





Perserteppich Fars 264 x 101 cm Wolle handgewebt
591$
Handgewebter Fars Perserteppich | Material: Flor 100% Wolle | Größe: 264 x 101 cm | Muster: Mehrfarbig, Art déco | Zustand: Neu ohne Etikett
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: C3AF2177
Beschreibung
Fars Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kelim aus Fars ist handgewebt und als Flachgewebe ausgeführt. Bei einem Kelim entsteht die textile Fläche durch das Weben von Kette und Schuss. Anders als bei einem geknüpften Teppich werden dabei keine einzelnen Florfäden in Knoten eingebracht. Das Ergebnis ist eine flache, klar aufgebaute Oberfläche, bei der die Webstruktur Teil des Erscheinungsbildes bleibt. Die Handwebart gehört zu den grundlegenden Merkmalen dieses Teppichtyps und unterscheidet ihn konstruktiv von einem handgeknüpften Flor teppich.
Als Material ist 100 % Wolle angegeben. Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk seit Langem verwendet, weil sie sich zu belastbaren Garnen verspinnen lässt und eine griffige textile Oberfläche bildet. Bei einem Kelim liegt die Wolle nicht als gesonderter Flor über dem Gewebe, sondern ist in die flache Konstruktion eingebunden. Dadurch unterscheidet sich die Haptik von der eines hochflorigen, handgeknüpften Teppichs. Die Faser kann innerhalb des Gewebes eine matte, natürliche Materialwirkung zeigen, ohne dass daraus eine zusätzliche Aussage über dieses einzelne Stück abgeleitet wird.
Die Ausführung als Handwebarbeit verweist auf einen Herstellungsprozess, bei dem die Gewebebahnen manuell am Webstuhl entstehen. Die Kettfäden werden zunächst aufgespannt und bilden das Grundgerüst. Anschließend führt die Weberin oder der Weber die Schussfäden durch dieses Gerüst und verdichtet sie zu einer zusammenhängenden Fläche. Je nach Arbeitsweise werden Farbbereiche nacheinander aufgebaut, sodass Übergänge und Konturen unmittelbar aus dem Webvorgang hervorgehen.
Die Bezeichnung Flachgewebe beschreibt dabei nicht nur die geringe Aufbauhöhe, sondern auch die grundlegende Konstruktion dieses Teppichtyps. Bei einem Kelim ist die Rückseite in der Regel näher an der Vorderseite als bei einem Teppich mit Flor, weil kein dichter, aufstehender Knotenbesatz die Oberfläche verdeckt. Die genaue Ausformung von Kanten, Abschlüssen und Farbwechseln kann je nach Webtradition verschieden sein. Für dieses Stück sind keine zusätzlichen Angaben zu Kanten, Fransen, Garnstärke oder Webstuhl überliefert.
Bei diesem Artikel ist außerdem der Zustand neu angegeben; ein Etikett ist nicht vorhanden. Weitere Aussagen über Reinigung, Reparaturen, Signatur, Alter oder Zertifikate sind in der Beschreibung nicht enthalten. Die sachliche Material- und Verarbeitungseinordnung bleibt daher bei 100 % Wolle, Handwebart und Flachgewebe.
Herkunft und Tradition
Fars ist eine Region im Süden Irans und gehört zu den wichtigen Landschaften der persischen Kulturgeschichte. Die Region umfasst unterschiedliche Landschaftsräume und war historisch ein Kontaktgebiet zwischen sesshaften Gemeinden, Städten und nomadisch lebenden Gruppen. Diese verschiedenen Lebensformen prägten auch die textile Arbeit. Fars steht deshalb nicht für ein einziges, überall gleich verwendetes Muster, sondern für eine breite regionale Tradition des Webens und Knüpfens.
Die Stadt Shiraz, die historische Landschaft um Persepolis und zahlreiche ländliche Gebiete gehören zum kulturellen Umfeld von Fars. Über viele Generationen wurden dort Textilien für den eigenen Gebrauch, für den Haushalt und für den Austausch hergestellt. Teppiche und Flachgewebe konnten dabei unterschiedliche Funktionen übernehmen: Sie dienten als Bodenbelag, Unterlage, Sitzfläche, Abdeckung oder transportierbares Haushaltsgut. Die jeweilige Form hing von den Bedürfnissen der Webergemeinschaft und von den örtlichen Arbeitsbedingungen ab.
Das Weben von Flachgeweben hat in vielen iranischen Regionen eine lange Geschichte. Ein Kelim entsteht auf einem Webstuhl, indem die Schussfäden zwischen den Kettfäden geführt und verdichtet werden. Wo die Farben wechseln, können sich charakteristische Öffnungen, Linien oder Übergänge ergeben. Die Konstruktion ist grundsätzlich anders als bei einem Flor teppich: Die Oberfläche wird nicht durch aufstehende Knoten gebildet, sondern durch die miteinander verbundenen Fäden des Gewebes.
Bei nomadisch geprägten Webtraditionen spielte eine vergleichsweise unkomplizierte und gut transportierbare Konstruktion häufig eine praktische Rolle. Ein Webstuhl konnte für die Herstellung von Decken, Taschen, Zeltteilen und Bodenbelägen eingesetzt werden. Dorfgewebe entstanden dagegen oft in einem stärker ortsgebundenen Umfeld, in dem Muster, Farben und Techniken innerhalb einer Gemeinschaft weitergegeben wurden. Diese Kategorien sind nicht strikt voneinander getrennt; Handelswege und gegenseitige Einflüsse führten dazu, dass sich Formen und Arbeitsweisen veränderten.
Fars ist zugleich für textile Arbeiten bekannt, die in unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhängen entstanden sind. Nomadische Gruppen, Dorfgemeinschaften und Werkstätten entwickelten jeweils eigene Arbeitsweisen. Bei nomadisch geprägten Geweben konnten praktische Transportierbarkeit und eine übersichtliche Konstruktion eine Rolle spielen; dörfliche Arbeiten wurden häufig im lokalen Umfeld hergestellt. Solche allgemeinen Unterschiede erklären, warum Fars-Kelims in Materialwirkung, Aufbau und Zeichnung nicht völlig einheitlich erscheinen.
Die Herkunftsangabe Fars bezeichnet bei diesem Stück die zugehörige Region. Die Quelle nennt zusätzlich regionale Handwerkskunst als Herkunftsbezug. Das ordnet den Kelim in eine iranische Tradition manueller Textilarbeit ein, ohne eine bestimmte Stadt, Werkstatt, Familie oder einzelne Weberperson zu benennen. Ebenso wird keine bestimmte historische Datierung genannt. Die sachliche Einordnung bleibt daher bei Fars, Handwebarbeit und der überlieferten Kelim-Technik.
In der Geschichte persischer Teppiche wurden verschiedene Herstellungsarten nebeneinander genutzt. Handgeknüpfte Teppiche werden mit einzelnen Knoten aufgebaut und besitzen einen Flor, während Kelims aus miteinander verflochtenen Fäden bestehen. Beide Formen können regionale Zeichen, Farbtraditionen und handwerkliches Wissen überliefern, doch ihre Herstellung und Oberfläche sind verschieden. Die Bezeichnung Kelim macht bei diesem Stück die Webtechnik zum zentralen technischen Merkmal.
Moderne Kelims greifen diese traditionelle Grundlage auf und verbinden sie mit zeitgenössischen Einrichtungsrichtungen. Dabei kann die überlieferte Flachwebtechnik erhalten bleiben, während die formale Gestaltung auf neuere Stilvorstellungen Bezug nimmt. Der Zusatz Modern im Ausgangstitel weist bei diesem Exemplar auf diese zeitgemäße Einordnung hin. Er ersetzt nicht die Herkunftsangabe Fars und benennt auch keine zusätzliche Werkstatt oder Datierung.
Design und Muster
Das Muster ist als mehrfarbig und im Stil Art déco beschrieben. Damit sind zwei Ebenen der Gestaltung benannt: Die Farbaussage beruht auf mehreren Farben, während Art déco als stilistische Orientierung eine klar strukturierte, dekorative und moderne Formensprache bezeichnet. Bei der Beschreibung dieses einzelnen Kelims wird kein konkretes Medaillon, kein einzelnes Symbol und kein bestimmtes Rapportmotiv genannt. Deshalb bleibt die Musterangabe bei Mehrfarbigkeit und Art déco.
Art déco entwickelte sich als internationale Stilrichtung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und verband dekorative Wirkung mit geordneten Konturen. Die Richtung wurde von Architektur, Innenraumgestaltung, Möbeln, Grafik, Mode und angewandter Kunst geprägt. In der allgemeinen Designgeschichte sind unter anderem symmetrische Anordnungen, kantige Formen, abgestufte Linien und bewusste Farbkontraste mit Art déco verbunden. Diese Merkmale erklären die Stilbezeichnung, sind jedoch keine zusätzliche Einzelbeschreibung des vorliegenden Gewebes.
Art déco entstand in einer Zeit, in der traditionelle Handwerkstechniken und industrielle Gestaltung nebeneinanderstanden. Dekorative Formen wurden vereinfacht, rhythmisiert und häufig geometrisch geordnet. Dabei ging es nicht um eine einzige verbindliche Vorlage, sondern um eine internationale Formensprache, die sich in verschiedenen Materialien und Regionen unterschiedlich ausprägte. Ein handgewebter Kelim kann eine solche moderne Ordnung aufnehmen, ohne seine traditionelle textile Konstruktion zu verlieren.
Bei einem Kelim wird die Zeichnung unmittelbar aus dem Wechsel von Kette und Schuss aufgebaut. Farbflächen treffen aufeinander, Linien entstehen durch die Führung der Schussfäden, und die flache Oberfläche lässt die Struktur des Gewebes sichtbar bleiben. Im Vergleich zu einem dicht geknüpften Flor wirkt ein Flachgewebe deshalb häufig grafischer. Diese Eigenschaft macht die Webtechnik selbst zu einem wichtigen Bestandteil der Musterwirkung.
Mehrfarbige Kelims können innerhalb einer Art-déco-inspirierten Gestaltung mit Kontrasten, abgestuften Flächen oder wiederkehrenden Formen arbeiten. Welche konkrete Anordnung bei diesem Stück vorliegt, wird in der Quelle nicht näher ausgeführt. Festgehalten sind die mehrfarbige Gestaltung und die Stilbezeichnung Art déco. Eine weitergehende Benennung einzelner Ornamente würde über die Beschreibung hinausgehen.
In regionalen Flachwebtraditionen werden Muster oft nicht ausschließlich als dekorative Ergänzung verstanden. Sie können eine Fläche gliedern, Übergänge zwischen Farben ordnen und dem Gewebe eine erkennbare Struktur geben. Geometrische Formen sind für viele Kelims grundsätzlich geeignet, weil sie sich aus geraden Schussläufen und klaren Farbwechseln entwickeln lassen. Daraus folgt jedoch nicht, dass dieses einzelne Stück ein bestimmtes geometrisches Motiv besitzt; die Quelle nennt nur die allgemeine Stilrichtung Art déco.
Die Verbindung von Fars-Tradition und moderner Stilbezeichnung zeigt, wie ein überliefertes Flachgewebe in einen zeitgenössischen Formkontext gestellt werden kann. Dabei bleibt die handwerkliche Webtechnik erkennbar, während die formale Einordnung nicht auf ein historisches Muster aus Fars beschränkt wird. Der Kelim ist somit als handgewebtes iranisches Flachgewebe mit mehrfarbiger Art-déco-Gestaltung beschrieben.
Besonderheiten
Als besondere praktische Eigenschaft ist angegeben, dass der Kelim für Fußbodenheizung geeignet ist. Diese Angabe betrifft die vorgesehene Verwendung im Wohnbereich. Bei der Planung einer solchen Nutzung bleiben die jeweiligen Hinweise zur Fußbodenheizung und zur sachgerechten Verlegung zu beachten. Die Eignung wird als Produkteigenschaft genannt, ohne weitere technische Grenzwerte oder Pflegevorgaben zu benennen.
Der Zustand ist neu ohne Etikett. Damit ist der Artikel als neu beschrieben, während zugleich feststeht, dass kein Etikett vorhanden ist. Weitere Angaben zu Alter, Reinigung, Signatur, Zertifikat oder Reparaturen enthält die Quelle nicht. Auch eine bestimmte Werkstatt oder ein namentlich genannter Hersteller wird nicht ausgewiesen.
Die Herkunft wird mit Fars und regionaler Handwerkskunst verbunden. Zusammen mit der Handwebart, dem Wollmaterial, der flachen Konstruktion und der mehrfarbigen Art-déco-Gestaltung ergibt sich eine klare, sachliche Einordnung des Einzelstücks. Es handelt sich um einen neu angegebenen, handgewebten Kelim und nicht um einen handgeknüpften Flor teppich.
FAQ
Wie pflege ich einen handgewebten Kelim aus Wolle?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich das vorsichtige Entfernen von Staub und losem Schmutz mit einem Staubsauger und einer sanften Bürste. Bei einem Flachgewebe sollte die Reinigung ohne starkes Reiben erfolgen, damit die gewebte Oberfläche nicht unnötig belastet wird. Flüssigkeiten und Flecken sollten möglichst umgehend mit einem feuchten Tuch abgetupft werden, statt sie einzuarbeiten. Professionelle Reinigungen werden empfohlen, wenn eine gründliche Reinigung erforderlich ist. Die vorhandene Produktbeschreibung nennt keine speziellen Reinigungsmittel oder weiteren Pflegeintervalle.
Wie lässt sich die Echtheit eines Kelims überprüfen?
Bei einem handgewebten Kelim sollte zunächst die Rückseite betrachtet werden. Die flache Konstruktion, die sichtbare Webstruktur und die Führung der Kett- und Schussfäden geben Hinweise auf die Herstellungsart. Ein Kelim ist nicht anhand einer Knüpfdichte zu beurteilen, da er kein handgeknüpfter Flor teppich ist. Für eine zusätzliche Prüfung können Unterlagen eines anerkannten Teppichhändlers oder ein entsprechendes Zertifikat herangezogen werden. Für dieses Stück sind kein Etikett und keine zusätzliche Zertifikatsangabe genannt.
Welche Größen sind für Kelims erhältlich?
Kelims werden in unterschiedlichen Formaten hergestellt. Je nach Webstuhl, Verwendungszweck und regionaler Tradition gibt es schmale Läufer, kompakte Flachgewebe und größere Stücke für Wohnbereiche. Für die Auswahl sollte die verfügbare Bodenfläche ebenso berücksichtigt werden wie der gewünschte Einsatz und die Lage von Möbeln. Das vorliegende Stück ist als 264 x 101 cm großes Gewebe beschrieben. Diese Maßangabe gehört zur Produktbeschreibung; weitere Formate dieses Modells sind nicht angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














