Perserteppich Fars 60 x 60 cm Wolle handgeknüpft

530$

Handgeknüpfter Ghashghai Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 60 x 60 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Hochwertige Verarbeitung

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: CB029766 Kategorien: , ,

Inventarnummer: CB029766

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Ghashghai Perserteppich ist handgeknüpft und aus natürlicher Wolle gefertigt. Die Wolle wird im Flor eingesetzt und gehört zu den traditionellen Materialien der Teppichherstellung in Südpersien. Sie verbindet eine angenehme Weichheit mit der für Wolle bekannten Strapazierfähigkeit. Dadurch eignet sich das Material für einen Teppich, der nicht nur als dekoratives Stück, sondern auch im täglichen Wohnumfeld verwendet werden kann. Eine natürliche Wolloberfläche besitzt zudem eine eigene textile Struktur, die das Erscheinungsbild des Teppichs mitprägt.

Die Verarbeitung ist als hochwertig angegeben. Beim Handknüpfen entsteht jedes Muster Knoten für Knoten. Im Gegensatz zu einem maschinell hergestellten Teppich wird die Gestaltung dabei unmittelbar in die Bindung des Flors übertragen. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zu dieser Arbeitsweise und machen jedes handgeknüpfte Stück zu einem Einzelstück. Bei diesem Teppich steht die Verbindung aus natürlicher Wolle, manueller Arbeit und einer feinen Knotung im Mittelpunkt.

Die Ghashghai knüpfen ihre Teppiche traditionell in einem handwerklichen Umfeld. In der Beschreibung wird auch darauf hingewiesen, dass die Teppiche größtenteils unter freiem Himmel geknüpft werden. Diese Arbeitsweise verweist auf die nomadische Lebensform und auf eine Herstellung, die eng mit den verfügbaren Materialien und den überlieferten Techniken verbunden ist. Der Teppich bleibt dabei ein Gebrauchsgegenstand, dessen Material für Beständigkeit und eine regelmäßige Nutzung geeignet ist.

Natürliche Wolle lässt sich im Wohnalltag mit überschaubarem Aufwand pflegen. Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz und gelegentliches Ausklopfen werden als geeignete Maßnahmen genannt. Bei einem Fleck sollte mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel reagiert werden. Die Pflegehinweise beziehen sich auf die Wolloberfläche und unterstützen den Erhalt ihrer ursprünglichen Anmutung.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Südpersien, aus der Provinz Fars, und wird den Ghashghai zugeordnet. Die Ghashghai sind ein nomadisches Volk im Süden Persiens. Ihre Teppichtradition ist daher eng mit einer beweglichen Lebensweise verbunden. Teppiche konnten im Alltag verwendet werden und zugleich einen Ausdruck von handwerklichem Können, regionaler Überlieferung und kultureller Zugehörigkeit darstellen. Die Herkunft aus Fars ist somit nicht nur eine geografische Angabe, sondern verweist auf ein eigenständiges Umfeld der Teppichherstellung.

Fars gehört zu den wichtigen Landschaften der persischen Textilkultur. Die Region im Süden des Landes umfasst unterschiedliche Lebensräume und war über lange Zeit ein Berührungspunkt zwischen sesshaften Gemeinschaften, Handelswegen und nomadischen Gruppen. In diesem Umfeld entwickelten sich verschiedene Formen der Web- und Knüpfarbeit. Die Ghashghai-Tradition steht für eine Herstellung, in der Muster nicht ausschließlich nach einem starren Plan wiederholt werden, sondern innerhalb überlieferter Formen individuell ausgearbeitet werden können.

Bei nomadischen Teppichen spielt die Weitergabe des Wissens innerhalb der Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knoten und Muster werden traditionell von einer Generation an die nächste vermittelt. Das Handwerk ist dabei mit dem Alltag verbunden und nicht von ihm getrennt. Materialien werden nach ihrer Verfügbarkeit verarbeitet, während die Gestaltung auf einem überlieferten Vorrat an Ornamenten beruht. So entsteht eine Verbindung von praktischer Nutzung und bildlicher Sprache.

Die Bezeichnung Ghashghai beschreibt in diesem Zusammenhang eine Teppichtradition aus Südpersien. In der Teppichwelt begegnet auch die Schreibweise Qashqai. Die überlieferte Gestaltung dieser Teppiche ist für lebhafte Farben und geometrische Muster bekannt. Zugleich gibt es innerhalb der regionalen Tradition unterschiedliche Ausprägungen. Ein Ghashghai-Teppich muss deshalb nicht wie ein anderer Teppich aus Fars aussehen, auch wenn beide aus demselben weiteren Kulturraum stammen.

Auch Shiraz-Teppiche werden mit der Region in Verbindung gebracht. Sie zeigen häufig einfachere Gestaltungen, während Ghashghai-Teppiche eine höhere Detailgenauigkeit und eine ausgeprägte geometrische Ornamentik aufweisen können. Der Vergleich macht deutlich, dass die Teppiche Südpersiens keine einheitliche Gruppe bilden. Daneben sind persische Teppiche aus Isfahan oder Kashan für kunstvolle Muster und lebendige Farben bekannt. Diese Orte gehören zu anderen regionalen Traditionen und werden hier als Vergleich zur Vielfalt der persischen Teppichkunst genannt.

Die Geschichte der Ghashghai-Teppiche ist damit vor allem eine Geschichte des überlieferten Handwerks. Sie verbindet die Landschaft Fars, die nomadische Kultur Südpersiens und die praktische Funktion des Teppichs. Jeder handgeknüpfte Teppich führt diese Tradition in einer eigenen Ausarbeitung fort. Seine Bedeutung entsteht aus dem Zusammenspiel von Herkunft, Material, Arbeitsweise und Musterwelt, ohne dass jedes Stück dieselben Formen oder dieselbe Farbverteilung wiederholen muss.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Gestaltung arbeitet mit Linien, Winkeln, Flächen und wiederkehrenden Formen. Diese Elemente können gegliedert, gespiegelt oder rhythmisch angeordnet werden. Anders als eine naturalistische Darstellung beruht ein geometrisches Muster nicht auf einer möglichst genauen Abbildung eines Gegenstands. Es ordnet die Fläche durch klar erkennbare Zeichen und schafft dadurch eine strukturierte Gesamtwirkung.

In der Ghashghai-Tradition werden geometrische Ornamente häufig mit einer lebhaften Farbauffassung verbunden. Für diesen Teppichtyp werden Rottöne und warme Brauntöne genannt. Rot kann in der traditionellen persischen Textilkunst als kräftiger Grund- oder Akzentton auftreten, während Braun eine erdige und warme Ergänzung bildet. Die Verbindung beider Farbbereiche wirkt geschlossen und wohnlich, ohne dass das Muster seine klare Gliederung verliert.

Die Musterwelt nomadischer Teppiche beruht auf einem überlieferten Formenbestand. Ornamente werden nicht nur als Dekoration eingesetzt, sondern können auch die Erinnerung an vertraute Zeichen, Landschaften und kulturelle Zusammenhänge bewahren. Bei der handgeknüpften Ausführung werden diese Formen in den Flor übertragen. Dadurch erhält die Zeichnung eine textile Tiefe. Die Knotung und die Farbflächen arbeiten zusammen: Die Konturen werden durch die Anordnung der Knoten sichtbar, während die Wolle der Oberfläche eine eigene Haptik gibt.

Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine feinere Ausarbeitung von Konturen und kleinen Ornamenten. Bei Ghashghai-Teppichen kann die geometrische Sprache dadurch differenziert erscheinen, ohne ihre direkte Lesbarkeit zu verlieren. Die Muster bleiben als wiederkehrende Formen erkennbar, während innerhalb der einzelnen Bereiche feine Abstufungen und Details entstehen. Die beschriebene Knotung ist deshalb eng mit der Wahrnehmung des Designs verbunden.

Die Farbpalette aus Rot- und Brauntönen prägt den Gesamteindruck stärker als einzelne isolierte Ornamente. Warme Rottöne können Flächen zusammenfassen oder einen Mittelpunkt betonen. Brauntöne schaffen Übergänge und geben den geometrischen Formen einen erdverbundenen Rahmen. In der traditionellen Gestaltung können Farben je nach Musterbereich unterschiedlich gewichtet werden. So entsteht Spannung zwischen ruhigen Flächen und stärker hervortretenden Ornamenten.

Ghashghai-Teppiche stehen neben anderen persischen Mustertraditionen, ohne mit ihnen gleichgesetzt zu werden. Shiraz-Teppiche weisen oft einfachere Designs auf. Isfahan- und Kashan-Teppiche sind für kunstvolle Muster und lebendige Farben bekannt. Die Ghashghai-Gestaltung setzt demgegenüber auf die Verbindung von geometrischer Klarheit, regionaler Farbauffassung und nomadischer Überlieferung. Qashqai-Teppiche werden ebenfalls mit lebhaften Farben und geometrischen Mustern verbunden. Beide Bezeichnungen verweisen in der Beschreibung auf unterschiedliche Interpretationen traditioneller Designs und Farben.

Das Design dieses Einzelstücks lässt sich daher als geometrisch ornamental und farblich warm beschreiben. Die Musterordnung gibt der Fläche eine klare Struktur, während die Rottöne und warmen Brauntöne eine zusammenhängende Farbwirkung erzeugen. Die handgeknüpfte Ausführung bewahrt dabei den Charakter einer individuell gefertigten Arbeit. Nicht eine industrielle Wiederholung, sondern die Verbindung von überliefertem Motivbestand und manueller Umsetzung bestimmt das Erscheinungsbild.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Südpersien in der Provinz Fars, die Zuordnung zur Ghashghai-Tradition und die handgeknüpfte Verarbeitung. Als Material wird natürliche Wolle verwendet. Hinzu kommen geometrische Ornamente sowie die genannte Farbwelt aus Rot- und Brauntönen. Die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter ist im Produkttext angegeben und steht für die feine Ausarbeitung des Teppichs.

Die hochwertige Verarbeitung verbindet traditionelle Handarbeit mit einer für den Gebrauch geeigneten Wollqualität. Die Ghashghai fertigen ihre Teppiche größtenteils unter freiem Himmel. Diese Besonderheit verweist auf die nomadische Arbeitsweise und unterscheidet den kulturellen Hintergrund von einer rein industriellen Herstellung. Jedes Stück ist als Einzelstück zu verstehen und trägt die individuelle Ausarbeitung seiner Muster und Farbflächen.

Für die Erhaltung der Wolloberfläche genügt eine regelmäßige, schonende Pflege. Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz, gelegentliches Ausklopfen sowie eine schnelle Behandlung von Flecken mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel gehören zu den genannten Hinweisen. Damit bleiben Material, Muster und textile Oberfläche im Alltag übersichtlich zu pflegen.

FAQ

Wie pflege ich meinen Ghashghai Teppich richtig?

Für die regelmäßige Pflege wird Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Dadurch wird die Oberfläche gereinigt, ohne die Wollfasern unnötig mechanisch zu beanspruchen. Gelegentliches Ausklopfen ergänzt diese Reinigung. Bei einem Fleck sollte möglichst sofort gehandelt werden. Dafür eignet sich ein feuchtes Tuch zusammen mit einem milden Reinigungsmittel. Die Behandlung sollte gezielt auf die betroffene Stelle begrenzt bleiben. Eine regelmäßige und schonende Pflege unterstützt die Erhaltung der natürlichen Wolle und der sichtbaren Muster. Die Hinweise sind auf die Wolloberfläche dieses handgeknüpften Teppichs abgestimmt und vermeiden eine unnötig intensive Behandlung.

Welche Farben sind typisch für Ghashghai Teppiche?

Ghashghai Teppiche werden mit einer Farbpalette aus Rottönen und warmen Brauntönen verbunden. Rot kann dabei in unterschiedlichen Nuancen auftreten und den geometrischen Ornamenten eine deutliche Präsenz geben. Warme Brauntöne ergänzen diese Farbwirkung und schaffen einen erdigen Zusammenhang zwischen den einzelnen Musterbereichen. Die Farbkombination gehört zur beschriebenen traditionellen Gestaltung und unterstützt eine warme, einladende Raumwirkung. Bei handgeknüpften Einzelstücken kann die Verteilung der Farben innerhalb der geometrischen Ornamente unterschiedlich ausfallen, während die grundlegende Orientierung an Rot- und Brauntönen erhalten bleibt.

Was macht Ghashghai Teppiche besonders?

Ihre Besonderheit liegt in der Verbindung aus traditioneller Handwerkskunst, natürlicher Wolle und individuellen geometrischen Designs. Ghashghai Teppiche werden von einem nomadischen Volk in Südpersien gefertigt und sind mit der Provinz Fars verbunden. Die handgeknüpfte Herstellung überträgt jedes Ornament Schritt für Schritt in den Flor. Die feine Knotung unterstützt eine detailreiche Musterwirkung. Dazu kommen die warmen Rottöne und Brauntöne, die für diese Gestaltung genannt werden. Die Teppiche werden größtenteils unter freiem Himmel geknüpft, was ihren handwerklichen und nomadischen Hintergrund sichtbar macht. So verbindet dieses Einzelstück praktische textile Eigenschaften mit einer regional überlieferten Muster- und Arbeitsweise.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen