



Perserteppich Fars 57 x 57 cm Wolle handgeknüpft
604$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 57×57 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Neu | Herkunft: Südpersien, Provinz Fars
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 372BEE9F
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus natürlicher Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche die für Wollteppiche typische textile Struktur. Als Naturmaterial kann Wolle Wärme speichern und fühlt sich beim Begehen angenehm an. Diese Eigenschaften werden im Quelltext ausdrücklich mit dem Teppich verbunden. Die Ausführung ist auf eine dauerhafte Nutzung ausgerichtet; die Wolle wird dabei als langlebig und strapazierfähig beschrieben.
Die Knotendichte liegt bei 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte gehört zur konkreten Ausführung dieses Teppichs und beschreibt, wie eng die einzelnen Knoten im Gewebe nebeneinanderliegen. Beim Handknüpfen entsteht das Muster Knoten für Knoten. Der Knüpfer arbeitet dabei nicht mit einem maschinellen Druckbild, sondern baut Flor und Zeichnung schrittweise auf. So verbindet die Herstellung die natürliche Wolle mit einer handwerklichen, textilen Konstruktion.
Die handgeknüpfte Verarbeitung ist ein wesentlicher Teil der Identität eines Ghashghai-Teppichs. Sie verweist auf eine Arbeit, bei der Material, Knoten und Ornament unmittelbar miteinander verbunden werden. Der Teppich ist neu. Angaben zu einer Baumwollkette oder zu weiteren Fasern liegen nicht vor und werden deshalb nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Südpersien, aus der Provinz Fars. Fars liegt im Süden Irans und zählt zu den traditionsreichen Regionen der persischen Teppichherstellung. Die Herkunft ist bei einem Teppich nicht nur eine geografische Bezeichnung. Sie verweist auch auf die kulturellen Gruppen, Arbeitsweisen und Gestaltungsvorstellungen, die in einer Region über lange Zeit weitergegeben wurden. Dieser Teppich wird dem Ghashghai-Volk zugeordnet, dessen Teppichtradition eng mit Fars verbunden ist.
Die Ghashghai sind für ihre nomadische Lebensweise bekannt. Diese Lebensform prägte auch den praktischen Charakter ihrer Textilien. Teppiche mussten in einem beweglichen Alltag verwendbar sein und zugleich als textile Ausdrucksform funktionieren. Das Knüpfen konnte unter freiem Himmel stattfinden. Der Quelltext beschreibt außerdem, dass Ghashghai-Teppiche oft ohne vorgefertigte Pläne hergestellt werden. Dadurch entsteht eine Gestaltung, die aus dem handwerklichen Prozess heraus entwickelt wird, anstatt einem vollständig standardisierten Schema zu folgen.
Bei nomadisch geprägten Teppichtraditionen werden Wissen und Motive häufig mündlich und praktisch weitergegeben. Die Arbeit beruht auf Erfahrung im Umgang mit Wolle, Farben, Knoten und Ornamenten. Geometrische Formen lassen sich dabei in einem klaren Aufbau anordnen und auch ohne detaillierte Vorlage in den Teppich einarbeiten. Die wiederkehrenden Zeichen erhalten ihren Sinn aus der Tradition der jeweiligen Gruppe, während die konkrete Ausführung von der Hand der Knüpferin oder des Knüpfers abhängt.
Die Provinz Fars umfasst unterschiedliche kulturelle und handwerkliche Einflüsse. In der Region werden neben Ghashghai-Teppichen auch Shiraz-Teppiche genannt. Shiraz-Teppiche sind für farbenfrohe Gestaltungen und handwerkliche Ausführung bekannt. Der Name Shiraz beschreibt dabei eine regionale Teppichtradition und macht diesen konkreten Teppich nicht zu einem Shiraz-Teppich. Seine Herkunft ist Fars, und seine Zuordnung ist Ghashghai.
Auch andere persische Teppichzentren stehen in einem größeren Zusammenhang mit der Geschichte des iranischen Knüpfhandwerks. Kerman wird mit feinen Mustern und hohen Knotenzahlen verbunden, während Tabriz häufig florale Motive und komplexe Kompositionen zeigt. Nain und Kashan sind ebenfalls für hochwertige Teppiche bekannt. Diese Regionen haben jeweils eigene Gestaltungssprachen. Sie dienen hier als Vergleich innerhalb der persischen Teppichkultur und ändern weder die Herkunft aus Fars noch die Ghashghai-Zuordnung dieses Stücks.
Design und Muster
Das Muster besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Gestaltung arbeitet mit klar gegliederten Formen, Linien, Winkeln und wiederkehrenden Zeichen. Anders als bei einer rein naturalistischen Darstellung müssen solche Ornamente keine Pflanzen oder Tiere unmittelbar abbilden. Ihre Wirkung entsteht durch Anordnung, Wiederholung, Achsen und den Wechsel von Flächen. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jedes dieser Elemente in die Knotenfolge übertragen.
