





Perserteppich Fars 345 x 263 cm Wolle handgeknüpft
3537$
Handgeknüpfter Fars Perserteppich aus dem Iran | Knotendichte: 50.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle | Größe: 345 x 263 cm | Muster: Abstrakte Designs mit großen Farbflächen | Zustand: Hochwertig und weich
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VERSANDPARTNERInventarnummer: E1876727
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Gabbeh Teppich wird aus handgesponnener Schafs- und Ziegenwolle gefertigt. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche ihre ausgeprägte Weichheit. Der hohe Flor gehört zu den klar erkennbaren Eigenschaften dieses Teppichs und schafft eine angenehme, griffige Struktur. Wolle ist ein natürliches Material, das als atmungsaktiv und hypoallergen beschrieben wird. Dadurch verbindet der Teppich eine weiche Oberfläche mit einer Materialeigenschaft, die ihn auch für Menschen mit Allergien interessant macht.
Die Herstellung erfolgt von Hand durch Knüpfen. Bei dieser traditionellen Technik wird jeder Knoten einzeln gesetzt. Die angegebene Knotendichte liegt bei 50.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine sorgfältige und präzise Ausführung und unterstützt die Robustheit des Teppichs. Zugleich entstehen durch die handwerkliche Arbeit charakteristische Oberflächenstrukturen, die bei einem einzelnen Stück nicht völlig gleichförmig ausfallen müssen.
Die Kombination aus handgesponnener Wolle, hohem weichem Flor und handgeknüpfter Verarbeitung bestimmt die Haptik dieses Gabbeh Teppichs. Die Wolle sorgt für den angenehmen Griff, während der Flor eine behagliche Oberfläche bildet. Natürliche Farbstoffe ergänzen die Materialauswahl und geben dem Teppich seine farbliche Wirkung. In der Verbindung von traditioneller Handarbeit und natürlichen Materialien liegt der sachliche Charakter dieser Ausführung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wurde von Ghashghai-Nomaden in der Provinz Fars hergestellt. Fars liegt im Iran und gehört zu den Regionen, die mit der Gabbeh-Tradition eng verbunden sind. Gabbeh Teppiche stehen für eine nomadisch geprägte Form des Knüpfens, bei der der Teppich aus den Lebensbedingungen, den vorhandenen Materialien und der unmittelbaren Umgebung heraus entsteht. Die Herkunft aus Fars bezeichnet deshalb nicht nur einen geografischen Ort, sondern verweist auch auf eine eigenständige textile Tradition.
Bei nomadischen Knüpferinnen und Knüpfern war ein Teppich nicht ausschließlich ein dekorativer Bodenbelag. Gabbeh Teppiche konnten im Alltag ebenso als Wandbehang oder Decke verwendet werden. Ihre Gestaltung blieb dabei häufig unmittelbar und klar. Statt einer streng vorgegebenen Hof- oder Werkstattkomposition entstanden Muster, die sich aus überlieferten Formen, persönlichen Entscheidungen und Beobachtungen der Umgebung entwickelten. Das erklärt die reduzierte Wirkung, die für viele Gabbeh Arbeiten kennzeichnend ist.
Die Teppichtradition von Fars ist mit dem Leben der Ghashghai-Nomaden verbunden. Wolle war als Material aus der Haltung von Schafen und Ziegen verfügbar und konnte von Hand versponnen werden. Das Knüpfen war damit in einen praktischen Alltag eingebettet, ohne seine gestalterische Bedeutung zu verlieren. Aus der Verbindung von Wolle, Handarbeit und nomadischer Erfahrung entstand eine Teppichform, die funktionale Eigenschaften mit einer ausdrucksstarken, nicht streng akademischen Bildsprache verbindet.
Gabbeh wird nicht allein über ein bestimmtes Einzelmotiv definiert. Die Bezeichnung umfasst vielmehr eine Tradition, in der einfache Formen, großzügige Farbflächen und eine deutlich sichtbare handwerkliche Oberfläche zusammenkommen. Die Muster können das Leben der Nomaden, ihre Umgebung und ihre Erfahrungen aufnehmen. Natur- und Tiermotive werden dabei oft vereinfacht oder stilisiert. Auch geometrische Zeichen können Hinweise auf die Umgebung, die Überzeugungen oder das kulturelle Erbe nomadischer Gemeinschaften geben.
Die Fars-Herkunft ist daher im Zusammenhang mit einer lebendigen Überlieferung zu verstehen. Jeder handgeknüpfte Gabbeh entsteht aus der Verbindung regionaler Praxis und individueller Ausführung. Die Arbeit der Ghashghai-Nomaden zeigt sich in der Auswahl der Wolle, in der handgesponnenen Faser, in der Knüpftechnik und in der freien Behandlung von Fläche und Motiv. Der Teppich steht damit für eine iranische Textiltradition, deren Formen aus dem Gebrauch und aus der nomadischen Lebenswelt hervorgegangen sind.
Design und Muster
Das Design dieses Gabbeh Teppichs ist abstrakt und arbeitet mit großen Farbflächen. Die großzügige Flächengliederung gibt dem Muster eine klare, ruhige Struktur, ohne es auf ein einziges festes Motiv zu beschränken. Abstrakte Gabbeh Designs können mit wenigen Formen eine deutliche Wirkung erzeugen. Ihre Gestaltung beruht nicht auf einer möglichst detailreichen Darstellung, sondern auf dem Verhältnis von Farbe, Fläche und vereinfachtem Zeichen.
Natürliche Farbstoffe verleihen der Oberfläche sanfte, erdige Töne. Diese Farbwirkung passt zur Herkunft und zur traditionellen Materialbasis des Gabbeh. Naturfarbstoffe werden in der Teppichkunst eingesetzt, um Fasern farblich zu verändern und Nuancen zu schaffen, die sich zu einer ausgewogenen Gesamtwirkung verbinden. Bei diesem Teppich steht die Farbgestaltung in Verbindung mit den großen Flächen, sodass die abstrakte Komposition nicht von vielen kleinen Einzelheiten überlagert wird.
Die Gabbeh-Bildsprache kann geometrische Formen ebenso aufnehmen wie stilisierte Darstellungen aus der Natur. Linien, Flächen und vereinfachte Figuren werden dabei nicht zwingend naturalistisch ausgearbeitet. Gerade diese Reduktion ermöglicht es, Motive offen und unmittelbar erscheinen zu lassen. Die Mustertradition verweist häufig auf Tiere, Landschaften, den Alltag und die Erfahrungen der nomadischen Gemeinschaften. Dabei bleiben die Zeichen in eine einfache, klar lesbare Gesamtordnung eingebunden.
Ein Gabbeh Teppich verbindet auf diese Weise traditionelle Herkunft mit einer abstrakten Gestaltung. Die großen Farbflächen lassen das Muster eigenständig wirken und unterstützen zugleich eine Einordnung in unterschiedliche Wohnstile. Rustikale, moderne und minimalistische Räume können mit einer solchen klaren Flächenaufteilung arbeiten, ohne dass der Teppich seine regionale Identität verliert. Die Anpassungsfähigkeit entsteht aus der reduzierten Formensprache, nicht aus dem Verzicht auf Tradition.
Die handgeknüpfte Oberfläche trägt zusätzlich zur Wirkung des Designs bei. Ein hoher Flor nimmt Farbe und Licht anders auf als eine vollkommen glatte Fläche. Dadurch können sich innerhalb einer Farbfläche feine Unterschiede in der Wahrnehmung ergeben. Solche Veränderungen sind Teil der textilen Struktur und stehen im Zusammenhang mit der handwerklichen Fertigung. Das abstrakte Muster wird somit nicht nur gesehen, sondern auch über die weiche, griffige Oberfläche erfahrbar.
Besonderheiten
Zu den besonderen Eigenschaften dieses Gabbeh Teppichs gehören der hohe weiche Flor, die handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle, die natürlichen Farbstoffe und die handgeknüpfte Ausführung. Die Knotendichte von 50.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter wird als Grundlage für Robustheit und Langlebigkeit beschrieben. Der Teppich ist hochwertig und weich und verbindet diese Eigenschaft mit einem abstrakten Design aus großen Farbflächen.
Die Herstellung von Hand macht jedes Stück individuell. Kleine Unregelmäßigkeiten in Muster und Farbe können bei einem handgeknüpften Teppich auftreten. Sie sind mit der jeweiligen Ausführung verbunden und unterscheiden das Einzelstück von einer maschinell völlig gleichförmigen Produktion. Seine weiche Oberfläche macht den Teppich zu einem angenehmen Bodenbelag, während die verwendeten natürlichen Materialien und Farbstoffe ihn auch als umweltbewusste Wahl auszeichnen.
FAQ
Wie reinige ich diesen Gabbeh Teppich?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich ein Staubsauger mit sanfter Bürste. Damit lassen sich Staub und lose Verschmutzungen entfernen, ohne die weiche Floroberfläche unnötig zu beanspruchen. Flecken sollten möglichst schnell mit einem feuchten Tuch und milder Seifenlauge behandelt werden. Bei hartnäckigen Flecken ist eine professionelle Teppichreinigung ratsam, damit Wolle, Flor und natürliche Farbstoffe fachgerecht berücksichtigt werden.
Woher stammt der Gabbeh Teppich?
Dieser Gabbeh Teppich stammt aus dem Iran, genauer aus der Provinz Fars. Hergestellt wurde er von Ghashghai-Nomaden. Fars ist für seine Teppichtradition und für Gabbeh Arbeiten bekannt, deren Gestaltung häufig die nomadische Lebensweise, die Umgebung und überlieferte Zeichen aufnimmt. Die Herkunft erklärt damit sowohl die Verbindung zur iranischen Knüpfkunst als auch den traditionellen Charakter der abstrakten Gestaltung.
Welche Vorteile bietet ein Gabbeh Teppich?
Der Teppich bietet eine weiche, angenehme Oberfläche und ist durch seinen hohen Flor besonders griffig. Seine handgeknüpfte Verarbeitung und die angegebene Knotendichte werden mit Robustheit und Langlebigkeit verbunden. Handgesponnene Schafs- und Ziegenwolle ist ein natürliches Material, das als atmungsaktiv und hypoallergen beschrieben wird. Natürliche Farbstoffe sowie die individuelle handwerkliche Ausführung ergänzen diese Eigenschaften.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












