens sichtbar macht. Nomadische Knüpfer brachten ihre Kenntnisse in der Auswahl und Verarbeitung von Wolle sowie in der Entwicklung eigener Motive von Generation zu Generation weiter. Ein handgeknüpfter Gabbeh steht daher sowohl für eine regionale Herkunft als auch für die persönliche Ausführung durch die jeweiligen Knüpfer.

Design und Muster

Das Muster dieses Gabbeh Shuli wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Damit unterscheidet sich der Shuli von Gabbeh-Ausführungen, die häufig einfarbig oder sehr schlicht gehalten sind. Im Mittelpunkt steht hier die kreative Gestaltung. Die Muster sollen nicht einer einzigen starren Vorlage folgen, sondern geben der individuellen Vorstellung der Knüpfer Raum.

Die Farbpalette wird von Rot, Beige, Grau und Braun bestimmt. Diese Töne bilden gemeinsam ein nuanciertes Farbfeld, in dem warme und zurückhaltende Farben nebeneinanderstehen. Rot setzt einen markanten Akzent, während Beige, Grau und Braun für eine erdverbundene Grundstimmung sorgen. Die genannten Farben gehören zu diesem Teppich und sind zugleich typisch für die beschriebene Gestaltung der Gabbeh Shuli.

Fantasievolle Gabbeh-Muster können aus vereinfachten Figuren, ungewöhnlichen Formen oder frei entwickelten Flächen bestehen. Entscheidend ist dabei nicht eine möglichst naturalistische Darstellung, sondern die eigenständige Wirkung des Entwurfs. Die nomadische Tradition aus Fars erlaubt eine direkte, persönliche Bildsprache. Überlieferte Vorstellungen und spontane Gestaltung können in derselben Knüpfarbeit nebeneinander bestehen.

Bei einem handgeknüpften Unikat wird das Design nicht maschinell wiederholt. Die Knüpfer setzen die Muster Schritt für Schritt in den Flor und bestimmen dabei die konkrete Ausprägung jedes einzelnen Stücks. Deshalb ist der Gabbeh Shuli nicht nur Träger eines regionalen Stils, sondern auch das Ergebnis einer persönlichen handwerklichen Entscheidung. Seine ausgefallenen Designs spiegeln die Kreativität wider, die in der Beschreibung dieser Teppichart im Vordergrund steht.

Gabbeh aus Fars wird häufig mit einer klaren und unmittelbar verständlichen Gestaltung verbunden. Der Shuli erweitert diese Richtung um fantasievolle Muster und eine lebendigere dekorative Aussage. Im Vergleich dazu stehen Nain für fein geknüpfte, elegante Teppiche und Kerman für kunstvolle florale Muster. Diese unterschiedlichen Beispiele aus Iran machen deutlich, dass der Gabbeh Shuli seine Identität aus der Fars-Tradition und seiner freien Musteridee bezieht.

Die Verbindung von Rot, Beige, Grau und Braun lässt das Muster als geschlossenes textiles Bild erscheinen. Je nach Betrachtungsabstand können einzelne Formen stärker oder zurückhaltender hervortreten. Maßgeblich bleibt die Kombination aus ungewöhnlicher Gestaltung, handgeknüpfter Ausführung und der regionalen Gabbeh-Tradition. Der Teppich ist damit als dekoratives Einzelstück mit eigener Musterkomposition beschrieben.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung von Gabbeh Shuli, glänzender Schurwolle und ausgefallenen, fantasievollen Designs. Hinzu kommt die angegebene Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Die handgeknüpfte Ausführung macht jedes Stück zu einem Unikat und bewahrt den individuellen Charakter der Knüpfarbeit.

Auch die Farbzusammenstellung mit Rot, Beige, Grau und Braun gehört zu den kennzeichnenden Merkmalen. Der Teppich ist neu und stammt aus der Region Fars im Süden Persiens. Damit vereint er eine klar benannte Herkunft, eine traditionelle iranische Herstellung und eine eigenständige Shuli-Gestaltung.

FAQ

Wie pflege ich meinen Gabbeh Shuli Teppich?

Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe empfohlen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Eine professionelle Teppichreinigung ist ebenfalls ratsam, damit Farben und Struktur erhalten bleiben. Bei der Reinigung sollte die handgeknüpfte Ausführung aus glänzender Schurwolle berücksichtigt werden.

Woher stammen Gabbeh Shuli Teppiche?

Gabbeh Shuli Teppiche stammen aus der Region Fars im Süden Irans, in der Nähe von Shiraz. Sie sind mit den nomadischen Völkern dieser Region verbunden, insbesondere mit den Qashqai. Deren kreative Designs und überlieferte Kenntnisse der Teppichknüpfkunst prägen die regionale Tradition, aus der diese Teppichart hervorgegangen ist.

Was macht Gabbeh Shuli Teppiche einzigartig?

Gabbeh Shuli Teppiche zeichnen sich durch ausgefallene, fantasievolle Muster und eine Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter aus. Die Muster geben der individuellen Kreativität der Knüpfer Raum. Da jedes Stück handgeknüpft und als Unikat beschrieben ist, besitzt jeder Teppich eine eigene gestalterische Ausführung und einen eigenständigen Charakter.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen