Perserteppich Fars 60 x 61 cm Wolle handgeknüpft

639$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 60 x 61 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Hochwertige Verarbeitung

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 7AC530F2 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 7AC530F2

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Ghashghai Perserteppich ist handgeknüpft und aus natürlicher Wolle gefertigt. Die Handarbeit verbindet das Material mit einer überlieferten Knüpftechnik und verleiht dem Teppich seine textile Struktur. Natürliche Wolle wird bei Ghashghai Teppichen wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer Strapazierfähigkeit verwendet. Sie eignet sich sowohl für Wohnräume als auch für Bereiche, in denen der Teppich regelmäßig genutzt wird.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotendichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung der geometrischen Ornamente. Sie ist zugleich ein Merkmal der aufwendigen handwerklichen Herstellung. Jeder Knoten wird einzeln gesetzt, sodass bei einem handgeknüpften Teppich die Verarbeitung unmittelbar mit dem Entstehungsprozess verbunden ist.

Die natürliche Wolle bietet eine weiche Oberfläche und bleibt zugleich belastbar. In der Beschreibung wird der Teppich durch seine hochwertige Verarbeitung gekennzeichnet. Diese Angabe bezieht sich auf die Ausführung des Stücks und ergänzt die Angaben zu Handarbeit, Wolle und Knotendichte. Das Ergebnis ist ein handgeknüpfter Perserteppich mit einer klar erkennbaren, aus Knoten aufgebauten Oberfläche.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus dem Iran, aus Südpersien und dort aus der Provinz Fars. Fars gilt als Heimatland der Ghashghai. Die Ghashghai Teppichtradition ist eng mit der Kultur dieser Region verbunden und wird seit Jahrhunderten gepflegt. Dadurch steht der Teppich in einer handwerklichen Tradition, in der praktische Nutzung, textile Arbeit und überlieferte Muster miteinander verbunden sind.

Ghashghai Teppiche gehören zu den persischen Orientteppichen und werden für ihre Handwerkskunst und ihre eigenständigen Entwürfe geschätzt. Die Herstellung von Hand erfordert Erfahrung mit dem Aufbau des Knüpfgrundes, der Auswahl der Wolle und der Ausführung der einzelnen Knoten. Die Knotendichte beeinflusst dabei, wie genau Ornamente angelegt werden können. Sie ist jedoch nur ein Teil der regionalen Knüpftradition, zu der auch die Gestaltung, die Farbwahl und die handwerkliche Ausführung gehören.

Die Provinz Fars ist mit verschiedenen Teppichtraditionen verbunden. In diesem Zusammenhang werden auch Shiraz Teppiche genannt. Shiraz Teppiche weisen häufig leuchtende Farben und traditionelle Motive mit folkloristischen Elementen auf. Ihre Knotentechniken und Materialien können variabler sein. Ghashghai Teppiche werden dagegen als robuster und langlebiger beschrieben. Beide Traditionen gehören zum textilen Erbe Südpersiens, unterscheiden sich jedoch in der jeweiligen Ausführung.

Die Ghashghai Tradition ist außerdem mit der nomadischen Kultur der Qashqai verbunden. In dieser Kultur haben textile Arbeiten eine wichtige Rolle und spiegeln Lebensweise und überlieferte Traditionen wider. Geometrische Muster und kräftige Farben sind wiederkehrende Merkmale der Teppiche, die mit den Ghashghai und Qashqai in Verbindung gebracht werden. Der vorliegende Teppich gehört mit seiner Herkunft aus Fars und seiner handgeknüpften Ausführung in diesen regionalen Zusammenhang.

Ein Perserteppich aus Fars ist daher nicht allein durch sein Material bestimmt. Seine Einordnung ergibt sich aus dem iranischen Ursprung, der Provinz Fars, der Verbindung mit den Ghashghai und der handwerklichen Tradition. Diese Merkmale erklären, warum Teppiche aus der Region sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als Ausdruck einer gewachsenen Kultur betrachtet werden. Die regionale Herkunft bleibt dabei von der individuellen Gestaltung jedes einzelnen Teppichs zu unterscheiden.

Design und Muster

Das Muster dieses Ghashghai Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Die Gestaltung arbeitet somit nicht mit einer rein floralen Komposition, sondern mit klar gegliederten Formen. Geometrische Motive lassen sich in der Ghashghai Tradition mit den überlieferten textilen Entwürfen und der nomadischen Kultur der Qashqai verbinden. Sie geben dem Teppich eine strukturierte und unmittelbar erkennbare Bildsprache.

Die Farbgebung bewegt sich in Rottönen und Brauntönen. Rot und Braun gehören zu den warmen Farbbereichen und prägen die Wirkung des Teppichs, ohne dass daraus ein einheitliches Farbschema für alle Ghashghai Teppiche abgeleitet werden kann. Bei diesem Stück stehen diese Farbtöne gemeinsam mit den geometrischen Ornamenten im Mittelpunkt. Die Beschreibung ordnet die Farben als lebendig und warm ein.

Ghashghai Teppiche können von Stück zu Stück unterschiedliche Entwürfe zeigen. Die Muster variieren, sodass jedes handgeknüpfte Exemplar als Einzelstück erscheint. Diese Unterschiede entstehen durch die individuelle Ausführung der Handwerker und durch die jeweils gewählte Anordnung von Ornamenten und Farben. Der vorliegende Teppich wird durch seine geometrische Gestaltung sowie durch Rottöne und Brauntöne charakterisiert.

Die Mustertradition aus Fars steht in einem größeren Zusammenhang mit den Teppichen Südpersiens. Geometrische Ornamente können dabei als wiederkehrende Gestaltungssprache verstanden werden, die Flächen ordnet und einzelne Motive miteinander verbindet. Die Formen wirken nicht zufällig, sondern werden innerhalb der Teppichkomposition angelegt. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Zeichnung Schritt für Schritt aus der Folge einzelner Knoten.

Im Vergleich dazu werden Shiraz Teppiche häufig mit leuchtenden Farben und traditionellen, teilweise folkloristischen Motiven beschrieben. Ghashghai Teppiche teilen mit ihnen die regionale Nähe und die handwerkliche Verbindung zu Fars, besitzen jedoch ihre eigene Mustertradition. Die geografische Verwandtschaft bedeutet deshalb nicht, dass beide Teppicharten dasselbe Design haben. Herkunft, Ornamentik und Ausführung müssen jeweils getrennt betrachtet werden.

Die warme Farbgruppe und die geometrischen Formen machen den Teppich zu einem vielseitig einsetzbaren Gestaltungselement. Er kann im Wohnbereich, im Esszimmer oder im Schlafzimmer verwendet werden. Diese Einsatzmöglichkeiten beschreiben die Funktion eines Teppichs im Raum, ohne seine regionale Identität zu verändern. Seine Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von handgeknüpfter Struktur, geometrischer Zeichnung sowie Rot- und Brauntönen.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus der Provinz Fars, die Verbindung mit der Ghashghai Tradition, die handgeknüpfte Herstellung und die Verwendung natürlicher Wolle. Hinzu kommen die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter, geometrische Ornamente und die Farbgebung in Rottönen und Brauntönen. Die Verarbeitung wird als hochwertig beschrieben.

Der Teppich ist ein Einzelstück mit einer individuellen Ausführung. Wie bei handgeknüpften Ghashghai Teppichen unterscheiden sich Muster und Anordnung von Stück zu Stück. Seine regionale Zuordnung und die Gestaltung ergänzen sich, bleiben aber als unterschiedliche Eigenschaften erkennbar: Fars bezeichnet die Herkunft, Ghashghai die damit verbundene Teppichtradition, während Ornamente und Farben das konkrete Design bestimmen.

FAQ

Wie pflege ich einen Ghashghai Perserteppich?

Regelmäßiges Absaugen hilft, Staub und lose Verschmutzungen aus der Wolloberfläche zu entfernen. Dabei sollte die Reinigung sorgfältig und ohne unnötig aggressive Behandlung erfolgen. Eine gelegentliche professionelle Reinigung wird empfohlen, damit die natürliche Wolle und die handgeknüpfte Struktur sachgerecht behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Das gilt besonders für die Rottöne und Brauntöne, die den Charakter dieses Teppichs prägen. Eine schonende, regelmäßige Pflege unterstützt damit die Erhaltung von Oberfläche, Farbwirkung und Verarbeitung.

Sind Ghashghai Perserteppiche für Fußbodenheizungen geeignet?

Ghashghai Perserteppiche können in Räumen mit Fußbodenheizung verwendet werden. Die natürliche Wolle besitzt eine gute Wärmeleitfähigkeit und verteilt die Wärme gleichmäßig. Dadurch lässt sich ein handgeknüpfter Wollteppich mit einer Fußbodenheizung kombinieren. Wichtig bleibt eine sachgerechte Verlegung, damit der Teppich eben aufliegt und die Wärme aus dem Boden den Raum weiterhin erreichen kann. Die Eignung bezieht sich auf die Eigenschaften der natürlichen Wolle und ist Teil der beschriebenen Nutzungsmöglichkeiten dieses Teppichtyps.

Wo kann ich einen Ghashghai Perserteppich kaufen?

Ghashghai Perserteppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und online erhältlich. Beim Kauf sollte auf Zertifikate geachtet werden, die die Authentizität und die Herkunft des Teppichs bestätigen. Für dieses Stück sind die Verbindung mit der Provinz Fars, die Einordnung als Perserteppich, die handgeknüpfte Herstellung und die natürliche Wolle zentrale Angaben. Zertifikate können dabei helfen, die Angaben zur regionalen Herkunft und zur Echtheit nachvollziehbar zu dokumentieren. Eine fachkundige Beratung bietet zusätzlich die Möglichkeit, Muster, Material und Verarbeitung vor dem Kauf zu prüfen.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen