Perserteppich Fars 290 x 157 cm Wolle handgewebt

Ursprünglicher Preis war: 4427$Aktueller Preis ist: 993$

Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Wolle | Größe: 290 x 157 cm | Muster: Beidseitig identisch | Zustand: Neu

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Inventarnummer: 57A7FFA4

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt und aus Wolle gefertigt. Anders als ein klassischer Flor- oder Knüpfteppich entsteht ein Kelim durch das Verkreuzen von Kett- und Schussfäden. Dadurch bildet sich eine flache, textile Fläche ohne den für geknüpfte Teppiche typischen Flor. Die handgewebte Ausführung macht den Aufbau des Gewebes unmittelbar nachvollziehbar und verbindet die Nutzung als Bodenbelag mit der Möglichkeit, das Stück als Textil an der Wand zu präsentieren.

Wolle ist ein traditionelles Material für textile Arbeiten aus dem iranischen Kulturraum. Sie lässt sich zu widerstandsfähigen Fäden verspinnen und eignet sich für farbige Flachgewebe mit klarer Zeichnung. Bei einem Kelim wirken Material und Webtechnik unmittelbar zusammen: Die Wolle bildet nicht nur die Substanz des Gewebes, sondern trägt auch zur haptischen Wirkung der Oberfläche bei. Die Verarbeitung dieses Stücks wird als handgewebt beschrieben; weitere Angaben zu Kette, Schuss, Fadenzahl oder einer besonderen Webtechnik liegen nicht vor.

Die flache Konstruktion unterscheidet Kelims von dicht geknüpften Perserteppichen. Beim Knüpfen wird jeder einzelne Knoten in den Flor eingebracht, während beim Weben die Schussfäden die Kettfäden durchlaufen und das Muster in die Fläche eingearbeitet wird. Diese Unterscheidung erklärt die charakteristische, beidseitig nutzbare Anmutung vieler Kelims. Für dieses Exemplar ist ausdrücklich festgehalten, dass das Muster auf beiden Seiten identisch ist.

Der Kelim wird als neu angegeben. Eine Patina, Reparaturen, Abnutzung oder sonstige Gebrauchsspuren sind für dieses Stück nicht genannt. Ebenso werden keine Angaben zu einer Signatur, zu einer speziellen Färbung oder zu einer zusätzlichen Materialkomponente gemacht. Fest steht die handgewebte Ausführung aus Wolle und die Einordnung als Kelim aus Fars.

Herkunft und Tradition

Fars liegt im Süden des Iran und gehört zu den bedeutenden Landschaften der persischen Textilkultur. Die Region ist historisch mit unterschiedlichen Formen des Nomaden- und Dorftteppichs verbunden. Neben geknüpften Teppichen haben dort flach gewebte Textilien einen festen Platz. Der Begriff Kelim bezeichnet dabei eine textile Gattung, deren Muster nicht durch Florhöhe, sondern durch die Anordnung farbiger Webfäden sichtbar wird.

Die Webtradition von Fars steht in einem größeren Zusammenhang mit den handwerklichen Kulturen des iranischen Hochlands. Textilien wurden in ländlichen Gemeinschaften und bei nomadisch geprägten Gruppen für den täglichen Gebrauch hergestellt. Aus dieser Verbindung von praktischer Funktion und überliefertem Musterwissen entwickelten sich Gewebe, die als Teppich, Decke, Tasche oder Wandtextil verwendet werden konnten. Die genaue Ausgestaltung variiert je nach Ort, Werkstatt und überlieferter Gestaltung.

Perserteppiche werden in vielen Regionen des Iran hergestellt, darunter Isfahan, Tabriz, Kashan und Kerman. Jede dieser Regionen ist mit eigenen Formen, Farbauffassungen und handwerklichen Traditionen verbunden. Fars nimmt innerhalb dieser Vielfalt eine eigene Stellung ein. Bei einem Kelim aus Fars liegt der Schwerpunkt nicht auf einer hohen Knotenzahl, sondern auf der Webtechnik und auf der Verbindung von Kette und Schuss. Das macht ihn zu einem Orientteppich mit flacher Struktur und eigener textiler Tradition.

Die Herstellung von Kelims verlangt ein gutes Verständnis für Spannung, Fadenführung und Farbwechsel. Beim Aufbau wird zunächst ein Kettgerüst eingerichtet. Die Schussfäden werden anschließend in verschiedenen Farben eingetragen und verdichtet. Je nach Muster können Farbbereiche nebeneinanderliegen, sich an Übergängen verzahnen oder durch Linien voneinander getrennt werden. Das Verfahren erlaubt eine klare, grafische Wirkung und lässt die textile Konstruktion als Teil der Gestaltung erkennbar bleiben.

Handgewebte Teppiche aus Fars werden häufig mit der reichen Kultur der südiranischen Landschaft in Verbindung gebracht. Dabei ist zwischen regionaler Herkunft und einem bestimmten Motiv zu unterscheiden. Die Herkunft bezeichnet den Herstellungsraum, während Muster, Farben und Kompositionen aus verschiedenen Einflüssen stammen können. Dieses Stück wird als aus Fars, Iran stammend beschrieben. Eine nähere Zuordnung zu einer einzelnen Stadt, Gruppe oder Werkstatt ist nicht angegeben.

Die Tradition persischer Teppiche umfasst sowohl geknüpfte als auch gewebte Arbeiten. Geknüpfte Teppiche sind für ihren Flor und ihre Knotenkonstruktion bekannt, während Kelims die Fläche durch Weben bilden. Beide Formen gehören zur Geschichte der iranischen Teppichkunst, unterscheiden sich aber in Herstellung, Oberfläche und Einsatz. Der vorliegende Kelim steht deshalb für die flach gewebte Seite dieser Tradition. Seine Bezeichnung als Perserteppich bezieht sich auf die Herkunft aus dem Iran und nicht auf eine geknüpfte Konstruktion.

Design und Muster

Das Muster dieses Kelims ist auf beiden Seiten identisch. Diese Eigenschaft ist für die Wahrnehmung des Stücks besonders relevant, weil Vorder- und Rückseite dadurch dieselbe Gestaltung zeigen. Bei flach gewebten Textilien kann die Rückseite je nach Webart, Farbfolge und Verarbeitung anders wirken. Hier wird dagegen ein beidseitig identisches Muster angegeben. Die Gestaltung bleibt somit unabhängig davon sichtbar, welche Seite nach außen zeigt.

Kelim-Muster arbeiten häufig mit einer flächigen, zeichnerischen Ordnung. Geometrische Formen, wiederholte Bordüren, rhythmische Linien und gegliederte Farbfelder lassen sich in der Webtechnik deutlich umsetzen. Im Unterschied zu einem plastischen Flor entsteht die Wirkung nicht durch Höhenunterschiede, sondern durch Kontur, Farbe und die Richtung der eingetragenen Fäden. Dadurch können Motive sowohl traditionell als auch in einer reduzierten Einrichtung gelesen werden.

Die persische Teppichkunst kennt eine große Zahl überlieferter Muster. Florale Ornamente, Ranken, Medaillons, Boteh-Formen und geometrische Kompositionen gehören ebenso zum gestalterischen Vokabular wie stilisierte Darstellungen aus Natur und Alltag. Bei Kelims werden solche Elemente in eine flächige Struktur übertragen. Nicht jedes traditionelle Motiv ist jedoch automatisch einer bestimmten Provinz zuzuordnen. Das für dieses Stück genannte Mustermerkmal ist die beidseitige Identität; eine nähere Motivbezeichnung oder Farbangabe liegt nicht vor.

Fars ist für unterschiedliche textile Ausdrucksformen bekannt. In der regionalen Gestaltung können klare Linien, wiederholte Formen und eine lebendige Farbwirkung zusammentreffen. Die konkrete Gestaltung hängt von der jeweiligen Vorlage, dem handwerklichen Umfeld und der verfügbaren Wolle ab. Bei einem handgewebten Kelim wird das Muster während des Webvorgangs entwickelt. Kleine Unterschiede in der Fadenspannung oder in der Handführung können dabei zur individuellen Erscheinung eines Einzelstücks beitragen, ohne dass daraus ein bestimmtes Motiv abgeleitet werden kann.

Ein Kelim kann in traditionellen Räumen ebenso eingesetzt werden wie in einer zeitgenössischen Umgebung. Seine flache Oberfläche lässt die Zeichnung als zusammenhängende textile Fläche hervortreten. Als Bodenbelag ergänzt sie Möbel und andere Textilien; an der Wand wird der Kelim als dekoratives Gewebe wahrgenommen. Die Nutzung als Teppich oder Wandbehang ist bei diesem Stück ausdrücklich vorgesehen. Damit verbindet das Design eine praktische und eine textile Präsentationsform.

Die beidseitig identische Gestaltung unterstützt außerdem eine flexible Handhabung. Beim Auflegen oder Aufhängen muss keine abweichende Rückseite verborgen werden. Die Wirkung bleibt von beiden Seiten gleich, was besonders bei einer freien Präsentation im Raum oder bei einer Verwendung als Wandbehang von Bedeutung ist. Über konkrete Farben, Bordüren, Figuren oder ein zentrales Feld macht die Beschreibung keine Angaben. Diese Merkmale werden daher nicht näher benannt.

Besonderheiten

Zu den klar benannten Eigenschaften gehören die Herkunft aus Fars im Iran, die handgewebte Herstellung und das Material Wolle. Außerdem ist das Muster beidseitig identisch. Diese Kombination ordnet das Stück als flach gewebten Kelim innerhalb der iranischen Teppichtradition ein. Der Zustand wird als neu angegeben.

Eine weitere Besonderheit liegt in der vielseitigen Verwendung. Der Kelim kann als Teppich auf dem Boden oder als Wandbehang eingesetzt werden. Auf dem Boden steht die flache Webstruktur im Vordergrund, an der Wand wird die textile Gestaltung zum sichtbaren Bestandteil der Raumordnung. Die doppelseitig identische Musteranlage unterstützt beide Formen der Präsentation.

Zu diesem Stück werden keine Angaben zu Knotendichte, Florhöhe, Kette, Signatur, Alter, Reparaturen oder Patina gemacht. Ebenso ist keine bestimmte Stadt oder Werkstatt innerhalb von Fars genannt. Die Beschreibung bleibt damit bei den nachvollziehbaren Merkmalen: Wolle, Handwebtechnik, Fars als Herkunft, identisches Muster auf beiden Seiten und neuer Zustand.

FAQ

Was ist ein Kelim?

Ein Kelim ist ein flach gewebtes Textil. Seine Fläche entsteht durch das Eintragen von Schussfäden in ein Kettgerüst, nicht durch das Einsetzen einzelner Flor- oder Knüpfknoten. Dadurch unterscheidet sich ein Kelim von einem klassischen Perserteppich mit Flor. Die Webtechnik kann geometrische, florale oder andere stilisierte Muster in einer klaren, flachen Struktur darstellen. Dieses Stück ist ein handgewebter Kelim aus Wolle und wird als Herkunft Fars im Iran zugeordnet.

Kann dieser Kelim als Wandbehang verwendet werden?

Ja. Der Kelim ist sowohl für die Verwendung als Teppich als auch als Wandbehang vorgesehen. Die flache textile Struktur eignet sich für eine sichtbare Präsentation an der Wand, während das Muster auf beiden Seiten identisch bleibt. Dadurch zeigt das Gewebe unabhängig von der gewählten Seite dieselbe Gestaltung. Welche Aufhängung verwendet wird, hängt von der räumlichen Situation und der gewählten Befestigung ab; eine spezielle Aufhängung ist für dieses Stück nicht angegeben.

Was ist über Material und Zustand bekannt?

Der Kelim besteht aus handgewebter Wolle und wird als neu beschrieben. Weitere Materialangaben, etwa zur Kette oder zu zusätzlichen Fasern, liegen nicht vor. Auch eine Knotendichte ist nicht genannt, was bei einem flach gewebten Kelim zur Herstellungsbeschreibung passt. Zu Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Patina werden keine Angaben gemacht. Festgehalten sind die Wolle, die Handwebtechnik und der neue Zustand.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

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Form

Herkunft

Material

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