Perserteppich Fars 258 x 82 cm Schurwolle handgeknüpft

799$

Handgeknüpfter Fars Perserteppich | Knotendichte: 90.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 258 x 82 cm | Muster: Ausgefallene, fantasievolle Designs | Zustand: Neu

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Inventarnummer: 519A0146

Beschreibung

Fars Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Gabbeh-Shuli-Teppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus glanzvoller Schurwolle. Die Wolle verleiht der Oberfläche ihren charakteristischen Glanz und sorgt für einen weichen Griff. Zugleich wird Schurwolle bei Gabbeh-Teppichen wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Eignung für den täglichen Gebrauch eingesetzt. Der Flor verbindet damit eine angenehme Haptik mit einer robusten Beschaffenheit.

Die Verarbeitung erfolgt Knoten für Knoten in traditioneller Handarbeit. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster unmittelbar während des Knüpfens. Die Knotendichte dieses Exemplars liegt bei 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angabe beschreibt die Dichte der handgeknüpften Struktur und ordnet die sorgfältige Ausführung des Stücks ein. Material und Herstellung prägen gemeinsam das Erscheinungsbild des Gabbeh-Shuli.

Gabbeh-Teppiche werden traditionell mit vergleichsweise ausdrucksstarken Flächen und einer klar lesbaren Oberfläche verbunden. Beim Shuli-Typ steht jedoch nicht nur eine schlichte Gestaltung im Mittelpunkt. Die fantasievollen Entwürfe geben der handwerklichen Ausführung einen individuellen Charakter, während die Schurwolle die Oberfläche geschlossen und fühlbar macht.

Herkunft und Tradition

Der Gabbeh-Shuli stammt aus der Region Fars in Persien. Fars liegt in der Nähe der Stadt Shiraz und gehört zu den Gebieten, die mit der persischen Teppichtradition verbunden sind. Die Region ist für eine lebendige Knüpfkultur bekannt, in der Teppiche nicht ausschließlich nach streng vorgegebenen Vorlagen entstehen. Die Herkunft aus Fars erklärt den Bezug zur nomadisch geprägten Gabbeh-Tradition und zur persischen Handarbeit.

Gabbeh-Teppiche aus Fars stehen für eine direkte, handwerkliche Form des Teppichknüpfens. Nomadische Stämme geben ihre Fertigkeiten und Gestaltungstraditionen über Generationen weiter. Dabei entsteht ein Teppich nicht nur durch die Auswahl des Materials, sondern auch durch die Entscheidung, wie Farben, Flächen und Motive im einzelnen Stück angeordnet werden. Die Arbeit verbindet praktische Erfahrung mit einer eigenständigen Bildsprache.

Der Name Gabbeh wird mit Teppichen aus dem persischen Kulturraum verbunden, besonders mit Stücken aus Fars. Traditionell wurden solche Teppiche aus lokal verfügbaren Materialien gefertigt und für den Gebrauch im Alltag geschätzt. Ihre Gestaltung konnte sich an der Lebenswelt der Knüpfer, an Landschaften und an einfachen geometrischen Formen orientieren. Diese Verbindung von Nutzbarkeit und persönlichem Ausdruck gehört zum historischen Hintergrund des Typs.

Gabbeh-Shuli nimmt innerhalb dieser Tradition eine eigene gestalterische Richtung ein. Während viele moderne Gabbeh-Teppiche mit ruhigen, reduzierten Flächen und wenigen Motiven verbunden werden, zeigen Shuli-Teppiche eine größere Vielfalt an ausgefallenen Designs. Der freie Entwurf durch die Knüpfer ist ein wichtiger Bestandteil dieser Ausprägung. Er macht die Muster weniger schematisch und lässt Raum für individuelle Ideen.

Die Nähe zu Shiraz ist dabei eine geografische Einordnung und kein Hinweis auf eine städtische Herstellung. Fars umfasst unterschiedliche Lebens- und Handwerksräume. In der überlieferten Gabbeh-Kultur spielt die Arbeit nomadischer Gruppen eine wesentliche Rolle. Ihre Kenntnisse über Wolle, Farben, Knüpftechnik und Muster werden innerhalb der Gemeinschaft weitergegeben. So verbindet ein Gabbeh-Shuli die regionale Herkunft mit einer Form des Handwerks, die stark von persönlicher Gestaltung geprägt ist.

In der persischen Teppichkunst existieren daneben weitere regionale Richtungen. Ein Gabbeh-Fars wird häufig mit schlichteren Designs und leuchtenden Farben in Verbindung gebracht. Traditionelle Perserteppiche können komplexere Muster und Motive zeigen. Auch Tabriz und Kashan sind für eigene Teppichtraditionen und historische Gestaltungen bekannt. Diese Beispiele verdeutlichen die Vielfalt persischer Teppiche, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Dieser Teppich ist ein Gabbeh-Shuli aus der Region Fars.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als ausgefallen und fantasievoll beschrieben. Gabbeh-Shuli-Teppiche unterscheiden sich damit von den schlichteren, modernen Gabbeh-Entwürfen, die oft mit klaren Flächen und zurückhaltenden Motiven verbunden werden. Beim Shuli-Typ können mehrere gestalterische Ideen zusammenkommen. Die Muster wirken nicht wie eine wiederholte industrielle Vorlage, sondern spiegeln die freie Entwurfsarbeit der Knüpfer wider.

Die Farbgebung umfasst Rot, Beige, Grau und Braun. Rot bringt eine warme, kräftige Note in die Komposition. Beige bildet einen ruhigen, natürlichen Gegenpol, während Grau die Palette zurückhaltend ergänzt. Braun fügt eine erdige Nuance hinzu. Zusammen ergeben diese Farben eine ausgewogene Grundlage für die fantasievollen Designs. Die genannten Farbtöne können in Flächen, Konturen oder Motiven unterschiedlich eingesetzt werden.

Bei Gabbeh-Mustern liegt die Wirkung nicht allein in einer möglichst komplizierten Zeichnung. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Farbe, Fläche, Rhythmus und einzelnen Motiven. Ein frei entworfener Teppich darf dabei sichtbare Eigenständigkeit zeigen. Gerade diese Abweichung von vollständig standardisierten Mustern gehört zum Charakter der Shuli-Ausprägung. Die Gestaltung bleibt handwerklich lesbar und steht in Beziehung zur Herkunft aus Fars.

Fantasievolle Entwürfe können in der Gabbeh-Tradition auf abstrahierte Formen, vereinfachte Figuren oder eigenständig angeordnete Ornamente zurückgreifen. Die Quelle bezeichnet die Muster dieses Teppichs als ausgefallen und fantasievoll, ohne einzelne Motive näher zu benennen. Deshalb steht hier die gestalterische Richtung im Vordergrund, nicht die Zuordnung zu einem bestimmten Ornament. Das Design wird durch seine Vielfalt und den freien Charakter der Ausführung bestimmt.

Die Kombination aus Rot, Beige, Grau und Braun hält die Gestaltung in einer warmen, zugleich differenzierten Farbwelt. Die Schurwolle unterstützt diese Wirkung durch ihren Glanz, der die Farben auf der Oberfläche unterschiedlich erscheinen lassen kann. Das handgeknüpfte Gefüge gibt den Mustern ihre textile Struktur. So entstehen keine rein gedruckten Flächen, sondern eine Gestaltung, die mit Material und Knüpfprozess verbunden ist.

Im Vergleich zu anderen persischen Teppichrichtungen lässt sich der Gabbeh-Shuli nicht über eine einzige festgelegte Musterform erklären. Tabriz und Kashan werden beispielsweise mit historischen und feiner ausgearbeiteten Designs in Verbindung gebracht, während Gabbeh-Traditionen aus Fars stärker für ihre eigenständige, handwerkliche Bildsprache stehen. Der vorliegende Teppich folgt der Shuli-Richtung mit ausgefallenen Mustern und der genannten Farbpalette.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Exemplars gehören die Shuli-Ausprägung, die ausgefallenen und fantasievollen Designs sowie der Flor aus glanzvoller Schurwolle. Die Knotendichte von 90.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter dokumentiert die handgeknüpfte Ausführung. Der Teppich stammt aus der Region Fars in Persien und wurde von nomadisch geprägten Knüpftraditionen beeinflusst. Seine Farben sind Rot, Beige, Grau und Braun.

Der Teppich ist neu. Die Schurwolle verbindet einen weichen Griff mit einer robusten Beschaffenheit, die für den täglichen Gebrauch geeignet ist. Als Läufer lässt sich das Stück in unterschiedlichen Wohnbereichen einsetzen. Die individuelle Musterung macht jeden Gabbeh-Shuli innerhalb seiner freien Gestaltung eigenständig. Gemeinsam ergeben Herkunft, Material, Technik, Farben und Muster ein klar bestimmbares Profil.

FAQ

Was macht Gabbeh-Shuli-Teppiche besonders?

Gabbeh-Shuli-Teppiche zeichnen sich durch ausgefallene, fantasievolle Designs und eine freie Gestaltung durch die Knüpfer aus. Sie unterscheiden sich damit von schlichteren modernen Gabbeh-Teppichen. Glanzvolle Schurwolle sorgt für einen weichen Griff und eine robuste Oberfläche. Die Verbindung aus traditioneller Handarbeit, eigenständiger Musterung und den Farben Rot, Beige, Grau und Braun prägt den Typ.

Wo werden Gabbeh-Shuli-Teppiche hergestellt?

Gabbeh-Shuli-Teppiche stammen aus der Region Fars in Persien, in der Nähe der Stadt Shiraz. Sie werden mit der Handwerkskunst nomadischer Stämme verbunden. Diese Gruppen geben ihre Knüpftechnik und ihre Gestaltungstraditionen weiter. Fars ist deshalb nicht nur eine geografische Herkunftsangabe, sondern auch der regionale Hintergrund für die Gabbeh-Tradition und die individuelle Musterentwicklung.

Wie pflege ich meinen Gabbeh-Shuli-Teppich?

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen. Der Teppich kann außerdem gelegentlich im Freien ausgeklopft werden. Bei Flecken sollte umgehend ein sanfter Teppichreiniger verwendet werden. Eine regelmäßige, schonende Reinigung hilft dabei, die Oberfläche aus Schurwolle und die Farbwirkung der fantasievollen Muster im Alltag zu erhalten.

Zusätzliche Informationen
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