Die Farbgestaltung ist von kräftigen Rottönen und warmen Brauntönen geprägt. Rot und Braun bilden eine erdige Farbpalette, in der sich die geometrischen Formen deutlich voneinander abheben können. Die roten Partien setzen markante Akzente, während die warmen Brauntöne den Gesamteindruck zusammenhalten. Diese Farbangaben beziehen sich auf die konkrete Beschreibung des Teppichs. Weitere Farben werden nicht ergänzt.
Ghashghai-Teppiche werden häufig mit einer eigenständigen, geometrisch orientierten Formensprache in Verbindung gebracht. Die Ornamente können in Felder, Borten oder wiederkehrende Einheiten gegliedert sein. Solche Ordnungssysteme erleichtern es, ein Muster über die Fläche zu führen, ohne dass jedes Detail identisch wiederholt werden muss. Gerade bei einer Herstellung ohne vorgefertigten Plan kann die Balance zwischen Wiederholung und individueller Ausführung ein wichtiges Merkmal der Gestaltung sein.
Die Muster erinnern an traditionelle Teppiche aus Shiraz, bleiben jedoch als Ghashghai-Ausführung der Herkunftstradition von Fars zugeordnet. Eine solche Nähe erklärt sich aus der gemeinsamen regionalen Umgebung: Innerhalb einer Provinz können sich Farbvorlieben, Ornamente und handwerkliche Techniken gegenseitig beeinflussen. Dennoch besitzt jede Gruppe ihre eigenen Gewohnheiten. Die geometrischen Ornamente und die kräftige rot-braune Palette geben diesem Teppich seine klar erkennbare gestalterische Richtung.
Bei der Betrachtung eines solchen Musters ist die Verbindung zwischen Zeichnung und Knüpftechnik wesentlich. Die hohe Knotendichte erlaubt eine differenzierte Ausarbeitung der ornamentalen Flächen. Linien können enger geführt und Übergänge genauer gegliedert werden als bei einer sehr groben Ausführung. Das Design bleibt dabei nicht von der handwerklichen Herstellung getrennt: Die Zeichnung entsteht aus der Folge einzelner Wollknoten und erhält dadurch ihre textile Oberfläche.
Die geometrische Komposition und die warmen Farben machen den Teppich als regional geprägtes Dekorationsstück lesbar. Die Farbpalette erinnert an natürliche, erdverbundene Töne, während die roten Bereiche die Musterstruktur betonen. Der Quelltext beschreibt die Gestaltung als an traditionelle Shiraz-Teppiche erinnernd und zugleich als von einer höheren Qualität gekennzeichnet. Diese Einordnung wird als Beschreibung des vorliegenden Stücks übernommen, ohne daraus eine andere Herkunft abzuleiten.
Besonderheiten
Zu den konkreten Besonderheiten gehören die handgeknüpfte Herstellung, die natürliche Wolle, die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter und die geometrischen Ornamente. Hinzu kommen die kräftigen Rottöne und warmen Brauntöne. Der Teppich ist neu und stammt aus Südpersien, Provinz Fars. Seine Ghashghai-Zuordnung verbindet die regionale Herkunft mit einer nomadisch geprägten Handwerkstradition.
Die natürliche Wolle wird mit Langlebigkeit, angenehmem Komfort beim Begehen und der Fähigkeit zur Wärmespeicherung verbunden. Der Teppich kann dadurch in der Beschreibung sowohl als textile Bodenfläche als auch als traditionelles Handwerksstück verstanden werden. Die individuelle Note entsteht aus der handwerklichen Ausführung und aus der beschriebenen Arbeitsweise, bei der Ghashghai-Teppiche oft ohne vorgefertigte Pläne geknüpft werden.
FAQ
Wie pflege ich meinen Ghashghai-Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, losen Staub aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche sorgfältig und ohne unnötige Belastung behandelt werden. Für eine gründliche Pflege kann gelegentlich eine professionelle Reinigung in Betracht gezogen werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die kräftigen Rottöne und warmen Brauntöne nicht ausbleichen. Die Pflegeempfehlung gilt der Erhaltung von Oberfläche und Farbwirkung der natürlichen Wolle.
Was macht Ghashghai-Teppiche besonders?
Ghashghai-Teppiche verbinden Handarbeit, natürliche Wolle und eine ausgeprägte geometrische Gestaltung. Bei diesem Stück kommt die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter hinzu. Die Herstellung ist mit der nomadischen Tradition des Ghashghai-Volkes in Fars verbunden. Das Knüpfen ohne vorgefertigte Pläne kann jedem Stück eine individuelle Note geben. Seine Besonderheit liegt damit in der Verbindung von Material, dichter Knüpfung, regionaler Herkunft und geometrischen Ornamenten.
Welche Größen sind für Ghashghai-Perserteppiche erhältlich?
Ghashghai-Perserteppiche werden in verschiedenen Größen angeboten. Dazu gehören kleine Läufer ebenso wie größere Raumteppiche. Die Auswahl ermöglicht es, unterschiedliche Wohnbereiche mit einem passenden Format auszustatten. Dieses konkrete Stück ist ein quadratischer Teppich. Für die Platzierung sollten die vorhandenen Raumverhältnisse, die gewünschte Wirkung und der verfügbare Bodenbereich berücksichtigt werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












