





Perserteppich Gabbeh 155 x 112 cm Wolle handgeknüpft
710$
Handgeknüpfter Gabbeh Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor glänzende Schurwolle | Größe: 155 x 112 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu
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Beschreibung
Gabbeh Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh – Shuli Teppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus glänzender Schurwolle. Die Schurwolle wird im Ursprung der Beschreibung als robust und zugleich weich charakterisiert. Dadurch verbindet sie eine widerstandsfähige Materialwirkung mit einem angenehmen Laufgefühl und einer spürbaren Wärme. Der Flor prägt damit nicht nur die Oberfläche des Teppichs, sondern auch seine haptische Wirkung im Raum.
Die Knotendichte liegt bei 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die aufwendige Handarbeit, mit der das Muster in der Fläche aufgebaut wird. Bei einem handgeknüpften Gabbeh entstehen die sichtbaren Formen nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Arbeit der Knüpfer. Die Gestaltung wird Schritt für Schritt in die Wolle umgesetzt. So erhält jedes einzelne Stück seine eigene Ausführung.
Die Materialauswahl und die handwerkliche Herstellung gehören bei diesem Teppich zusammen. Glänzende Schurwolle bringt die genannten Farbtöne klar zur Geltung und unterstützt den charakteristischen Eindruck der Oberfläche. Der Teppich ist neu. Seine Ausführung als handgeknüpfter Gabbeh – Shuli verbindet die textile Arbeit nomadischer Knüpfer mit einer freien, fantasievollen Formensprache.
Gabbeh-Teppiche werden für ihre unmittelbare Wirkung und ihre eigenständige Gestaltung eingeordnet. Beim vorliegenden Stück stehen ausgefallene, fantasievolle Designs im Mittelpunkt. Die Herstellung aus Schurwolle und die angegebene Knotendichte machen die Verarbeitung als wesentlichen Bestandteil der Beschreibung sichtbar, ohne dass das Muster seine freie Wirkung verliert.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Fars im Süden des Iran, also aus dem persischen Kulturraum. Fars zählt zu den Landschaften, die eng mit der Geschichte persischer Teppiche verbunden sind. In der weiteren Umgebung liegt Shiraz, eine geschichtsträchtige Stadt, die als wichtiger Bezugspunkt der Region genannt wird. Der Name Gabbeh steht dabei für eine Teppichtradition, die besonders mit der ländlichen und nomadischen Knüpfkunst des südwestlichen Iran verbunden ist.
Gabbeh wurde traditionell von nomadischen Stämmen geknüpft. Diese Knüpfer brachten ihre handwerklichen Kenntnisse und ihre kulturellen Einflüsse in die einzelnen Arbeiten ein. Die Muster konnten dabei aus der eigenen Vorstellung entwickelt werden. Anders als streng vorgegebene höfische oder städtische Entwürfe lässt die Gabbeh-Tradition Raum für persönliche Zeichen, vereinfachte Formen und eine freie Anordnung. Diese Verbindung von Gebrauchstextil und individueller Gestaltung ist ein wichtiger Teil der regionalen Einordnung.
Die Teppichkultur von Fars ist durch unterschiedliche Lebensformen geprägt. Neben Städten und Dörfern gehörten wandernde Gruppen zur Geschichte der Region. Ihre Teppiche wurden aus dem handwerklichen Alltag heraus gefertigt und waren eng mit den verfügbaren Materialien, den überlieferten Techniken und dem persönlichen Ausdruck der Knüpfer verbunden. Ein Gabbeh muss deshalb nicht wie ein streng symmetrischer höfischer Teppich aufgebaut sein. Seine Wirkung kann vielmehr aus klaren, reduzierten oder frei erfundenen Formen entstehen.
Die Nähe zu Shiraz macht Fars auch kulturgeschichtlich besonders interessant. Shiraz ist als historische Stadt mit der persischen Literatur, Kunst und regionalen Überlieferung verbunden. Der vorliegende Teppich wird jedoch nicht als Shiraz-Teppich bezeichnet, sondern als Gabbeh – Shuli aus der Region Fars. Diese Unterscheidung ist wichtig: Fars benennt die Herkunftsregion, während Gabbeh – Shuli die Teppichart und ihre gestalterische Tradition bezeichnet.
In der persischen Teppichwelt bestehen verschiedene regionale Schulen nebeneinander. Tabriz und Isfahan sind beispielsweise für detailreiche Muster und hohe Knotendichten bekannt, wobei ihre traditionelle Gestaltung häufig floraler ausfällt. Gabbeh aus Fars folgt einer anderen Linie. Hier stehen die freie Fantasie, die Farbigkeit und die nomadische Knüpftradition im Vordergrund. Auch Gabbeh – Fars gehört zu den verwandten Bezeichnungen aus dieser Region, ohne dass jede Fars-Arbeit dieselbe Gestaltung besitzt.
Weitere bekannte Zentren wie Kashan und Kerman zeigen, wie vielfältig die persische Teppichproduktion ist. Kashan wird mit kunstvollen Teppichen verbunden, die feine Woll- und Seidenstoffe kombinieren können. Kerman ist für sorgfältige Details und hochwertige Materialien bekannt. Diese regionalen Unterschiede helfen dabei, Gabbeh präziser einzuordnen: Der vorliegende Teppich gehört zur Fars-Tradition und trägt deren Verbindung von handwerklicher Fertigung, nomadischem Ursprung und fantasievoller Musterbildung.
Design und Muster
Das Muster dieses Gabbeh – Shuli Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Es handelt sich um frei erfundene Designs, die nicht auf ein einziges festes Ornament reduziert werden. Die Knüpfer setzen ihre Vorstellungen in der Wolle um und geben jedem Stück dadurch eine eigene gestalterische Ausprägung. Der Teppich ist deshalb ein Unikat mit einer individuellen Musterwirkung.
Gabbeh-Muster können aus vereinfachten Zeichen, freien Flächen und stilisierten Motiven bestehen. Ihre Wirkung entsteht nicht zwingend durch eine Vielzahl kleiner Einzelheiten, sondern durch das Verhältnis von Farbe, Form und Fläche. Die Designs dürfen erzählerisch, spielerisch oder abstrakt erscheinen. Bei einem handgeknüpften Stück werden solche Formen direkt aus der Knüpfarbeit entwickelt und nicht erst nachträglich auf die Oberfläche aufgebracht.
Die genannten Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun. Zusammen bilden sie eine Palette aus warmen und zurückgenommenen Erdtönen. Rot kann im Gesamtbild einen deutlichen Akzent setzen, während Beige, Grau und Braun für ruhigere Übergänge sorgen. Die Farben werden als natürlich beschrieben und lassen sich mit der traditionellen Fars-Zuordnung des Teppichs verbinden. Entscheidend ist dabei nicht eine festgelegte Farbreihenfolge, sondern das Zusammenspiel der genannten Töne mit den fantasievollen Formen.
Die Farbwirkung erklärt auch die vielseitige Einsetzbarkeit des Gabbeh. Die Kombination aus Rot, Beige, Grau und Braun kann sich in klassische wie auch in zeitgenössische Räume einfügen. Im Wohnzimmer kann der Teppich als klar erkennbares textiles Gestaltungselement wirken. Im Schlafzimmer unterstützt die gedämpfte Farbpalette eine ruhige Raumwirkung. Ebenso passt die eigenständige Musteridee in einen kreativen Arbeitsraum, in dem textile Kunst und persönliche Einrichtung zusammenkommen.
Im Vergleich zu Tabriz- oder Isfahan-Teppichen wird Gabbeh häufig über seine vereinfachte, farbige und freie Gestaltung verstanden. Tabriz und Isfahan sind für detailverliebte Muster bekannt, die oft florale Formen und stärker ausgearbeitete kulturelle Symbole zeigen. Gabbeh setzt dagegen andere Schwerpunkte. Die fantasievollen Designs müssen keiner streng traditionellen Bildordnung folgen. Gerade diese gestalterische Offenheit gehört zur Identität der Gabbeh-Tradition.
Der Zusatz Shuli verweist in der Produktbezeichnung auf die konkrete Ausführung innerhalb des Gabbeh-Angebots. Für dieses Stück sind ausgefallene, fantasievolle Designs angegeben. Eine darüber hinausgehende Deutung einzelner Zeichen oder Figuren ist nicht festgelegt. So bleibt die Gestaltung als eigenständige Komposition erfahrbar, in der Farbe, Wolle und handgeknüpfte Formgebung gemeinsam den Charakter bestimmen.
Jedes Exemplar entsteht als einzelnes Werk. Das bedeutet bei fantasievoll entwickelten Gabbeh-Mustern, dass die persönliche Arbeit der Knüpfer sichtbar bleiben kann. Der Teppich steht damit zwischen überlieferter regionaler Tradition und individueller Gestaltung. Seine Muster sind in der Fars-Knüpfkunst verankert, ohne eine standardisierte Serienoptik anzustreben. Rot, Beige, Grau und Braun geben dem Design eine erkennbare Farbgrundlage.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus der Gabbeh – Shuli-Tradition und einer ausdrücklich fantasievollen Musterwelt. Die Designs sind ausgefallen und frei erfunden. Dadurch unterscheidet sich der Teppich von streng komponierten, stark ornamentalen Mustertraditionen. Seine Gestaltung beruht auf der kreativen Freiheit der Knüpfer und macht jedes Stück zu einem Unikat.
Auch die glänzende Schurwolle prägt den Charakter. Sie verbindet eine weiche Haptik mit der im Ursprung beschriebenen robusten Materialwirkung. Die Farbtöne Rot, Beige, Grau und Braun bilden eine natürliche, erdverbundene Palette. Gemeinsam mit der handgeknüpften Ausführung entsteht ein Teppich, der traditionelle Herkunft und eigenständige Gestaltung miteinander verbindet.
Der Teppich ist neu und stammt aus der Region Fars im Iran. Seine Knotendichte von 90.000 – 180.000 Knoten pro Quadratmeter macht den Umfang der handwerklichen Arbeit sichtbar. Als Wohn- oder Schlafzimmerteppich sowie für einen kreativen Arbeitsraum kann er in unterschiedliche Einrichtungskonzepte eingeordnet werden. Die harmonische Farbwirkung unterstützt sowohl traditionelle als auch moderne Raumgestaltungen.
FAQ
Was macht den Gabbeh – Shuli Teppich besonders?
Besonders sind die ausgefallenen und fantasievollen Designs, die aus der kreativen Freiheit der Knüpfer hervorgehen. Der Teppich wird als Unikat aus der Region Fars im Iran bezeichnet und ist handgeknüpft. Glänzende Schurwolle, die Farben Rot, Beige, Grau und Braun sowie die nomadische Gabbeh-Tradition verbinden sich zu einer eigenständigen textilen Gestaltung.
Wie pflege ich den Gabbeh – Shuli Teppich?
Für die laufende Pflege sollte der Teppich regelmäßig abgesaugt werden. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Diese Pflegehinweise unterstützen den Erhalt der Oberfläche, der Farbwirkung und der angenehmen Eigenschaften der Schurwolle.
Für welche Räume eignet sich der Gabbeh – Shuli Teppich?
Der Teppich kann im Wohn- oder Schlafzimmer eingesetzt werden und passt ebenso in einen kreativen Arbeitsraum. Seine Farben Rot, Beige, Grau und Braun sowie die fantasievollen Muster lassen sich in unterschiedliche Einrichtungsstile einordnen. Dadurch kann er sowohl eine traditionelle Einrichtung ergänzen als auch in einem zeitgenössischen Raum als eigenständiges textiles Gestaltungselement erscheinen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













